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Archiv für Kategorie „Essen“

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Zwiebeltomateneiermatsch

Am Wochenende wurde gekocht in der N16. Wie schon einige Male vorher (siehe dazu hier und hier) suchte ich mir ein Rezept des GNOME-Entwicklers Marco Barisione und wandelte es leicht ab — Cipollata, auf deutsch wohl: Zwiebel-Tomaten-Suppe. Hier ist die Bauanleitung:

Zutaten

  • 3½ Zwiebeln
  • etwas Olivenöl
  • ca. eine Tasse Wasser
  • ca. 900g geschälte Tomaten
  • 5 Eier
  • etwas Salz
  • viel Toast

Zubereitung

  1. Zwiebeln schälen, zerstückeln
  2. Olivenöl in die Pfanne geben
  3. Zwiebelstücke in die Pfanne geben
  4. bei schwacher Hitze (ich nutzte Stufe 2 von 6) 10 Minuten erhitzen
  5. Wasser in die Pfanne geben
  6. bei mittlerer Hitze (ich nutzte Stufe 3 von 6) 15 Minuten erhitzen, gelegentlich umrühren
  7. Tomaten abtropfen lassen, optional zerdrücken
  8. Tomaten zu den Zwiebeln und dem Öl geben
  9. bei mittlerer Hitze (ich nutzte Stufen 3 und 4 von 6) für 20 bis 25 Minuten erhitzen, umrühren
  10. Inhalt der Eier hinzufügen, verrühren
  11. einige Minuten weiter erhitzen bis das Eiweiß gerinnt
  12. Salz nach Geschmack hinzufügen
  13. artnoveau daran hindern, Knoblauch dazu zu tun

Cipollata kann je nach Konsistenz als Suppe oder Brotaufstrich verwendet werden. Da ich versäumt hatte, die Tomaten abtropfen zu lassen, konnte ich beides testen; Muß auf Toast ist definitiv die bessere Alternative.

Ein Tisch mit Laptop, zwei Tellern Cipollata und einem Teller mit drei Toastscheiben, weiter hinten eine Flasche Vita Cola, eine Flasche Ginger Ale und ein offenes Nutellaglas
Serviervorschlag
erlehmann
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Kauft nicht bei Batman !

So, gestern war ich bei dieser Dönerbude am Ostbahnhof („Bistro Arena“, direkt hinter dem Bahnhofsgebäude) und bestellte einen Falafelteller, sozusagen als Abendessen. Und das war definitiv eine schlechte Idee, denn:

  • Das Falafel war abartig trocken.
  • Die Kräutersoße schmeckte schlechter als die Billigmayo auf den Pommes.
  • Das Gemüse wirkte recht labberig.
  • Die auf dem ausliegenden Flyer angekündigte Cola (FALAFEL TELLER mit Pommes Salat + Cola) gab es dann doch nicht.

Ich hab das dann trotzdem gegessen — ohne Getränk — bezahlt ist bezahlt (und die Pommes waren zugegebenermaßen gut). Aber: Scheiße wars; ich werd den Teufel tun, da nochmal hinzugehn. Und bevor es jetzt heißt, ich würde vorschnell urteilen: Ich war schon vorher einmal dort und hatte da eine Pizza bestellt — die angebrannt und vertrocknet serviert wurde. Ist mir schleierhaft, wie die positive Bewertungen bekommen können.

Der Fairness halber sollte ich wohl erwähnen, dass die anderen Dönerbuden in der Nähe auch unter aller Sau sind. Das wärs dann aber auch schon. Und wegen der Überschrift: Batman heißt der Inhaber. Aber vielleicht gugelt das ja mal jemand und nimmt mich in seine lustige Linkliste auf. Man weiß ja nie.

erlehmann
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25C3-Nachlese: The Conspiracy of Awesome

So, nun, da der Congress vorbei ist, hier eine kurze und höchst subjektive Auflistung der Highlights:

  • Gleich am ersten Tag reichte mir js einen Patch rüber, der TCP-Keepalive in Gajim aktivierte und extrem hilfreich war gegen die unregelmäßigen Aussetzer im WLAN.
  • Es gab ein Lego Duplo-Areal, dass beinahe immer von mehr Erwachsenen als Kindern bevölkert war (mehr Fotos auf Flickr).
  • Das POC hatte einige nette Spielereien vorzuweisen: Hinter der internen Nummer 2088 (?) verbarg sich ein interaktives Labyrinth; mit den Nummern 8080 und 9090 erreichte man eine Konferenzschaltung; bei der 8666 handelte es sich um eine Sex-Hotline mit eingedostem Gestöhne (Für „Zwei Männer und eine Frau“ wählen sie die Drei.).
  • Beeindruckt war ich insbesondere von der Laserharfe, man munkelt, es wäre eine Wiimote im Einsatz gewesen.
  • Auf der c-base stellte Experten-Koch Marc Powell von food hacking seine Semantic Food Engine vor, die in der Lage ist, einem auf Anfragen wie „Ich habe dies, das und jenes, welches britische Gericht kann man damit kochen ?“ oder „Ich möchte ein ähnliches Gericht wie dieses, allerdings vegetarisch und lila-blassblaukariert.“ Antworten in Form von Rezepten zu geben.
  • Einige meiner Vorschläge schafften es übrigens ins Jeopardy; die Kategorie „4chan“ wurde von BugBlue allerdings recht trocken kommentiert: Wer von euch hat keine Arbeit und Zeit, so etwas raus zu suchen ? Das wäre dann wohl ich.
  • Und zuguterletzt fügte die NPD fast ganz freiwillig Affen und CDU-Inhalte in ihre Webauftritte ein (Heise berichtete).

Vorträge habe ich nur wenige besucht – die Gelegenheiten zum socialicing und Dinge entdecken sind nun einmal so schnell nicht nachholbar –, weswegen ich wohl noch einige Zeit Torrents der Vorträge herunterladen werde. Letztendlich stimme ich – leider – in meiner Kritik mit dem überein, was Markus Beckedahl bereits im Vorfeld kritisiert hatte: Viel weniger Politik und Gesellschaft, dafür noch mehr Technik-Krams als im letzten Jahr. Eigentlich schade […]

Auf der nachfolgenden Silvester-Party in der c-base traf ich eine Menge neuer Leute, unter Anderem Dan Kaminsky und seine Freundin Crystal, Web-Expertin aus L.A.; die all das als „The Conspiracy of Awesome“ betitelte und meinte, ich solle mich glücklich schätzen, von solchen Personen umgeben zu sein; Recht hat sie. So, hier noch ein Poster für die Bürowand:

Dan Kaminsky hat aus Versehen das gesamte Internet. eecue

P.S.: Silvester-Geböller ist ih-bah.

erlehmann