Linkschleuder (24)
Comics
- Typische Folge Law and Order: SVU (via, danke, plomlompom)
- Oil Furnace — eine Episode aus Dwarf Fortress (via)
- Poly in Pictures — Beziehungsbefindlichkeiten (via)
- KhaosKomix — Geschichten zu Heteronormativität und Transphobie (via)
Musik
- Yiourgh — ruhiges Piano-Instrumental (via)
- Critical Hit — Rollenspiel-Pop-Rap (via)
- The Earthen Scar — Orchestral-Elektro-Ambient (via)
- Sammlung lizenzkostenfreier Hintergrundmusik
Video
- Dramatic Pixels — minimalistische C64-Demo (via)
- Eine Geschichte von zwei Menschen, die sich in Füchse verwandeln (danke, xbg)
- Earthmoving — viertelstündiges Prequel zur monochrom-Produktion Sierra Zulu (via)
- Zwobots Geist — Clips einer alten Fernsehsendung
Spiele
- WaterGrass — Taktik-Brettspiel im Browser (via)
- BrowserQuest — Browser-Rollenspiel (GitHub, via)
- Me and My Shadow — Hüpf-und-Spring-Rätsel (via)
- Dungeon Crawl Stone Soup — komplexes Rogue-like mit Konsolen- und grafischer Oberfläche (via)
- OpenRA — freie Implementation von C&C: Der Tiberiumkonflikt und C&C: Alarmstufe Rot
Politik
- On Steve Jobs’s passing (danke, plomlompom)
- Deconstructing Pointy-Eared White Supremacists — Tolkien-Elfen sind privilegierte klassistische Ludditen (via)
- The Hunger Games Is A Sexist Fairy Tale. Sorry. (siehe auch)
- Nur Ähnliches ist Ähnlichem ähnlich — Diskussion zur NSDAP-Äußerung von Martin Delius (danke, plomlompom)
- Mehr Geld für den Verfassungsschutz? — Pavel Mayer erläutert seine Position (danke, plomlompom)
Wissenschaft
- A New and Superior Process for Making Social Choices (via, siehe auch)
- Networking Named Content — Alternative zu TCP/IP (via)
- Honesty requires time (and lack of justifications) (via)
- HyperLogLog: the analysis of a near-optimal cardinality estimation algorithm — Abzählung von Elementen mit wenig Speicher (via)
Schrift
- Bemio – an ultrabold sans (via)
- Klavika: A sans for the 21st century
- Varianten der Schriftart Droid Sans Mono mit durchgestrichener oder punktierter Null (via)
- The Elian Script — kalligrafisch anmutende Schrift (via)
- Five simple steps to better typography (via)
Anwendungen
- happyblog — Blogsoftware in C, unter Lighttpd laufend und mit SQLite-Backend (danke, MrLoom)
- CKEditor — Javascript-WYSIWYG-Editor, besser als TinyMCE
- wyrd — Terminverwaltung für die Konsole (siehe auch)
- CGDB — Oberfläche für GDB
Werkzeuge
- Änderungsmarkierungen für Webseiten (Beispiel)
- spark — Sparkline-Rendering für Shellskripte (GitHub, via)
- Prefix free — automagische CSS-Präfix-Generierung (via)
- Bitwise operations for fractions in Python (danke, pyryp)
- MessagePack — effiziente Objekt-Serialisierung (via)
Sabotage: Warum nicht?
Gestern hat Jens Ohlig (johl) den A-Record der Domain warumnicht.so auf 8.8.8.8 gesetzt, kurz nachdem ich eine ältere Folge nachgetragen hatte. Dadurch laufen nun alle Links auf den Podcast Warum nicht? ins Leere; hier ist die neue Adresse.
Der Hintergrund: johl war unzufrieden mit meiner Arbeitsgeschwindigkeit und versuchte wiederholt, mich mit seiner Kontrolle über die Domain zu erpressen. Als ich ihm vorschlug, die Domain abzugeben oder es selber besser zu machen, wurde er wütend.
Zuvor hatte johl angekündigt, die Domain warumnicht.so auslaufen zu lassen, als er nicht mehr beim Podcast mitmachen wollte. Er hat sie jedoch verlängert – mutmaßlich, um zu sicherzustellen, dass ich sie nicht nutzen kann. Ich bewerte sein Verhalten als Sabotage – antisozial gegenüber Abonnenten und jedem, der je einen Link auf die Podcast-Seite gesetzt hat.
In Zukunft werde ich Web-Projekte, in die ich nennenswert Arbeit investiere, komplett in eigenen Namensräumen betreiben und mich von Leuten fernhalten, die mich für erpressbar halten.
Das Phänomen „Webseiten Löschen aus Frust“ habe ich übrigens schon einmal thematisiert.
Die Domain verweist wieder auf Inhalte. johl hat mich darum gebeten, das Chatlog zu löschen; ich habe das als Geste des guten Willens mal gemacht.
Monogamie, Hegemonie und warum wir keinen Sex mehr haben werden
Liebe [klassifizierte Information],
es wäre ziemlich egoistisch von mir, zu verlangen, dass du offen zu mir als Sexualpartner stehst. Ich möchte dich auch nicht zwingen, zwischen mir und deinem Freund zu entscheiden. Immerhin denkt er, ihr hättet eine monogame Beziehung.
Und ich sehe dein Problem: Leute, die sich außerhalb sexuell exklusiver Beziehungen bewegen, werden abgestraft – durch gesellschaftliche Verurteilung, Beendigung von Beziehungen und körperliche Gewalt.
Aber: Mit deiner Geheimnistuerei bist du selbst Vertreterin einer Gesellschaft, die monogame Beziehungen als Norm präsentiert. Das ist antisozial gegenüber allen, die offen zu ihren nicht-monogamen Beziehungen stehen; es befördert ihre Diskriminierung.
Für Diskrepanz zwischen Reden und Handeln gibt es viele Beispiele: Befürworter freier Kultur und freier Software, die iPads kaufen. Leistungsorientierte Studenten, die den Betrüger Karl-Theodor zu Guttenberg verteidigen. Am Bekanntesten sind wohl homosexuellen-feindliche Politiker, die insgeheim schwul sind.
Derartiges Verhalten ist mir zuwider. Ich möchte es nicht durch mein Handeln befördern. Solange du nicht offen zu deiner nicht-monogamen Lebensweise stehst, werde ich keinen Sex mit dir haben.
Grüße,
Habe den Namen der angesprochenen Person rausgenommen – mindestens so lange, bis ich weiß, ob mir die postprivaten Konsequenzen einer Namensnennung egal sind. Ein Outing war nicht die angedachte Richtung dieses Beitrags.
Projekte anderer Leute
Freunde von mir sind noch bis Ende der Woche in Island. Sie machten eine Menge Fotos für ihr Reiseblog; fotografiona und cy_pp containerten auf der Fähre.
Gerrit van Aaken schreibt ein Buch über Webtypografie – vorfinanziert durch Crowdfunding. Zur Zeit ist etwa die Hälfte der dafür benötigten 7500€ erreicht.
Sigi hat jetzt ein Kochblog. Am Montag gab es gefüllte Paprika.
Bonus-Leckerli: Die deutschsprachige Visual Novel Netto no Shishou: Bernd ist nun auch im Quelltext verfügbar.
Fiona lernt Programmieren und andere Vorkommnisse
Viele werden es bereits kennen, der Vollständigkeit halber sei an dieser Stelle jedoch auf Fiona lernt Programmieren verwiesen: Seit Januar arbeiten fotografiona, plomlompom und ich uns anhand des Buches Programming from the Ground up durch die Feinheiten von x86-Assembler; später werden wir uns mit C und Python beschäftigen.
Obwohl unser Vorgehen bei Hipstern eher auf Ablehnung stößt, haben wir zur diesjährigen Fefecon eine Vortragseinreichung dazu vorbereitet: In „Hallo Welt” in Assembler wollen wir unseren Ansatz erklären, Erkenntnisse präsentieren und nebenbei erläutern, warum Codeacademy doof ist.
Eine weitere Einreichung von mir und plomlompom, Keine Angst vor großen Zahlen!, beschäftigt sich mit der Annahme, neben gigantischen Hardware- und Software-Plattformen mit Millionen von Nutzern sei kein Platz für weitere communities. Sie basiert teilweise auf der bei der re:publica nicht angenommenen Einreichung Diaspora braucht kein Mensch!.