Die Welt ist gar nicht so.

Sie ist ganz anders.

Archiv für Tag „creativecommons“

6 Kommentare

HTML5-CC-Plugin für Wordpress, Version 0.6 0.6.2

Seit einiger Zeit schon bastele ich an einem Wordpress-Plugin, das es ermöglichen soll, creative-commons-lizenzierte Bilder, Videos und Audio-Dateien einfach in Blogposts einzubetten und die Lizenzinformationen sowohl menschen- als auch maschinen-lesbar darzustellen. Für die Ungeduldigen unter den Lesern: Downloads gibt es auf GitHub (Direkt-Tarball, Direktzip). Für alle anderen folgt eine kurze Erklärung, gleich nach dem Klick.

Um die in den Kommentaren bemerkten Pfadprobleme zu beheben, die durch die von GitHub vorgegebenen Ordnernamen entstanden, habe ich zur aktuellen Version 0.6.1 einen separaten Release-Tarball erstellt. Es ist weiterhin möglich, dass sich das Markup in naher Zukunft möglicherweise ändert; ich werde versuchen, die Stylesheets für diesen Fall so anzupassen, dass dann auch das aktuelle, dann ungültige Markup weiterhin erfasst wird.

In der nun aktuellen Version 0.6.2 ist das in den Kommentaren erwähnte Stylesheet-Problem behoben.

Kostenlose Vollversion …
erlehmann
Kein Kommentar

Nochmal genau erklärt: CC-Markup mit HTML 5

Die hier vorgestellte Vorgehensweise ist aufgrund von Änderungen an der HTML5-Spezifikation nicht mehr aktuell; u.A. wurde <legend> als Kindelement von <figure> entfernt und die Mikrodatasyntax geändert. Bevor ihr also Ähnliches versucht, schaut auch die aktuellen Abschnitte zu den entsprechenden Markup-Techniken an.

In den letzten Tagen bastelte ich eine verbesserte Version des CC-HTML-5-Markup-Generators. Kurz gesagt handelt es sich hier um ein Webanwendung, die das Präsentieren von CC-Inhalten vereinfacht. Hierzu wird aus Eingaben etwa zu Urheber und Lizenz passendes (X)HTML generiert. Dieses kann dann einfach auf einer Webseite, etwa dem eigenen Blog eingefügt und mit ein bisschen CSS ansprechend präsentiert werden; ein Beispiel findet sich im vorigen Blogeintrag.

Nachdem der zugehörige URL bereits in der schnelllebigen Twitterwelt verbreitet wird, halte ich es für eine gute Idee, das Markup zu erklären. Denn während einige der verwendeten Elemente und Attribute sicherlich bekannt sind, stellt der Kern des Konstrukts ein Novum dar und wird erst durch die neuen Features von (X)HTML 5 ermöglicht. Zukunftsmusik ist es damit allerdings nicht: Das Markup wird in allen einigermaßen aktuellen Browsern korrekt geparst.

Wer sich für die technischen Details nicht interessiert, kann an dieser Stelle aufhören zu lesen und sich sofort passendes Markup generieren lassen. Für alle anderen geht es gleich weiter, direkt nach dem Klick.

Kostenlose Vollversion …
erlehmann
Kein Kommentar

CC-Markup mit HTML5

Dieser Artikel ist obsolet. Neue und bessere Informationen gibt es in einem aktuelleren Beitrag auf diesem Blog.

Basierend auf der bereits erwähnten Anregung von wetter, einer Mail auf der WHATWG-Mailingliste und einigen Stunden Arbeit, präsentiert Die Welt ist gar nicht so, Deutschlands flauschigstes Weblog, nun eine Möglichkeit, einzelne Inhalte auf Webseiten mit Creative-Commons-Lizenzen auszuzeichnen. Und das funktioniert so:

In HTML5 / XHTML5 ist eine Kombination der Elemente <figure> und <legend> vorgesehen, um Inhalten eine Beschriftung zuzuordnen. Zudem ist die Semantik des <small>-Elementes derart umdefiniert worden, dass es guten Gewissens für Urheberrechtshinweise genutzt werden kann. Das daraus abgeleitete Gerüst zur Anheftung einer Creative-Commons-Lizenz an bestimmte Inhalte (hier: ein Bild) hat also in etwa folgende Struktur:

<figure> <img src="http://images.example.org/lavalampe.png"> <legend> <span class="title"> Shaky und seine Lavalampe </span> <a href="http://example.org/quelle"> Bernd Lieferts </a> <small> <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"> <abbr title="Creative Commons Namensnennung"> CC-BY </abbr> </a> </small> </legend> </figure>

Mit ein bisschen CSS sieht das Ganze eigentlich ganz nett aus (Beweis). Alle, die zu faul zum selber Tippen sind, können sich per Javascript entsprechendes Markup generieren lassen — wobei sie natürlich entsprechende Stylesheets in der Hinterhand halten sollten (schaut doch einfach mal, wie Max Winde das bei Spreeblick gelöst hat).

erlehmann