So, gestern war ich bei dieser Dönerbude am Ostbahnhof („Bistro Arena“, direkt hinter dem Bahnhofsgebäude) und bestellte einen Falafelteller, sozusagen als Abendessen. Und das war definitiv eine schlechte Idee, denn:
Das Falafel war abartig trocken.
Die Kräutersoße schmeckte schlechter als die Billigmayo auf den Pommes.
Das Gemüse wirkte recht labberig.
Die auf dem ausliegenden Flyer angekündigte Cola (FALAFEL TELLER mit Pommes Salat + Cola) gab es dann doch nicht.
Ich hab das dann trotzdem gegessen — ohne Getränk — bezahlt ist bezahlt (und die Pommes waren zugegebenermaßen gut). Aber: Scheiße wars; ich werd den Teufel tun, da nochmal hinzugehn. Und bevor es jetzt heißt, ich würde vorschnell urteilen: Ich war schon vorher einmal dort und hatte da eine Pizza bestellt — die angebrannt und vertrocknet serviert wurde. Ist mir schleierhaft, wie die positive Bewertungen bekommen können.
Der Fairness halber sollte ich wohl erwähnen, dass die anderen Dönerbuden in der Nähe auch unter aller Sau sind. Das wärs dann aber auch schon. Und wegen der Überschrift: Batman heißt der Inhaber. Aber vielleicht gugelt das ja mal jemand und nimmt mich in seine lustige Linkliste auf. Man weiß ja nie.
So, nun, da der Congress vorbei ist, hier eine kurze und höchst subjektive Auflistung der Highlights:
Gleich am ersten Tag reichte mir js einen Patch rüber, der TCP-Keepalive in Gajim aktivierte und extrem hilfreich war gegen die unregelmäßigen Aussetzer im WLAN.
Es gab ein Lego Duplo-Areal, dass beinahe immer von mehr Erwachsenen als Kindern bevölkert war (mehr Fotos auf Flickr).
Das POC hatte einige nette Spielereien vorzuweisen: Hinter der internen Nummer 2088 (?) verbarg sich ein interaktives Labyrinth; mit den Nummern 8080 und 9090 erreichte man eine Konferenzschaltung; bei der 8666 handelte es sich um eine Sex-Hotline mit eingedostem Gestöhne (Für „Zwei Männer und eine Frau“ wählen sie die Drei.).
Auf der c-base stellte Experten-Koch Marc Powell von food hacking seine Semantic Food Engine vor, die in der Lage ist, einem auf Anfragen wie „Ich habe dies, das und jenes, welches britische Gericht kann man damit kochen ?“ oder „Ich möchte ein ähnliches Gericht wie dieses, allerdings vegetarisch und lila-blassblaukariert.“ Antworten in Form von Rezepten zu geben.
Einige meiner Vorschläge schafften es übrigens ins Jeopardy; die Kategorie „4chan“ wurde von BugBlue allerdings recht trocken kommentiert: Wer von euch hat keine Arbeit und Zeit, so etwas raus zu suchen ?Das wäre dann wohl ich.
Vorträge habe ich nur wenige besucht – die Gelegenheiten zum socialicing und Dinge entdecken sind nun einmal so schnell nicht nachholbar –, weswegen ich wohl noch einige Zeit Torrents der Vorträge herunterladen werde. Letztendlich stimme ich – leider – in meiner Kritik mit dem überein, was Markus Beckedahl bereits im Vorfeld kritisiert hatte: Viel weniger Politik und Gesellschaft, dafür noch mehr Technik-Krams als im letzten Jahr. Eigentlich schade […]
Auf der nachfolgenden Silvester-Party in der c-base traf ich eine Menge neuer Leute, unter Anderem Dan Kaminsky und seine Freundin Crystal, Web-Expertin aus L.A.; die all das als „The Conspiracy of Awesome“ betitelte und meinte, ich solle mich glücklich schätzen, von solchen Personen umgeben zu sein; Recht hat sie. So, hier noch ein Poster für die Bürowand: