Sie kennen es sicher auch: Sie wollen einem Faden Qualität verleihen, haben die entsprechende Kopierpaste aber nicht zur Hand ? Damit ist jetzt Schluss: Mit dem CP-Manager aus dem Hause Die Welt ist gar nicht so sind Sie immer in der Lage, aktuelle Kopierpaste zu pfostieren. Der CP-Manager kann so viel !
Import von Kopierpasteten aus einem Verzeichnis mit Textdateien
Der CP-Manager benötigt Python mit PyGTK. Zu Quellcode und Nebenwirkungen klonen Sie das GitHub-Repository oder fragen sie ihren Enterprise- oder Expertenprogrammierer.
Normalerweise hätte ich das ja einfach in die nächste Linkschleuder gepackt, aber Digital: A Love Story ist einfach zu gut, als dass man es inmitten von Leseempfehlungen untergehen lassen darf. Es handelt sich bei diesem Spiel um eine Art Visual Novel, deren einziger Schauplatz jedoch der Desktop des Protagonisten ist, von dem aus dieser verschiedene BBS-Systeme anwählt und dort Nachrichten versendet und erhält. Gelegentlich enthalten diese nützliche Programme als Anhang, die im weiteren Verlauf des Spiels hilfreich sind, z.B. um den Gibson zu hacken.
Neben der genialischen Art und Weise, mit der Programmiererin Christine Love die VN-Engine Ren’Py nutzt, um ein immersives Retro-Betriebssystem zu schaffen, fällt vor allem die Qualität der Konversationen auf — damit das Szenario plausibel wirkt, hat Love auf der Archivseite textfiles.comrecherchiert, wie damals kommuniziert wurde. Das Resultat ist emotional berührend in einer Weise, wie es bisher nur Jason Rohrer mit Passage und Gravitation gelang.
Digital: A Love Story ist verfügbar für Linux, Mac OS X und Windows; lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz BY-NC-SA.
Die lange Lieferzeit. PiTiVi renderte unheimlich lahm und hing konsequent immer nach ca. 10 Minuten Output. Ich habe schließlich fünf Fragmente gerendert und sie mit oggCat zusammengefügt. Nochmal habe ich nicht Lust, Zeit dafür aufzuwenden.
Nein, ich werde keinen Directors Cut des Vortrags machen, in dem die Frau mit der unangenehmen Stimme nicht zu Wort kommt und die fehlenden Stellen nachgesprochen sind. Interessierten Einzelpersonen stelle ich jedoch gerne die Rohdaten (d.h. Bilder und PiTiVi-Projektdatei) zur Verfügung, eine Mail genügt.
Lauter Perverse. So musste es wohl auf Uneingeweihte wirken, was am Rande der diesjährigen re:publica-Konferenz geschah: Bei zwei Veranstaltungen — zu Sexismus im Netz und Modeblogs — wurde der dem Livestream anhängige Chat geflutet mit Spam, Beleidigungen und Kopierpaste. Quelle der Trollereien ist ein Internetforum, das ich an dieser Stelle nicht nennen werde. Auch im re:publica-Blog hat man das Thema bereits kommentiert.
Es ist kein Zufall, das gerade Sessions dieser Art von derart intensiver Trollerei betroffen sind — ebensowenig wie es kein Zufall ist, dass gewisse Feministinnen jene Ereignisse sofort als Beleg für real existierenden Sexismus […] im Internet ansehen und infolge dessen übereifert Alarm in ihrem Blog schlagen. Zwischen beiden Punkten besteht ein ursächlicher Zusammenhang: Gewisse Verhaltensweisen verleiten Trolle dazu, weiterzumachen, ja sogar ihre Anstrengungen zu intensivieren — schon lange lautet ein Sinnspruch zum Thema „Don’t feed the trolls.“; die nun empörten Bloggerinnen begehen eben den Fehler, diese Weisheit nicht zu beachten.
Nur mal eben so und eigentlich viel zu spät: Das Spreeblick-Postkarten-Set „Berlin liebt dich“ mit Bildern aus der Flickr-Gruppe „Loveshack“, gewonnen beim Weihnachts-Video-Wettbewerb, ist sehr lieb gemacht. Und einen ganz eigenen Humor pflegen sie, diese Alphablogger — aber seht selbst: