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	<title>Die Welt ist gar nicht so. &#187; Originärer Inhalt</title>
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	<description>Sie ist ganz anders.</description>
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		<title>Die inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi 2.0</title>
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		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/die-inoffiziellen-mitarbeiter-der-stasi-2-0#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 12:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[amazon]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[google]]></category>
		<category><![CDATA[nsa]]></category>
		<category><![CDATA[prism]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NSA überwacht das Internet und amerikanische Internet-Firmen helfen dabei. Viele finden das angeblich schlimm: Johnny Haeusler nennt es internen Terror; Katharina Nocun sieht Bürgerrechte in Gefahr; Karsten Gerloff erkennt nicht nur den Überwachungsstaat, sondern übernimmt auch Bruce Schneiers Metapher &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/die-inoffiziellen-mitarbeiter-der-stasi-2-0">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.guardian.co.uk/world/2013/jun/09/edward-snowden-nsa-whistleblower-surveillance">Die NSA überwacht das Internet</a> und <a href="http://netzpolitik.org/2013/google-erklart-wie-sie-daten-an-die-nsa-weitergeben/">amerikanische Internet-Firmen helfen dabei</a>. Viele finden das angeblich schlimm: <a href="http://www.spreeblick.com/2013/06/09/der-interne-terror/">Johnny Haeusler nennt es internen <q cite="http://www.spreeblick.com/2013/06/09/der-interne-terror/">Terror</q></a>; <a href="http://kattascha.de/?p=1145">Katharina Nocun sieht Bürgerrechte in Gefahr</a>; <a href="http://netzpolitik.org/2013/prism-uberwachung-freiheit-und-die-grenzen-des-versteckens/">Karsten Gerloff erkennt nicht nur den <q cite="https://netzpolitik.org/2013/prism-uberwachung-freiheit-und-die-grenzen-des-versteckens/">Überwachungsstaat</q></a>, sondern übernimmt auch <a href="http://www.wired.com/opinion/2012/11/feudal-security/">Bruce Schneiers Metapher vom <q cite="https://netzpolitik.org/2013/prism-uberwachung-freiheit-und-die-grenzen-des-versteckens/">quasi-feudalen System</q></a>.
</p>
<p>
Der Schönheitsfehler: Die Genannten helfen selber, Nutzer ihrer Webseiten zu überwachen. Mit jedem Zugriff auf ihre Webseiten übertragen Browser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Cookie#Tracking">Tracking-Informationen</a> an Firmen wie <i>Amazon</i>, <i>Google</i> oder <i>Twitter</i>. <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/werbung-und-tracking-im-web">Das Ausmaß der Überwachung visualisierte ich bereits.</a>
</p>
<p>
Webseiten-Betreiber wissen, was sie damit tun: Sie helfen Firmen und Staaten, Internet-Nutzer zu bespitzeln und Persönlichkeitsprofile zu erstellen – ganz ohne formales Arbeitsverhältnis, als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inoffizieller_Mitarbeiter">inoffizielle Mitarbeiter</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stasi_2.0"><i>Stasi 2.0</i></a>.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nebelsprech bei den Piraten im AGH</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/nebelsprech-bei-den-piraten-im-agh</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/nebelsprech-bei-den-piraten-im-agh#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 May 2013 01:01:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[piraten]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Blog der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus Berlin steht ein Artikel vom Fraktionsvorsitzenden Andreas Baum (rka). Der versucht offenbar gerade, sich mittels Nebelsprech für den Karl-Theodor-zu-Guttenberg-Gedächtnispreis zu qualifizieren: Die Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat heute in einem geschlossenen Teil ihrer Fraktionssitzung &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/nebelsprech-bei-den-piraten-im-agh">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Blog der Piratenfraktion im Abgeordnetenhaus Berlin steht <a href="https://www.piratenfraktion-berlin.de/2013/05/22/ergebnis-des-geschlossenen-teils-der-fraktionssitzung-am-21-5-2013/">ein Artikel</a> vom Fraktionsvorsitzenden <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andreas_Baum">Andreas Baum</a> (<a href="https://mobile.twitter.com/rka"><i>rka</i></a>). Der versucht offenbar gerade, sich mittels <a href="http://www.maha-online.de/blog/wp-content/Nebel.pdf">Nebelsprech</a> für den Karl-Theodor-zu-Guttenberg-Gedächtnispreis zu qualifizieren:
<blockquote cite="https://www.piratenfraktion-berlin.de/2013/05/22/ergebnis-des-geschlossenen-teils-der-fraktionssitzung-am-21-5-2013/#comment-28518">
<p>Die Piratenfraktion im Berliner Abgeordnetenhaus hat heute in einem geschlossenen Teil ihrer Fraktionssitzung konstruktiv über die Vorgänge der Vergangenen Woche gesprochen.
</blockquote>
<p>Moment mal! Hätte die Fraktion <em>destruktiv</em> über die Vorgänge sprechen können? Um welche Vorgänge geht es überhaupt? Und warum war der relevante Teil der Sitzung geschlossen?
<blockquote cite="https://www.piratenfraktion-berlin.de/2013/05/22/ergebnis-des-geschlossenen-teils-der-fraktionssitzung-am-21-5-2013/">
<p>Dabei konnten einige Missverständnisse ausgeräumt werden.
</blockquote>
<p>Wer hat wen missverstanden? Wer räumte was auf welche Weise aus? Ich zumindest weiß immer noch nicht, worum es geht.
<blockquote>
<p>Der Ausschluss eines Fraktionsmitgliedes oder die Auflösung der Fraktion wird von der Fraktion nicht in Betracht gezogen.
</blockquote>
<p><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gerwald_Claus-Brunner"><i>Faxe</i></a> darf bleiben? Da bin ich aber beruhigt.
<blockquote>
<p>Die Fraktion wird darauf hinarbeiten, dass eine Situation wie am Freitag den 17.5.2013 nicht wieder eintritt.
</blockquote>
<p>Was war das für eine Situation? Wie trat sie ein? <a href="http://www.parlament-berlin.de:8080/starweb/adis/citat/VT/17/KlAnfr/ka17-11591.pdf">Ist die Fraktion für den Fall einer Zombie-Katastrophe gerüstet?</a>
<blockquote cite="https://www.piratenfraktion-berlin.de/2013/05/22/ergebnis-des-geschlossenen-teils-der-fraktionssitzung-am-21-5-2013/">
<p>Wir sind eine Fraktion und wir haben den festen Willen, eine Fraktion zu
bleiben.
</blockquote>
<p>Übersetzt: <strong><a href="http://www.youtube.com/watch?v=CPeeiq22eG0"><q cite="http://www.youtube.com/watch?v=CPeeiq22eG0">Wir sind eine Partei, weil wir eine Partei sind!</q></a></strong>
</p>
<ins datetime="2013-05-22T01:03:03+00:00">
<p>
Kurze Durchsage von Andreas Baum: <a href="https://mobile.twitter.com/rka/status/336981264269725696?p=v">Die Inhaltsleere liegt natürlich am Datenschutzrecht.</a>
</p>
</ins>
<ins datetime="2013-05-22T01:20:00+00:00">
<p>
Pavel Mayer hingegen meint, dass der Artikel <a href="https://mobile.twitter.com/pavel23/status/336981483602468864?p=v"><q cite="https://mobile.twitter.com/pavel23/status/336981483602468864?p=v">den Tenor der Sitzung gut wiedergibt</q></a>.
</p>
</ins>
<ins datetime="2013-05-22T01:26:53+00:00">
<p>
<a href="http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/TheReveal">Auflösung</a>: Andreas Baum will lieber <a href="https://mobile.twitter.com/rka/status/336973192260354049?p=v">eigenes Popcorn produzieren</a>, statt sich auf <a href="http://popcornpiraten.de/erwartungen-an-die-geschlossene-fraktionssitzung-der-piraten-berlin-steigen/">externe Dienstleister</a> zu verlassen.
</p>
</ins>
<ins datetime="2013-05-22T01:38:45+00:00">
<p>
Der Abgeordnete <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fabio_Reinhardt">Fabio Reinhardt</a> hat selber <a href="http://pirat.fabioreinhardt.de/kommentar/meine-fragen-an-den-fraktionsvorstand/">viele Fragen an den Fraktionsvorstand</a>.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>The Uncomplicated Web</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/the-uncomplicated-web</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/the-uncomplicated-web#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 May 2013 17:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=7755</guid>
		<description><![CDATA[Many believe the use of standard data formats prevents innovation. Web developers commonly use this to justify reinventing the square wheel: Compared to standards-based web pages, almost all ad-hoc contraptions exhibit worse accessibility, usability and performance characteristics. This prevents interoperability &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/the-uncomplicated-web">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Many believe the use of standard data formats prevents innovation. Web developers commonly use this to justify <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Reinventing_the_wheel#Related_phrases">reinventing the square wheel</a>: Compared to standards-based web pages, almost all ad-hoc contraptions exhibit worse accessibility, usability and performance characteristics. This prevents interoperability without providing new functionality.
<p>The following guidelines serve to avoid needless complexity.
<h3 id=fast>A web page must load fast.</h3>
<ul>
  <li>Maximum <a href="http://mobile.httparchive.org/about.php#bytesTotal">transfer size</a> 20<abbr>kb</abbr> without embedded media.
  <li>Maximum <a href="http://stackoverflow.com/questions/5751515/official-references-for-default-values-of-concurrent-http-1-1-connections-per-se">6 resources</a>, not counting embedded media.
  <li>No <a href="https://developer.mozilla.org/en-US/docs/HTTP/Access_control_CORS">cross-origin</a> resources, except for embedded media.
  <li>Use <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/HTTP_compression">compression</a>, except for already compressed data.
  <li>No <a href="https://news.ycombinator.com/item?id=4958214">unnecessary content</a>.
  <ul>

    <li>No validation badges.
    <li>No share buttons.
    <li>No advertising.
    <li><a href="https://developers.google.com/speed/docs/best-practices/request">No cookies.</a>
  </ul>
  <li>For caching, use <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/HTTP_ETag">entity tags</a>.
</ul>
<h3 id=annoying>A web page must not be annoying.</h3>
<ul>
  <li>No pagination, except for collections of <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/sections.html#the-article-element">self-contained compositions</a> or very long lists.
  <li>No account registration for read access.
  <li>Provide human-readable <abbr>URLs</abbr>.
  <li>Default font size <code>1em</code>.
  <li>High contrast.
  <li>No autoplay.

</ul>
<h3 id=same><a href="http://www.w3.org/DesignIssues/Axioms.html#same">A <abbr>URL</abbr> must always refer to the same resource.</a></h3>
<ul>
  <li>If user is not authenticated, return <a href="http://www.w3.org/Protocols/rfc2616/rfc2616-sec10.html#sec10.4.2"><abbr>HTTP</abbr> error 401</a>.
  <li>If user is not authorized, return <a href="http://www.w3.org/Protocols/rfc2616/rfc2616-sec10.html#sec10.4.4"><abbr>HTTP</abbr> error 403</a>.
  <li><a href="http://www.w3.org/Provider/Style/URI.html"><abbr>URI</abbr>s must never change.</a>

  <li>No user agent sniffing.
  <li>No device sniffing.
  <li>No <a href="http://www.tbray.org/ongoing/When/201x/2011/02/09/Hash-Blecch">hashbangs</a>.
  <li>No <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Session_(computer_science)">sessions</a>.
  <li>No frames.
</ul>
<h1>A web page must use standard semantics.</h1>
<ul>
  <li>Provide hypertext content in <abbr>HTML</abbr>.
  <ul>

    <li>No plugins.
    <li>No <abbr>AJAX</abbr>.
    <li>No <abbr>PDF</abbr>.
    <li>No <abbr>LaTeX</abbr>.
  </ul>
  <li>Embed media in standard formats.
  <ul>
    <li><code>&lt;img&gt;</code>: <abbr>GIF</abbr>, <abbr>PNG</abbr>, <abbr>JPEG</abbr> or <abbr>SVG</abbr>.
    <li><code>&lt;audio&gt;</code>: (<abbr>MP3</abbr> or <abbr>AAC</abbr>) <em>and</em> <i>Ogg Vorbis</i>.
    <li><code>&lt;video&gt;</code>: <abbr>H.264</abbr>+<abbr>AAC</abbr> <em>and</em> (<i>WebM</i> or <i>Ogg Theora+Vorbis</i>).
  </ul>

  <li>Provide hypertext content and media in <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc4287"><i>Atom</i></a> feeds.
  <ul>
    <li>Provide <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/links.html#rel-alternate">feed autodiscovery</a>.
    <li>No partial feeds.
    <li>No newsletters.
    <li><a href="http://web.archive.org/web/20101215125621/http://diveintomark.org/archives/2004/02/04/incompatible-rss">No <abbr>RSS</abbr>.</a>
    <li>For multiple media files, use <a href="http://www.ibm.com/developerworks/library/x-atom10/index.html#code5">multiple enclosures</a>.
  </ul>

  <li>Layout with <abbr>CSS</abbr>.
  <ul>
    <li>No vendor-specific CSS, use <a href="http://leaverou.github.io/prefixfree/"><i>-prefix-free</i></a>.
    <li>No <i>JavaScript</i> layout or typography.
    <li>No <abbr>SVG</abbr> layout.
  </ul>

  <li>Do not invent meaning.
  <ul>
    <li><a href="https://news.ycombinator.com/item?id=4918822">No custom <abbr>API</abbr>s</a>.
    <li>No <a href="http://ejohn.org/blog/html-5-data-attributes/"><i>data</i> attributes</a>.
    <li>No cookies.
    <li>No <abbr>JSON</abbr>.
    <li>No <abbr>DRM</abbr>.
  </ul>

  <li>Authenticate with <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Basic_access_authentication"><abbr>HTTP</abbr> basic auth</a> over <abbr>HTTPS</abbr>.
  <ul>
    <li>No query-string-based authentication.
    <li>No cookie-based authentication.
    <li><a href="https://tools.ietf.org/html/rfc2617#section-4.13">No <abbr>HTTP</abbr> Digest authentication.</a>

    <li><a href="http://homakov.blogspot.de/2013/03/oauth1-oauth2-oauth.html">No <i>OAuth</i>.</a>
  </ul>
</ul>
<h3>A web page must be media independent.</h3>
<ul>
  <li>Do not assume hardware, browser or <abbr>OS</abbr>.
  <li><a href="http://www.cs.dartmouth.edu/~sergey/langsec/occupy/">Do not assume turing completeness.</a>

  <li>Do not assume JavaScript.
  <li>Do not assume bandwith.
  <li>Do not assume plugins.
  <li>Do not assume fonts.
  <li>Do not assume CSS.
</ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Werbung und Tracking im Web</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/werbung-und-tracking-im-web</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/werbung-und-tracking-im-web#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 18:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
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		<category><![CDATA[twitter]]></category>
		<category><![CDATA[werbung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=5049</guid>
		<description><![CDATA[Ich surfe oft per Mobilfunkverbindung und merke dann, wie viele überflüssige Daten Webseiten nachladen. UMTS hat im Vergleich zum Festnetz eine hohe Latenz: Es dauert über zehn Mal so lange, bis angeforderte Datenpakete ankommen – im Regelfall etwa 300 bis &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/werbung-und-tracking-im-web">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Ich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ycyjzFfsz5M">surfe</a> oft per Mobilfunkverbindung und merke dann, wie viele überflüssige Daten Webseiten nachladen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Mobile_Telecommunications_System"><abbr title="Universal Mobile Telecommunications System">UMTS</abbr></a> hat im Vergleich zum Festnetz eine hohe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paketumlaufzeit">Latenz</a>: Es dauert über zehn Mal so lange, bis angeforderte Datenpakete ankommen – im Regelfall etwa 300 bis 700 Millisekunden statt 20 bis 50.
</p>
<p>
Um Zehntelsekunden längere Ladezeiten sollten eigentlich kein Problem darstellen. Webseiten voller Werbung und <i>Social Media Widgets</i> (<a href="https://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like/"><i>Like</i></a>, <a href="http://www.google.com/+1/button/"><i>+1</i></a>, <a href="https://twitter.com/about/resources/buttons#tweet"><i>Tweet</i></a>) laden allerdings <em>hunderte</em> von Dateien, die für Leser* weitgehend überflüssig sind. <a href="http://www.spreeblick.com/"><i>Spreeblick</i></a> etwa lädt 116 Dateien mit einer Gesamtgröße von 2,8<abbr title="Megabyte">MB</abbr>. Selbst mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Subscriber_Line"><abbr title="Digital Subscriber Line">DSL</abbr></a> bedeutet das eine <em>Ladezeit zwischen 5 und 25 Sekunden</em> – für eine Seite mit 7 Bildern und 3 Videos.
</p>
<p>
Übermäßige Werbung ist leicht erkennbar: Lade ich <i>Heise Online</i> ohne Werbeblocker, besteht 38% der Seitenfläche aus unerwünschten Informationen (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/heise-online-advertising.png">Bildschirmfoto</a>). <i>Social Media Widgets</i> hingegen funktionieren unsichtbar: <a href="http://www.taz.de/!56608/">Durch sie wissen soziale Netzwerke, wer welche Seiten aufruft.</a> Die Übertragung dieser Daten erfolgt ohne Kenntnis oder Einwilligung der Nutzer* – es handelt sich also um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spyware">Spyware</a>.
</p>
<p>
Ende Januar baute ich ein <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/list-web-bugs.py">Skript, das zeigt, welche externen Inhalte eine Webseite einbindet</a>. Hier einige Ergebnisse:
</p>
<span id="more-5049"></span>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/heise.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/heise.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://heise.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/spiegel.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/spiegel.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://spiegel.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/taz.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/taz.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://taz.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/faz.net-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/faz.net-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://faz.net"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/netzpolitik.org-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/netzpolitik.org-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://netzpolitik.org"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/mspr0.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/mspr0.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://mspr0.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/zeit.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/zeit.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://zeit.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/bild.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/bild.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://bild.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/spreeblick.com-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/spreeblick.com-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://spreeblick.com"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/crackajack.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/crackajack.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://crackajack.de"></a>
<ins datetime="2013-04-30T01:28:52+00:00">
<p>
Privatsphärenfreundliche Webseiten ohne Bannerwerbung existieren!
</p>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/blog.fefe.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/blog.fefe.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://blog.fefe.de"></a>
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</ins>]]></content:encoded>
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		<title>Eindrücke vom 29C3</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/eindrucke-vom-29c3</link>
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		<pubDate>Wed, 02 Jan 2013 19:38:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
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		<description><![CDATA[Ort Erster Eindruck: Das CCH ist riesig – sogar fefe fragte sich, ob er den großen Saal füllen könnte. Leerstellen gab es dennoch nicht; erdgeist verglich die Verteilung der Besucher mit einem idealen Gas, das alle Teile des Gebäudes erreichte. &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/eindrucke-vom-29c3">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Ort</h3>
<p>
Erster Eindruck: Das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Congress_Center_Hamburg"><abbr title="Congress Center Hamburg">CCH</abbr></a> ist riesig – sogar <a href="http://blog.fefe.de/?ts=ae258aa5"><i>fefe</i> fragte sich, ob er den großen Saal füllen könnte</a>. Leerstellen gab es dennoch nicht; <i>erdgeist</i> verglich die Verteilung der Besucher mit einem idealen Gas, das alle Teile des Gebäudes erreichte.
</p>
<p>
Die Ausschilderung empfand ich als wenig hilfreich: Design-<em>Spezialexperten</em> hatten <a href="https://events.ccc.de/congress/2012/wiki/Propaganda">willkürlich Zeichen eingefügt</a>, um jeden Text in ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CAPTCHA"><abbr title="Completely Automated Public Turing test to tell Computers and Humans Apart">CAPTCHA</abbr></a> zu verwandeln; Beschriftungen lauteten <q cite="https://events.ccc.de/congress/2012/wiki/Propaganda">{A}SSE.MB-L/Y:</q> oder <q cite="https://events.ccc.de/congress/2012/wiki/Propaganda">W:AR/DR_O{BE}</q>. Die ersten beiden Tage irrte ich mehrmals über eine halbe Stunde durch das Gebäude, um Orte oder Leute zu finden.
</p>
<p>
Beim angebotenen Essen handelte es sich um <i>fast food</i> (etwa Currywurst mit <i>Chili con Carne</i> und Pulverkäse); dies sorgte dafür, dass ich noch Tage später <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Bristol_Stuhlformen_Skala.png">Kot vom Typ 3</a> produzierte.
</p>
<h3 id=tag1>Tag 1</h3>
<p>
Die <a href="http://events.ccc.de/congress/2012/Fahrplan/events/5385.en.html">Keynote von Jacob Appelbaum</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=QNsePZj_Yks">Video</a>) war großartig. Mit <a href="http://www.flickr.com/photos/tinowa/8314294704/">matrixmäßigem Outfit</a> hielt er eine Klassensprecher-Rede, die Stallman oder Lessig auch nicht besser hätten machen können. <abbr title="Zu Lang; Nicht Gesehen">ZL; NG</abbr>: Baut weniger Überwachungssysteme, schreibt mehr Freie Software, betreibt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tor_(Netzwerk)"><abbr title="The Onion Router">Tor</abbr>-Knoten</a>. <em>Für Freiheit und Lolis!</em>
</p>
<p>
Direkt danach redeten <a href="http://events.ccc.de/congress/2012/Fahrplan/events/5181.en.html"><i>maha</i> und Kai Biermann über Neusprech im Zeitungskontext</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=4ONHziWZ52U">Video</a>). Die Audiospur der Aufzeichnung wechselt leider mittendrin auf die Simultanübersetzung, hoffentlich repariert das noch jemand.
</p>
<p>
Den Leuten neben der <a href="http://events.ccc.de/wp-content/uploads/2012/12/blinkenwall.jpg"><abbr title="All Colors Are Beautiful">ACAB</abbr>-Mauer</a> zeigte ich meinen Synthesizer <a href="https://github.com/erlehmann/libglitch"><i>libglitch</i></a> (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/video/screencasts/glitched-tripster.ogv">Demo-Video</a>). Ich wollte die <i>glitched</i>-Visualisierung über die <a href="https://github.com/muccc/acab-streetlife"><abbr title="All Colors Are Beautiful">ACAB</abbr>-Python-Schnittstelle</a> auf der Wand darstellen und sprach jemanden mit einem <i>Macbook</i> an. Als der via Paketverwaltung <a href="http://sox.sourceforge.net/"><i>SoX</i></a> installierte, holte das System nicht nur <i>lame</i> und <i>vorbis-tools</i>, sondern auch <i>libpng</i>, <i>Python</i>, <abbr title="GIMP Toolkit">GTK+</abbr> <em>und</em> <i>Qt</i> … und kompilierte das alles, was dauerte. Ich ging daraufhin – und empfehle hiermit <i>OS X</i>-Nutzern, lieber gleich <a href="http://i1.kym-cdn.com/photos/images/original/000/298/779/cde.jpg"><i>Gentoo</i> zu installieren</a>.
</p>
<p>
Ich und meine Freunde bekamen bunte Karten zugesteckt, deren Gebrauch uns unklar war. Also <a href="https://events.ccc.de/congress/2012/wiki/index.php?title=Creepercards&#038;oldid=6556">erfanden wir eigene Spielregeln</a>; <i>foxitalic</i> schlug etwa vor, dass grüne Karten einen Anspruch auf sexuelle Gefälligkeiten kodifizieren. <a href="http://mirromaru.tumblr.com/post/39382307717/oh-teh-drama-or-why-i-stickered-a-naked-headless">Andere bastelten mit den Karten Bilder</a> (<a href="http://i.imagebanana.com/img/eu2mnkew/DSC00099.JPG">Beispiel</a>). Kartenspiele waren dieses Jahr ernstes Geschäft, <a href="#flauscheria">mehr dazu weiter unten</a>.
</p>
<h3 id=tag2>Tag 2</h3>
<p>
Bei <a href="https://events.ccc.de/congress/2012/wiki/Sexuelle_Beziehungen_in_Phantasie_und_Praxis_-_Vergewaltigung,_eine_%C3%9Cbung"><i>zeitrafferin</i>s Workshop <i>Sexuelle Beziehungen in Phantasie und Praxis &#8211; Vergewaltigung, eine Übung</i></a> ging es unter Anderem um den inflationären Gebrauch des Begriffs <i>rape culture</i> und den <a href="http://theological.de/index.php/bengoshis-blog/16-frisch-aufgeschnappt/59-just-my-2-cents-und-die-tuer-bleibt-wo-sie-ist">Klotürskandal</a> (<a href="https://twitter.com/klotuer/status/284733345814941696/photo/1">Bild</a>). Leider hatte sie weder Raum noch Mikrofon zur Verfügung; für die kleine <i>speaker&#8217;s corner</i> war der Andrang definitiv zu groß.
</p>
<p>
Später ging ich zum <a href="http://events.ccc.de/congress/2012/Fahrplan/events/5024.en.html">Vortrag von Violet Blue</a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=zq-bloM4Cmo">Video</a>). Sie redete von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schadensminimierung_(Abh%C3%A4ngigkeitssyndrom)"><i>harm reduction</i></a> – einer Strategie, gefährliches Verhalten (etwa von Suchtkranken) nicht zu verurteilen, sondern die damit behafteten Risiken zu minimieren. Beispiele sind kostenlose Kondome für Jugendliche, Abgabe von Spritzen an Heroinsüchtige und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jailbreak_(iOS)"><i>jailbreaking</i> von <i>iOS</i>-Geräten</a>.
</p>
<p>
Das <a href="http://events.ccc.de/congress/2012/Fahrplan/events/5309.en.html"><i>Hacker Jeopardy</i></a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=wx4THCBPNtE">Video</a>) war wie immer: Leute gehen auf die Bühne und blamieren sich mit der Chance auf einen Preis. <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/polit/popcccorn.html#28">Moderator <i>ray</i> machte wiederholt sexistische Kommentare</a>, woraufhin eine kleine Gruppe die Veranstaltung störte; <a href="https://mobile.twitter.com/lirontocker/status/284811625108750336?p=v">Liron ging einfach</a>. Verwundert hat mich die (fehlende?) Strategie der Teilnehmer; außer Andreas Bokg wählte niemand Felder mit hoher Punktzahl. Keiner der Teilnehmer kannte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vi"><i>vi</i></a>.
</p>
<h3 id=tag3>Tag 3</h3>
<p>
<i>plomlompom</i> und ich trafen Volker Bombien vom <i>O&#8217;Reilly</i>-Verlag, um <a href="http://www.oreilly.de/catalog/internetmemekgger/">unser Buchprojekt</a> zu besprechen. Danach schaute ich mir den <a href="http://events.ccc.de/congress/2012/Fahrplan/events/5198.en.html"><i>Fnord Jahresrückblick</i> mit Frank Rieger und <i>fefe</i></a> an und <a href="https://mobile.twitter.com/frank_rieger/status/285167725326790657?p=v">hörten 3000 Leuten beim Poppen zu</a>.
</p>
<p>
Abends in der Bar bemerkte <i>foxitalic</i>, dass ich bei lauter Musik entweder schreie oder lalle (weil ich mich selbst nicht hören kann). Ich spielte dann noch <a href="http://www.mane6.com/">ein Spiel, bei dem Kleinpferde einander verkloppen</a> (<a href="http://d.asset.soup.io/asset/3988/2765_2d52.jpeg">Foto</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=GiwZvPKhsDo">Video</a>) und fragte vergeblich nach dessen Quellcode.
</p>
<h3 id=tag4>Tag 4</h3>
<p>
Nach dem Aufstehen ging ich erstmal zu den <a href="http://events.ccc.de/congress/2012/wiki/Lightning_Talks"><i>Lightning Talks</i></a>. Ich wollte da eigentlich einen Kurzvortrag zum <a href="https://github.com/erlehmann/open-access-media-importer"><i>Open Access Media Importer</i></a> halten (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/presentations/open-access-media-importer/oami-29c3-lightning-talk.pdf">Folien</a>) — die waren aber nicht angekommen, weil Nick Farrs Mailserver <em>scheduled downtime</em> hatte. m(
</p>
<p>
Der nachfolgende <a href="http://events.ccc.de/congress/2012/Fahrplan/events/5195.en.html">Vortrag von <i>bx</i></a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=dnLYoMIBhpo">Video</a>) zeigte, wie man die <em>Metadaten</em> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Executable_and_Linking_Format"><abbr title="Executable and Linkable Format">ELF</abbr>-Dateien</a> als Programmiersprache nutzen kann. Ich halte das ja für ein soziales Problem, wenn dumme (bzw. faule) Programmierer alles turingvollständig machen und fragte, wie man das unterbinden könne; <i>bx</i> empfahl, schlechte Beispiele zu sammeln.
</p>
<p>
Billige Lacher gab es (wie immer) bei den <a href="http://events.ccc.de/congress/2012/Fahrplan/events/5244.en.html"><i>Security Nightmares</i></a> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=QRLeHPRnu3Q">Video</a>); das sollten sich alle zu Gemüte führen, die sich gerne <a href="https://mobile.twitter.com/moeffju/status/285426496263294976">über WhatsApp-Lüfterjungen lustig machen</a>.
</p>
<h3 id=flauscheria>Belästigungen</h3>
<p>
Für Belästigungen waren dieses Jahr Mitglieder der sog. <a href="http://flauscheria.org/"><i>Flauscheria</i></a> zuständig; die sich maßgeblich durch Pöbelei, Gewaltandrohungen und Sex-Feindlichkeit profilierten und mit diesem Verhalten – so die Selbstbeschreibung – <q cite="http://flauscheria.org/">eine breite Diskussion über die Umsetzung der <a href="http://events.ccc.de/congress/2012/wiki/29C3_Anti-Harassment_Policy">Anti Harassment Policy</a> auf dem Congress lostraten</q>.
</p>
<p>
Um anderen Besuchern ohne großes Aufsehen zweisprachig Schläge androhen zu können, hatte die <i>Flauscheria</i> kleine Pappkarten, sog. <i>Creeper Cards</i>, mitgebracht; <a href="http://neuberlinerin.wordpress.com/2012/12/29/creeper-cards/"><i>martl</i> erklärt das in ihrem Blog</a>. Auf Nachfrage erfuhr ich, es gäbe nur ein rhetorisches Problem – <a href="https://mobile.twitter.com/sofakissen/status/285158989191323648?p=v">die Gewaltandrohung will <i>sofakissen</i> zum nächsten Jahr subtiler formulieren</a>.
</p>
<figure>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/zeichnungen/creepercard-gewaltdrohung.png" alt="Rote Karte mit der Beschriftung: „Du solltest froh sein, dass du nur diese Karte und keinen Schlag ins Gesicht bekommen hast […] beim nächsten Mal könntest du weniger Glück haben.“">
<figcaption>
Rote Karte, verteilt von der <i>Flauscheria</i> (Ausschnitt)
</figcaption>
</figure>
<p>
Die <i>Flauscheria</i> vermittelte eine generelle Spaßfeindlichkeit: <a href="https://events.ccc.de/congress/2012/wiki/index.php?title=Creepercards&#038;action=history"><i>sofakissen</i> löschte die alternativen Kartenspiel-Regeln und erwirkte die Sperrung der Wiki-Seite</a>; selbst <a href="https://mobile.twitter.com/Farthen/status/284738995982848002?p=v">Knutschen war bei der <i>Flauscheria</i> verboten</a>. Das machte schlechte Laune: Am Morgen des dritten Tages erzählte <i>foxitalic</i> mir von einem Alptraum, in dem sie auf dem Kongress Leute (etwa <i>mspro</i>) belästigte.
</p>
<p>
<a href="https://mobile.twitter.com/viirus42"><i>viirus42</i></a> verwies <del datetime="2013-01-02T20:00:03+00:00">erst</del> mich <del datetime="2013-01-02T20:00:03+00:00">und später Alexander Morlang</del> <ins datetime="2013-01-02T20:00:03+00:00">(Irrtum meinerseits: <a href="https://mobile.twitter.com/viirus42/status/286562059670392833?p=v"><i>viirus42</i> hat nur mich verjagt.</a>)</ins> aus dem <i>Flauscheria</i>-Bereich, störte das <i>Hacker Jeopardy</i> <a href="https://mobile.twitter.com/viirus42/status/284853626202116096?p=v">ohne konkrete Begründung</a> und deklarierte als Reaktion auf <a href="https://mobile.twitter.com/tinuqin/status/285068592293240832?p=v">einen Tweet</a> das Bastelwerkzeug zum Tötkolben: <a href="http://mobile.twitter.com/viirus42/status/285069041457057792"><q cite="http://mobile.twitter.com/viirus42/status/285069041457057792">son lötkolben kann schnell ausrutschen</q></a>.
</p>
<figure>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/polit/viirus42/t%c3%b6tkolben.thumb.jpg" alt="Tweet von viirus42: Son Lötkolben kann auchmal ausrutschen.">
<figcaption>
Sicherheitshinweis von <i>viirus42</i> (<a href="https://picasaweb.google.com/lh/photo/p-suu6lZhHZz-oFYXyHgGkluKfUlcysv5-Sgo8VOiKI?feat=directlink">Danke, <i>fengor</i></a>)
</figcaption>
</figure>
<p>
<a href="https://mobile.twitter.com/levampyre/status/285361575664181248?p=v">Letztendlich war das Verhalten der <i>Flauscheria</i> eine Denial-of-Service-Attacke gegen das Antikonflikt-Team</a> (das übrigens hervorragende Arbeit leistete); <a href="https://mobile.twitter.com/andreasdotorg/status/286477788540702722?p=v">Andreas Bogk bewertete es als <q cite="https://mobile.twitter.com/andreasdotorg/status/286477788540702722?p=v">unkonstruktiv und dialogverweigernd</q></a>; <i>skytee</i> witzelte sogar über <a href="https://mobile.twitter.com/skytee/status/284714371681243136?p=v"><q cite="https://mobile.twitter.com/skytee/status/284714371681243136?p=v">von Diensten bestellte Störer</q></a>.
</p>
<p>
Mir selbst war der von der <i>Flauscheria</i> ausgehende Stress <em>wesentlich</em> unangenehmer als das Verhalten der betrunkenen jungen Frau, die mir aus einer Laune heraus die Brille aus dem Gesicht schlug – sie hatte mir eine grüne Karte gegeben, die ich nicht aufbewahrt hatte.
</p>
<p>
<small>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/photos/fun/29c3-humantoilet.jpg">Auf dem <abbr title="29th Chaos Communication Congress">29C3</abbr> gab es übrigens eine Klotür</a> mit eindeutiger Konsensnachricht – <a href="https://mobile.twitter.com/philipsteffan/status/284389977301868544?p=v"><i>philipsteffan</i> entfernte die Beschilderung</a>. Bisschen fetischfeindlich, nicht?
</small>
</p>
<ins datetime="2013-01-02T20:56:18+00:00">
<p>
<a href="https://blog.fefe.de/?ts=ae1a50a0"><i>fefe</i> hat noch etwas dazu geschrieben.</a>
</p>
</ins>
<ins datetime="2013-01-08T20:04:35+00:00">
<p>
<a href="http://wiki.piratenpartei.de/AG_Flausch#Zum_nachlesen">Die <i><abbr>AG</abbr> Flausch</i> hat eine Linkliste zum Thema.</a>
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Zur Zuckerberg-Doktrin</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-zuckerberg-doktrin</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-zuckerberg-doktrin#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 03:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[sonntaz]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=6718</guid>
		<description><![CDATA[Beim Streit der Woche der taz geht es dieses Mal um Facebook. Vermittelt durch zeitrafferin habe ich dazu etwas geschrieben: Viele Menschen haben eine autoritäre Sehnsucht nach Identität. Sie brauchen die Schablone des Facebook-Profils: Nur mit Name, Ausbildung, Arbeitsplatz, Wohnort, &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-zuckerberg-doktrin">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&#038;dig=2012%2F12%2F01%2Fa0021&#038;cHash=81d55e21ec6ff676d198d02a138dd6dc">Beim <i>Streit der Woche</i> der <i>taz</i> geht es dieses Mal um <i>Facebook</i>.</a> Vermittelt durch <i>zeitrafferin</i> habe ich dazu etwas geschrieben:
</p>
<hr />
<p>
Viele Menschen haben eine autoritäre Sehnsucht nach Identität. Sie
brauchen die Schablone des <a href="http://www.facebook.com/about/profile/"><i>Facebook</i>-Profils</a>: Nur mit Name, Ausbildung,
Arbeitsplatz, Wohnort, Beziehungsstatus finden sie Freunde.
</p>
<p>
Gemäß der <a href="http://dev.null.org/blog/item/201210281730_to_doctor_with_lov">Zuckerberg-Doktrin</a> hat jeder Mensch eine Identität innerhalb
normierter Parameter. Abweichung sind nicht vorgesehen: Kein Profil
enthält <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorstrafe">Vorstrafen</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transsexualit%C3%A4t">Transsexualität</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory">mehrere Liebesbeziehungen</a>.
</p>
<p>
<i>Facebook</i> ist ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Totalitarismus">totales System</a>, ein <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75261513.html">Netz im Netz</a>. Beiträge sind
unzugänglich von außen und nicht durchsuchbar. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/pseudonyme-facebook-nutzer-sollen-freunde-verpetzen-a-843326.html">Nutzer denunzieren sich
gegenseitig</a>, <a href="http://www.zeit.de/2012/32/Zensur-Facebook-Nackter-Mann">Zensoren beseitigen Nacktheit und
Pornografie</a>. Verweigerer trifft Gruppenzwang: Wer nicht dabei ist,
wird nicht auf Parties eingeladen.
</p>
<p>
Zur Motivation erhalten Nutzer portionierte Aufmerksamkeit für das
normierte Leben. <a href="http://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like/">„Like“</a>-Leckerlis sind vorgetäuschte Orgasmen für eine
Milliarde Narzissten.
</p>
<p>
Werbern, Polizei und Nachrichtendiensten gefällt das. Doch die
Schablone verhindert Kreativität und Kultur: <i>Facebook</i> ist ein
asoziales Netzwerk.
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://seeliger.cc/2012/facebook-ein-sehnsuchtsort/">Auch <i>zeitrafferin</i> äußert sich zum Thema.</a>
</p>
<ins datetime="2012-12-01T03:32:10+00:00">
<p>
Die <i>taz</i> hat meinen Text ohne Rücksprache gekürzt. <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/polit/facebook-sonntaz.diff">Hier seht ihr die Unterschiede.</a>
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-12-16T20:22:49+00:00">
<p>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/polit/facebook-sonntaz-belegexemplar.pdf">Ich erhielt ein Belegexemplar (<abbr title="Portable Document Format">PDF</abbr>).</a>
</p>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-zuckerberg-doktrin/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fotografiona in den Bundestag!</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fotografiona-in-den-bundestag</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fotografiona-in-den-bundestag#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 16 Nov 2012 12:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[debaer]]></category>
		<category><![CDATA[fotografiona]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>
		<category><![CDATA[wahlkampf]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=6305</guid>
		<description><![CDATA[Bei der Piratenpartei Berlin gibt es eine Selbstverpflichtung zur Bundestagswahl 2013: Dort erklären die Unterzeichner* auf die ersten 4 Plätze der Berliner Liste Frauen zu wählen. Eine Kandidatin ist Fotografiona, die ihren Mitgliedsbeitrag zwischenzeitlich eher als Popcornfinanzierung betrachtete. Wie es &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fotografiona-in-den-bundestag">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Bei der Piratenpartei Berlin gibt es eine <a href="http://wiki.piratenpartei.de/BE:Selbstverpflichtung_AVB">Selbstverpflichtung</a> zur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bundestagswahl_2013">Bundestagswahl 2013</a>: Dort erklären die Unterzeichner* <q cite="http://wiki.piratenpartei.de/BE:Selbstverpflichtung_AVB">auf die ersten 4 Plätze der <a href="http://wiki.piratenpartei.de/BE:Parteitag/2013.1/Bewerber">Berliner Liste</a> Frauen zu wählen</q>. Eine Kandidatin ist <i>Fotografiona</i>, die ihren Mitgliedsbeitrag zwischenzeitlich eher als <a href="http://popcornpiraten.de/">Popcornfinanzierung</a> betrachtete.
</p>
<p>
Wie es sich bei den Piraten gehört, <a href="https://mobile.twitter.com/laprintemps/status/268681337043550208">hatte sie eigentlich vor, auszutreten</a> – doch dann <a href="https://mobile.twitter.com/Fotografiona/status/269229128102866944?p=v">entschied sie sich anders</a>. <strong>Ihr Programm: <a href="https://mobile.twitter.com/Fotografiona/status/269237074564112384?p=v">Programmieren.</a></strong>
</p>
<p>
<small>
Die Kandidatur wird <a href="https://mobile.twitter.com/deBaer/status/269230789802205185?p=v">unterstützt vom Abgeordneten Simon Kowalewski</a>. <ins>Auch Spiegel-Online-Redakteur <a href="https://mobile.twitter.com/oler/status/269425358938468354?p=v">Ole Reißmann <del datetime="2012-11-18T17:35:01+00:00">würde Fotografiona wählen</del></a> <a href="https://mobile.twitter.com/oler/status/269429911444389888?p=v"><ins datetime="2012-11-18T17:35:01+00:00">findet politisches Engagement gut</ins></a>.</ins>
</small>
</p>
<ins datetime="2013-01-13T16:27:06+00:00">
<p>
<a href="https://mobile.twitter.com/fotografiona/status/290493391828029440"><i>Fotografiona</i> zieht ihre Kandidatur zurück.</a>
</p>
</ins>
<figure>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/macros/fotografiona-programmieren-statt-politik.png" alt="Programmieren statt Politik! Fotografiona">
<figcaption>Foto von <a href="http://fiona-krakenbuerger.de/">Fiona Krakenbürger</a>, Lizenz <a href="http://sam.zoy.org/wtfpl/"><abbr title="What The Fuck Public License">WTFPL</abbr></a> (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/macros/fotografiona-programmieren-statt-politik.svg"><abbr title="Scalable Vector Graphics">SVG</abbr>-Version</a>, benötigt <a href="http://www.fontsquirrel.com/fonts/bebas-neue"><i>Bebas Neue</i></a>)</figcaption>
</figure>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fotografiona-in-den-bundestag/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Computational Power and Privilege</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/computational-power-and-privilege</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/computational-power-and-privilege#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 20:44:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[externality]]></category>
		<category><![CDATA[javascript]]></category>
		<category><![CDATA[langsec]]></category>
		<category><![CDATA[language]]></category>
		<category><![CDATA[principleofleastpower]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=6124</guid>
		<description><![CDATA[Language is everywhere; it is all around us, even now on this very web site, which uses HTML and CSS. You can see it when you look at your phone or you turn on your PC. You are using it &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/computational-power-and-privilege">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Language is everywhere; it is all around us, even now on this very web site<ins datetime="2012-11-14T21:18:10+00:00">, which uses <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/HTML"><abbr title="HyperText Markup Language">HTML</abbr></a> and <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cascading_Style_Sheets"><abbr title="Cascading Style Sheets">CSS</abbr></a></ins>. You can see it when you look at your phone or you turn on your <abbr title="Personal Computer">PC</abbr>. You are using it when you send emails, write blog posts or <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Google_Search#Search_options">query a search engine</a>.
</p>
<p>
People often use <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Chomsky_hierarchy#The_hierarchy">powerful languages</a> to express themselves. By doing this, senders raise the computational complexity of communication and <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Externality">externalize the costs</a>: Receivers must be capable of equivalent computation to understand messages.
</p>
<p>
<a href="http://www.cs.dartmouth.edu/~sergey/langsec/synopsis.html">Determining computational equivalence is not always possible</a> and some designs force receivers to solve <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/List_of_undecidable_problems">undecidable problems</a>. When inventing the Web, Tim Berners-Lee was aware that <a href="http://www.w3.org/DesignIssues/Principles.html#PLP">using powerful languages inhibits data re-use</a>.
</p>
<blockquote cite="http://www.w3.org/DesignIssues/Principles.html#PLP">
<p>
If, for example, a web page with weather data has RDF describing that data, a user can retrieve it as a table, perhaps average it, plot it, deduce things from it in combination with other information. At the other end of the scale is the weather information portrayed by the cunning Java applet. While this might allow a very cool user interface, it cannot be analyzed at all.
</p>
</blockquote>
<p>
The <a href="http://www.w3.org/2001/tag/doc/leastPower.html"><abbr title="World Wide Web Consortium">W3C</abbr> <abbr title="Technical Architecture Group">TAG</abbr> concluded</a> one should <strong><q cite="http://www.w3.org/2001/tag/doc/leastPower.html">use the least powerful language suitable for expressing information, constraints or programs</q></strong> to facilitate message comprehension.
</p>
<p>
It is cognitively cheap to dismiss these concerns as purely academic: Those possessing powerful hardware and fast internet connections seldom experience <a href="http://rmurphey.com/blog/2008/05/19/another-cautionary-remote-javascript-tale/">slowdown by advertising</a> or find content inaccessible due to <a href="http://www.webmonkey.com/2011/05/stop-typekit-fonts-from-slowing-down-your-site/">third-party javascript</a> or <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Browser_sniffing">browser sniffing</a>.
</p>
<p>
Lack of exposure to such problems may result in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Victim_blaming">suspecting receivers of doing something wrong</a> or declaring them to be <i>outside the target audience</i>. This implies the possibility of an <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Pareto_principle"><i>80/20</i> solution</a> – which <a href="http://www.cs.dartmouth.edu/~sergey/langsec/"><abbr title="the Language-theoretic Security interest group">LANGSEC</abbr></a> compares to <a href="http://www.cs.dartmouth.edu/~sergey/langsec/insecurity-theory-28c3.pdf">claiming to have found a <i>80/20</i> solution for a perpetual motion machine</a>.
</p>
<p><strong>Have you checked your computational privilege today?</strong></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/computational-power-and-privilege/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Drei Farben: Grau</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/drei-farben-grau</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/drei-farben-grau#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Nov 2012 19:11:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[barrierefreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[css]]></category>
		<category><![CDATA[fehlsichtigkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie Millionen andere Hipster trage ich eine Brille. Groß ist mein Sehfehler nicht; offline kann ich (tagsüber) fast alles erkennen. Im Web habe ich jedoch immer wieder Probleme. Ein Beispiel ist Hacker News. Text ist dort klein und grau auf &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/drei-farben-grau">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Wie Millionen andere Hipster trage ich eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Brille">Brille</a>. Groß ist mein Sehfehler nicht; offline kann ich (tagsüber) fast alles erkennen. Im Web habe ich jedoch immer wieder Probleme.
</p>
<p>
Ein Beispiel ist <a href="http://news.ycombinator.com"><i>Hacker News</i></a>. Text ist dort klein <em>und</em> grau auf grau – und dadurch schon bei geringer Unschärfe unlesbar:
</p>
<figure>
<img src="//daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/fail/contrast/hackernews-blur-clip.png" alt="Bildschirmfoto von Hacker News, weichgezeichnet (r=3; σ=1,5)">
<figcaption>Bildschirmfoto von <i>Hacker News</i>, weichgezeichnet (<a href="http://www.imagemagick.org/Usage/blur/#blur_args">r=3; σ=1,5</a>); <a href="//daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/fail/contrast/hackernews-clip.png">Originalbild</a></figcaption>
</figure>
<p>
Bei unterschiedlichem Kontrast können Inhalte sogar als Dekoration missverstanden werden. Auf <a href="http://stoptalk.wordpress.com/"><i>Stop! Talking.</i></a> übersah ich die Seitenleiste – bis <a href="http://foxitalic.de"><i>foxitalic</i></a> sie mir zeigte:
</p>
<figure>
<img src="//daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/fail/contrast/stoptalk-blur-clip.png" alt="Bildschirmfoto von Stop! Talking, weichgezeichnet (r=3; σ=1,5)">
<figcaption>Bildschirmfoto von <i>Stop! Talking.</i>, weichgezeichnet (<a href="http://www.imagemagick.org/Usage/blur/#blur_args">r=3; σ=1,5</a>); <a href="//daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/fail/contrast/stoptalk-clip.png">Originalbild</a></figcaption>
</figure>
<p>
Ist mangelnder Kontrast Absicht, erfolgt die Benachteiligung Nicht-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emmetropie">Normalsichtiger</a> bewusst. Ich halte es für falsch, Leute mit körperlichen Beeinträchtigungen von Inhalten auszuschließen, um körperlich Privilegierten ansprechendes Design zu bieten.
</p>
<p>
Entwickler und Betreiber von Webseiten sollten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Web_Content_Accessibility_Guidelines">Richtlinien für barrierefreie Webinhalte</a> folgen, in denen <a href="http://www.w3.org/TR/UNDERSTANDING-WCAG20/visual-audio-contrast-contrast.html">minimaler Kontrast</a> vorgeschrieben ist. Dabei helfen können die Webanwendung <a href="http://achecker.ca/checker/index.php"><i>AChecker</i></a> (<a href="http://atutor.ca/achecker/download.php">Quellcode</a>) und die <i>Firefox</i>-Erweiterung <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/wcag-contrast-checker/"><i>WCAG Contrast checker</i></a> (<a href="https://addons.cdn.mozilla.net/img/uploads/previews/full/33/33379.png">Bildschirmfoto</a>).
</p>
<p>
<strong>Im Zweifel gilt: <a href="http://informationarchitects.net/blog/100e2r/">Normale Schriftgröße, schwarz auf weiß.</a></strong>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Critical Whiteness und das Ausmaß der Sektierereistimmung</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/critical-whiteness-und-das-ausmas-der-sektierereistimmung</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/critical-whiteness-und-das-ausmas-der-sektierereistimmung#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 30 Oct 2012 00:09:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[criticalwhiteness]]></category>
		<category><![CDATA[hitler]]></category>
		<category><![CDATA[lantzschi]]></category>
		<category><![CDATA[mädchenmannschaft]]></category>
		<category><![CDATA[rassismus]]></category>
		<category><![CDATA[satire]]></category>
		<category><![CDATA[untergang]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=5673</guid>
		<description><![CDATA[Triggerwarnung: Hitler, Mdchnmnnschft ausgeschrieben. Noah Sow schrieb ein Buch über Rassismus und Katrin Rönicke äußerte Kritik. Das gefiel einigen überhaupt nicht; nebenbei spaltete sich die Mädchenmannschaft und lantzschi rotierte. Zu kompliziert? Ich habe das mal zusammengefasst: Download (Ogg Theora + &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/critical-whiteness-und-das-ausmas-der-sektierereistimmung">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<strong><a href="http://www.freitag.de/autoren/katrin/auf-der-richtigen-seite">Triggerwarnung</a>: <a href="http://knowyourmeme.com/memes/downfall-hitler-reacts">Hitler</a>, <a href="http://maedchenmannschaft.net/achtung-trigger-triggermedia/"><i>Mdchnmnnschft</i> ausgeschrieben</a>.</strong>
</p>
<p>
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Noah_Sow">Noah Sow</a> schrieb <a href="http://www.amazon.de/Deutschland-Schwarz-Wei%C3%9F-allt%C3%A4gliche-Rassismus/dp/3570010082">ein Buch über Rassismus</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Katrin_R%C3%B6nicke">Katrin Rönicke</a> <a href="http://blog.katrin-roenicke.net/?p=1527">äußerte Kritik</a>. Das <a href="http://maedchenmannschaft.net/critical-whiteness-und-das-ende-der-sektstimmung/">gefiel</a> <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2012/10/11/decolorize-the-color-line/">einigen</a> <a href="http://laufmoos.wordpress.com/2012/10/19/diskursmacht-ressourcenbindung-deutliche-verhaltnisse/">überhaupt</a> <a href="http://www.side-glance.de/2012/10/18/einfach-widerlich/">nicht</a>; nebenbei <a href="http://maedchenmannschaft.net/stellungnahme-aufgrund-der-ermoeglichung-rassistischer-reproduktionen-bei-mmwird5/">spaltete</a> <a href="http://maedchenmannschaft.net/die-maedchenmannschaft-nach-fuenf-jahren/">sich</a> die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4dchenmannschaft"><i>Mädchenmannschaft</i></a> und <a href="http://www.nadine-lantzsch.de/"><i>lantzschi</i></a> <a href="http://medienelite.de/2012/10/18/die-ach-so-tolle-feministische-blogosphare/">rotierte</a>.
</p>
<p>
Zu kompliziert? Ich habe das mal zusammengefasst:
</p>
<video controls src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/video/untergang-maedchenmannschaft.ogv">
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/video/untergang-maedchenmannschaft.ogv">Download (Ogg Theora + Vorbis)</a>
</video>
<p>
Spaß beiseite: <a href="http://lesswrong.com/lw/8s4/handling_emotional_appeals/">Emotionale Argumentation stört</a>, insbesondere bei ernsten Themen. Hegemoniale <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppenbezogene_Menschenfeindlichkeit">gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit</a> mag <em>ekelhaft</em> und <em>widerlich</em> sein – doch es gibt bessere Gründe, sie abzulehnen. Sollte Katrin Rönicke anderer Meinung sein, rechtfertigt das kein <a href="http://stoptalk.wordpress.com/2012/10/11/decolorize-the-color-line/"><q cite="http://stoptalk.wordpress.com/2012/10/11/decolorize-the-color-line/">fuck you</q></a>.
</p>
<p>
Wie Alltags-Rassismus nüchtern demonstriert werden kann, zeigt das Video <a href="http://www.youtube.com/watch?v=t4DT3tQqgRM"><i>HP Computers are racist</i></a>: Dort reagiert die Gesichtserkennung nur auf Menschen mit heller Haut; <a href="http://words.steveklabnik.com/protological-control-an-introduction">Steve Klabnik erläutert</a>:
</p>
<blockquote cite="http://words.steveklabnik.com/protological-control-an-introduction">
<p>
They didn’t test it on darker skinned folks. Of course, it may not be malicious, but this certainly meant that no dark-skinned people were involved in the production of this device, the whole way up to shipping it. If they were, it would have been caught early on before it was even beginning manufacture.
</p>
</blockquote>
<ins datetime="2012-10-29T22:44:07+00:00">
<p>
Das Video ist <a href="https://mobile.twitter.com/_Steinmaedchen/status/262606040850378752?p=v"><q cite="https://mobile.twitter.com/_Steinmaedchen/status/262606040850378752?p=v">unglaublich absolut ekelhaft</q></a>, <a href="http://somluswelt.wordpress.com/2012/10/29/nazivergleiche/"><q cite="http://somluswelt.wordpress.com/2012/10/29/nazivergleiche/">widerwärtig, bösartig und verachtend</q></a>. Positiv angemerkt wird die <a href="https://mobile.twitter.com/mykke_/status/262575527385247745?p=p">überzeugende <i>lantzschi</i>-Darstellung</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruno_Ganz">Bruno Ganz</a>.
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-10-30T17:34:47+00:00">
<p>
<a href="http://stoptalk.wordpress.com/2012/10/30/im-sektenbunker-brennt-noch-licht/"><i>accalmie</i> schrieb ein Psychogramm über mich:</a>
</p>
<blockquote cite="http://stoptalk.wordpress.com/2012/10/30/im-sektenbunker-brennt-noch-licht/">
<p>
Nils muss da mal was machen, damit Leute außer ihm und P. Enis (höhö, Knaller!) er­kennen, wie faschistoid un­ge­fickte Critical-Whiteness-Schabracken werden in ihrem Sekten­bunker. Also opfert er seine Frei­zeit, um den “Untergang” zu edi­tieren: den Mitleidsfilm für dieses verführte “deutsche Volk.”
</p>
</blockquote>
<p>
Ich glaube ja, die kennen alle <a href="http://knowyourmeme.com/memes/downfall-hitler-reacts">dieses Mem</a> nicht.
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-10-30T19:37:22+00:00">
<p>
<a href="http://stoptalk.wordpress.com/2012/10/30/im-sektenbunker-brennt-noch-licht/#comment-956"><i>accalmie</i> wirft mir Geschichtsvergessenheit vor.</a> Ich halte das für unzutreffend; das Video ist eben kein ernster <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Feminazi">antifeministischer Nazivergleich</a>, sondern eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Persiflage"><em>Persiflage</em></a>.</p>
<p>
<a href="http://static.nichtlustig.de/toondb/050512.html">Manche können nicht darüber lachen.</a> Das nehme ich in Kauf.
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-10-31T17:07:30+00:00">
<p>
<a href="http://3dioptrien.wordpress.com/2012/10/31/117/">Jemand regt sich darüber auf, dass <i>accalmie</i> und ich verschiedene Meinungen haben und beschimpft uns <em>beide</em>.</a>
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-11-02T15:02:58+00:00">
<p>
<a href="http://che2001.blogger.de/stories/2152128/">Eine lesenswerte Diskussion zum Video läuft bei <i>che2001</i> im Blog</a> (danke, <i>plomlompom</i>). <a href="http://che2001.blogger.de/stories/2152128/#2152432"><i lang=en>Money quote</i></a>:
</p>
<blockquote cite="http://che2001.blogger.de/stories/2152128/#2152432">
<p>
Klar, auch ich fand das Blog Mädchenmannschaft früher mal interessanter, aber es ist (zumindest nach meinem Kenntnisstand) nicht so, das die neue inhaltliche Ausrichtung per Schauprozess mit anschließenden Genickschüssen durchgesetzt wurde. 
</p>
</blockquote>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Piraten als digitale Wutbürger</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/piraten-als-digitale-wutburger</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/piraten-als-digitale-wutburger#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 10 Sep 2012 16:20:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[kinderporno]]></category>
		<category><![CDATA[piratenpartei]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=5143</guid>
		<description><![CDATA[Rick Falkvinge hat auf seinem Blog geschrieben, warum Kinderpornographie legalisiert werden muss. Beim Lesen dieser Zeilen bekomme ich das kalte Grauen und Wut, unglaubliche Wut. … erzählt tomate. Diese Aussage mag Aufschluss über den emotionalen Zustand des Senders geben – &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/piraten-als-digitale-wutburger">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<blockquote cite="http://basisvasektomie.de/?p=69">
<p>
Rick Falkvinge hat auf seinem Blog geschrieben, <a href="http://falkvinge.net/2012/09/07/three-reasons-child-porn-must-be-re-legalized-in-the-coming-decade/">warum Kinderpornographie legalisiert werden muss</a>. Beim Lesen dieser Zeilen bekomme ich das kalte Grauen und Wut, unglaubliche Wut.
</p>
</blockquote>
<p>
… <a href="http://basisvasektomie.de/?p=69">erzählt <i title="Stephan Urbach">tomate</i></a>. Diese Aussage mag Aufschluss über den emotionalen Zustand des Senders geben – doch einen guten Grund für das Verbot liefert sie nicht. Im Gegenteil: Wer <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Appeal_to_spite">Wut, Hass und Ekel als Argumente</a> gelten lässt, macht es Vertretern von <a href="https://mobile.twitter.com/ScaredyCat44/status/245105861322743808?p=p">Selbstjustiz</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppenbezogene_Menschenfeindlichkeit">gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit</a> einfach.
</p>
<blockquote cite="https://www.piratenpartei.de/2012/09/10/piratenpartei-deutschland-ubt-massive-kritik-an-piraten-grunder-rick-falkvinge-es-gibt-nie-einen-grund-kinderpornografie-zu-legalisieren/">
<p>
Die Freiheit des Internets kann nicht damit erkämpft werden, dass eine eindeutig kriminelle Handlung für gut befunden wird.
</p>
</blockquote>
<p>
… <a href="https://www.piratenpartei.de/2012/09/10/piratenpartei-deutschland-ubt-massive-kritik-an-piraten-grunder-rick-falkvinge-es-gibt-nie-einen-grund-kinderpornografie-zu-legalisieren/">meint Bernd Schlömer</a>, Vorsitzender der Piratenpartei Deutschland. Das mag seriöser klingen, ist jedoch ebenfalls <a href="http://lesswrong.com/lw/e95/the_worst_argument_in_the_world/">kein besonders gutes Argument</a>. Zur Erinnerung: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Letter_from_Birmingham_Jail">Martin Luther King war ein Krimineller</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/%C2%A7_175#Entwicklung_in_der_alten_Bundesrepublik">homosexuelle Handlungen waren in Deutschland lange Zeit illegal</a>, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bet%C3%A4ubungsmittelgesetz_(Deutschland)">Besitz gewisser Drogen ist immer noch verboten</a>.
</p>
<blockquote cite="http://basisvasektomie.de/?p=69">
<p>
Die Begründungen, die Falkvinge angibt, sind alle so falsch, wie man sich nur vorstellen kann.
</p>
</blockquote>
<p>
… behauptet <i title="Stephan Urbach">tomate</i> weiter. Möglicherweise ist das tatsächlich so – doch solange er <a href="http://falkvinge.net/2012/09/07/three-reasons-child-porn-must-be-re-legalized-in-the-coming-decade/">Falkvinges Text</a> nicht auseinandernimmt, kann ich ihm nicht so recht glauben.
</p>
<p>
<a href="http://hanhaiwen.wordpress.com/2012/09/10/die-anderthalb-punkte-in-denen-falkvinge-recht-hat/">Ein Beispiel nehmen könnte er sich an <i title="Helga Hansen">hanhaiwen</i></a>, der es bei Falkvinges Argumentation an Präzision mangelt. Auch <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2012/09/10/soll-kinderpornografie-straffrei-werden/">Udo Vetter setzt sich mit Falkvinges Artikel inhaltlich auseinander</a>. Im Gegensatz zu den <ins datetime="2012-09-10T20:35:43+00:00"><span title="Udo Vetter ist auch Mitglied der Piratenpartei.">beiden erstgenannten</span></ins> Vertretern der Piratenpartei sind beide fähig zu sachlicher Kritik.
</p>
<a href="http://blog.fefe.de/?ts=aeb0c59f"><i title="Felix von Leitner">Fefe</i> tranchiert den Skandal.</a> <i lang="en">Money Quote</i>:
</p>
<blockquote cite="http://blog.fefe.de/?ts=aeb0c59f">
<p>
Was hätte die Piratenpartei denn stattdessen machen können? Sie hätte eine sachliche Presseerklärung machen können, statt dieser überemotionalisierenden Scheiße, die der Schlömer und der Urbach da rausdeprimiert haben. Es gibt so viele kritikwürdige Punkte am Status Quo, nicht zuletzt dass (was auch Falkvinge anspricht) Jugendliche kriminalisiert werden, die Nacktfotos von sich selbst und ihren Sexpartnern machen. Oder dass man sogar für erotische Texte oder Zeichnungen verfolgt werden kann, bei denen offensichtlich niemand zu Schaden kam, schon gar kein Kind.
</p>
</blockquote>
<ins datetime="2012-09-10T16:46:55+00:00">
<p>
In einem älteren Text behandelt Paul Graham die <a href="http://www.paulgraham.com/say.html">Problematik, gegen die herrschende Moral zu argumentieren</a>:
</p>
<blockquote>
<p>
The statements that make people mad are the ones they worry might be believed. I suspect the statements that make people maddest are those they worry might be true.
</p>
<p>
If Galileo had said that people in Padua were ten feet tall, he would have been regarded as a harmless eccentric. Saying the earth orbited the sun was another matter. The church knew this would set people thinking.
</p>
</blockquote>
</ins>
<ins datetime="2012-09-11T11:59:10+00:00">
<p>
<i>Der Postillon</i> tritt nach: <a href="http://www.der-postillon.com/2012/09/piratenpartei-ab-sofort-etablierte.html"><i>Piratenpartei ab sofort etablierte Systempartei ohne Charakter</i></a>.
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-09-11T14:10:52+00:00">
<p>
<i title="Caspar Clemens Mierau">leitmedium</i> sammelt <a href="http://popcornpiraten.de/reaktionen-zu-falkvingegate/">Reaktionen auf Falkvinges Artikel</a>.
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-09-11T14:19:27+00:00">
<p>
Falkvinge legt nach, setzt sich detailliert mit Kritik auseinander: <a href="http://falkvinge.net/2012/09/11/child-porn-laws-arent-as-bad-as-you-think-theyre-much-much-worse/"><i>Child Porn Laws Aren&#8217;t As Bad As You Think: They&#8217;re Much, Much Worse.</i></a>. Auch er bemerkt die Reaktion der deutschen Piratenpartei:
</p>
<blockquote cite="http://falkvinge.net/2012/09/11/child-porn-laws-arent-as-bad-as-you-think-theyre-much-much-worse/">
<p>To be honest, I don&#8217;t think I&#8217;ve ever read such a nuanced, thoughtful discussion on this subject as in the threads that the article started. I&#8217;m very happy to see that people are daring to start clean up this toxic sludge and attempt to make sense of our laws. For examples, look at <a href="http://yro.slashdot.org/story/12/09/09/1314232/rick-falkvinge-on-child-porn-and-freedom-of-the-press">the Slashdot thread</a> as well as the <a href="http://news.ycombinator.com/item?id=4495914">thread on Hacker News</a>. It&#8217;s not just the traditional geek forums, either: Mainstream press such as <a href="http://www.businessinsider.com/pirate-party-rick-falkvinge-founder-publishes-highly-controversial-article-on-child-porn-2012-9">Business Insider</a> also holds a generally supportive comment field.</p>
<p>The one exception came from the German Piratenpartei, whose leadership quickly sent out a press release distancing themselves from me as a person. That (the distancing) predictably became a story <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/kinderporno-debatte-piratenpartei-gruender-entsetzt-eigene-leute-a-854854.html">in itself</a> in German press, the exact content of the PPDE press release, rather than the contents and argumentation of my article. </p>
</blockquote>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/piraten-als-digitale-wutburger/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Zur Depublikation bei der FAZ</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-depublikation-bei-der-faz</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-depublikation-bei-der-faz#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 09 Aug 2012 13:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[faz]]></category>
		<category><![CDATA[mspro]]></category>
		<category><![CDATA[schirrmacher]]></category>
		<category><![CDATA[zeitrafferin]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=5133</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Schirrmacher, neulich wurde bei der FAZ das Blog von Julia Seeliger gelöscht, nachdem sie länger keine Artikel ablieferte. Dies ist der zweite mir bekannte Fall, in dem FAZ-Artikel gegen den Willen von Autoren gelöscht werden, um das &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-depublikation-bei-der-faz">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Sehr geehrter <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Frank_Schirrmacher">Herr Schirrmacher</a>,
</p>
<p>
neulich wurde bei der <abbr title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</abbr> das <a href="http://seeliger.cc/2012/schluss-mit-lustig/">Blog von Julia Seeliger gelöscht</a>, nachdem sie länger keine Artikel ablieferte. Dies ist der <a href="http://www.ennomane.de/2010/06/24/faz-loescht-blog-eine-andere-form-von-ctrl-verlust/">zweite mir bekannte Fall</a>, in dem FAZ-Artikel gegen den Willen von Autoren gelöscht werden, um das Arbeitsverhältnis zu beenden.
</p>
<p>
Ich halte dieses Vorgehen für einen Fehler. Sicher ist <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCcherverbrennung">das Vernichten aller Texte eines Autors</a> ein deutliches Signal. Doch Artikel werden öfter gelesen<ins datetime="2012-08-09T13:12:43+00:00">, kommentiert</ins> und verlinkt als geschrieben. Insofern enttäuschen Sie Leser, Kommentatoren und alle, die auf gelöschte Texte verlinkten.
</p>
<p>
Kurz: <strong><abbr title="Uniform Resource Locator">URL</abbr>s sind Wegweiser im Netz. Diese zu verdrehen, ist Sabotage.</strong>
</p>
<p>
Möglicherweise fürchten Sie, dass <a href="http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/ViewersAreGoldfish">Leser durch die Verfügbarkeit alter Informationen kognitiv überfordert werden</a>. In diesem Fall möchte ich Sie bitten, mit gutem Beispiel voran zu gehen: Löschen Sie einfach die eigenen alten Texte, <a href="http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Facepalm&#038;oldid=106472843#cite_note-4">bevor noch jemand daraus zitiert</a>!
</p>
<p>
<small>
Meine telefonische Anfrage, ob sich die <abbr title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</abbr> durch das Löschen von Artikeln an ehemaligen Autoren rächt, wurde übrigens mit „Das ist höchst individuell.“ beantwortet. Ein Schelm, wer Böses dabei denkt!
</small>
</p>
<p>
mit freundlicher <span title="Gesichtspalme">FAZialpalmierung</span>,
</p>
<ins datetime="2012-08-09T13:12:43+00:00">
<blockquote>
<p>
Ihre email kann vorläufig nicht beantwortet werden. Sie wird nicht weitergeleitet und nicht gespeichert. 
</p>
</blockquote>
</ins>
<ins datetime="2012-10-16T17:54:58+00:00">
<p>
<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2012/10/15/abspann.aspx">Die <abbr title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</abbr> löscht das <i>Fernsehblog</i>:</a>
</p>
<blockquote cite="http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2012/10/15/abspann.aspx">
<p>
Alle bisherigen Fernsehblog-Beiträge werden voraussichtlich noch bis Ende Oktober abrufbar sein.
</p>
</blockquote>
<p>
<a href="http://faz-community.faz.net/blogs/supermarkt/archive/2012/10/15/wegen-inventur-geschlossen.aspx">Auch das <i>Supermarktblog</i> wollen sie nicht.</a> Das ist übrigens vom gleichen Autor, <a href="http://www.medienpiraten.tv/texte/?page_id=3">Peer Schader</a> – wem der wohl ans Bein gepinkelt hat? Immerhin wurde es <a href="http://www.supermarktblog.com/">an anderer Stelle gesichert</a>:
</p>
<blockquote cite="http://www.supermarktblog.com/2012/10/11/hallo-sie-das-supermarktblog-wohnt-jetzt-auf-supermarktblog-com/">
<p>
Im Archiv lassen sich alle Einträge aus der Zeit bei FAZ.NET aufrufen. (Die Kommentare von damals leider nicht.)
</p>
</blockquote>
</ins>
<ins datetime="2012-10-16T18:37:01+00:00">
<p>
<a href="https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&#038;dig=2012%2F10%2F16%2Fa0118&#038;cHash=f5849133675cd86005110ecb3c953ca2">Die <i>taz</i> hat einen Artikel zur Blogverbrennung</a>:
</p>
<blockquote cite="https://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=fl&#038;dig=2012%2F10%2F16%2Fa0118&#038;cHash=f5849133675cd86005110ecb3c953ca2">
<p>
Warum also gerade das Aus für das Fernsehblog? Geld oder Klickzahlen sollen keine Rolle gespielt haben, sagt Nils Minkmar, Feuilletonchef der FAZ: &#8220;Wir wollten unser Blogangebot mal erneuern&#8221;, wie man das bei Kolumnen in der Zeitung auch ab und an mal mache.
</p>
</blockquote>
<p>
Vielleicht sollte die <abbr title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</abbr> ihren Feuilletonchef mal <em>erneuern</em>?
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-10-22T14:30:47+00:00">
<p><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/biopolitik/archive/2012/10/20/was-hat-suizidbegleitung-mit-kriegseinsaetzen-zu-tun-eine-empirische-studie-ueber-die-belastungen-danach.aspx">Die <abbr title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</abbr> euthanasiert auch das Biopolitik-Blog</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oliver_Tolmein">Oliver Tolmein</a>:</p>
<blockquote cite="http://faz-community.faz.net/blogs/biopolitik/archive/2012/10/20/was-hat-suizidbegleitung-mit-kriegseinsaetzen-zu-tun-eine-empirische-studie-ueber-die-belastungen-danach.aspx">
<p>
Das Biopolitik-Blog auf faz.net wird zum Ende des Monats leider eingestellt werden. Auch das Archiv des Blogs (das mittlerweile 222 Einträge enthält) wird dann hier nicht mehr erreichbar sein.
</p>
</blockquote>
<p>
Weiß eigentlich jemand, warum <a href="http://rebellmarkt.blogger.de/">Don Alphonso</a> (der wirklich kein <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/don-alphonso-will-kein-dreckschwein-sein/"><q cite="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/don-alphonso-will-kein-dreckschwein-sein/">zynisches Dreckschwein</q></a> ist) sich da halten kann?
</p>
</ins>
<ins datetime="2013-02-26T18:52:36+00:00">
<p>
Julia Seeligers ehemaliges <abbr title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</abbr>-Blog <a href="http://blogs.faz.net/allerseelen/"><i>Allerseelen</i></a> ist zur Zeit erreichbar; <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/culture/allerseelen/">ich speicherte sämtliche Artikel</a> und erstellte <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/culture/allerseelen.tar.xz">ein Archiv aller Beiträge</a>.
</p>
</ins>
<ins datetime="2013-02-28T19:14:21+00:00">
<p>
<a href="http://blogs.faz.net/allerseelen/"><i>Allerseelen</i></a> ist wieder weg. Cachingfehler?
</p>
<blockquote cite="http://blogs.faz.net/allerseelen/">
<p>
Der Nutzer hat sich entschieden seinen Account zu löschen – damit sind die Inhalte nicht länger verfügbar.
</p>
</blockquote>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-depublikation-bei-der-faz/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Mogst a Zurkerl?</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/mogst-a-zurkerl</link>
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		<pubDate>Tue, 03 Jul 2012 15:45:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[danielfiene]]></category>
		<category><![CDATA[zurker]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=5057</guid>
		<description><![CDATA[Das soziale Netzwerk Zurker möchte Geld von seinen Nutzern – und Lüfterjunge Daniel Fiene bezeichnet es deswegen schon als Anti-Facebook und Genossenschaft 2.0: Jedes Zurker-Mitglied ist Miteigentümer und Investor der Plattform. Für die Mitgliedschaft und die Weiterempfehlung an Freunde gibt &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/mogst-a-zurkerl">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Das <del>soziale</del> Netzwerk <a href="http://www.zurker.eu/"><i>Zurker</i></a> möchte Geld von seinen Nutzern – und <span title="Fanboy">Lüfterjunge</span> Daniel Fiene bezeichnet es deswegen schon als <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/06/das-anti-facebook/" rel=nofollow><q cite="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/06/das-anti-facebook/">Anti-Facebook</q></a> und <a href="http://www.heute.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/23260866/aebde0/Genossenschaft-2.0-Facebook-Alternative-Zurker-.html" rel=nofollow><q cite="http://www.heute.de/ZDF/zdfportal/web/heute-Nachrichten/4672/23260866/aebde0/Genossenschaft-2.0-Facebook-Alternative-Zurker-.html">Genossenschaft 2.0</q></a>:
</p>
<blockquote cite="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/06/das-anti-facebook/">
<p>
Jedes Zurker-Mitglied ist Miteigentümer und Investor der Plattform. Für die Mitgliedschaft und die Weiterempfehlung an Freunde gibt es virtuelle Anteile (“vShare“). Für einen US-Dollar können weitere Anteile gekauft werden.
</p>
</blockquote>
<p>
Das mag verlockend klingen. Doch schon technisch kann <i>Zurker</i> nicht einmal mit gewöhnlicher Blogsoftware mithalten: So gibt es keine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feed">Feeds</a>; um mit <i>Zurker</i>-Nutzern interagieren zu können, muss man sich also anmelden. Quellcode ist ebenfalls nicht verfügbar.
</p>
<p>
Auch die <a href="http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:JsjdtZma4uEJ:http://pages.zurker.co.uk/tos">die <abbr title="Allgemeine Geschäftsbedingungen">AGB</abbr> von <i>Zurker</i></a> enttäuschen: Zugang gibt es erst ab 18, Nutzer können für Trollerei gesperrt werden und Daten von <i>Zurker</i> zu kopieren ist verboten. Selbst die (weitgehend wertlosen) <q>virtuellen Anteile</q> können nach Belieben wieder einkassiert werden:
</p>
<blockquote cite="http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:JsjdtZma4uEJ:http://pages.zurker.co.uk/tos">
<p>
The OPERATORS reserve the right to close the account and confiscate the vShares of any user as they consider appropriate.
</p>
</blockquote>
<p>
<abbr title="Zu lang; nicht gelesen">ZL;NG</abbr>: Der <i>Zurker</i>-Narrativ bedient den Wunsch nach dem Erfolg eines <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Underdog_%28Soziologie%29"><i lang=en>Underdog</i>s</a>-Netzwerkes, das <i>Facebook</i> ablöst. Dass es das tun wird, ist umso unplausibler, je mehr man über <i>Zurker</i> erfährt – für recherchefaule Schreiberlinge handelt es sich jedoch um ein gefundenes Fressen.
</p>
<h3>Mehr zu <i>Zurker</i></h3>
<ul>
	<li><a href="http://danielpacker.org/zurker-proof-were-desperate/"><i>Zurker. Proof we’re desperate.</i></a>
	<li><a href="http://manurevah.com/blah/en/blog/Zurker---Making-Pyramids-Appear-Flat"><i>Zurker &#8211; Making Pyramids Appear Flat</i></a>
	<li><a href="http://www.wired.co.uk/news/archive/2012-05/02/zurker"><i>Be wary of cooperative social network Zurker</i></a>
	<li><a href="http://techbu.com/2012/05/12/zurker-com-a-scam-or-social-networking-service"><i>Zurker.com A scam or social networking service</i></a>
	<li><a href="http://mandyf.wordpress.com/2012/02/11/why-you-arent-missing-anything-by-skipping-zurker/"><i>Why you aren’t missing anything by skipping Zurker</i></a>
</ul>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Monogamie, Hegemonie und warum wir keinen Sex mehr haben werden</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/monogamie-hegemonie-und-warum-wir-keinen-sex-mehr-haben-werden</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/monogamie-hegemonie-und-warum-wir-keinen-sex-mehr-haben-werden#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Apr 2012 20:44:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[email]]></category>
		<category><![CDATA[fremdgehen]]></category>
		<category><![CDATA[hegemonie]]></category>
		<category><![CDATA[heuchlerei]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie]]></category>
		<category><![CDATA[mononormativität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=4783</guid>
		<description><![CDATA[Liebe [klassifizierte Information], es wäre ziemlich egoistisch von mir, zu verlangen, dass du offen zu mir als Sexualpartner stehst. Ich möchte dich auch nicht zwingen, zwischen mir und deinem Freund zu entscheiden. Immerhin denkt er, ihr hättet eine monogame Beziehung. &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/monogamie-hegemonie-und-warum-wir-keinen-sex-mehr-haben-werden">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Liebe <ins datetime="2012-04-12T16:03:07+00:00">[klassifizierte Information]</ins>,
</p>
<p>
es wäre ziemlich egoistisch von mir, zu verlangen, dass du offen zu mir
als Sexualpartner stehst. Ich möchte dich auch nicht zwingen, zwischen
mir und deinem Freund zu entscheiden. Immerhin denkt er, ihr hättet
eine monogame Beziehung.
</p>
<p>
Und ich sehe dein Problem: <a href="http://books.google.de/books?id=f4Kx0bxiq6oC&#038;lpg=PT161&#038;ots=Ji9Cp6g6jW&#038;hl=de&#038;pg=PT161#v=onepage&#038;q&#038;f=false">Leute, die sich außerhalb sexuell exklusiver
Beziehungen bewegen, werden abgestraft</a> – durch gesellschaftliche
Verurteilung, Beendigung von Beziehungen und körperliche Gewalt.
</p>
<p>
Aber: Mit deiner Geheimnistuerei bist du selbst Vertreterin einer
Gesellschaft, die monogame Beziehungen als Norm präsentiert. Das ist
antisozial gegenüber allen, die offen zu ihren nicht-monogamen
Beziehungen stehen; es befördert ihre Diskriminierung.
</p>
<p>
Für Diskrepanz zwischen Reden und Handeln gibt es viele Beispiele:
Befürworter freier Kultur und freier Software, die iPads kaufen.
<a href="http://www.mainpost.de/ueberregional/dasthema/-Die-Vorwuerfe-die-der-junge-Professor-erhebt-sind-anmassend;art1748,5985775">Leistungsorientierte Studenten, die den Betrüger Karl-Theodor zu
Guttenberg verteidigen.</a> Am Bekanntesten sind wohl
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Outrage_%282009_film%29">homosexuellen-feindliche Politiker, die insgeheim schwul sind</a>.
</p>
<p>
Derartiges Verhalten ist mir zuwider. Ich möchte es nicht durch mein
Handeln befördern. Solange du nicht offen zu deiner nicht-monogamen
Lebensweise stehst, werde ich keinen Sex mit dir haben.
</p>
<p>
Grüße,
</p>
<hr />
<ins datetime="2012-04-12T16:03:07+00:00">
<p>
Habe den Namen der angesprochenen Person rausgenommen – mindestens so lange, bis ich weiß, ob mir die postprivaten Konsequenzen einer Namensnennung egal sind. Ein Outing war nicht die angedachte Richtung dieses Beitrags.
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-06-09T19:09:34+00:00">
<p>
Ihr Umfeld weiß davon; der feste Freund möchte lieber keine Details über andere Beziehungen hören. Der Vorwurf der Affirmation mononormativer Verhältnisse ist damit vom Tisch.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/monogamie-hegemonie-und-warum-wir-keinen-sex-mehr-haben-werden/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Using Mac OS X as a self-binding device</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/using-mac-os-x-as-a-self-binding-device</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/using-mac-os-x-as-a-self-binding-device#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 02:43:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[apple]]></category>
		<category><![CDATA[debian]]></category>
		<category><![CDATA[gnu]]></category>
		<category><![CDATA[linux]]></category>
		<category><![CDATA[osx]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=4359</guid>
		<description><![CDATA[At the 28C3, when trying to install IBNIZ on an acquaintance&#8217;s MacBook, I grew increasedly frustrated with the shortcomings of Apple&#8216;s operating system Mac OS X. Installing developer tools seemed to require either a 99$ developer account or an operating &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/using-mac-os-x-as-a-self-binding-device">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
At the <abbr title="28th Chaos Communication Congress">28C3</abbr>, when trying to install <a href="http://pelulamu.net/ibniz/"><abbr title="Ideally Bare Numeric Impression giZmo">IBNIZ</abbr></a> on an acquaintance&#8217;s <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/MacBook"><i>MacBook</i></a>, I grew increasedly frustrated with the shortcomings of <i>Apple</i>&#8216;s operating system <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mac_OS_X"><i>Mac <abbr title="Operating System">OS</abbr> X</i></a>. Installing <a href="https://developer.apple.com/xcode/">developer tools</a> seemed to require either <a href="https://developer.apple.com/programs/mac/">a 99$ developer account</a> or an operating system upgrade <ins datetime="2012-01-08T02:59:33+00:00">from <i><abbr title="Operating System">OS</abbr> X</i> 10.5 to 10.7</ins>. Compared to <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Debian"><i>Debian</i></a>, where the task is a one-liner (<kbd>apt get install build-essential</kbd>), <i>Apple</i>&#8216;s offering turned out to be so complicated that, after several hours, we stopped trying.
</p>
<p>
To me, this incident illustrates one feature of <i>Apple</i>&#8216;s approach to technology: Limiting what users can do in the name of monetarization. Admittedly many of the resulting usability problems can be rectified: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Package_management_system">Package management</a> comes with <a href="http://mxcl.github.com/homebrew/"><i>Homebrew</i></a>, support for royalty-free media formats through <a href="https://www.xiph.org/quicktime/"><i>QuickTime</i> Components</a> and several people suggested looking for <abbr title="Operating System">OS</abbr> upgrades on <a href="https://thepiratebay.org/search/Mac%20OS%20X%20Lion/0/99/300"><i>The Pirate Bay</i></a>. But even considering those third-party fixes, <i>OS X</i> remains an operating system that treats its user as an enemy – exemplified by <i>Apple</i>&#8216;s choice to <a href="http://www.steike.com/code/debugging-itunes-with-gdb/">break</a> <a href="http://blogs.oracle.com/ahl/entry/mac_os_x_and_the">debugging</a>.
</p>
<p>
So why do many hackers – people with an urge to take things apart – use an operating system that limits their ability to share knowledge or tinker with the components? <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Richard_Stallman">Richard Stallman</a>&#8216;s assertion that <a href="http://stallman.org/archives/2011-jul-oct.html#06_October_2011_%28Steve_Jobs%29"><q cite="http://stallman.org/archives/2011-jul-oct.html#06_October_2011_%28Steve_Jobs%29">the computer as a jail</q></a> has been made <a href="http://stallman.org/archives/2011-jul-oct.html#27_October_2011_%28Steve_Jobs%29"><q cite="http://stallman.org/archives/2011-jul-oct.html#27_October_2011_%28Steve_Jobs%29">stylish</q></a> may hold for the general population, but does not convince me in this case: True, many hackers may also be hipsters – but as the problems one encounters using closed systems are not of a purely aesthetic kind, I would suspect <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Cognitive_dissonance">cognitive dissonance</a> creeping in sooner or later.
</p>
<span id="more-4359"></span>
<p>
When bringing up the issue with <a href="http://mnt.mn/"><i>mntmn</i></a>, he proceeded to tell me the <i><abbr title="GNU is Not Unix">GNU</abbr>/Linux</i> experiences that turned him towards <i><abbr title="Operating System">OS</abbr> X</i>. Expecting complaints regarding common usability failures of popular desktop environments, I was surprised – apart from <a href="http://mail.xfce.org/pipermail/xfce4-dev/2011-September/029051.html">a tearing issue</a> with <a href="http://www.xfce.org/projects/xfwm4"><i><abbr title="XFCE Window Manager">Xfwm</abbr>4</i></a>, he spent most of the time detailing futile attempts of getting <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Ableton_Live"><i>Ableton Live</i></a> to work; he moved to <i><abbr title="Operating System">OS</abbr> X</i> when realizing that the resulting all-night hacking sessions were taxing his job and relationship performance.
</p>
<p>
The obvious lesson here may be about the power of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Killer_application">killer apps</a>. On a deeper level however, <i>mntmn</i>&#8216;s difficulties with <i><abbr title="GNU is Not Unix">GNU</abbr>/Linux</i> were <em>not</em> closely linked to <i>Ableton Live</i> (or any other application) working: The fundamental problem he encountered was that <i><abbr title="GNU is Not Unix">GNU</abbr>/Linux</i> gives the user countless opportunities to spend time tinkering, distracting from other tasks – something more closed systems do not allow by virtue of design.
</p>
<p>
The emerging issue – that flexibility can be a bad thing – is intimately related to the way how humans respond to challenges. Individual problem solving behaviour can be classified using the notions of <a href="http://www.teachingprofessor.com/articles/student-performance/mastery-and-performance-orientations"><i>performance</i> and <i>mastery</i> orientation</a>: A performance-oriented approach is characterized by <em>demonstrating</em> knowledge or skill, while a mastery-oriented approach focuses on <em>improving</em> the same. Being indistinguishable under usual circumstances, <a href="http://www.pixelpoppers.com/2009/11/awesome-by-proxy-addicted-to-fake.html">notable differences show up when tasks become difficult</a>:
</p>
<blockquote cite="http://www.pixelpoppers.com/2009/11/awesome-by-proxy-addicted-to-fake.html">
<p>
Say you take a person with a performance orientation (&#8220;Paul&#8221;) and a person with a mastery orientation (&#8220;Matt&#8221;). Give them each an easy puzzle, and they will both do well. Paul will complete it quickly and smile proudly at how well he performed. Matt will complete it quickly and be satisfied that he has mastered the skill involved.
</p>
<p>
Now give them each a difficult puzzle. Paul will jump in gamely, but it will soon become clear he cannot overcome it as impressively as he did the last one. The opportunity to show off has disappeared, and Paul will lose interest and give up. Matt, on the other hand, when stymied, will push harder. His early failure means there&#8217;s still something to be learned here, and he will persevere until he does so and solves the puzzle.
</p>
</blockquote>
<p>
As hacking is largely defined by overcoming difficulties, a mastery-oriented approach is probably common among hackers. Focussing intensely on a task, however, carries the risk of <em>getting stuck</em> in the face of insurmountable obstacles – as conceding defeat is considerably easier for a performance-oriented individual. Precisely that may have happened to <i>mntmn</i> – I remember telling him several times during the conversation that <em>I</em> would have given up way earlier.
</p>
<p>
One way for the mastery-oriented to minimize the risk of deadlock is <a href="http://blog.beeminder.com/akrasia/"><i>self-binding</i></a> – arranging the environment in a way to change one&#8217;s own future incentives, such as placing an alarm clock apart from one&#8217;s sleeping place on the other side of the room. Using inflexible software can thus be compared to <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hern%C3%A1n_Cort%C3%A9s">Hernán Cortés</a>&#8216; decision of <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Spanish_conquest_of_the_Aztec_Empire#Scuttling_the_fleet">scuttling his fleet</a> &#8211; robbing a future self of options, thereby increasing odds for success. In conclusion, some people may use <i><abbr title="Operating System">OS</abbr> X</i> not <em>despite</em>, but <em>because</em> of their urge to tinker, just to avoid getting sidetracked.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Privatheit contra WWW</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 14:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[spackeria]]></category>
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		<category><![CDATA[www]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Privacy-Checkbox ist eine Lüge Internetplattformen – maßgeblich Facebook und Google+ – vermitteln, Privatsphäre ließe sich durch das Setzen von Häkchen schützen. „Privat“ heißt dort: Inhalte sind nur für bestimmte Nutzer einsehbar. Plattform-Anbieter sammeln dennoch viele Nutzer-Informationen: Selbst wenn sie &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/privatheit-contra-www">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 id="privacy-checkbox-lüge">Die Privacy-Checkbox ist eine Lüge</h3>

<p>
    Internetplattformen – maßgeblich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook"><i>Facebook</i></a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google%2B"><i>Google+</i></a> – vermitteln, Privatsphäre ließe sich durch das <span title="im Privatsphären-Einstellungsdialog">Setzen von Häkchen</span> schützen. „Privat“ heißt dort: Inhalte sind nur für bestimmte Nutzer einsehbar.
</p>

<p>
    Plattform-Anbieter sammeln dennoch viele Nutzer-Informationen: Selbst wenn sie sie nicht zu Werbezwecken benötigen, müssen sie immerhin die Zugangsbeschränkungen verwalten. Die so propagierte Privatheit hat mit Datenschutz wenig zu tun; für beteiligte Firmen und Regierungen sind die Daten <a href="http://yro.slashdot.org/story/11/11/10/2021215/judge-rules-twitter-data-fair-game-in-wikileaks-investigation">jederzeit zugänglich</a>.
</p>

<p>
    Die zur Durchsetzung der Privatphäre in sozialen Netzwerken angewandten Nutzergängelungen widersprechen jedoch den <a href="http://www.w3.org/DesignIssues/Principles.html">Prinzipien, die das Web erfolgreich gemacht haben</a> – maßgeblich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperlink">Hyperlinks</a> und einfacher Zugang zu dezentral gelagerter <span title="In HTML können etwa Überschriften oder Zitate maschinenlesbar markiert werden.">strukturierter Information</span>.
</p>

<span id="more-4190"></span>

<h3 id="halbtote-links">Halbtote Links</h3>

<p>
    <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uniform_Resource_Locator"><abbr title="Uniform Resource Locator">URL</abbr>s</a> – Verweise auf Resourcen im Netzwerk – sind das Rückgrat des Webs. Sie erst ermöglichen den einfachen Austausch von Informationen und werden sowohl <i lang=en>online</i> als auch <i lang=en>offline</i> verwendet, um Artikel, Bilder, Audio, Video <abbr title="und Vieles mehr">u.V.m.</abbr> mit Anderen zu teilen.
</p>

<p>
    Zwangs-Anmeldungen und Leseverbote behindern diesen Austausch von Informationen enorm. Um <abbr title="Uniform Resource Locator">URL</abbr>s gegenüber plattform-internen Verweisen zu entwerten, werden sie unleserlich gemacht, etwa durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurz-URL-Dienst">Kürzung</a>. <i>Google+</i> lügt bei privaten Beiträgen sogar, sie würden nicht existieren und gibt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Statuscode#4xx_.E2.80.93_Client-Fehler">Fehler 404</a> zurück.
</p>

<h3 id="balkanisierung">Balkanisierung</h3>

<p>
    Wer private Resourcen teilen möchte, kann diese nun dennoch an andere Stellen kopieren, die weniger Beschränkungen bezüglich Anschauung <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> Kommentaren haben. Dann jedoch geht der bisherige Kontext verloren.
</p>

<p>
    Öffentlich zugängliche Diskussionen an verschiedenen Orten sind unproblematisch – Kontextverlust stört jedoch massiv. Durch ihn können etwa <a href="http://mobile.twitter.com/shiterlesays/status/142625347031142400">scherzhafte Bemerkungen</a> <a href="http://mobile.twitter.com/hanhaiwen/status/142641563472900096">als Vergewaltigungswitz interpretiert</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emser_Depesche">Kriege provoziert</a> werden.
</p>

<h3 id="datenfriedhoefe">Datenfriedhöfe</h3>

<p>
    Um zu erschweren, dass Nutzer Privatheits-Restriktionen umgehen, darf ein entsprechendes System (<abbr title="Digital Restrictions Management">DRM</abbr>) nicht interoperabel sein. Wären abgerufene Daten einfach ausles- und verwend-bar, untergrübe dies das Vertrauen in die Privatheits-Propaganda einer Plattform.
</p>

<p>
    Könnten etwa Nutzer von <i>Google+</i> zum Lesen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feedreader">Feedreader</a> benutzen, wäre es trivial, Informationen an anderer Stelle neu zu veröffentlichen. Die vorgeblich zum Schutz der Privatheit existierende Weitergabe-Einschränkung <a href="http://www.google.com/+/learnmore/#circles"><i>circles</i></a> wäre so weitgehend wertlos.
</p>

<p>
    Teils verhindern eine Weiterverarbeitung schon die erwähnten Zombie-Links und eingestreute <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CAPTCHA">Turing-Tests</a>. Dazu kommt die Veröffentlichung von Daten in nicht standardisierten Formaten – gerne mit dem Verweis, durch eine Offenlegung der Spezifikation stehe einer Nutzung nur <abbr title="Als ob.">vernachlässigbarer Implementations-Aufwand</abbr> im Wege.
</p>

<p>
    Zuletzt herrscht auch für Anwendungen Identifikations-Zwang: Web-Plattformen machen diese oft zur Bedingung zum Zugriff auf ihre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle">Programmierschnittstellen</a>.
</p>

<p>
    Im Ergebnis entstehen Software-Ökosysteme für einzelne Plattformen, in denen individuelle Anwendungen bei Missverhalten leicht ausgeschlossen werden. Anpassbarkeit durch Benutzer wird generell als Risiko für die Privatheit anderer angesehen.
</p>

<p>
    Eingespeiste Daten können von Plattformbetreibern, deren Geschäftspartnern, Ermittlungsbehörden, Geheimdiensten und deren Kollegen aus Übersee verwendet werden. Ob das effektiver Datenschutz ist, ist fraglich. Der Nutzen für die Öffentlichkeit ist jedoch beschränkt – begründet durch Privatheits-Propaganda.
</p>

<h3 id="fazit">Fazit</h3>

<p>
    Natürlich stehen derartige Nutzergängelungen nicht im Vakuum: Jedes der beschriebenen antisozialen Phänomene hat strategische Vorteile für die Betreiber entsprechender Plattformen; Schutz des Privaten ist nur eine weitere passende Ausrede für Maßnahmen, die früher <span title="Das glaubt heute allerdings niemand mehr.">mit Spam-Vermeidung gerechtfertigt wurden</span>.
</p>

<p>
    Nutzer müssen sich das jedoch nicht gefallen lassen: Es ist durchaus möglich, sich selbst und anderen den Umgang mit eigenen Inhalten zu erleichtern. Der Leitsatz dieser Maßnahmen lautet <a href="http://mobile.twitter.com/mspro/statuses/24194168839"><q cite="http://mobile.twitter.com/mspro/statuses/24194168839">Mehr Daten für alle!</q></a>.
</p>

<p>
    Am Einfachsten ist es, Öffentlichkeit zum Default zu erklären. Wer seine Artikel etwa mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WordPress"><i>WordPress</i></a> veröffentlicht, limitiert die Weiterverteilung seiner Daten nicht und geht zudem kein Risiko ein, aufgrund eines <a href="http://www.linkedin.com/pub/melanie-unbekannt/24/615/b31">nicht echt klingenden Benutzernamens</a> gelöscht zu werden.
</p>

<p>
    Wer selber Web-Anwendungen entwickelt, könnte diese sicher <a href="http://saschalobo.com/2011/10/16/die-abschaffung-der-ruckseite-des-blogs/">nutzerfreundlich gestalten</a>, <a href="http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/Imageboards">Zugangsbeschränkungen vermeiden</a>, <a href="https://tools.ietf.org/html/rfc4287">Standardformate</a> nutzen und <a href="http://netzpolitik.org">Kommentare</a> <a href="http://spreeblick.com">ohne</a> <a href="http://saschalobo.com">Anmeldung</a> ermöglichen. All das <a href="http://www.4chan.org/blog/2005/11/09/in-response-to-anonymity/">fördert die Diskussionskultur</a> – vermutlich ist es schlicht profitabler, es nicht zu tun.
</p>

<p>
    Selbst einzelne Entwickler können ihren Teil dazu beitragen, Datenfriedhöfen die Bedeutung zu nehmen. Jedes <a href="https://scraperwiki.com/">Export-Skript</a>, das plattform-spezifische Daten in <a href="https://fsfe.org/projects/os/def.de.html">offene Standard-Formate</a> umwandelt, hilft Nutzern und beschädigt die Privatheits-Propaganda.
</p>

<p>
    <small>
        Der obige Text ist <i>erlehmann</i>s <a href="http://blog.spackeria.org/2011/11/30/call-for-papers-0-spackeriade/">Einreichung zur nullten Spackeriade</a>.
    </small>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Interviews auf dem Chaos Communication Camp 2011</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/interviews-auf-dem-chaos-communication-camp-2011</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/interviews-auf-dem-chaos-communication-camp-2011#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Dec 2011 18:03:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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		<category><![CDATA[maschinentreiber]]></category>
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		<category><![CDATA[plomlompom]]></category>
		<category><![CDATA[schlüsselmann]]></category>
		<category><![CDATA[scotty]]></category>
		<category><![CDATA[warumnicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Auf dem diesjährigen Chaos Communication Camp haben plomlompom und ich einige Leute interviewt; wir nahmen, was uns über den Weg lief, und limitierten die Gespräche auf etwa zehn Minuten. Alle Interviews wurden annotiert und auf der Warum nicht?-Webseite veröffentlicht. Hier &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/interviews-auf-dem-chaos-communication-camp-2011">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Auf dem <a href="http://events.ccc.de/camp/2011/">diesjährigen Chaos Communication Camp</a> haben <a href="http://www.plomlompom.de/"><i>plomlompom</i></a> und ich einige Leute interviewt; wir nahmen, was uns über den Weg lief, und limitierten die Gespräche auf etwa zehn Minuten. Alle Interviews wurden annotiert und auf der <a href="http://warumnicht.so/"><i>Warum nicht?</i>-Webseite</a> veröffentlicht. Hier die Links:
</p>
<ul>
	<li><a href="http://warumnicht.so/wn-5.html"><i>Warum nicht?</i> — Folge 5 mit <i>fukami</i></a></li>
	<li><a href="http://warumnicht.so/wn-6.html"><i>Warum nicht?</i> — Folge 6 mit Erich Möchel</a></li>
	<li><a href="http://warumnicht.so/wn-7.html"><i>Warum nicht?</i> — Folge 7 mit <i>derPUPE</i></a></li>
	<li><a href="http://warumnicht.so/wn-8.html"><i>Warum nicht?</i> — Folge 8 mit Nick Farr</a></li>
	<li><a href="http://warumnicht.so/wn-9.html"><i>Warum nicht?</i> — Folge 9 mit dem Schlüsselmann</a></li>
	<li><a href="http://warumnicht.so/wn-10.html"><i>Warum nicht?</i> — Folge 10 mit <i>Scotty</i></a></li>
	<li><a href="http://warumnicht.so/wn-11.html"><i>Warum nicht?</i> — Folge 11 mit Gregor Sedlag</li></a>
</ul>
<p>
Wer wenig Zeit oder Lust hat, sollte sich zumindest das Gespräch mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erich_M%C3%B6chel">Erich Möchel</a> anhören; es ist meiner Meinung nach das Beste.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Webseiten-Löschen aus Frust</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/webseiten-loschen-aus-frust</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/webseiten-loschen-aus-frust#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Sep 2011 13:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[343max]]></category>
		<category><![CDATA[depublikation]]></category>
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		<category><![CDATA[wmr]]></category>

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		<description><![CDATA[Fall 1: Ein Bekannter löscht nach dem Verlust seines Jobs seine persönliche Webseite. Ich bin verwirrt, als ich dort seine Email-Adresse nachschauen möchte. Er stellt sie später wieder her. Die im vorherigen Absatz beschriebene Geschichte ist nach Aussage des Protagonisten &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/webseiten-loschen-aus-frust">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<del datetime="2011-09-01T13:33:12+00:00"><b>Fall 1:</b> Ein Bekannter löscht nach dem Verlust seines Jobs seine persönliche Webseite. Ich bin verwirrt, als ich dort seine Email-Adresse nachschauen möchte. Er stellt sie später wieder her.</del>
</p>
<ins datetime="2011-09-01T13:33:12+00:00">
<p>
Die im vorherigen Absatz beschriebene Geschichte ist nach Aussage des Protagonisten nicht so passiert; vielmehr ging etwas an der Seite kaputt und er hatte keine Lust, es zu reparieren. Da war dann wohl der Wunsch der Vater des Narrativs.
</p>
</ins>
<p>
<b>Fall 2:</b> Logs eines <abbr title="Internet Relay Chat">IRC</abbr>-Kanals werden nach einer Diskussion über Fehler in der <a href="https://github.com/matthiasr/logformat/">dahinterstehenden Software</a> vom Inhaber des Servers unzugänglich gemacht. Er bietet zunächst ein Archiv der Daten zum Download an, schaltet die Seiten jedoch nach wenigen Minuten wieder frei.
</p>
<p>
<b>Fall 3:</b> Ein Podcaster möchte nicht, dass eine <i>Facebook</i>-Seite zusätzlich zur eigentlichen Webseite einer Sendung vorhanden ist. Er löscht die Webseite des Podcasts. <a href="https://www.facebook.com/wirmuessenreden/posts/186130674794019">Sein Mitpodcaster ist verärgert.</a>
</p>
<ins datetime="2011-09-02T11:25:00+00:00">
<p>
<a href="http://wir.muessenreden.de/2011/09/02/ende/">Die Webseite geht wieder.</a> <del datetime="2012-03-10T00:28:27+00:00">Neue Folgen wird es wohl nicht geben.</del>
</p>
</ins>
<ins datetime="2011-09-12T04:18:01+00:00">
<p>
Der <i>Facebook</i>-Link da oben meldet nur noch <q>Dieser Inhalt ist derzeit nicht verfügbar</q>. <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/fail/wmr-fail.png">Hier ist ein Screenshot.</a>
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-03-10T00:26:27+00:00">
<p>
<a href="http://wir.muessenreden.de/2011/12/01/wmr-s02s01-reunion/"><q cite="http://wir.muessenreden.de/2011/12/01/wmr-s02s01-reunion/">Am Ende müssen sie doch wieder miteinander reden.</q></a>
</p>
</ins>
<p>
Ich kann Umstände und Art dieses Verhaltens nicht genau einordnen; grob verordne ich es zwischen <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=ragequit"><i>ragequit</i></a> und beleidigtem Sendungsbewusstsein („Ha, mein Kram war euch wohl doch etwas wert.“). Fest steht: Die Beteiligten wollen in einer für sie belastenden Situation einen Punkt setzen; für <a href="http://encyclopediadramatica.ch/Deleting_your_LiveJournal">Aufmerksamkeitshurerei</a> halte ich es <em>nicht</em>.
</p>
<p>
Impulsives Amoklöschen (halb-)öffentlich zugänglicher <a href="http://www.w3.org/TR/webarch/#def-information-resource">Ressourcen</a> ist allerdings nicht nur kindisch, sondern sabotiert auch ohne große Not die Bestrebungen aller, die sich für die jeweiligen Informationen interessieren. Wurden die Inhalte zudem von oder mit Anderen erstellt, kommt ein Vertrauensverlust dazu: Wenngleich es immer im Bereich des Möglichen liegt, rechnen nur Wenige damit, dass ihre Äußerungen einmal <span title="Die Wanderung auf Seite 11 ist hiervon natürlich ausgenommen.">mit voller Absicht gelöscht werden</span>.
</p>
<p>
Positiv bleibt, dass sich eine Depublikation recht einfach rückgängig machen lässt – Backups vorausgesetzt. Dennoch: Nichts drückt Geringschätzung gegenüber Artikeln, Kommentaren, Bildern, Audio- und Video-Dateien sowie deren Konsumenten aus wie das dem Entfernen folgende Entwerten etablierter Verweise.
</p>
<p>
Um es festzuhalten: <strong>Amoklöscher, ihr geht mir auf den Sack.</strong> 
</p>
<ins datetime="2011-10-14T12:29:31+00:00">
<p>
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mark_Pilgrim_%28software_developer%29">Mark Pilgrim</a> hat alle von ihm befüllten Online-Resourcen <a href="http://meyerweb.com/eric/thoughts/2011/10/04/searching-for-mark-pilgrim/">gelöscht</a>; entsprechende Anfragen geben nur noch die Fehlermeldung <samp title="Natürlich stammt der beste erläuternde Artikel zu ebendieser Fehlermeldung von ihm und ist nun ebenfalls verschwunden.">410 (Gone)</samp> zurück.
</p>
</ins>
<ins datetime="2011-12-13T01:07:20+00:00">
<p>
<a href="http://medienelite.de/2011/12/13/ruckzug-ins-private/">Nadine Lantzsch löschte 18.000 Tweets aus den letzten drei Jahren.</a>
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-03-09T23:53:45+00:00">
<p>
<a href="http://goodstuff.im/no-i-dont-owe-you-scala-toolsorg">David Pollak rechtfertigt sich für das Abschalten von <i>scala-tools.org</i></a>, <span title="Vorsicht, Sarkasmus.">reüssiert</span>: <q cite="http://goodstuff.im/no-i-dont-owe-you-scala-toolsorg">Will this cause some inconvenience?  Maybe.</q> (<a href="http://news.ycombinator.org/item?id=3494239">via</a>).
</p>
<p>
Jens Ohlig (<i>johl</i>) erneuert die Domain <i>warumnicht.so</i> <span title="Warum eigentlich nicht?">nicht</span>. Er will alle Podcasts mit seiner Beteiligung gelöscht sehen, bevor er sie an jemand anderen überträgt <del datetime="2012-04-25T20:20:05+00:00">(<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/logs/johl-2012-01-26-02h07">Chatlog</a>)</del>.
</p>
<p>
<a href="http://www.hanselman.com/blog/410GoneThoughtsOnMarkDiveintomarkPilgrimsAndWhysInfosuicides.aspx">Scott Hanselman essayiert über <i>infosuicides</i></a> (danke, <i>plomlompom</i>).
</p>
</ins>
<ins datetime="2013-01-31T00:12:30+00:00">
<p>
<a href="https://mobile.twitter.com/zeitrafferin">Julia Seeliger (<i>zeitrafferin</i>) löscht über 25.000 Tweets.</a> Sie bemerkt dazu: <q>ich fühle mich befreit von dem thema feminismus. geil.</q>
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Achtung, Patent anmelden!: Interview mit Karlheinz Brandenburg</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/achtung-patent-anmelden</link>
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		<pubDate>Sat, 30 Jul 2011 13:00:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Rahmen der Musikkonferenz all2gethernow ergab sich die Möglichkeit, Karlheinz Brandenburg zu interviewen, der mit seinen Forschungen im Bereich Audiokompression die Grundlagen für die Formate MP3 und AAC geschaffen hat. Auf der all2gethernow war er Teilnehmer einer Diskussion zum Einsatz &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/achtung-patent-anmelden">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://a-2-n.de/blog/mp3-erfinder-bei-der-all2gethernow">Im Rahmen der Musikkonferenz <i>all2gethernow</i></a> ergab sich die Möglichkeit, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Karlheinz_Brandenburg"><i>Karlheinz Brandenburg</i></a> zu interviewen, der mit seinen Forschungen im Bereich Audiokompression die Grundlagen für die Formate <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MP3"><i><abbr title="MPEG -1 Layer 3">MP3</abbr></i></a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Advanced_Audio_Coding"><i><abbr title="Advanced Audio Coding">AAC</abbr></i></a> geschaffen hat. Auf der <i>all2gethernow</i> war er Teilnehmer einer <a href="http://a2n2010.sched.org/event/1ae730e7147da21e7fca7b3f7565157a">Diskussion</a> zum Einsatz von digitalen Technologien in der Musikindustrie.
</p>
<p>
Am Anfang des Interviews stand die Frage, wer noch an der Entwicklung von MP3 beteiligt war. Brandenburgs Antwort bestand aus einer <span title="Zu lang, nicht getippt.">langen Liste von Namen</span>. Es reicht an dieser Stelle wohl die Feststellung, dass das verbreitete Audioformat nicht das Werk eines Einzelnen, sondern eines Teams ist.
</p>
<p>
<b>Die Welt ist gar nicht so</b>: Im Jahr 2005 hat die Fraunhofer-Gesellschaft <em>allein mit MP3-Lizenzen</em> <a href="http://web.archive.org/web/20071213035617/http://www.britischebotschaft.de/en/embassy/r&#038;t/notes/rt-fs005_Fraunhofer.html">100 Millionen Euro erwirtschaftet</a>; sie selber halten über ein Dutzend Patente. War ihre primäre Motivation für die Erforschung von Audiotechnologien finanzieller Natur?
</p>
<p>
<b>Karlheinz Brandenburg</b>: Ganz sicher nicht. Wir haben damals auch nicht vom großen Geld geträumt, sondern es war erst einmal meine Forschungsarbeit als Doktorand, d. h. die Hoffnung war, dass die Dinge nicht nur in der Bücherei verstauben, sondern irgendwie tatsächlich angewandt werden. Ich hatte, Gott sei Dank, damals einen Chef — den gerade schon genannten Professor Seitzer — der eben dann sehr früh gesagt hat, wenn es etwas Neues gab, <q>Achtung, Patent anmelden!</q> — und das habe ich pflichtschuldigst gemacht; der Rat hat mir sehr viel Geld gebracht. Und so [ging es] dann auch weiter, dass Fraunhofer […] immer darauf geschaut hat, dass <i xml:lang="en">intellectual property</i> gesichert ist und eben dann Patente vorhanden sind.
</p>
<p>
Aber [das] Motiv zur Arbeit war erstmal wissenschaftliche Neugier, eine Doktorarbeit zu schreiben und etwas, das man gedacht hat, auch so weiter zu bringen — ja in gewissem Sinne der internationale Wettbewerb in der Standardisierung: Jetzt wollen wir schauen, ob wir da nicht Weltmeister werden können!
</p>
<span id="more-3042"></span>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Im Jahr 1992, in dem MP3 standardisiert wurde, waren die meisten Computer nicht in der Lage, das Format in Echtzeit abzuspielen. Auch das Internet hatte den <i xml:lang="en">mainstream</i> noch nicht erreicht. Heutzutage hingegen hat mein <em>Mobiltelefon</em> eine Internetanbindung und kann eine Vielzahl von Medienformaten abspielen. Sehen sie die damaligen Standardisierungsbemühungen im Rückblick als <em>naiv</em>? Und welche Features hätten Sie damals hinzugefügt, wenn Sie das Wissen von heute gehabt hätten?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Wenn wir damals mehr [hin]zugefügt hätten, dann wäre es erst später überhaupt anwendbar gewesen und dann hätten wir keinen Erfolg gehabt. Insofern kann man das Rad da nicht zurückdrehen.
</p>
<p>
In AAC haben wir dann manche Dinge in Reinkultur gemacht, [bei denen es] vorher auch noch politische Kompromisse gab. Aber für AAC hatten wir dann auch schon mehr Speicherplatz zur Verfügung; damals waren wir in Zeiten, [in denen] nicht unbedingt jedes einzelne Byte, aber auf jeden Fall jedes Kilobyte gezählt hat — an Speicherbedarf — und, wie Sie gerade schon gesagt haben, <abbr title="Personal Computer">PC</abbr>s, noch für einige Jahre […] nicht schnell genug waren, das [Format] direkt abspielen zu können. […] Uns ist damals schon vorgeworfen worden, dass es viel zu komplex [sei] und man kann da die Zeit nicht überspringen.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Ein Faktor für den großen Erfolg von MP3 war sicherlich das Nichtvorhanden sein von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digitale_Rechteverwaltung#Digital-Rights-Management-Systeme_.28DRMS.29"><abbr title="Digital Restrictions Management">DRM</abbr></a>. In den späten Neunzigern war der Begriff „MP3“ praktisch Synonym mit unautorisierten Kopien von Musik. Glauben Sie, dass MP3 letztendlich eher einen Schaden oder einen Nutzen für die Musikindustrie darstellte?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Da werden mir manche widersprechen, aber ich denke: Ingesamt eher einen Nutzen. Ich denke, es ist eine Entwicklung damit beschleunigt worden, die sowieso geschehen wäre.
</p>
<p>
Übrigens, der Satz, dass es damals kein DRM [gab], ist falsch: Es gab so etwas in der Richtung — wir haben selber in Erlangen damals an Kopierschutz gearbeitet — es gab sogar einzelne Anwendungen, wie bei der deutschen Telekom „Music on Demand“, die dieses System eingesetzt haben, aber es wurde nicht <em>breit</em> eingesetzt; […] es wurde nicht proaktiv für größere Mengen an Musik eingesetzt, das war das Problem.
</p>
<p>
Aber ich denke, dass es insgesamt der Musik gut getan hat […]. Ich kenne ja mittlerweile eine ganze Menge Musiker, da gibt es eigentlich niemanden, der sich prinzipiell darüber beschwert, sondern die sehen es alle als Erweiterung der Möglichkeiten — als Erweiterung der Möglichkeiten für unbekannte Künster, direkt mit ihren Fans in Kontakt zu [treten], vielleicht auch direkt zu verkaufen. [Es] ist klar, da geht man da in der Masse leicht unter, aber solche Plattformen gibt es ja eine ganze Menge, die gerade den <i xml:lang="en">upcoming artists</i> oder — wenn man es böse sagen will — den Leuten, die <em>wissen</em>, sie sind der beste Musiker, aber der Rest der Welt weiß es noch nicht und das hat auch seinen Grund … also den Leuten hilft, ein Forum zu finden.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Gab es da am Anfang eine Phase, [in der] die Musikindustrie eher gegen MP3 war und ist es irgendwann umgeschlagen in die heutige Stimmung? Und wenn ja, wann war dieser Zeitpunkt?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: [Da] muss man unterscheiden, wer in der Musikindustrie [welche Meinung vertritt]: […] Von Leuten, die aktiv selber Musik machen, habe ich über die Jahre hinweg immer nur positives gehört. Wir haben sehr früh Kontakt mit der Musikindustrie aufgenommen — ich bin also selber mal nach <i>Washington D.C.</i> gereist und habe mit den Leuten von der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Recording_Industry_Association_of_America"><abbr title="Recording Industry Association of America">RIAA</abbr></a> über genau die Piraterieproblematik und diese Dinge geredet; das ist uns immer sehr hoch angerechnet worden, d. h. die haben dann auch bei Nachfragen erzählt, sie sehen Fraunhofer als ihren <em>Partner</em> und nicht als ihren <em>Gegner</em>.
</p>
<p>
Es gab aber schon die Erzählungen … ich habe es selber kaum erlebt, aber es muss Leute gegeben haben in der Musikindustrie, die auf das Stichwort „MP3“ hin einen Wutausbrauch gekriegt haben und es hat dann wirklich bis jetzt, bis in die letzten Jahre gedauert, bis der Versuch, DRM — in der Art wie er unternommen wurde, muss ich sagen; ich denke, es hätte vielleicht eine Chance gegeben, wenn man es wirklich als einfach zu bedienenden technischen Standard […] ausgebaut hätte — […] als fehlgeschlagen bezeichnet wurde und dann auch die ganzen großen <i xml:lang="en">labels</i> eingewilligt haben, dass ihr <i xml:lang="en">content</i> auch als MP3 vertrieben wird.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: [Das] sieht man ja <a href="http://www.apple.com/de/pr/library/2009/01/06itunes.html">bei iTunes</a> …
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Na gut, das ist <em>AAC</em>, aber ohne DRM, ja.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Die nächste Frage: Die Musikindustrie basiert fundamental auf dem Konzept der Verknappung von Musik, um Geld zu erwirtschaften; die Patentindustrie basiert auf der Verknappung von Technologie. Ist diese Analogie ihrer Meinung nach zutreffend und halten sie eines der beiden Geschäftsmodelle für sozialethisch vertretbarer als das andere?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b> (lacht): Ich weiß nicht, ob man Verknappung dazu sagen [sollte] … Patente haben einen ursprünglichen Zweck, den ich für sehr wohl vertretbar halte: Die Erfindung des Patentwesens geht in eine Zeit zurück, [in der] das Normale für technische Erfindungen und Entwicklungen war, dass die Firma, die es gemacht hat, damit Produkte gebaut hat und alle Kenntnis darüber für sich behalten hat. […] Ein Patent ist ein Vertrag mit der Öffentlichkeit: Sozusagen, dass ich dafür, dass ich allen erzähle, wie es geht, das Recht bekomme, auch wieder Lizenz[gebühren] einzusammeln und […] für eine begrenzte Zeit — übrigens viel weniger als Copyright, sondern nur 20 Jahre — dann auch bestimmen zu können, [wie] lizenziert wird und Geld einnehmen kann.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Finden Sie Patente also unterstützenswerter als Urheberrecht?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Auch das Urheberrecht hat seinen Sinn […], aber in einer anderen Art und Weise und da ist viel mehr zu diskutieren, ob das so sein sollte, oder nicht — ich bin nicht prinzipiell gegen das Urheberrecht …
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: … angesichts der Fristen, meine ich …
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: … und die Fristen, die über lange Zeit immer so <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Copyright_Term_Extension_Act">verlängert wurden, dass <i>Micky Maus</i> gerade noch darunter fällt</a>, da muss man sich schon fragen: „Ist das wirklich sinnvoll so?“
</p>
<p>
Aber bei den Patenten gehts noch weiter: Wenn ein Patent für eine standardisierte Technologie eingesetzt wird, dann ist eine Bedingung das sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RAND_%28Lizenzierung%29"><i xml:lang="en">Reasonable and Non Discriminatory Licensing</i></a> [Abk.: RAND], d. h. ich muss versprechen, dass alle, die das einsetzen wollen, zu fairen und gleichen Bedingungen auch lizenziert werden. Auch das ist eine Bedingungen, die ich viel akzeptabler finde, als, dass eine Firma [eine Technologie entwickelt] hat und dann alleine daran verdient.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Für die Standardisierung der <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/video.html#audio">Audio</a>- und <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/video.html#video">Video</a>-Elemente von <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/"><abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr>5</a> wurden unter Anderem auch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Moving_Picture_Experts_Group"><abbr title="Moving Picture Experts Group">MPEG</abbr></a>-Codecs wie MP3 und AAC vorgeschlagen. <a href="http://www.mozilla.org/"><i title="Herstellerorganisation des Webbrowsers Firefox">Mozilla</i></a> kann diese jedoch nicht in den Webbrowser Firefox implementieren, da sich entsprechende Patentlizenzen nicht für Open-Source-Projekte erwerben lassen. Der Browserhersteller <a href="http://www.opera.com/"><i>Opera</i></a> beklagt die Lizenzkosten, welche […] <i>Ian Hickson</i>, Editor der HTML5-Spezifikation, <a href="http://lists.whatwg.org/pipermail/whatwg-whatwg.org/2009-June/020620.html">als <q>obszön</q> bezeichnete</a>. Welchen Rat haben sie für die Browserhersteller Mozilla und Opera? Haben diese eine andere Wahl als auf das Auslaufen aller [relevanten] Patente zu warten?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Also bei manchen der Technologien ist das Auslaufen der Patente gar nicht mehr so lange hin.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Wie wäre das z. B. für MP3?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Ich kann das nicht genau sagen. Aber es sind nur noch [ein paar Jahre. Genauer weiß ich es nicht,] da müssen sie andere Leute fragen. Es ist ein bisschen komplizierter: Die einfache Regel [lautet] „plus 20 Jahre“ — dann geht es sehr bald zu Ende —, aber es gibt dann noch einzelne Länder mit anderen Regeln und dadurch wird es kompliziert; 20 Jahre ab Einreichung oder 17 Jahre ab Erteilung usw. […]
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Und welchen Rat haben sie jetzt für Mozilla und Opera?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Also das, was von manchen Linux-Distributionen von heute schon gemacht wird, nämlich einen einfachen Nachlademechanismus für Bibliotheken zu implementieren, bzw. …
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: … die müssen dann aber auch lizenziert werden …
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: … alles, was so ein Windows-System auch auf dem Rechner hat, […] ist bereits lizenziert. Also, es war auch bisher schon so: Zumindest zum Dekodieren — das haben wir nie an die große Glocke gehängt —, aber es ist nicht der Plan bei uns, jetzt groß auf die Open-Source-Bewegung loszugehen …
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Wenn Sie das Mozilla versichern könnten […] …
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Das ist das Problem! In dem Augenblick, in dem wir das <em>formal</em> versichern, kriegen wir Schwierigkeiten mit unserer [RAND-]Bedingung, […] dann könnten andere kommen, die das kommerziell [gemeint ist hier wohl: proprietär] verwenden wollen und sagen „Wir auch!“ …
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Und dann machen Sie kein Geld mehr.
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Und dann machen wir kein Geld mehr, das ist das Problem darin.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: […] Industrielle Standardisierungsgremien ohne explizite (Anti-)Patentrichtlinie — […] das World Wide Web Consortium hat ja eine <a href="http://www.w3.org/Consortium/Patent-Policy-20040205/">Anti-Patentrichtlinie</a> — haben die Tendenz, stark patentbelastete Standards hervorzubringen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Steve_Jobs"><i>Steve Jobs</i></a> behauptete im April dieses Jahres [2010] sogar, <a href="http://hugoroy.eu/jobs-os.en.html">alle Videocodecs wären patentbelastet</a>. Im Gegensatz dazu sagte <i>Leonardo Chiariglione</i>, Gründer der MPEG, bereits 2008, er halte den Mangel an lizenzkostenfreien <i xml:lang="en">codecs</i><a href="http://leonardo.chiariglione.org/publications/epo2008/index.asp"> für einen Fehler</a>. Halten Sie Lizenzkosten für ein Problem, was industrielle Standards angeht?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Das muss man sich anschauen, wie es gehandhabt wird. Es gibt viele Beispiele, [bei denen] die Lizenzgeber frühzeitig darauf aufpassen, dass die gemeinsame Lizenzierung von Technologien nicht die Einführung behindern soll und deswegen wirklich <em>vernünftige</em> Lizenzkosten herauskommen.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Open-Source-Projekte werden aber immer benachteiligt.
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Der <i>Freeware</i>-Autor, der sagt, „Ich möchte gerne das, was ihr erarbeitet habt, kostenlos verwenden, damit ich berühmt werde.“ — dem kann ich wirklich nicht helfen.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Und Open-Source-Projekte, die nicht auf Ruhm, sondern einfach auf Praktikabilität basieren, wie z. B. Firefox?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Ja, wiegesagt, da sehe ich andere Lösungen dafür, wie man das machhen könnte und man muss noch etwas sehen: Es gibt nicht unendlich viele Möglichkeiten, etwas zu tun. […] Deswegen ist manchmal — wenn nicht sogar oft — tatsächlich die „Patentfreiheit“ eine Illusion, weil die Leute nur nicht genug nachgeschaut haben, was noch alles patentiert ist. Da ist es manchmal besser, wenn man tatsächlich weiß, „das ist da und da entwickelt worden“. […] Das sind ja auch Technologien, [bei denen] Leute richtig viel Geld in die Entwicklung stecken.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Das bezweifle ich nicht.
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: [Es ist dann] auch vom Patentamt nachgeprüft worden […], dass man sich den Stand der Technik angeschaut hat; zumindest in vielen Ländern [ist] das so bei der Patentprüfung, dass auch geschaut wird, was es sonst [bereits] gibt — und dann ist es vernünftig. Wiegesagt, wenn das <em>vernünftig</em> gehandhabt wird, ist es meiner Ansicht nach die bessere Lösung als die Illusion, die beste Technologie, gleichzeitig auch noch patentfrei haben zu können, in diesem Bereich. Es gibt andere Bereiche, [in denen] das ganz anders läuft.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Das heißt, Sie würden keine lizenzkostenfreien MPEG-Codecs befürworten?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Im Augenblick nicht.
</p>
<p>
Was ich als große Gefahr für die Dinge sehe, ist, dass es Firmen gibt, die diese Dinge gar fürchterlich ausnutzen. Da gibt es das Stichwort von den sog. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Patent-Troll">Patent-Trollen</a> — von Firmen, die oft sehr zweifelhafte <i xml:lang="en">claims</i> haben und trotzdem versuchen, daraus viel Geld zu schlagen. Die sind eine Gefahr für das ganze Patentwesen, aber ich denke: Diesen Missbrauch muss man […] bekämpfen, aber nicht dabei das ganze — nach wie vor meiner Ansicht nach sinnvolle — Patentwesen abschaffen.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Nachdem das Fraunhofer-Institut im Jahr 1998 verschiedene Hersteller von MP3 De- und En-kodern <a href="http://www.chillingeffects.org/patent/notice.cgi?NoticeID=464">darauf hinwies, dass eine Lizenz benötigt wurde</a>, wurde die Entwicklung des lizenzkostenfreien Audiocodecs <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorbis"><i>Vorbis</i></a> angestoßen, der im Jahr 2000 veröffentlicht wurde und […] MP3 technologisch überlegen ist. Vorbis wird unter anderem von den Webbrowsern Firefox, Chrome und Opera unterstützt und ist von Google als Teil des Standardformats<a href="http://www.webmproject.org/"> <i>WebM</i></a> vorgesehen. Wie bewerten Sie Vorbis? […] Würden Sie es als Audioingenieur begrüßen, wenn dies ein lizenzkostenfreier Nachfolger von MP3 würde? AAC hat ja [eine ähnliche Lizenzproblematik].
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Zuersteinmal ist und bleibt MP3 das eine Format, was überall unterstützt wird. Die Position hat AAC nicht erreicht, hat Vorbis in den 10 Jahren nicht erreicht und wird es auch nie erreichen.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Wird nie ein Format erreichen, ihrer Meinung nach?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Meiner Meinung nach geht es eher wieder zurück auf unkomprimiertes WAV, aber eher nicht auf so etwas.
</p>
<p>
Wir haben Vorbis immer als eine interessante Variante gesehen — die übrigens nicht von Anfang an besser war als MP3 — da gab es [einige] Tests, wo gar Erstaunliches zustande kam …
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: MP3 ist ja auch viel älter.
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Ja […], weil es älter ist, [konnte] es auch noch nicht so [viel] Speicher verwenden.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Ich glaube, Vorbis be[nötigt] mehr Speicher [zum Dekodieren].
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Ich habe das verfolgt; ich war von der Methode her da nie dagegen — wenn Leute das so versuchen, warum nicht? Ich kenne sogar einzelne Leute, die einerseits an den standardisierten Verfahren mitgearbeitet haben und andererseits an […] Vorbis. Ich habe auch nicht so genau reingeschaut, um nicht entdecken zu müssen, dass die vielleicht doch Patente verwenden.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Es [gab bisher] keine Klagen.
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Genau. Auch deswegen, weil Leute, die vielleicht klagen könnten, lieber gar nicht erst hingeschaut haben. Ich kann es nicht sagen.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Würden Sie es denn begrüßen, wenn es einen lizenzkostenfreien Standard [gäbe]? Oder würden Sie es eher begrüßen, wenn man bei [lizenzkostenpflichtigen] Formaten bleibt?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Also wenn jetzt die ganze Welt umschwenkt auf Ogg Vorbis, hätte ich schon ein Problem damit (lacht) — aber das Risiko muss jeder eingehen, dass eine andere Technologie kommt …
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: […] Sie sind da indifferent?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: […] Mein persönliches Interesse ist natürlich, dass das, woran wir gearbeitet haben, auch eingesetzt wird, weiterhin. Das ist verständlich, denke ich.
</p>
<p>
<b><abbr title="Die Welt ist gar nicht so">D</abbr></b>: Mehr Fragen habe ich nicht. Gibt es noch Sachen, die Sie gerne sagen möchten, die ich nicht gefragt habe — […] im Kontext von Audio und Standardisierung?
</p>
<p>
<b><abbr title="Karlheinz Brandenburg">KB</abbr></b>: Was mir in dem Zusammenhang wichtig ist: Es gibt ja auch die Frage nach […] noch ganz anderen Formaten. Ich denke, es ist <em>sehr</em> nützlich, […] Standardisierung voran zu treiben — […] gegenüber proprietären Formaten. Also, wir haben auch bei Fraunhofer da immer eine Priorität gesetzt, nach dem Motto „Okay, man kann versuchen, die Welt alleine für sich zu gewinnen und den Kuchen für sich zu haben.“ aber ich denke, es ist die viel bessere Variante, mit anderen zu kooperieren und dann gemeinsam mit den Ideen von verschiedenen Leuten in verschiedenen Firmen einen Standard zu bauen, der wirklich […] das Beste ist und — vielleicht unter Bezahlung von [Patentlizenzgebühren] — für alle zugänglich ist. […] Die Standards — die Beschreibungen, wie es funktioniert — sind öffentlich; bei proprietären Verfahren haben Sie da [ein] Problem mit.
</p>
<p>
<small>
Vielen Dank an Andreas Gebhart, Jule Gemählich und Stefanie Theiß, die mir <i>a2n</i>-Akkreditierung und Interviewmöglichkeit verschafften. Ebenfalls danke ich Gregory Maxwell und Christopher Montgomery für ihre Hilfe beim Aussuchen der Fragen.
</small>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Podcasting … Warum nicht?</title>
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		<pubDate>Sat, 21 May 2011 23:51:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit heute gibt es einen neuen Stern am Podcasthimmel: Warum nicht? mit mir, johl und plomlompom. Die Themen der ersten Folge liegen irgendwo zwischen Kryptografie, Feminismus und kontemporärem amerikanischen Action-Kino. Und da wir das jetzt regelmäßig machen wollen, gibt es &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/podcasting-warum-nicht">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Seit heute gibt es einen neuen Stern am Podcasthimmel: <a href="http://warumnicht.dieweltistgarnichtso.net"><i>Warum nicht?</i></a> mit mir, <a href="http://www.johl.io/"><i>johl</i></a> und <a href="http://www.plomlompom.de/"><i>plomlompom</i></a>. Die Themen der <a href="http://warumnicht.dieweltistgarnichtso.net/wn-1.html">ersten Folge</a> liegen irgendwo zwischen Kryptografie, Feminismus und kontemporärem amerikanischen Action-Kino. Und da wir das jetzt regelmäßig machen wollen, gibt es auch <a href="http://warumnicht.dieweltistgarnichtso.net/feed.atom">ein Feed</a>. Die nullte Folge gibt es <ins datetime="2012-04-23T14:38:16+00:00">auch</ins> <a href="http://www.plomlompom.de/PlomWiki/plomwiki.php?title=PodcastWarumNichtBeta">im PlomWiki</a>.
</p>
<p>
Da ich ziemlich faul bin, habe ich für das ganze Drumherum <a href="https://github.com/erlehmann/redokast/tree/warumnicht">ein paar Shellskripte</a> gebastelt, die das hervorragende Buildsystem <a href="https://github.com/apenwarr/redo/"><i>redo</i></a> nutzen. So brauche ich für eine neue Folge neben der unbearbeiteten Aufnahme nur eine Textdatei mit Metadaten und die Linkliste – mit nur einem Kommando wird dann kodiert, Webseite und Feed generiert und hochgeladen.
</p>
<p>
Die so erstellte Webseite hat eine Besonderheit: Beim Abspielen wird einerseits auf die jeweils relevanten Links hingewiesen, zudem lässt sich per Klick auf den Zeitstempel im Podcast springen. Die Idee dazu kommt von <a href="http://praegnanz.de/weblog/link-handling-im-audioblog">Gerrit van Aaken</a>, ich experimentierte damit schon <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/audio-linkliste/audio-linkliste.xhtml">ein-</a>, <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/audio-linkliste/audio-linkliste-trackback.xhtml">zweimal</a>.
</p>
<p>
Als Audioformat gibt es bisher nur Ogg Vorbis, d.h. kein MP3 oder AAC. Warum? Einerseits, weil bereits die Installation eines entsprechenden Enkoders komische Frickelei ist und ich von den Tools keine Ahnung habe. Andererseits, weil ich generell nicht gerne unbezahlt Probleme löse, <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/liebe-apfelventilatoren">die sich andere Leute selber schaffen</a>. <del datetime="2011-05-22T20:35:59+00:00">Ursprünglich wollte bzw. sollte unser Apfelnutzer <i>johl</i> das einbauen, bisher habe ich von ihm jedoch keinen Code diesbezüglich gesehen. Falls er den nicht liefern sollte, muss es also jemand anders machen – <i>patches welcome</i>.</del>
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<ins datetime="2011-05-22T20:35:59+00:00">
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<i>johl</i>s <a href="https://github.com/erlehmann/redokast/pull/2">Patch zum Generieren von MP3s</a> baue ich morgen früh ein. Dann gibt es auch die MP3-Datei, es mangelt mir gerade an Konzentration und Bandbreite.
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</ins>
<ins datetime="2011-05-23T21:43:10+00:00">
<p>
So, für die Apfelfraktion gibts auch MP3. Wisst ihr übrigens, für welche Software man früher seine Webseiten anpassen musste, während es überall sonst relativ problemlos lief? <em>Internet Explorer 6.</em>
</p>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/podcasting-warum-nicht/feed</wfw:commentRss>
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