Die Welt ist gar nicht so.

Sie ist ganz anders.

Archiv für Tag „hcard“

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Once more, with WordPress

Da mir Serendipity nicht so sehr gefällt, steige ich nun auf WordPress um – ja, genau den stinkenden Haufen Sondermüll, dessen Entwickler, so hört man, wenig Wert auf Sicherheit legen. Am Rande: Ich habe Fefe einmal eine Email geschickt, ob er seine Blogsoftware (Proudly made without PHP, Java, Perl, MySQL and Postgres) veröffentlicht, bekam aber nie eine Antwort.

Um mein Blog zu migrieren, nutzte ich den Serendipity-to-WordPress Importer(via), der alle meine Beiträge, Kategorien und Nutzer übertrug. Kleines Manko: Drafts wurden als publizierte Beiträge importiert.

Als Theme wählte ich Sandbox, das auch schon der grandiose Jeff Waugh verwendet, ein Stylesheet schreibe ich später. Hinzu kommen verschiedene Plugins, bei deren Installation ich den S9y-Paketmanager durchaus vermisste (weitere folgen später):

Mit ein bisschen PHP habe ich mir meinen Spamschutz leichtgemacht (eigentlich sollte es das als Plugin geben), um OpenID kümmere ich mich später. Und natürlich halte ich mich auch sonst an die Tips der Experten:

Eine Website ist dann gut, wenn nichts mehr da ist, das man löschen kann.

Peter Kröner

Die nächsten Tage über werde ich mich dann wohl damit beschäftigen, 301-Redirects zu basteln.

erlehmann
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Neu: hCard mit Hackergotchi

Julia Seeliger nutzt in ihrem Blog ein neues Theme, das auch Unterstützung für Avatare von Gravatar mitbringt. Auch Webdesigner Peter Kroener ist mit von der Partie. Super denkt sich der unbedarfte Nutzer, noch ein zu allen anderen Systemen inkompatibler Anbieter, bei dem ich mich anmelden muss, um Feature X zu nutzen !. Doch Rettung naht – in Form des hcard-Mikroformats.

Mikroformate bieten eine Einbettungsmöglichkeit semantischer Inhalte in (X)HTML; über die Attribute class, rel und ref werden die entsprechenden Informationen maschinenlesbar markiert. Die Nutzung von XML-Namensräumen wäre wohl der sauberere Ansatz, verträgt sich jedoch nicht mit Tagsoup-Apologeten wie Garvin Hicking, der leider nicht viel von validem Markup hält.

Die hCard-Spezifikation basiert auf dem bekannten und verbreiteten Standard vCard (RFC 2426) und besteht aus einem Stück (X)HTML-Code, das man einfach nur in das eigene Blog einfügen muss. Und diesen muss man natürlich auch nicht unbedingt selbst schreiben, sondern kann ihn sich vom hCard Creator generieren lassen.

Und nun zum Nutzen des Ganzen: Mit der Firefox-Erweiterung Operator lassen sich hCards (und weitere Mikroformate) einfach exportieren oder als Mini-Mashup (Kontakt / Ort / Tag in Google Maps / bei Amazon / Flickr finden) nutzen – eine ausführliche Erklärung findet sich im Blog von Alex Faaborg. Und für den Blogosphärenkrebs Wordpress existiert ein Plugin, das die Avatare aus hCards ausliest und wider Erwarten offenbar funktioniert.

Mein Avatar ist übrigens ein Hackergotchi und das macht man so.

admin