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	<title>Die Welt ist gar nicht so. &#187; Technik</title>
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	<description>Sie ist ganz anders.</description>
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		<title>Rauchverbot: Gesünder diskutieren mit Filter</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/rauchverbot-gesunder-diskutieren-mit-filter</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/rauchverbot-gesunder-diskutieren-mit-filter#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 21:46:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[nichtraucherschutz]]></category>
		<category><![CDATA[rauchverbot]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[wortfilter]]></category>

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		<description><![CDATA[
Julia Seeliger hat in den letzten Tagen gleich zwei Artikel zum per Volksentscheid festgeschriebenen Rauchverbot in Bayern produziert: Eine im Vorhinein der Abstimmung in der taz erschienene Polemik und einen erläuternden Blogeintrag, in dem sie das Regulierungsgebaren der Befürworter neben sonstiges grünes Nannyverhalten stellt (z.B. was dicke Kinder angeht).


In den Kommentaren fallen nun übermäßig viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<i>Julia Seeliger</i> hat in den letzten Tagen gleich zwei Artikel zum per Volksentscheid festgeschriebenen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volksbegehren_%E2%80%9EF%C3%BCr_echten_Nichtraucherschutz!%E2%80%9C">Rauchverbot in Bayern</a> produziert: Eine im Vorhinein der Abstimmung in der <i>taz</i> erschienene <a href="http://www.taz.de/1/debatte/kommentar/artikel/1/auf-eine-zigarette/">Polemik</a> und einen <a href="http://julia-seeliger.de/rauchverbot-die-grunen-nannys/">erläuternden Blogeintrag</a>, in dem sie das Regulierungsgebaren der Befürworter neben sonstiges grünes <em>Nannyverhalten</em> stellt (z.B. was <a href='http://www.google.com/search?q="renate+künast"+"dicke+kinder"'><em>dicke Kinder</em></a> angeht).
</p>
<p>
In den Kommentaren fallen nun übermäßig viele euphemisierende Formulierungen auf — gerade auf Seiten der Verbotsbefürworter. Um diesem Abhilfe zu schaffen, habe ich auf die Schnelle ein Wordpress-Plugin gebastelt, das diskursverzerrende Begriffe durch politisch korrekte Alternativen ersetzt. Und so wird aus der verharmlosenden Formulierung „Ich als Nichtraucher bin ja für strikte Maßnahmen. Nichtraucherschutz ist eine Entscheidung der MEHRHEIT.“ nun das ehrlichere „Ich als militanter Nichtraucher bin ja für totale Maßnahmen. Rauchverbot ist eine Entscheidung der FASCHISTEN.“. <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/nichtraucherschutz.php"><i>So einfach ist das.</i></a>
</p>
<p>
<small>
Leider hat Julia das Plugin nicht installiert; ihr liegt wohl etwas mehr an ernsthaftem Diskurs als mir.
</small>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Jetzt neu: Instant-Kopierpaste für den Hausgebrauch</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/jetzt-neu-instant-kopierpaste-fur-den-hausgebrauch</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/jetzt-neu-instant-kopierpaste-fur-den-hausgebrauch#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 25 Jun 2010 14:45:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[kopierpaste]]></category>
		<category><![CDATA[krautchan]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sie kennen es sicher auch: Sie wollen einem Faden Qualität verleihen, haben die entsprechende Kopierpaste aber nicht zur Hand ? Damit ist jetzt Schluss: Mit dem CP-Manager aus dem Hause Die Welt ist gar nicht so sind Sie immer in der Lage, aktuelle Kopierpaste zu pfostieren. Der CP-Manager kann so viel !


	Import von Kopierpasteten aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Sie kennen es sicher auch: Sie wollen einem Faden Qualität verleihen, haben die entsprechende <a href="http://schuchtel.net/mwiki/Kopierpastete">Kopierpaste</a> aber nicht zur Hand ? Damit ist jetzt Schluss: Mit dem <a href="http://github.com/erlehmann/copypasta-manager/archives/master"><i><abbr title="Copypasta">CP</abbr>-Manager</i></a> aus dem Hause <i>Die Welt ist gar nicht so</i> sind Sie immer in der Lage, aktuelle Kopierpaste zu pfostieren. Der <i><abbr title="Copypasta">CP</abbr>-Manager</i> kann so viel !
</p>
<ul>
	<li><em>Import</em> von Kopierpasteten aus einem Verzeichnis mit Textdateien</li>
	<li><em>Editieren</em> von Kopierpasteten</li>
	<li><em>Erstellen</em> neuer Kopierpasteten</li>
	<li><em>Löschen</em> bestehender Kopierpasteten</li>
	<li>Und natürlich: <em>Kopieren</em> von Kopierpasteten</li>
</ul>
<p>
Laden Sie jetzt den <i><abbr title="Copypasta">CP</abbr>-Manager</i> (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/cp-manager-krautchan.png"><i xml:lang="en">screenshot</i></a>) und erhalten Sie <em>gratis</em> ein <a href="http://github.com/erlehmann/krautchan-kopierpasteten/archives/master">Jahrespaket Kopierpasteten</a> dazu !
</p>
<p>
<small>
Der <i><abbr title="Copypasta">CP</abbr>-Manager</i> benötigt <i>Python</i> mit <a href="http://www.pygtk.org/"><i>PyGTK</i></a>. Zu Quellcode und Nebenwirkungen klonen Sie das <a href="http://github.com/erlehmann/copypasta-manager"><i>GitHub</i>-Repository</a> oder fragen sie ihren Enterprise- oder Expertenprogrammierer.
</small>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Uweseelers wegfiltern mit sox</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uweseelers-wegfiltern-mit-sox</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uweseelers-wegfiltern-mit-sox#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 11:31:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[filter]]></category>
		<category><![CDATA[sox]]></category>
		<category><![CDATA[uweseeler]]></category>
		<category><![CDATA[vuvuzela]]></category>

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		<description><![CDATA[
Tube von den Surfpoeten hat einen Filter für gegen die nervigen WM-Tröten gebastelt. Leider macht er es potentiellen Nachahmern unnötig schwierig, indem er den dafür benötigten Bandstoppfilter mit dem teuren, proprietären, auf Mac OS X beschränkten Logic Express implementiert. Dabei lässt sich der benötigte Effekt ganz einfach mit dem Audioeditor sox erzeugen:


play vuvuzela.oga bandreject 233 [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<i>Tube</i> von den Surfpoeten hat einen <a href="http://www.surfpoeten.de/tube/vuvuzela_filter">Filter</a> <del>für</del> <ins>gegen</ins> die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vuvuzela">nervigen WM-Tröten</a> gebastelt. Leider macht er es potentiellen Nachahmern unnötig schwierig, indem er den dafür benötigten <span title="Wie der Name schon sagt: Ein Filter, der bestimmte Frequenzbänder nicht durchlässt.">Bandstoppfilter</span> mit dem teuren, proprietären, auf Mac OS X beschränkten <a href="http://www.apple.com/de/logicexpress/"><i>Logic Express</i></a> implementiert. Dabei lässt sich der benötigte Effekt ganz einfach mit dem Audioeditor <a href="http://sox.sourceforge.net/"><i>sox</i></a> erzeugen:
</p>
<p>
<kbd>play vuvuzela.oga bandreject 233 3.4q bandreject 466 3.4q bandreject 932 3.4q bandreject 1864 3.4q</kbd>
</p>
<p>
Für die Faulen und Ungläubigen unter den Lesern habe ich einen Vorher-Nachher-Vergleich zum Direktanhören:
</p>
<audio src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/audio/vuvuzela/vuvuzela_vorher.oga" controls="controls"/>
<audio src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/audio/vuvuzela/vuvuzela_nachher.oga" controls="controls"/>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>0</slash:comments>
<enclosure url="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/audio/vuvuzela/vuvuzela_vorher.oga" length="579068" type="audio/ogg" />
<enclosure url="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/audio/vuvuzela/vuvuzela_nachher.oga" length="635871" type="audio/ogg" />
		</item>
		<item>
		<title>HTTP-Statuscode 410: Ein simpler Trick</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/http-statuscode-410-ein-simpler-trick</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/http-statuscode-410-ein-simpler-trick#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jun 2010 00:44:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[404]]></category>
		<category><![CDATA[410]]></category>
		<category><![CDATA[htaccess]]></category>
		<category><![CDATA[http]]></category>

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		<description><![CDATA[
Mit Hilfe von HTTP-Statuscodes — dreistelligen Nummern — signalisieren Webserver Browsern verschiedene Zustände der angefragten Ressource, sowie Hinweise zu eventuellen Umleitungen und Fehlern. Am berühmtesten ist wohl der Fehlercode 404, der das Nichtvorhandensein eines Inhaltes denotiert, und so etwa auf Tippfehler hinweist. Ähnlich spezifiziert ist der unbekanntere Code 410 — mit dem Unterschied, dass eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Mit Hilfe von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Statuscode"><abbr title="Hypertext Transfer Protocol">HTTP</abbr>-Statuscodes</a> — dreistelligen Nummern — signalisieren Webserver Browsern verschiedene Zustände der angefragten Ressource, sowie Hinweise zu eventuellen Umleitungen und Fehlern. Am berühmtesten ist wohl der Fehlercode <i>404</i>, der das Nichtvorhandensein eines Inhaltes denotiert, und so etwa auf Tippfehler hinweist. Ähnlich spezifiziert ist der unbekanntere Code <i>410</i> — mit dem Unterschied, dass eine <i>410</i>-Anwort impliziert, dass früher einmal ein Inhalt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Toter_Link">vorhanden war</a>.
</p>
<p>
In den Kommentaren eines bereits etwas älteren <a href="http://diveintomark.org/archives/2003/03/27/http_error_410_gone">Blogartikels</a> von Mark Pilgrim zum Thema findet sich <a href="http://diveintomark.org/archives/2003/03/27/http_error_410_gone#comment-1107">ein Hinweis</a>, wie man beim Zugriff auf die <abbr title="Uniform Resource Locator">URL</abbr> permanent entfernter Dateien auf einfache Weise den korrekten Fehlercode zurückgeben kann, ohne eine entsprechende Datenbank mit nicht mehr vorhandenen Inhalten vorzuhalten, indem man die Größe der betroffenen Dateien schlicht auf 0 (null) setzt. Die entsprechende <a href="http://de.selfhtml.org/servercgi/server/htaccess.htm#allgemeines"><i>.htaccess</i></a>-Direktive lautet:
</p>
<p>
<code>RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} -f
RewriteCond %{REQUEST_FILENAME} !-s
RewriteRule ^.*$ - [G,L]</code>
</p>
<p>
Wie das dann aussieht, kann man etwa beim Zugriff auf das mittlerweile gelöschte Archiv meines Beitrags zum <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZzO8itngakk">Spreeblick-Weihnachtsvideo</a> sehen: <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/tmp/spreeblick-w%C3%BCnsch-dir-was.zip">Klick</a>.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Podcast mit mspro</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/podcast-mit-mspro</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/podcast-mit-mspro#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 May 2010 11:26:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Podcast]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[ctrl-verlust]]></category>
		<category><![CDATA[kontrollverlust]]></category>
		<category><![CDATA[mspro]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=2351</guid>
		<description><![CDATA[
Kurz vor seiner Abreise ins Land der unbegrenzten Tödlichkeiten traf ich mich mit Technik-Philosoph mspro (Blog, Twitter) auf einer Wiese am Ostkreuz, um über seinen bisherigen Werdegang, sowie Philosophie und Politik zu plaudern. Zwischendurch wurden wir von einem alkoholisierten Penner gestört — aber hört selbst:


Download: Podcast mit mspro


Es folgen nun einige Links zu den besprochenen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Kurz vor seiner Abreise ins <em title="Die Vereinigten Staaten von Amerika">Land der unbegrenzten Tödlichkeiten</em> traf ich mich mit Technik-Philosoph <i>mspro</i> (<a href="http://mspr0.de/">Blog</a>, <a href="http://twitter.com/mspro">Twitter</a>) auf einer Wiese am Ostkreuz, um über seinen bisherigen Werdegang, sowie Philosophie und Politik zu plaudern. Zwischendurch wurden wir von einem alkoholisierten Penner gestört — aber hört selbst:
</p>
<audio src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/audio/podcasts/mspro.oga" controls="controls">
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/audio/podcasts/mspro.oga">Download: Podcast mit <i>mspro</i></a>
</audio>
<p>
Es folgen nun einige Links zu den besprochenen Themen, bleiben sie dran.
</p>
<span id="more-2351"></span>
<ul>
	<li><i>mspro</i>s Blog bei der <abbr title="Frankfurter Allgemeinen Zeitung">FAZ</abbr>: <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/default.aspx">[Ctrl]-Verlust</a></li>
	<li>Frank Schirrmacher — <a href="http://www.amazon.de/Payback-Informationszeitalter-gezwungen-Kontrolle-zur%C3%BCckgewinnen/dp/389667336X/">PAYBACK</a> (Amazon, aber kein Partnerlink)</li>
	<li><i>mspro</i> erklärt <abbr title="Structured Query Language">SQL</abbr>: <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/03/01/die-tausend-tode-des-autors.aspx"><i>Die tausend Tode des Autors</i></a></li>
	<li><i>mspro</i>s <i xml:lang="en">mission statement</i>: <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/02/11/die-krankenakte-von-tut-ench-amun.aspx"><i>Die Krankenakte von Tut Ench Amun</i></a></li>
	<li><a href="http://hacks.mozilla.org/2009/06/connecting-html5-video/">HTML5-Gesichtserkennung im Browser</a></li>
	<li><a href="http://www.google.com/mobile/goggles/#text">Google Goggles</a></li>
	<li><a href="http://www.dailymail.co.uk/sciencetech/article-1235741/Google-Goggles-Search-giant-blocks-facial-recognition-picture-search-app-privacy-concerns.html"><i>Privacy fears force search giant to block facial recognition application on Google Goggles </i></a></li>
	<li><a href="http://www.plomlompom.de/wiki/pmwiki.php?n=Mind.Mind"><i>plomlompom</i>s Wiki</a>, in das er seine persönlichen Daten einträgt</li>
	<li>Faschismusvorwürfe gibt es in den Kommentaren zum Artikel <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/05/10/vorschlaege-zu-einer-politik-der-herrschaftsfreien-kommunikation.aspx"><i>Vorschläge zu einer Politik der herrschaftsfreien Kommunikation</i></a></li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Filippo_Tommaso_Marinetti">Marinetti</a>, Kulturminister unter Mussolini und Begründer des Futurismus</li>
	<li><a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/04/30/plattformneutralitaet-als-politik.aspx"><i>Plattformneutralität als Politik</i></a>, eine neue, von <i>mspro</i> vorgeschlagene Ideologie</li>
	<li>Aus der Plattformneutralität ergeben sich: <a href="http://faz-community.faz.net/blogs/crtl-verlust/archive/2010/05/10/vorschlaege-zu-einer-politik-der-herrschaftsfreien-kommunikation.aspx"><i>Vorschläge zu einer Politik der herrschaftsfreien Kommunikation</i></a></li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Niklas_Luhmann">Luhmann</a>, Soziologe, Philosoph und Gesellschaftstheoretiker, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Systemtheorie_%28Luhmann%29">Luhmanns Systemtheorie</a></li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Diskurs#J.C3.BCrgen_Habermas">Der Diskursbegriff bei Habermas</a></li>
	<li>heise online: <a href="http://www.heise.de/newsticker/meldung/YouTube-bleibt-in-der-Tuerkei-gesperrt-209521.html"><i>YouTube bleibt in der Türkei gesperrt</i></a> (allerdings nicht wegen des Genozids an den Armeniern, sondern wegen <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,470448,00.html">Beleidigung des Republikgründers Atatürk</a>)</li>
	<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Super_Bowl_XXXVIII_halftime_show_controversy">Janet Jacksons <i>nipple slip</i></a></li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Darknet"><i>Darknet</i></a></li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BitTorrent"><i>BitTorrent</i></a> wird blockiert: <a href="http://www.focus.de/digital/internet/kabel-deutschland_aid_264070.html"><i>Kabel Deutschland: Internetanbieter bremst Tauschbörsen aus</i></a></li>
	<li>T-mobile (<em>nicht</em> T-online) hat einen <a href="http://www.t-mobile.de/tarifoptionen/0,20406,17775-_1603,00.html">Extratarif für <i xml:lang="en">Voice over <abbr title="Internet Protocol">IP</abbr></i></a></li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BSD-Lizenz">BSD-Lizenzen</a> und <a href="http://www.gnu.org/licenses/gpl.html"><i>General Public License</i></a></li>
	<li>Google-Pressemeldung: <a href="http://www.google.com/intl/en/press/pressrel/ir_20090805.html"><i>Google to Acquire On2 Technologies</i></a>
<ul>
	<li>das aus dem On2-Ankauf hervorgegangene Medienformat <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WebM">WebM</a></li>
	<li>die <a href="http://www.webmproject.org/license/software/">zugehörige Lizenz</a> mit Patentschutzklausel</li>
</ul></li>
	<li><a href="http://www.eveonline.com/devblog.asp?a=blog&#038;bid=545">Ankündigung im Entwicklerblog</a> zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Eve_online"><i>Eve Online</i></a>, einen Spielerbeirat einzusetzen, <a href="http://www.nytimes.com/2007/06/07/arts/07eve.html?pagewanted=all">Hintergrundartikel der <i>New York Times</i></a></li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Extensible_Messaging_and_Presence_Protocol"><abbr title="Extensible Messaging and Presence Protocol">XMPP</abbr></a> ist ein offenes Chatprotokoll, <a href="http://blog.facebook.com/blog.php?post=297991732130">Facebook kündigt Nutzung von XMPP an</a></li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Beckedahl">Markus Beckedahl</a>, Bürgerrechts-Lobbyist und Blogger</li>
	<li><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_D%C3%B6rmann">Martin Dörmann</a> war Chefunterhändler der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</abbr> in Sachen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zugangserschwerungsgesetz">Zugangserschwerungsgesetz</a></li>
	<li>Holm Friebe, Sascha Lobo — <a href="http://www.amazon.de/Wir-nennen-Arbeit-Intelligentes-Festanstellung/dp/3453120922/"><i>Wir nennen es Arbeit</i></a> (Amazon)</li>
	<li>Blogeintrag von <i>mspro</i>: <a href="http://mspr0.de/?p=710">Berlin und das Glück</a></li>
	<li>die <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Yzo-WOQC2iI">Twitterlesung auf der <i>re:publica 2010</i></a> bei Youtube</li>
	<li><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jeff_Jarvis">Jeff Jarvis</a>, Journalist und Blogger</li>
	<li><a href="http://wir.muessenreden.de/"><i>Wir müssen reden</i></a>, Podcastreihe mit <i>mspro</i> und <a href="http://twitter.com/343max"><i>343max</i></a></li>
	<li><a href="http://medienradio.org/mr/mr022-mspro/"><i>mspro</i> beim Medienradio</a></li>
	<li>der erwähnte <a href="http://www.qype.co.uk/place/830420-Burgers-Berlin-Berlin">Burgerladen am Ostkreuz</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Google Summer of Code 2010</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/google-summer-of-code-2010</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/google-summer-of-code-2010#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 May 2010 09:40:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[gsoc]]></category>
		<category><![CDATA[html5]]></category>
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		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[
Im Rahmen des Google Summer of Code 2010 beschäftige ich mich mit Wordpress, HTML5 und RDFa. Weitere Informationen gibt es im Labs-Blog von Creative Commons.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Im Rahmen des <a href="http://code.google.com/soc/"><i>Google Summer of Code</i></a> 2010 beschäftige ich mich mit Wordpress, HTML5 und <abbr title="Recourse Description Framework in Attributes">RDFa</abbr>. Weitere Informationen gibt es im <a href="http://labs.creativecommons.org/2010/05/24/gsoc-project-introduction-cc-wordpress-plugin/"><i>Labs</i>-Blog von <i>Creative Commons</i></a>.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Digital: Eine BBS-Romanze im Jahr 1988</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/eine-bbs-romanze-im-jahr-1988</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/eine-bbs-romanze-im-jahr-1988#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 27 Apr 2010 19:23:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[christinelove]]></category>
		<category><![CDATA[digital]]></category>
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		<category><![CDATA[renpy]]></category>

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		<description><![CDATA[

Normalerweise hätte ich das ja einfach in die nächste Linkschleuder gepackt, aber Digital: A Love Story ist einfach zu gut, als dass man es inmitten von Leseempfehlungen untergehen lassen darf. Es handelt sich bei diesem Spiel um eine Art Visual Novel, deren einziger Schauplatz jedoch der Desktop des Protagonisten ist, von dem aus dieser verschiedene [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/games/digital-gibson-bbs.png" alt="Amie Workbench. Version 1.4.1. 42k free.
GibsonBBS
SysOp: Wintermoot
INVITATION ONLY
(714) 402-5591
Art by Wintermoot
Cyberpunk lives here" />
<p>
Normalerweise hätte ich das ja einfach in die nächste Linkschleuder gepackt, aber <a href="http://www.scoutshonour.com/digital/"><i>Digital: A Love Story</i></a> ist einfach zu gut, als dass man es inmitten von Leseempfehlungen untergehen lassen darf. Es handelt sich bei diesem Spiel um eine Art <i>Visual Novel</i>, deren einziger Schauplatz jedoch der Desktop des Protagonisten ist, von dem aus dieser verschiedene <abbr title="Bulletin Board System">BBS</abbr>-Systeme anwählt und dort Nachrichten versendet und erhält. Gelegentlich enthalten diese nützliche Programme als Anhang, die im weiteren Verlauf des Spiels hilfreich sind, z.B. um <a href="http://www.youtube.com/watch?v=x3XzPhdBx9g">den Gibson zu hacken</a>.
</p>
<p>
Neben der genialischen Art und Weise, mit der Programmiererin <i>Christine Love</i> die <abbr title="Visual Novel">VN</abbr>-Engine <a href="http://www.renpy.org/wiki/renpy/Home_Page">Ren&#8217;Py</a> nutzt, um ein immersives Retro-Betriebssystem zu schaffen, fällt vor allem die Qualität der Konversationen auf — damit das Szenario plausibel wirkt, hat Love auf der Archivseite <i>textfiles.com</i> <a href="http://ascii.textfiles.com/archives/2534">recherchiert</a>, wie damals kommuniziert wurde. Das Resultat ist emotional berührend in einer Weise, wie es bisher nur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jason_Rohrer">Jason Rohrer</a> mit <a href="http://hcsoftware.sourceforge.net/passage/"><i>Passage</i></a> und <a href="http://hcsoftware.sourceforge.net/gravitation/"><i>Gravitation</i></a> gelang.
</p>
<p>
<a href="http://www.scoutshonour.com/digital/"><i>Digital: A Love Story</i></a> ist verfügbar für Linux, Mac OS X und Windows; lizenziert unter der Creative-Commons-Lizenz <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/3.0/"><abbr title="Namensnennung-Keine kommerzielle Nutzung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen">BY-NC-SA</abbr></a>.
</p>
<ins datetime="2010-06-11T00:45:40+00:00">
<p>
Ein <a href="http://www.openmedi.de/2010/05/27/interview-christine-love-about-her-game-digital-a-love-story/">Interview</a> mit der Programmiererin, entdeckt <a href="http://www.spreeblick.com/2010/06/10/spreeblick-s%C3%B8mmercamp-2010-wir-fahren-nach-roskilde-%E2%80%93-und-ihr-kommt-mit/#comment-762555">in den Spreeblick-Kommentaren</a>.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/eine-bbs-romanze-im-jahr-1988/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Mehrfachvideo mit Gstreamer</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/mehrfachvideo-mit-gstreamer</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/mehrfachvideo-mit-gstreamer#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 12 Mar 2010 14:01:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[gstreamer]]></category>
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		<category><![CDATA[ogg]]></category>
		<category><![CDATA[theora]]></category>
		<category><![CDATA[totem]]></category>
		<category><![CDATA[vlc]]></category>

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		<description><![CDATA[
Der wetter meinte neulich, es könnte doch ganz nützlich sein, mehrere Videostreams in einem Container zu verkapseln; auf diese Weise wäre es etwa bei Vorträgen möglich, eine Ansicht mit Folien und eine weitere mit den Dozenten zu haben. Glücklicherweise geht das tatsächlich.


Um ein derartiges Video zu erhalten, habe ich zunächst mit Gstreamer ein Testbildvideo produziert [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Der <a href="http://twitter.com/wetterfrosch"><i>wetter</i></a> meinte neulich, es könnte doch ganz nützlich sein, mehrere Videostreams in einem Container zu verkapseln; auf diese Weise wäre es etwa bei Vorträgen möglich, eine Ansicht mit Folien und eine weitere mit den Dozenten zu haben. Glücklicherweise geht das tatsächlich.
</p>
<p>
Um ein derartiges Video zu erhalten, habe ich zunächst mit <a href="http://www.gstreamer.net/"><i>Gstreamer</i></a> ein Testbildvideo produziert (<a href="http://noraisin.net/~jan/diary/?p=40">dieser Blogeintrag</a> war sehr hilfreich) und dieses dann mit Hilfe der <a href="http://www.xiph.org/oggz/"><i>oggz-tools</i></a> auf 20 Sekunden geschnitten und mit einem von mir vorher aufgenommenen Video zu einem zweispurigen Video (<del datetime="2010-03-12T16:52:50+00:00"><a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/video/testbild-stereo.ogv">Download</a></del>) gemixt:
</p>
<p>
<kbd>gst-launch-0.10 videotestsrc ! video/x-raw-yuv,width=640,height=480 ! ffmpegcolorspace ! theoraenc bitrate=500 ! oggmux ! filesink location=testbild.ogv
^C
oggz-chop -o testbild-20s.ogv -e 20 testbild.ogv
oggz-merge -o testbild-stereo.ogv MD000410.ogv testbild-20s.ogv</kbd>
</p>
<p>
Schneller kann man ein eigenes Video mit zwei Testbildern mit folgendem Pipelinemonster erstellen:
</p>
<kbd>gst-launch-0.10 videotestsrc <ins datetime="2010-03-12T17:09:58+00:00">pattern=circular</ins> ! queue ! videorate ! video/x-raw-rgb,rate=15/1 ! ffmpegcolorspace ! theoraenc ! oggmux name=mux ! filesink location=testbild2.ogv videotestsrc ! queue ! videorate ! video/x-raw-rgb,rate=15/1 ! ffmpegcolorspace ! theoraenc ! mux.
^C</kbd>
<p>
Testweise abspielen kann man dieses dann wiederum mit:
</p>
<kbd>gst-launch-0.10 filesrc location=testbild2.ogv ! decodebin name=d ! queue ! xvimagesink d. ! queue ! xvimagesink</kbd>
<p>
Ein praktisches Problem derartiger Dateien ist die Behandlung der Videostreams durch gewöhnliche Abspielsoftware, die im Allgemeinen davon ausgeht, dass verschiedene Streams gleichen Typs nicht gleichzeitig abgespielt werden sollen: Nur <a href="http://videolan.org"><i><abbr title="Videolan Client">VLC</abbr> media player</i></a> öffnet für jeden Videostream ein weiteres Fenster, während <a href="http://www.gnome.org/projects/totem/"><i>Totem</i></a>, <a href="http://www.mplayerhq.hu/design7/info.html"><i>mplayer</i></a> und Webbrowser mit Unterstützung für das <code>&lt;video/&gt;</code>-Element jeweils immer nur einen der beiden Videostreams anzeigen — im besten Fall ist ein Wechsel des abgespielten Streams möglich, ähnlich dem Wechsel der ausgewählten Audiospur.
</p>
<ins datetime="2010-03-12T16:52:50+00:00">
<p>
Das obige, mit <i>oggz-merge</i> erstellte Video ist laut <i>oggz-validate</i> leider nicht valide, ein guter Grund für ein Abspielprogramm, den Dienst zu verweigern. Ein valides, mit der Gstreamer-Monsterpipeline erstelltes Video findet ihr <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/video/testbild2-stereo.ogv">hier</a>.
</p>
</ins>
<ins datetime="2010-03-12T17:00:15+00:00">
<p>
Ich werd nicht mehr: Das valide Video wird zwar immer noch von der passenden Gstreamer-Pipeline abgespielt, VLC hingegen stürzt in den meisten Fällen ab — oder <a href="//daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/fail/vlc-totalversagen.png">versagt sowas von komplett</a> …
</p>
</ins>
<ins datetime="2010-03-12T17:09:58+00:00">
<p>
So, das <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/video/testbild2-stereo.ogv">valide Testvideo</a> hat jetzt zwei unterschiedliche Streams, einer zeigt jetzt konzentrische Kreise. Nur, damit niemand verwirrt wird.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/mehrfachvideo-mit-gstreamer/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
<enclosure url="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/video/testbild-stereo.ogv" length="3402457" type="video/ogg" />
<enclosure url="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/video/testbild2-stereo.ogv" length="3540130" type="video/ogg" />
		</item>
		<item>
		<title>Riesenwaschmaschine mit Volltext-Feed — so gehts !</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/riesenwaschmaschine-mit-volltext-feed-%e2%80%94-so-gehts</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/riesenwaschmaschine-mit-volltext-feed-%e2%80%94-so-gehts#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 02:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[saschalobo]]></category>
		<category><![CDATA[timpritlove]]></category>

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		<description><![CDATA[
Die Riesenmaschine (jetzt neu mit Waschzwang in jedem 10. Ei) liefert in ihre Feeds nicht im Volltext aus — statt dessen erhält man eine verstümmelte Version, über die sich vor Jahren auch bereits der Herr Pritlove aufregte. Die Rationale wird in den Kommentaren vom Herrn Eisenhower einfach erklärt: Zum Ersten handele es sich bei der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Die <a href="http://riesenmaschine.de">Riesenmaschine</a> (jetzt neu mit <a href="http://riesenmaschine.de/bilder/riesenwaschmaschine.png">Waschzwang</a> in jedem 10. Ei) liefert in ihre Feeds nicht im Volltext aus — statt dessen erhält man eine verstümmelte Version, über die sich vor Jahren auch bereits der Herr Pritlove <a href="http://tim.geekheim.de/2006/12/05/der-volltext-und-der-mittelteil/">aufregte</a>. Die Rationale wird in den Kommentaren vom Herrn <span title="Lobo">Eisenhower</span> einfach erklärt: Zum Ersten handele es sich bei der RM um ein <i>Gesamtkunstwerk</i>, zum Zweiten schalten sie ja <i>Werbung</i>, die man im Feed nicht sieht (haha, <a href="http://adblockplus.org/de/">als ob</a>). <span title="Lobo">Eisenhower</span> fordert hier, man müsse „als Leser Zugeständnisse für die Refinanzierung machen.“
</p>
<p>
Fast tut er so, als wäre es sein Internet und nicht meins, genauer gesagt: Das der <em>Anbieter</em> und nicht das der <em>Nutzer</em>. Die zwar konsistente und vom Motiv her nachvollziehbare, doch in beiden Teilen ausgesprochen arrogante Haltung ließe sich ohne weiteres heranziehen, um <abbr title="Digitales Restriktions-Management">DRM</abbr> zu rechtfertigen und weiterhin Remixe und gleich jegliche Hackerey zu verbieten. Weiterhin ist es ein Paradebeispiel dafür, wie individuelle Interessen die allgemeine Zugänglichkeit (hier insbesondere: Maschinenlesbarkeit) von Daten beeinträchtigen.
</p>
<p>
Glücklicherweise gibt es Abhilfe, um ein derart <em>defektes</em> Angebot den Bedürfnissen der Nutzer anzupassen: Der Feedreader <a href="http://newsfox.mozdev.org/">Newsfox</a> ermöglicht es mit einer Funktion namens „Web-Filter“, statt des Feedinhaltes die verlinkte Seite oder einen Teil davon anzuzeigen. Trägt man den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XPath">XPath</a>-Ausdruck <code>/html/body/div/table/tbody/tr[2]/td/div/p</code> (ermittelt mit <a href="http://getfirebug.com/">Firebug</a>) in die Konfiguration ein (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/riesenmaschine-newsfox-fullfeed.png">Screenshot</a>), erhält man so auf komplizierte Weise das, was unzählige andere Seiten ohne Weiteres ausliefern: Ein funktionierendes Volltext-Feed.
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/riesenwaschmaschine-mit-volltext-feed-%e2%80%94-so-gehts/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>HTML5-CC-Plugin für Wordpress, Version 0.6 0.6.2</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/html5-cc-plugin-fur-wordpress-version-0-6</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/html5-cc-plugin-fur-wordpress-version-0-6#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 Jan 2010 06:23:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Freie Lizenzen]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[css]]></category>
		<category><![CDATA[html5]]></category>
		<category><![CDATA[plugin]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[
Seit einiger Zeit schon bastele ich an einem Wordpress-Plugin, das es ermöglichen soll, creative-commons-lizenzierte Bilder, Videos und Audio-Dateien einfach in Blogposts einzubetten und die Lizenzinformationen sowohl menschen- als auch maschinen-lesbar darzustellen. Für die Ungeduldigen unter den Lesern: Downloads gibt es auf GitHub (Direkt-Tarball, Direktzip). Für alle anderen folgt eine kurze Erklärung, gleich nach dem Klick.




Um [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Seit einiger Zeit schon bastele ich an einem Wordpress-Plugin, das es ermöglichen soll, <i>creative-commons</i>-lizenzierte Bilder, Videos und Audio-Dateien einfach in Blogposts einzubetten und die Lizenzinformationen sowohl menschen- als auch maschinen-lesbar darzustellen. Für die Ungeduldigen unter den Lesern: Downloads gibt es <a href="http://github.com/erlehmann/cc-figure/downloads">auf GitHub</a> (<a href="http://github.com/erlehmann/cc-figure/tarball/0.6.1">Direkt-Tarball</a>, <a href="http://github.com/erlehmann/cc-figure/zipball/0.6.1">Direktzip</a>). Für alle anderen folgt eine kurze Erklärung, gleich nach dem Klick.
</p>

<ins datetime="2010-01-17T05:10:53+00:00">
<p>
Um die in den Kommentaren bemerkten Pfadprobleme zu beheben, die durch die von GitHub vorgegebenen Ordnernamen entstanden, habe ich zur aktuellen Version 0.6.1 einen separaten <a href="http://github.com/erlehmann/cc-figure/raw/master/releases/cc-figure-0.6.1.tar.gz">Release-Tarball</a> erstellt. Es ist weiterhin möglich, dass sich das Markup in naher Zukunft <a href="http://www.w3.org/html/wg/tracker/issues/83">möglicherweise ändert</a>; ich werde versuchen, die Stylesheets für diesen Fall so anzupassen, dass dann auch das aktuelle, dann ungültige Markup weiterhin erfasst wird.
</p>
</ins>

<ins datetime="2010-01-22T09:46:32+00:00">
<p>
In der nun aktuellen <a href="http://github.com/erlehmann/cc-figure/raw/master/releases/cc-figure-0.6.2.tar.gz">Version 0.6.2</a> ist das <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/html5-cc-plugin-fur-wordpress-version-0-6#comment-4893">in den Kommentaren erwähnte</a> Stylesheet-Problem behoben.
</p>
</ins>

<span id="more-1572"></span>

<figure itemscope="itemscope" itemtype="http://n.whatwg.org/work">
    <dd><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/cc-figure/cc-figure-button.png" itemprop="work" alt="Bildschirmfoto einer Wordpress-Editorseite. Ein Button mit Aufschrift „CC Figure“ ist rot umkringelt." ilo-full-src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/cc-figure/cc-figure-button.png"/></dd>
    <dt>
        <span itemprop="title">Der neue Button</span>
        <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/html5-cc-plugin-fur-wordpress-version-0-6" itemprop="author" style="">Nils Dagsson Moskopp</a>
        <small>
            <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/" itemprop="license" style="">
                <abbr title="Creative Commons Namensnennung">CC-BY</abbr>
            </a>
        </small>
    </dt>
</figure>

<p>
Das Plugin fügt in der <abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr>-Editoransicht einen Button mit der Aufschrift „<abbr title="Creative Commons">CC</abbr> Figure“ hinzu. Klickt man auf diesen, öffnet sich ein neues Fenster bzw. Tab, in das man die Metadaten (z.B. Titel, Alternativtext, Autor) einer Bild-, Audio-, oder Video-Datei einträgt. Hat man alle Felder ausgefüllt, kann das Markup eingefügt werden; <a href="http://leonardriegel.blogspot.com/2009/08/der-so-einfach-ist-das-mann.html">so einfach ist das.</a>
</p>

<figure itemscope="itemscope" itemtype="http://n.whatwg.org/work">
    <dd><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/cc-figure/cc-figure-generator.png" itemprop="work" alt="Bildschirmfoto eines Formulars mit verschiedenen Feldern für Metadaten (u.A. Titel, Urheber, Quelle)." ilo-full-src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/cc-figure/cc-figure-generator.png"/></dd>
    <dt>
        <span itemprop="title">So einfach ist das.</span>
        <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/html5-cc-plugin-fur-wordpress-version-0-6" itemprop="author" style="">Nils Dagsson Moskopp</a>
        <small>
            <a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/" itemprop="license" style="">
                <abbr title="Creative Commons Namensnennung">CC-BY</abbr>
            </a>
        </small>
    </dt>
</figure>

<p>
Das so generierte <abbr title="Extensible Hypertext Markup Language">(X)HTML</abbr> kann natürlich per <abbr title="Cascading Style Sheets">CSS</abbr> dekoriert werden — mitgeliefert sind drei verschiedene Stylesheets. Auf eines bin ich besonders stolz; es formatiert die Lizenznotizen im Stil des Blogs <a href="http://www.spreeblick.com/">Spreeblick</a>. Zudem lässt sich im Admin-Interface (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/cc-figure/cc-figure-admin.png">Screenshot</a>) der verwendete Metadaten-Standard umstellen — zur Auswahl stehen <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/microdata.html"><i>Microdata</i>-Markup</a>  und <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/RDFa"><abbr title="Resource Description Framework in attributes">RDFa</abbr></a>.
</p>

<p>
Mein Dank geht an folgende Personen (gelistet in der zeitlichen Reihenfolge, in der sie zum Gelingen beitrugen):
</p>
<ul>
<li><b>Matthias <i>wetterfrosch</i> Mehldau</b> für einen <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2009/03/10/creative-commons-html-code/">Blogpost</a> zum Thema „Markup für Creative-Commons-Inhalte“</li>
	<li><b>Julia <i>zeitrafferin</i> Seeliger</b> für einen verwandten <a href="http://julia-seeliger.de/wunschzettel-creative-commons-plugin-fur-wordpress/">Artikel</a> nach dem Motto „man könnte doch mal“, das inspirierende Moment für mich.</li>
	<li><b>Johnny Häusler</b> für einen <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/spreeblick-plugin.png">Screenshot</a> des Spreeblick-Plugin-Interfaces</li>
	<li><b>Ian Hickson</b>, ohne den es das <i>Microdata</i>-Markup wohl nicht gäbe</li>
	<li><b>Michelle Thorne</b> für das Vermitteln eines Metadaten-Experten</li>
	<li><b>Nathan Yergler</b>, ebenjenen. Ich habe nicht auf seinen Rat gehört.</li>
</ul>

<p>
<small>
Ja, ich weiß, dass die ausschließliche Nutzung der deutschen Sprache nicht besonders förderlich für die Reichweite dieses Plugins ist. Ich hatte nunmal weder Zeit noch Lust, es zu übersetzen. Aber wenn jemand möchte … nur zu ! Und was die konfuse Qualität des Codes angeht: Er funktioniert soweit.
</small>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/html5-cc-plugin-fur-wordpress-version-0-6/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>11</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>26C3: Here Bre Dragons</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/26c3-here-bre-dragons</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/26c3-here-bre-dragons#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2010 06:34:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[26c3]]></category>

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		<description><![CDATA[
2010. Die Zukunft. Der 26C3 ist seit bald einer Woche vorbei und ich habe im neuen Jahr bisher noch nicht auf meiner eigenen Matraze übernachtet (Bin ich schon ein urbaner Penner oder muss man da tatsächlich etwas leisten ?). Das nächste Dutzend Monate sollte ich dann wohl damit verbringen, wenigstens ein paar der Aufnahmen der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
2010. Die Zukunft. Der <abbr title="26th Chaos Communication Congress">26C3</abbr> ist seit bald einer Woche vorbei und ich habe im neuen Jahr bisher noch nicht auf meiner eigenen Matraze übernachtet (Bin ich schon ein <a href="http://www.mercedes-bunz.de/texte/urbaner-penner">urbaner Penner</a> oder muss man da tatsächlich etwas leisten ?). Das nächste Dutzend Monate sollte ich dann wohl damit verbringen, wenigstens ein paar der <a href="https://events.ccc.de/congress/2009/wiki/Conference_Recordings">Aufnahmen der Vorträge</a> anzuschauen. Hier ein paar kurze Notizen zur führenden Hackerkonferenz Berlins:
</p>

<ul>

	<li>Der Kartenverkauf am Vorabend begann viel zu spät, irritierend für mich und meine neue <del>große</del> <del>kleine</del> <ins>große</ins> <a href="http://twitter.com/artnoveau">Schwester</a>. Zum Glück trifft man in einer derartigen Prä-Congress-Situation bisweilen Bekannte, z.B. den <a href="http://twitter.com/presseschauer"><i>presseschauer</i></a> oder die großartige <a href="http://twitter.com/zeitrafferin"><i>zeitrafferin</i></a>, die in der <i>taz</i> drei <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/die-wahrheit-muss-raus/">hübsche</a> <a href="http://www.taz.de/1/politik/schwerpunkt-ueberwachung/artikel/1/platzprobleme-im-bcc/"><abbr title="Chaos Communication Congress">C3</abbr>-Artikel</a> <a href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/clubmate-kabel-und-aschenbecher/">platzierte</a>. (Unsympathen tauchten leider auch auf, hallo <i>rieke</i>.)</li>

	<li>Der <a href="http://events.ccc.de/congress/2009/wiki/Lightning_Talks"><i>Lightning Talk</i></a> zum <a href="http://twitter.com/plomlombot"><i>Plomlombot</i></a> (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/presentations/plomlombot.tar.gz">Folien als <abbr title="Scalable Vector Graphics">SVG</abbr></a>) gefiel dem Publikum offenbar und brachte es auch auf eine Erwähnung bei <i>Bits und so</i> (<a href="http://www.bitsundso.de/bus179/298/">Folge 179</a>, ab 35:00). <i>matthiasr</i> schrieb ihn mittlerweile <a href="http://github.com/matthiasr/plomlombot">komplett neu</a> — amüsanterweise, während er bei Ploms <a href="http://files.plomlompom.de/vortraege/2009/cbase/IdentityWarsFinal.pdf">Identitätsvortrag</a> in der <i>c-base</i> im Publikum saß.
</li>

	<li>Eine weitere Inkarnation Ploms, nach dem Vorbild von <a href="http://twitter.com/sv">svenjas</a> <a href="http://github.com/svenja/Johlcat"><i>johlcat</i></a>: Der <a href="http://twitter.com/plomlolpom"><i>Plomlolpom</i></a> (<abbr title="also known as">a.k.a.</abbr> Christian Loller), von <a href="http://twitter.com/dridde">dridde</a> in Rekordzeit gecodet, nachdem ich ihm die Idee mitteilte — ebenfalls am Rande des erwähnten Vortrags.</li>

	<li>Mein persönliches Highlight: Eine kleine Schwester, die zu identifizieren ich hier unterlassen werde, baute ein <a href="http://www.ladyada.net/make/minipov3/index.html">Mini<abbr title="Persistance of Vision">POV</abbr> v3</a>, mit dem sie nun Herzchen in die Luft malt. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Mitch_Altman">Mitch Altman</a> überreichte ihr den passenden <a href="http://www.adafruit.com/blog/2009/03/09/learning-electronics-merit-badges-from-adafruit-industries/">Aufnäher</a>. Sie lötet besser als ich.</li>

	<li><a href="http://twitter.com/bre">Bre</a> bekam endlich die Gelegenheit, <a href="http://www.eblong.com/zarf/werewolf.html"><i>Werewolf</i></a> zu spielen. Das Spiel ist viel toller, als ich annahm — insbesondere, wenn man rhetorisch fähige, vereinnahmende Leute wie ihn in der Runde hat. Ansonsten saß er im Keller und druckte mit dem Makerbot <a href="http://www.thingiverse.com/thing:1462">Drachenköpfe</a>, während <a href="http://twitter.com/philipsteffan">Philip Steffan</a> <a href="http://www.thingiverse.com/thing:591">Legosteine</a> und eine (leider nicht wasserdichte) <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Utah-Teekanne">Teekanne</a> produzierte. Bre gab mir eine <a href="http://www.thingiverse.com/thing:1471">Gedenkmünze</a>.</li>

	<li>Der <a href="http://events.ccc.de/congress/2009/Fahrplan/events/3464.en.html"><i>Liquid-Democracy</i>-Vortrag</a> war armselig und minderwertig. Mit dieser Meinung stehe ich wohl <a href="http://the-gay-bar.com/index.php?/archives/363-Liquid-Democracy-26c3/">nicht alleine</a>: Vielen Bekannten von mir war die Präsentation zu abgehoben-technokratisch — wobei allerdings meine beiden technischen Fragen (zu Wahlsystem und Wahlcomputern) auch noch inkompetent bzw. unzufriedenstellend beantwortet wurden ! Kurzum: Die ahnungslose Amateurhaltung störte; ein Markus Beckedahl kann wesentlich näher am Thema darüber referieren, wie man sich — hier und jetzt — in der Politik <a href="http://events.ccc.de/congress/2007/Fahrplan/events/2294.en.html">einbringen kann</a>.</li>

</ul>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zum Tod eines Hackers</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zum-tod-eines-hackers</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zum-tod-eines-hackers#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 20 Dec 2009 17:57:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[metalab]]></category>
		<category><![CDATA[oneup]]></category>
		<category><![CDATA[puit]]></category>

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		<description><![CDATA[
    
    
        Ghost Town
        1000points
        
            
          [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<figure itemscope="itemscope" itemtype="http://n.whatwg.org/work">
    <dd><img src="http://farm3.static.flickr.com/2456/3552757930_edd401bfa6_o.png" itemprop="work" alt="Pixel creatures are fighting in a city landscape." ilo-full-src="http://farm3.static.flickr.com/2456/3552757930_edd401bfa6_o.png"/></dd>
    <dt>
        <span itemprop="title">Ghost Town</span>
        <a href="http://www.flickr.com/photos/1000points/3552757930/" itemprop="author" style="">1000points</a>
        <small>
            <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" itemprop="license" style="">
                <abbr title="Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen">CC-BY-SA</abbr>
            </a>
        </small>
    </dt>
</figure>

    

<p>
Von <a href="http://metalab.at/wiki/Benutzer:Oneup">Florian <i>oneup</i> Hufsky</a> [Link] erfuhr ich erst nach seinem Suizid: Die erste namentliche Erwähnung fand er in einem <a href="http://twitter.com/bre/status/6760245319">Tweet</a> von Bre Pettis (<q>Just heard about @oneup. Fuck. Too tallented. Too young. <abbr title="Rest in Pixels">RIP</abbr>.</q>), kurze Zeit später fragte mich eine Bekannte aus dem <a href="http://metalab.at/">Metalab</a>-Umfeld, wie gut ich ihn gekannt habe — wiegesagt, gar nicht.
</p>
 
<p>
Das enorme <a href="http://florianhufsky.soup.io/">Echo der trauernden Netzwelt</a> machte mich jedoch neugierig; in den letzten Tagen durchforstete ich seine digitalen Hinterlassenschaften, <a href="http://geeq.at/">Webseite</a> für <a href="http://blawg.geeq.at/">Webseite</a>, <a href="http://github.com/oneup/">Repository</a> für <a href="http://72dpiarmy.supersanctuary.net/viewtopic.php?t=1435">Repository</a>. <a href="http://www.soup.io">Soup</a>, <a href="http://blog.graffitiresearchlab.at/">Laser Grafitti</a>, die <a href="http://www.piratenpartei.at/">Piratenpartei Österreichs</a>, mehrere innovative Spiele — mit beinahe jedem Fund bedauerte ich es ein wenig mehr, dass ich den Urheber bzw. Mitarbeiter dieser Projekte nie kennen lernen werde.
</p>
 
<p>
Natürlich trauere ich nicht, während ich von ihm produzierten Code herunterlade, kompiliere, kleinere Fehler behebe — wie auch ? Ich kannte ihn ja nie. Schade ist es dennoch, gerne hätte ich mich einmal mit einem derart talentierten Künstler unterhalten. Wenn man tatsächlich Leute <a href="http://futur.plomlompom.de/archiv/2161/sigint09-vortrag-mind-upload-cheat-codes">resimulieren</a> könnte, sofort würde ich anfangen.
</p>
 
<p>
So bleibt nur ein diffuses Bild dieser Person, die ich nach Betrachtung ihres Werkes ohne Zögern als genial beschreiben möchte. Ich weiß nicht, ob es als pietätlos angesehen wird, einen Toten nach derartigen Kriterien zu bewerten, aber der Quellcode seiner Programme könnte das Wertvollste sein, dass er der Welt hinterlassen hat:
</p>
 
<ul>
	<li><a href="http://smw.72dpiarmy.com/">Super Mario War</a></li>
	<li><a href="http://landscapr.72dpiarmy.com/">Landscapr</a></li>
	<li><a href="http://github.com/oneup/Puit">Puit</a> (<a href="http://puit.soup.io/">Blog</a>)</li>
	<li><a href="http://github.com/oneup/puituniverse">Puit Universe</a></li>
	<li><a href="http://www.blahblah.72dpiarmy.com/">blahblah</a> — Bulletin Boards</li>
	<li><a href="http://jnrdev.72dpiarmy.com/">jnrdev</a> — SDL-Tutorials</li>
	<li><a href="http://github.com/oneup/planet">Planet</a> — ein Javascript-Desktop</li>
</ul>

<ins>
<p>
Die digitale Verwesung hat schon angefangen: <a href="http://forum.72dpiarmy.com/"><q>Due in part to Florian Hufsky&#8217;s death, the forum has moved, as the server might be shut down without warning […]</q></a>. Also <a href="http://github.com/erlehmann/Super-Mario-War">forkt</a>, solange es noch geht.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Weihnachtsbausteln im Studio70 mit Bre Pettis und dem Makerbot</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/weihnachtsbausteln-im-studio70-mit-bre-pettis-und-dem-makerbot</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/weihnachtsbausteln-im-studio70-mit-bre-pettis-und-dem-makerbot#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 17 Dec 2009 18:32:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[brepettis]]></category>
		<category><![CDATA[makerbot]]></category>
		<category><![CDATA[studio70]]></category>

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		<description><![CDATA[
    
    
        Der Makerbot des Studio70
        Nils Dagsson Moskopp
        
            
      [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<figure itemscope="itemscope" itemtype="http://n.whatwg.org/work">
    <dd><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/fotos/tech/makerbot/thumbs/makerbot.jpg" itemprop="work" alt="Der Makerbot des Studio70, ein 3D-Drucker."/></dd>
    <dt>
        <span itemprop="title">Der Makerbot des Studio70</span>
        <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/weihnachtsbausteln-im-studio70-mit-bre-pettis-und-dem-makerbot" itemprop="author" style="">Nils Dagsson Moskopp</a>
        <small>
            <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" itemprop="license" style="">
                <abbr title="Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen">CC-BY-SA</abbr>
            </a>
        </small>
    </dt>
</figure>

<p>
Gestern abend und heute morgen war ich im <a href="http://wiki.hallenprojekt.de/index.php/Orte/studio-70">Studio70</a> zum <a href="http://www.facebook.com/event.php?eid=202787933307">Weihnachtsbausteln</a>. Neben der bekannten <i>polyamoren <abbr title="Bondage &#038; Discipline, Dominance &#038; Submission, Sadism &#038; Masochism">BDSM</abbr>-Twitter-Elite</i> war dort auch der großartige <a href="http://www.brepettis.com/">Bre Pettis</a>, der den bis dahin nicht einsatzfähigen Makerbot <a href="http://twitpic.com/ttrzb">reparierte</a>. Noch in der Nacht wurden die ersten Objekte ausgedruckt:
</p>
<ol>
	<li>eine <a href="http://twitpic.com/tts3y">Schneeflocke</a></li>
	<li>das <a href="http://twitpic.com/tts9m">Studio70-Logo</a></li>
	<li>eine <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/fotos/tech/makerbot/printed/thumbs/mug.jpg">Tasse</a> (<a href="http://www.thingiverse.com/thing:1444">auf <i>Thingiverse</i></a>)</li>
	<li>das <a href="http://twitpic.com/ttsop"><i>Atoms&#038;Bits</i>-Logo</a></li>
</ol>
<p>
Mehr Bilder gleich, nach dem Klick.
</p>
<span id="more-1483"></span>


<figure itemscope="itemscope" itemtype="http://n.whatwg.org/work">
    <dd><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/fotos/people/bre/thumbs/bre+philipsteffan.jpg" itemprop="work" alt="Bre Pettis repariert einen Teil des Makerbots, Philip Steffan schaut zu."/></dd>
    <dt>
        <span itemprop="title">Bre Pettis repariert einen Teil des Makerbots, Philip Steffan schaut zu.</span>
        <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/weihnachtsbausteln-im-studio70-mit-bre-pettis-und-dem-makerbot" itemprop="author" style="">Nils Dagsson Moskopp</a>
        <small>
            <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" itemprop="license" style="">
                <abbr title="Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen">CC-BY-SA</abbr>
            </a>
        </small>
    </dt>
</figure>



<figure itemscope="itemscope" itemtype="http://n.whatwg.org/work">
    <dd><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/fotos/tech/makerbot/thumbs/makerbot+diskurs.jpg" itemprop="work" alt="@diskurs steuert den Makerbot" ilo-full-src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/fotos/tech/makerbot/thumbs/makerbot+diskurs.jpg"/></dd>
    <dt>
        <span itemprop="title"><a href="http://twitter.com/diskurs">@diskurs</a> steuert den Makerbot</span>
        <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/weihnachtsbausteln-im-studio70-mit-bre-pettis-und-dem-makerbot" itemprop="author" style="">Nils Dagsson Moskopp</a>
        <small>
            <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" itemprop="license" style="">
                <abbr title="Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen">CC-BY-SA</abbr>
            </a>
        </small>
    </dt>
</figure>

    

<figure itemscope="itemscope" itemtype="http://n.whatwg.org/work">
    <dd><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/fotos/tech/makerbot/printed/thumbs/mug2.jpg" itemprop="work" alt="Eine mit dem Makerbot erstellte Tasse. Sie ist weiß. Der Henkel ist defekt." ilo-full-src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/fotos/tech/makerbot/printed/thumbs/mug2.jpg"/></dd>
    <dt>
        <span itemprop="title">Eine mit dem Makerbot erstellte Tasse</span>
        <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/weihnachtsbausteln-im-studio70-mit-bre-pettis-und-dem-makerbot" itemprop="author" style="">Nils Dagsson Moskopp</a>
        <small>
            <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/" itemprop="license" style="">
                <abbr title="Creative Commons Namensnennung-Weitergabe unter gleichen Bedingungen">CC-BY-SA</abbr>
            </a>
        </small>
    </dt>
</figure>

 <ins datetime="2009-12-17T23:50:07+00:00">
<p>
Wichtig: <strong>Der Makerbot ist eigentlich wesentlich genauer</strong>, aber beim Design der Tasse sind mir Fehler unterlaufen, siehe Erklärung in den Kommentaren.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Fefes Blog im Imageboard-Layout</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Nov 2009 06:57:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[fefe]]></category>
		<category><![CDATA[krautchan]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wie uns soeben zu Ohren gekommen ist, wird dergeneral Anfang Dezember die gesamte Belegschaft Krautchans entlassen und zusammen mit dem Rest des Adminteams geschlossen zurücktreten. Die bisherige in Perl geschriebene Software DesuChan wird dann durch eine robuste, mit C entwickelte Lösung ersetzt, die auf dietlibc und libowfat basiert und den gatling-Webserver verwendet. Außerdem wird Krautchan [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Wie uns soeben zu Ohren gekommen ist, wird <i>dergeneral</i> Anfang Dezember die gesamte Belegschaft <i>Krautchans</i> entlassen und zusammen mit dem Rest des Adminteams geschlossen zurücktreten. Die bisherige in <i>Perl</i> geschriebene Software <i>DesuChan</i> wird dann durch eine robuste, mit <i>C</i> entwickelte Lösung ersetzt, die auf <i>dietlibc</i> und <i>libowfat</i> basiert und den <i>gatling</i>-Webserver verwendet. Außerdem wird <i>Krautchan</i> ab 01.12. <i>Fefechan</i> heißen und es wird nur noch <i>/f/ &#8211; Fefe</i> geben.
</p>
<p>
Wer darauf nicht warten will, klicke bitte <a href="http://blog.fefe.de/?css=http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/fefe-chan-css/fefechan.css">hier</a>.
</p>
<p style="color:red; font-weight:bold;">
(USER WURDE FÜR DIESEN POST GEBANNT.)
</p>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/fefechan.png">
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/thumbs/fefechan.png" alt="Fefes Blog im Imageboard-Layout" />
</a>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Enke, Bild &amp; die Poesiealbum-Kommentare</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/enke-bild-das-poesiealbum</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/enke-bild-das-poesiealbum#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Nov 2009 04:47:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[1414]]></category>
		<category><![CDATA[bildzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[enke]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[krautchan]]></category>

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		<description><![CDATA[
Jemand bei der Bildzeitung ist ganz offenbar zu blöde, um die Exif-Daten eines Bildes in einem der zahllosen Robert-Enke-Gedenkartikel zu entfernen. Konkret geht es um dieses Bild, in welchem ein Kommentar eingebettet ist, der tief blicken lässt (Daten hier unkenntlich gemacht):



Leserreporter darf nicht genannt werden..Handydaten da ..12.11.09..LR hat nachgeschickt &#8230;.Mobil: 0151-53xxxxxx, Bodo Rxxxxxx&#8230;.



Das geht noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Jemand bei der <i>Bild<del>zeitung</del></i> ist ganz offenbar zu blöde, um die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Exchangeable_Image_File_Format"><abbr title="">Exif</abbr>-Daten</a> eines Bildes in einem der zahllosen <a href="http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/aktuell/promis/2009/11/12/robert-enke/schrieb-in-unser-poesie-album.html">Robert-Enke-Gedenkartikel</a> zu entfernen. Konkret geht es um <a href="http://www.bild.de/BILD/news/leserreporter/aktuell/promis/2009/11/12/robert-enke/bild-album-GROSS-2,property=Download.jpg">dieses Bild</a>, in welchem ein Kommentar eingebettet ist, der tief blicken lässt (Daten hier unkenntlich gemacht):
</p>
<blockquote>
<p>
<b>Leserreporter darf nicht genannt werden.</b>.Handydaten da ..12.11.09..LR hat nachgeschickt &#8230;.<b>Mobil: 0151-53xxxxxx, Bodo Rxxxxxx</b>&#8230;.
</p>
</blockquote>
<p>
Das geht noch einige Zeit so weiter, bis dann auch die Email-Adresse des Betreffenden genannt wird. Danke <i>Bild</i>, ich kann mir echt prima ausmalen, wie ihr erst im Ernstfall eure Quellen schützt !
</p>
<blockquote>
<p>
&#8230;.<b>Von: Bodo Rxxxxxx [mailto:bodo.rxxxxxx@online.de]</b> ..Gesendet: Donnerstag, 12. November 2009 00:44..An: &#8216;info@bild.de&#8217;..Betreff: Freundschaftsbuch mit Robert Enke..Wichtigkeit: Hoch&#8230;. &#8230;.Hallo, &#8230;. &#8230;.zum angegeben Text hier noch ein paar Fotos, die die Korrektheit bestätigen. Vielen Dank , Gruß Bodo&#8230;.
</p>
</blockquote>
<p>
Aufgedeckt hat das ganze übrigens ein Nutzer der <i>kritischen Internetplattform</i> <a href="http://krautchan.net/">Krautchan</a>:
</p>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/krautchan-bildzeitung-fail-cropped.png" alt="Screenshot von Krautchan, der verräterischen EXIF-Kommentar eines Bildes zeigt." />
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Demo: WebTV des Bundestags mit HTML5-Video-Element</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/demo-webtv-des-bundestags-mit-html5-video-element</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/demo-webtv-des-bundestags-mit-html5-video-element#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 09 Nov 2009 21:31:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[flash]]></category>
		<category><![CDATA[h264]]></category>
		<category><![CDATA[html5]]></category>
		<category><![CDATA[theora]]></category>
		<category><![CDATA[vorbis]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=1363</guid>
		<description><![CDATA[
Beim ersten Treffen des OpenData Networks traf ich Maika Jachmann, die u.A. den WebTV-Auftritt des Bundestages koordiniert. Als ich den Verbesserungsvorschlag anbrachte, auch eine auf Webstandards basierende Version des Video-Angebotes zu erstellen, vermittelte sie mir gleich den Kontakt zum zuständigen Techniker.


Der folgende Email-Dialog bezüglich dieses Vorschlags war dann allerdings ernüchternd: Es folgten nicht nur Fragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Beim <a href="http://www.netzpolitik.org/2009/erstes-treffen-des-opendata-networks/">ersten Treffen</a> des <a href="http://opendata-network.org/"><i>OpenData Networks</i></a> traf ich Maika Jachmann, die u.A. den <a href="http://www.bundestag.de/bundestag/parlamentsfernsehen/index.html">WebTV-Auftritt des Bundestages</a> koordiniert. Als ich den Verbesserungsvorschlag anbrachte, auch eine auf Webstandards basierende Version des Video-Angebotes zu erstellen, vermittelte sie mir gleich den Kontakt zum zuständigen Techniker.
</p>
<p>
Der folgende Email-Dialog bezüglich dieses Vorschlags war dann allerdings ernüchternd: Es folgten nicht nur Fragen zum Video-Element, die von Unkenntnis der Technik zeugten (Fragestellungen wie <q>Beherrscht der Browser gängige Video-Kompressionen ?</q> werden an verschiedensten Stellen <a href="http://diveintohtml5.org/video.html">hinlänglich beantwortet</a>), sondern auch eine klare Ansage bzgl. eines eher konservativen Technik-Ansatzes: <q>Sollte sich HTML 5 mal zu einem Standard entwickeln, wird der Deutsche 
Bundestag vermutlich nicht die erste öffentliche Institution sein, die 
auf diesen Zug aufspringt.</q> Vor <a href="http://wiki.whatwg.org/wiki/FAQ#When_will_HTML5_be_finished.3F">2022</a> wird dieser Maßgabe nach also wohl eher wenig passieren.
</p>
<p>
Nichtsdestotrotz habe ich eine <b><a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/bundestag-html5-demo/od_player.html">Demoseite</a></b> mit einem sehr kurzen Clip (17 <abbr title="Sekunden">s</abbr>) erstellt, damit man sehen kann, wie eine Lösung aussehen könnte: Neue Versionen von Firefox, Opera und Chrome sowie Safari mit <a href="http://www.xiph.org/quicktime/about.html">nachgerüsteten Codecs</a> spielen hier das <i>Theora</i>-Video ab, Safari „<i>Vanilla</i>“ verwendet die beim Bundestag gehostete <i>H.264</i>-Version. Browser ohne <abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr>5-Unterstützung ignorieren das Video-Element und nutzen somit ein <i>Flash</i>-Applet. Internet Explorer ohne Flash bleibt außen vor, aber das tut er auch ohne Video-Element.
</p>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/bundestag-html5-demo.png" alt="Standbild eines Videos des Redebeitrags von Dr. Heinz Riesenhuber im Bundestag am 27.10.2009 um 11:29 Uhr (1. Sitzung, TOP 2)" />]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/demo-webtv-des-bundestags-mit-html5-video-element/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>HTML5 media elements in ELinks</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/html5-media-elements-in-elinks</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/html5-media-elements-in-elinks#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Oct 2009 11:42:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[elinks]]></category>
		<category><![CDATA[html5]]></category>

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		<description><![CDATA[
Text web browsers — programs that output web pages to text consoles and virtual terminals — are nowadays considered obsolete relicts from an earlier age by most, due to the rise of modern GUIs. Peeking under the hood, this may not be necessarily true: ELinks, an experimental fork from a browser called Links sports some [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Text web browsers — programs that output web pages to text consoles and virtual terminals — are nowadays considered obsolete relicts from an earlier age by most, due to the rise of modern <abbr title="Graphical User Interface">GUI</abbr>s. Peeking under the hood, this may not be necessarily true: <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/ELinks"><i>ELinks</i></a>, an <b>e</b>xperimental fork from a browser called <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Links_(web_browser)"><i>Links</i></a> sports some features even most modern graphical browsers dont have out of the box, like <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/BitTorrent_(protocol)">Bittorrent</a> support or <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Regular_expression">regex</a> searching.
</p>
<p>
With a small enhancement I wrote, it can now also make use of the <abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr>5 media elements — the standards-based way of embedding <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/video.html#audio">audio</a> and <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/video.html#video">video</a> files in web pages. To keep things simple, I decided to copy the handling for the <i>object</i> element — a link is inserted, that, when activated (via <kbd>enter</kbd> key or mouse click), gives you a choice between downloading the file to disk or viewing it in your favorite media player (probably with <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/AAlib"><i>AAlib</i></a> output enabled).
</p>
<p>
Of course, despite being usable, this is not a real implemention of the <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/video.html#media-elements">media element API</a> by any stretch (<i>Elinks</i> does not even do the playback). Also, several features are still missing:
</p>
<ul>
	<li>There is no parsing for the <i>source</i> element.</li>
	<li>The  <i>video</i> element&#8217;s <i>poster</i> attribute is not considered either.</li>
	<li>Scripting involving media elements is not possible at all.</li>
</ul>
<p>
An archive containing the patched ELinks 0.12~pre5 source and a binary for Linux on x86 is available for <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/elinks-0.12~pre5-html5-media.tar.gz">Download</a>. To illustrate how the <a href="http://www.youtube.com/html5">Youtube HTML5 Demo</a> looks in this version of <i>ELinks</i>, here is a screenshot:
</p>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/elinks-video-element.gif" alt="ELinks web browser displaying the Youtube HTML5 Demo" />
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Netto no Shishou: Bernd — Visual Novel, Krautchan-Style</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/netto-no-shishou-bernd-%e2%80%94-visual-novel-krautchan-style</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/netto-no-shishou-bernd-%e2%80%94-visual-novel-krautchan-style#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Oct 2009 21:05:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
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		<description><![CDATA[
ネットの師匠: Bernd (Netto no Shishou: Bernd, auf deutsch etwa „Meister des Internets: Bernd“) ist eine deutschsprachige Visual Novel, die mit dem Python-Framework Ren&#8217;Py entwickelt wird. Der Plot um den Sozialphobiker Bernd beginnt, als dieser mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester Laura gegen seinen Willen nach Berlin zieht — sein neues Zimmer ist dem Klischee [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<i xml:lang="ja">ネットの師匠: Bernd</i> (<i>Netto no Shishou: Bernd</i>, auf deutsch etwa „Meister des Internets: Bernd“) ist eine deutschsprachige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Visual_Novel"><i>Visual Novel</i></a>, die mit dem Python-Framework <a href="http://www.renpy.org/wiki/renpy/deu/">Ren&#8217;Py</a> <ins datetime="2009-10-08T17:06:57+00:00">entwickelt</ins> wird. Der Plot um den Sozialphobiker Bernd beginnt, als dieser mit seiner Mutter und seiner kleinen Schwester Laura gegen seinen Willen nach Berlin zieht — sein neues Zimmer ist dem Klischee entsprechend im Keller. Nachdem seine persönlichen Daten auf Krautchan postiert werden, kontaktiert ihn ein Mädchen aus der Nachbarschaft … mehr Infos gibt es im entsprechenden <a href="http://schuchtel.net/mwiki/index.php?title=NNSB">Artikel im Krautwiki</a>, Downloads <a href="http://www.megaupload.com/?d=TR0VHBPG">hier</a> und <a href="http://remixshare.com/?file=qkgybsdt9niov49">hier</a>.
</p>
<p>
Eine weiter fortgeschrittene <abbr title="Visual Novel">VN</abbr> namens <a href="http://katawa-shoujo.com/"><i>Katawa Shoujo</i></a> (auf deutsch: „Krüppel-Mädchen“) hat übrigens ein Team von <a href="http://zip.4chan.org/a/imgboard.html">4chans <i>/a/</i></a> gebastelt. Dort spielt die Handlung auf einer Schule für behinderte Jugendliche, Genaueres <a href="http://encyclopediadramatica.com/Katawa_Shoujo">in der <abbr title="Encyclopaedia Dramatica">ED</abbr></a>. Hier erstmal ein paar Bildchen von <i><abbr title="Netto no Shishou: Bernd">NNSB</abbr></i> (mehr <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/nnsb/">hier</a>):
</p>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/nnsb/thumbs/laura-kaugummis.png" alt="Laura im Supermarkt. Bildunterschrift: „Sie nimmt sich eine Packung Erdbeer-Kaugummis und legt sie auf's Band.“" />
<span id="more-1219"></span>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/nnsb/thumbs/anja-server-beschlagnahmt.png" alt="Anja am Alexanderplatz. Anja: „Ich weiß nur, dass der Server eines Morgens von der Polizei beschlagnahmt wurde.“" />
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/nnsb/thumbs/laura-kondome.png" alt="Laura im Keller. Sie hat eine Packung Kondome in der Hand." />
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/nnsb/thumbs/yasmin-treppe.png" alt="Yasmin im Flur, von hinten. Bildunterschrift: „Ich sehe nur noch, wie das Mädchen die Treppen runtergeht.“" />
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/nnsb/thumbs/anja-animu.png" alt="Anja im Keller. Anja: „Wie ich sehe, willst du gerade Animu schauen und essen.“" />]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Spaß mit QR-Codes dank Fehlerkorrektur</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/spas-mit-qrcodes-dank-fehlerkorrektur</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/spas-mit-qrcodes-dank-fehlerkorrektur#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 02 Oct 2009 02:58:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Bilder]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[monogamie]]></category>
		<category><![CDATA[qrcode]]></category>

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		<description><![CDATA[
QR-Codes sind zweidimensionale Barcodes, die bevorzugt mit Handys gelesen werden; produzieren kann man sie z.B. mit der frei verfügbaren Software qrencode. Interessant daran: Bei einem hohen Fehlerkorrekturlevel können bis zu 30% des Codes zerstört oder überdeckt sein — die Daten sind dennoch lesbar. Auf diese Weise ist es möglich, kleine Zeichnungen einzubetten, etwa so:





Aufmerksame linksliberale [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/QR_Code"><abbr title="quick response">QR</abbr>-Codes</a> sind zweidimensionale Barcodes, die bevorzugt mit Handys gelesen werden; produzieren kann man sie z.B. mit der frei verfügbaren Software <a href="http://megaui.net/fukuchi/works/qrencode/index.en.html">qrencode</a>. Interessant daran: Bei einem hohen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fehlerkorrekturverfahren">Fehlerkorrekturlevel</a> können bis zu 30% des Codes zerstört oder überdeckt sein — die Daten sind dennoch lesbar. Auf diese Weise ist es möglich, kleine Zeichnungen einzubetten, etwa so:
</p>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/qrcode/big/monogamie-qrcode.png" alt="QR-Code, Inhalt: „Monogamie ist keine Loesung.“" />
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/qrcode/big/monogamie-qrcode-farbig.png" alt="QR-Code, Inhalt: „Monogamie ist keine Loesung.“" />
<p>
<small>
Aufmerksame linksliberale Unromantiker wissen natürlich, um welches <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2007/05/23/politik-und-kunst-monogamie-ist-keine-losung/">Logo</a> es sich hier handelt. War nun einmal das Erste, was mir eingefallen ist und sich recht einfach zeichnen lies. ;)
</small>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sousveillance-Videos und Webstandards</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/sousveillance-videos-und-webstandards</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/sousveillance-videos-und-webstandards#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Sep 2009 21:02:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkschleuder]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[html5]]></category>
		<category><![CDATA[polizei]]></category>
		<category><![CDATA[sousveillance]]></category>
		<category><![CDATA[theora]]></category>

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		<description><![CDATA[
Sousveillance (wörtlich übersetzt „Unterwachung“) stellt ein Gegenkonzept zur Überwachung der Bürger durch staatliche Stellen dar und beantwortet auf brachial simple Weise die Frage „Wer überwacht eigentlich die Wächter ?“: Im Idealfall wird das Verhalten privilegierter Personen, etwa von Polizisten, hierbei durch eine Vielzahl Freiwilliger aufgezeichnet, um möglichen Missbrauch zu dokumentieren.


Seit dem Vorfall bei der Demo [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<i xml:lang="fr"><a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sousveillance">Sousveillance</a></i> (wörtlich übersetzt „Unterwachung“) stellt ein Gegenkonzept zur Überwachung der Bürger durch staatliche Stellen dar und beantwortet auf brachial simple Weise die Frage „Wer überwacht eigentlich die Wächter ?“: Im Idealfall wird das Verhalten privilegierter Personen, etwa von Polizisten, hierbei durch eine Vielzahl Freiwilliger aufgezeichnet, um möglichen Missbrauch zu dokumentieren.
</p>
<p>
Seit dem <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b452c21a">Vorfall</a> bei der <a href="http://www.vorratsdatenspeicherung.de/content/view/304/154/lang,de/">Demo am Samstag</a> ist nun deutlich, dass diese Vorgehensweise im Ernstfall nicht nur im Netz mediale Aufmerksamkeit sichert. Ob sie auch Mittel sein kann, die politisch Verantwortlichen zum Handeln zu bringen, die <a href="http://www.ccc.de/updates/2009/pm-identifikationsnummer?language=de">Forderung nach eindeutiger Markierung von Polizisten</a> durchzusetzen, ist noch unklar; eine telefonische Anfrage beim Senat erbrachte keine Erkenntnisse in diese Richtung. Fest steht allerdings: Das Internet ist hier an den alten Medien vorbeigezogen, die sich nicht in der Lage zeigten, auch nur annähernd derart schnell und intensiv zu publizieren.
</p>
<p>
Ein gehöriges Lob, nicht nur für Verbreitung des Inhaltes, sondern auch für die gewählte Form, gebührt dem <abbr title="Chaos Computer Club">CCC</abbr> und insbesondere Fefe: Die Videodatei ist u.A. <a href="http://ptrace.fefe.de/polizeipruegel-fsa09.html">im freien Format Theora abrufbar</a>, wird mittels des aus HTML5 stammenden <code>&lt;video&gt;</code>-Elements eingebunden und kann so von modernen Browsern (<i>Chrome</i>, <i>Firefox</i>, <i>Opera</i>) ohne Installation eines Plugins wie z.B. dem proprietären <i>Adobe Flash</i> dargestellt werden. Gleichzeitig fallen keine Lizenzzahlungen an, die ab 2010 für Web-Videoinhalte in <abbr title="Moving Picture Experts Group">MPEG</abbr>-Formaten <a href="http://www.microsoft.com/windows/windowsmedia/licensing/mpeg4faq.aspx#MPEG4VideoFAQ_2_4">vorgesehen sind</a>.
</p>
<p>
Leider sieht es allerdings auf anderen Blogs immer noch unbefriedigend aus, was das Agenda-Setting für freie Medienformate betrifft: Insbesondere Netzpolitik.org verwendet im <a href="http://netzpolitik.org/2009/fsa09-unerfreuliche-polizei-aktion/">entsprechenden Beitrag</a> ausschließlich <i>Youtube</i>-Embeds und damit <i>Flash</i> — bei einem Blog, deren Betreiber sich an anderer Stelle explizit für freie Software und offene Standards aussprechen, untergräbt dies die eigene Glaubwürdigkeit.
</p>
<p>
Dass es strategisch durchaus Sinn macht, Theora zu verwenden, stellt übrigens auch Ian Hickson, Editor des HTML5-Standards, klar: Der Apple-Browser Safari unterstützt das freie Videoformat bisher nicht, eine kontinuierliche Verwendung <a href="http://lists.whatwg.org/htdig.cgi/whatwg-whatwg.org/2009-July/020998.html">sieht Hickson</a> jedoch als besten Weg, Apple zu überzeugen. Für diesen Fall, <a href="http://lists.whatwg.org/htdig.cgi/whatwg-whatwg.org/2009-July/021509.html">so erläutert er weiterhin</a>, wäre eine kritische Masse erreicht, mit der Theora auch offiziell als Standardformat vorgeschrieben werden könnte.
</p>
<ins datetime="2009-09-15T21:41:57+00:00">
<p>
Wer Theora-Videos auf seiner eigenen Webseite einbinden möchte, sollte sich den <a href="http://en.flossmanuals.net/TheoraCookbook/MyHosting">entsprechenden Abschnitt</a> im <a href="http://en.flossmanuals.net/TheoraCookbook/">Theora-Kochbuch</a> anschauen. Die <abbr title="Free Software Foundation">FSF</abbr> hat auch ein <a href="http://www.fsf.org/blogs/community/working-with-theora"><abbr title="Frequently Asked Questions">FAQ</abbr></a> zum Thema.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wordpress-Plugin zum Ersetzen von Quo-Entities</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/wordpress-plugin-zum-ersetzen-von-quo-entities</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/wordpress-plugin-zum-ersetzen-von-quo-entities#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 09 Aug 2009 19:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>
		<category><![CDATA[xml]]></category>

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		<description><![CDATA[
In diesem Blog nutze ich XHTML 5, also die XML-Serialisierung des HTML-5-Standards; als XML-Dialekt ist das Markup somit den entsprechenden Parserregeln unterworfen. Da XML jedoch nur fünf benannte Zeichenreferenzen (named entities) definiert (&#38;lt;, &#38;gt;, &#38;amp;, &#38;apos; und &#38;quot;), ergibt sich ein Problem: Die in Wordpress standardmäßig vorkommenden Referenzen &#38;laquo; und &#38;raquo; bringen den Parser aus [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
In diesem Blog nutze ich <i><abbr title="Extensible Hypertext Markup Language">XHTML</abbr> 5</i>, also die <abbr title="Extensible Markup Language">XML</abbr>-Serialisierung des <abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr>-5-Standards; als XML-Dialekt ist das Markup somit den entsprechenden Parserregeln unterworfen. Da XML jedoch nur fünf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeichenreferenz#Benannte_Zeichenreferenzen">benannte Zeichenreferenzen</a> (<i xml:lang="en">named entities</i>) <a href="http://www.w3.org/TR/2006/REC-xml11-20060816/#sec-predefined-ent">definiert</a> (<code>&amp;lt;</code>, <code>&amp;gt;</code>, <code>&amp;amp;</code>, <code>&amp;apos;</code> und <code>&amp;quot;</code>), ergibt sich ein Problem: Die in Wordpress standardmäßig vorkommenden Referenzen <code>&amp;laquo;</code> und <code>&amp;raquo;</code> bringen den Parser aus dem Tritt und führen zum <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Yellow_screen_of_death.png"><i xml:lang="en">Yellow Screen of Death</i></a>.
</p>
<p>
Bisher erforderte dies ein Patchen von Wordpress nach dem Installieren jeder neuen Version. Um das Problem dauerhaft aus dem Weg zu bekommen, habe ich nun ein kleines Wordpress-Plugin geschrieben, dass alle Vorkommen von <code>&amp;laquo;</code> und <code>&amp;raquo;</code> durch die ensprechenden Zeichen „«“ und „»“ ersetzt. Aus Gründen der Vollständigkeit kümmert es sich ebenfalls um <code>&amp;lsaquo;</code> und <code>&amp;rsaquo;</code> („‹“ und „›“) — an dieser Stelle ein Gruß an das <a href="http://www.raquo.net/">Quo-Netzwerk</a>.
</p>
<p>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/wpquo.php"><i>wpquo</i></a> ist freie Software unter der <a href="http://sam.zoy.org/wtfpl/"><abbr title="What The Fuck">WTF</abbr> Public License</a>. Zur Installation einfach die heruntergeladene Datei <i>wpquo.php</i> in das Verzeichnis <i>/wp-content/plugins/</i> hochladen und das Plugin im Wordpress-Admin-Interface aktivieren.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Got root.</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/got-root</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/got-root#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 08 Aug 2009 01:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[g1]]></category>
		<category><![CDATA[hspl]]></category>
		<category><![CDATA[htcdream]]></category>
		<category><![CDATA[openmoko]]></category>
		<category><![CDATA[root]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gestern habe ich mein T-Mobile G1 gerootet — nach dieser Anleitung und etwas Hilfe von x29a. Auch der alternative Bootloader HSPL ist nun installiert (Anleitung), so dass beliebige Images aufgespielt werden können. Interessant ist das unter Anderem, weil neulich jemand die Openmoko-Distribution auf das besagte Gerät portiert hat; auch Debian könnte ich jetzt auf SD-Karte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Gestern habe ich mein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTC_Dream"><i>T-Mobile G1</i></a> gerootet — nach <a href="https://www.digital-bit.ch/wiki/Deutsches_G1_mit_und_ohne_Wimo_rooten">dieser Anleitung</a> und <a href="http://stuff.x29a.de/g1_root_todo.txt">etwas Hilfe von <i>x29a</i></a>. Auch der alternative Bootloader <abbr title="Hard Second Program Loader">HSPL</abbr> ist nun installiert (<a href="https://www.digital-bit.ch/wiki/Hard_Second_Program_Loader_installieren">Anleitung</a>), so dass beliebige Images aufgespielt werden können. Interessant ist das unter Anderem, weil neulich jemand die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Openmoko">Openmoko</a>-Distribution auf das besagte Gerät <a href="http://www.symlink.ch/articles/09/07/22/1229252.shtml">portiert hat</a>; auch Debian könnte ich jetzt auf SD-Karte <a href="http://www.telesphoreo.org/pipermail/g1-hackers/2008-November/000032.html">installieren</a>, einfach so. Sehr nützlich ist die Möglichkeit, das G1 als als mobilen <abbr title="Wireless Local Area Network">WLAN</abbr>-Zugangspunkt zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Tethering">nutzen</a>.</p>
<p>
Eigentlich müsste man ja von Anfang an volle Rechte auf seinem Gerät haben. <em>Eigentlich</em>.
</p>
<ins datetime="2009-08-08T20:39:47+00:00">
<p>
Die <a href="http://code.google.com/p/android-wifi-tether/">Tethering-Anwendung</a> enthält wohl keinen <abbr title="Dynamic Host Configuration Protocol">DHCP</abbr>-Server und <a href="http://wicd.sourceforge.net/"><i>wicd</i></a> kommt damit gar nicht klar. Deswegen habe ich mir mit folgendem Eintrag in der <i>/etc/network/interfaces</i> abgeholfen (via <a href="http://dabase.com/android/Android_3G_wifi_tethering/">dabase</a>):
</p>
<p>
<code>
iface wlan0 inet static
    essid G1Tether
    mode ad-hoc
    address 192.168.2.20
    netmask 255.255.255.0
    gateway 192.168.2.254
    dns-nameservers 192.168.2.254
</code>
</p>
<p>
Nach einem <kbd>sudo ifup wlan0</kbd> funktioniert dann alles bestens.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/got-root/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Nochmal genau erklärt: CC-Markup mit HTML 5</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/nochmal-genau-erklart-cc-markup-mit-html-5</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/nochmal-genau-erklart-cc-markup-mit-html-5#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 18 Jul 2009 06:53:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[css]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>
		<category><![CDATA[html5]]></category>
		<category><![CDATA[spreeblick]]></category>

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		<description><![CDATA[

Die hier vorgestellte Vorgehensweise ist aufgrund von Änderungen an der HTML5-Spezifikation nicht mehr aktuell; u.A. wurde &#60;legend&#62; als Kindelement von &#60;figure&#62; entfernt und die Mikrodatasyntax geändert. Bevor ihr also Ähnliches versucht, schaut auch die aktuellen Abschnitte zu den entsprechenden Markup-Techniken an.



In den letzten Tagen bastelte ich eine verbesserte Version des CC-HTML-5-Markup-Generators. Kurz gesagt handelt es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ins datetime="2009-10-08T17:11:38+00:00">
<p>
<strong>Die hier vorgestellte Vorgehensweise ist aufgrund von Änderungen an der <abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr>5-Spezifikation nicht mehr aktuell</strong>; u.A. wurde <code>&lt;legend&gt;</code> als Kindelement von <code>&lt;figure&gt;</code> entfernt und die Mikrodatasyntax geändert. Bevor ihr also Ähnliches versucht, schaut auch die <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/embedded-content-1.html#the-figure-element">aktuellen</a> <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/microdata.html#microdata">Abschnitte</a> zu den entsprechenden Markup-Techniken an.
</p>
</ins>
<p>
In den letzten Tagen bastelte ich eine verbesserte Version des <abbr title="Creative Commons">CC</abbr>-<abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr>-5-Markup-Generators. Kurz gesagt handelt es sich hier um ein Webanwendung, die das Präsentieren von CC-Inhalten vereinfacht. Hierzu wird aus Eingaben etwa zu Urheber und Lizenz passendes (X)HTML generiert. Dieses kann dann einfach auf einer Webseite, etwa dem eigenen Blog eingefügt und mit ein bisschen <abbr title="Cascading Stylesheets">CSS</abbr> ansprechend präsentiert werden; ein Beispiel findet sich im <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/bre-pettis-als-south-park-figur">vorigen Blogeintrag</a>.
</p>
<p>
Nachdem der <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/cc-license-markup/generator2.xhtml">zugehörige <abbr title="Uniform Resource Locator">URL</abbr></a> bereits in der schnelllebigen Twitterwelt <a href="http://twitter.com/wetterfrosch/statuses/2693835599">verbreitet wird</a>, halte ich es für eine gute Idee, das Markup zu erklären. Denn während einige der verwendeten Elemente und Attribute sicherlich bekannt sind, stellt der Kern des Konstrukts ein Novum dar und wird erst durch die neuen Features von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTML_5">(X)HTML 5</a> ermöglicht. Zukunftsmusik ist es damit allerdings nicht: Das Markup wird in allen <a href="http://www.mozilla-europe.org/de/firefox/">einigermaßen</a> <a href="http://www.opera.com/browser/">aktuellen</a> <a href="http://www.apple.com/de/safari/">Browsern</a> korrekt geparst.
</p>
<p>
Wer sich für die technischen Details <em>nicht</em> interessiert, kann an dieser Stelle aufhören zu lesen und sich sofort <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/cc-license-markup/generator2.xhtml">passendes Markup generieren lassen</a>. Für alle anderen geht es gleich weiter, direkt nach dem Klick.
</p>
<span id="more-1023"></span>
<p>
Fangen wird mit dem Offensichtlichen an: Das generierte <a href="#xhtml-fragment-1">(X)HTML-Fragment</a> besteht aus einem <code>&lt;figure&gt;</code>-Element, welches als Kindelemente multimedialen Inhalt — Bild, Ton oder Video — und ein <code>&lt;legend&gt;</code>-Element enthält. <code>&lt;figure&gt;</code> ist ein mit HTML 5 neu eingeführtes Element zum Gruppieren von Inhalten, die die mit <code>&lt;legend&gt;</code> beschriftet werden. Hierbei ist es egal, ob die Beschriftung an erster oder letzter Stelle steht; genauer erklärt ist das Ganze natürlich <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/embedded-content-0.html#the-figure-element">in der Spezifikation</a>.
</p>
<figure id="xhtml-fragment-1">
<code>&lt;figure item="work"&gt;
    &lt;img src="http://example.org/kraut.png" itemprop="about"/&gt;
    &lt;legend&gt;
        &lt;span itemprop="title"&gt;Sauerkraut&lt;/span&gt;
        &lt;a itemprop="author" href="http://example.org/"&gt;Bernd Liefert&lt;/a&gt;
        &lt;small&gt;
            &lt;a itemprop="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"&gt;
                &lt;abbr title="Creative Commons Namensnennung"&gt;CC-BY&lt;/abbr&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/small&gt;
    &lt;/legend&gt;
&lt;/figure&gt;</code>
<legend>Beispiel: Auszeichnung von Titel, Autor und Lizenz eines Bilddokuments</legend>
</figure>
<p>
Was innerhalb des <code>&lt;legend&gt;</code>-Elements statt findet, sieht zunächst reichlich konventionell aus: Kindelemente sind ein <code>&lt;span&gt;</code>, ein Link und ein <code>&lt;small&gt;</code>, die jeweils Titel, Autor, und Lizenzinformationen zum mit <code>&lt;legend&gt;</code> beschrifteten Werk angeben; in Letzterem wird der Name der Lizenz angeben und auf diese verlinkt. Wichtig und neu sind hier vor allem zwei Punkte: Einmal die Verwendung von <code>&lt;small&gt;</code>, das <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/text-level-semantics.html#the-small-element">laut Spezifikation</a> für rechtliche Informationen verwendet werden sollte, zweitens die Nutzung der <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/microdata.html#microdata"><i>Microdata</i>-Annotationsmöglichkeiten</a> von HTML 5, welche es einem Parser ermöglichen, die Semantik der präsentierten Informationen aufzuschlüsseln — die Vorteile <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maschinenlesbarkeit">maschinenlesbaren</a> Markups müssen wohl kaum mehr erläutert werden in einer Welt, in der man bei Flickr, Google und Yahoo nach CC-lizenzierten Bildern suchen kann.
</p>
<p>
Abstrakt betrachtet funktionieren <i>Microdata</i>-Annotationen ähnlich wie das <a href="http://wiki.creativecommons.org/RDFa#Content_discovery">von Creative Commons genutzte</a> <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/RDFa"><abbr title="Resource Description Framework in attributes">RDFa</abbr></a>: Objekten können maschinenlesbare Name-Wert-Paare zugewiesen werden, etwa „<b>Dieses Bild</b> hat den <b>Titel</b> ‚<b>Sauerkraut</b>‘.“. HTML5 stellt hierzu die beiden Attribute <code>item</code> und <code>itemprop</code> und ein <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/microdata.html#licensing-works">vordefiniertes Vokabular</a> für Urheber- und Lizenzinformationen bereit. Das beschriebene Objekt ist hier das mit <code>itemprop="about"</code> gekennzeichnete erste Kindelement der eingangs beschriebenen <code>&lt;figure&gt;</code>-Gruppierung, die ihrerseits mit <code>item="work"</code> die Kategorie der Metadaten konkretisiert.
</p>
<p>
Dass das so generierte Markup sich auf verschiedene Weisen dekorieren lässt, ist einfach zu zeigen: Der <a href="#stil-wetter">Wetter-Stil</a> (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/cc-license-markup/wetter.css">Stylesheet</a>) demonstriert, wie anhand der verlinkten Lizenz unterschiedliche Icons präsentiert werden können. Einfacher gehalten ist der <a href="#stil-spreeblick">Spreeblick-Stil</a> (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/cc-license-markup/spreeblick.css">Stylesheet</a>), der in der unteren linken Bildecke ein simples CC-Icon darstellt, bei dessen Überfahren mit der Maus der Urheber des Werkes angezeigt wird.
</p>
<figure id="stil-wetter">
    <img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/cc-license-markup/stil-wetter.png"/>
    <legend>CC-Bildunterschrift nach einer <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2009/03/10/creative-commons-html-code/">Idee</a> von Matthias „Wetter“ Mehldau</legend>
</figure>
<figure id="stil-spreeblick">
    <img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/cc-license-markup/stil-spreeblick.png"/>
    <legend>CC-Notiz wie auf <a href="http://spreeblick.com">Spreeblick.com</a></legend>
</figure>
<p>
Apropos Spreeblick — <a href="#xhtml-fragment-spreeblick">deren Markup</a> sieht im direkten Vergleich eher arm aus: Nicht nur, dass vor Allem generische Elemente wie &lt;div&gt; und &lt;span&gt; verwendet werden — CSS wird hier genutzt, um Inhalte zu präsentieren. Und während ersteres durch die mangelnden Möglichkeiten von HTML 4 bedingt und somit verzeihlich ist, zeigt letzteres, dass der verantwortliche Webfrickler die Philosophie hinter der HTML und CSS zu Grunde liegenden Trennung von Inhalt und Präsentation ganz offensichtlich kaum verstanden hat. Schade eigentlich, semantisch ist derartiges Markup so nämlich garantiert nicht.
</p>
<figure id="xhtml-fragment-spreeblick">
    <code>&lt;div style="background-image: url(/wp-content/imagemagic/bad361f52671c79d858591b22df789f3.jpg); width: 499px; height: 273px;" class="imageWorks2_divBox imgfull cc"&gt;
    &lt;a href="http://www.flickr.com/photos/hamburgerjung/119336525/" class="license cc"&gt;
        &lt;span class="icon"&gt;cc&lt;/span&gt;
        &lt;span class="text"&gt;HamburgerJung&lt;/span&gt;
    &lt;/a&gt;
&lt;/div&gt;</code>
    <legend>Markup zur Präsentation eines Bildes in einem <a href="http://www.spreeblick.com/2009/07/17/sommerloch/">aktuellen Artikel</a>auf Spreeblick</legend>
</figure>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/nochmal-genau-erklart-cc-markup-mit-html-5/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Demo: Audio-Linkliste mit HTML 5</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/demo-audio-linkliste-mit-html-5</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/demo-audio-linkliste-mit-html-5#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 01:45:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Audio]]></category>
		<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>
		<category><![CDATA[linklist]]></category>
		<category><![CDATA[trb]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gestern Nacht hab ich mal eben so eine Linkliste zusammengehackt, in denen der jeweils aktuell zur Tonspur passende Link hervorgehoben wird — einfach so, mit dem &#60;audio&#62;-Element aus HTML 5 und ein bisschen Javascript. Eine überaus nützliche Doku zum Thema fand ich bei Mozilla im Wiki. Also los, zieht sie euch rein, die Hyperaudio-Demo !



So, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Gestern Nacht hab ich mal eben so eine Linkliste zusammengehackt, in denen der jeweils aktuell zur Tonspur passende Link hervorgehoben wird — einfach so, mit dem <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/video.html#audio"><code>&lt;audio&gt;</code>-Element</a> aus <abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr> 5 und ein bisschen Javascript. Eine überaus nützliche Doku zum Thema fand ich <a href="https://developer.mozilla.org/en/Using_audio_and_video_in_Firefox">bei Mozilla im Wiki</a>. Also los, zieht sie euch rein, die <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/audio-linkliste.xhtml">Hyperaudio-Demo</a> !
</p>
<ins datetime="2009-07-12T10:52:00+00:00">
<p>
So, ich hab das jetzt noch ein bisschen überarbeitet und für die <a href="http://trackback.fritz.de/2009/07/11/trb-136-myspace-piratenpartei-wechselwahler-annalist/">aktuelle Trackback-Folge</a> umgesetzt: <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/audio-linkliste/audio-linkliste-trackback.xhtml">Direkthyperfritz</a>. Und falls <i>rein zufällig</i> mal jemand vom Sender reinschauen sollte, möchte ich bei dieser Gelegenheit kurz anmerken, dass das nur mit dem freien Format Ogg <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorbis">Vorbis</a> funktioniert und sie das bitteschön anbieten könnten, schließlich können es Firefox und bald auch Opera und Chrome <i>out of the Box</i>, d.h. ohne nerviges Plugin abspielen.
</p>
</ins>
<p>
<small>
Browser, die zwar <code>&lt;audio&gt;</code> unterstützen, aber kein Vorbis, sind doof. Aber echt.
</small>
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/demo-audio-linkliste-mit-html-5/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Multitouch-Demovideo: Alles Paletti</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/multitouch-demovideo-alles-paletti</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/multitouch-demovideo-alles-paletti#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 14:53:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[allespaletti]]></category>
		<category><![CDATA[c-base]]></category>
		<category><![CDATA[libavg]]></category>
		<category><![CDATA[maow09]]></category>
		<category><![CDATA[mtc]]></category>

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		<description><![CDATA[
Auch auf dem — schon etwas länger zurückliegenden — Mozilla Addon Workshop wurde die c-base MTC rege in Anspruch genommen. Glücklicherweise schaute t mit einer Kamera vorbei; so entstand ein kurzes Gameplay-Video von meinem Spiel Alles Paletti:


    Download für Browser, die das &#60;video&#62;-Element nicht unterstützen.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Auch auf dem — schon etwas länger zurückliegenden — <a href="https://wiki.mozilla.org/MAOW:2009:Berlin">Mozilla Addon Workshop</a> wurde die <i>c-base</i> <abbr title="Multitouch Console">MTC</abbr> rege in Anspruch genommen. Glücklicherweise schaute <i>t</i> mit einer Kamera vorbei; so entstand ein kurzes Gameplay-Video von meinem Spiel <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/alles-paletti-auf-der-mtc"><i>Alles Paletti</i></a>:
</p>
<video src="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/video/multitouch.ogv">
    <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/video/multitouch.ogv">Download</a> für Browser, die das <code>&lt;video&gt;</code>-Element nicht unterstützen.
</video>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/multitouch-demovideo-alles-paletti/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
<enclosure url="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/video/multitouch.ogv" length="9507810" type="video/ogg" />
		</item>
		<item>
		<title>Fotomosaik: „Gib deiner Stimme ein Gesicht“</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fotomosaik-%e2%80%9egib-deiner-stimme-ein-gesicht%e2%80%9c</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fotomosaik-%e2%80%9egib-deiner-stimme-ein-gesicht%e2%80%9c#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jun 2009 05:40:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[fotomosaik]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[ironie]]></category>
		<category><![CDATA[metapixel]]></category>
		<category><![CDATA[pedobear]]></category>
		<category><![CDATA[zensur]]></category>
		<category><![CDATA[zsh]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=878</guid>
		<description><![CDATA[
Auf der Seite der Aktion Gib deiner Stimme ein Gesicht können Unterzeichner der Anti-Zensurzula-Petition ihr Bild hochladen, um damit — so Christian Bahls von MOGIS — zu demonstrieren, wie verschieden die Menschen sind, die den Aufbau einer Internet-Zensur-Infrastruktur für gefährlich halten. Das Ergebnis wird auf dann dort angezeigt, hunderte von Gegnern der angedachten Netzsperren zeigen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Auf der Seite der Aktion <a href="http://gib-deiner-stimme-ein-gesicht.de/"><i>Gib deiner Stimme ein Gesicht</i></a> können Unterzeichner der <a href="https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=3860">Anti-Zensurzula-Petition</a> ihr Bild <a href="http://gib-deiner-stimme-ein-gesicht.de/photos/upload">hochladen</a>, um damit — <a href="http://mogis.wordpress.com/2009/06/03/gib-deiner-stimme-ein-gesicht/">so Christian Bahls von <abbr title="Missbrauchsopfer gegen Internetsperren">MOGIS</abbr></a> — zu demonstrieren, <q cite="http://mogis.wordpress.com/2009/06/03/gib-deiner-stimme-ein-gesicht/">wie verschieden die Menschen sind</q>, die den Aufbau einer Internet-Zensur-Infrastruktur für gefährlich halten. Das Ergebnis wird auf dann dort angezeigt, hunderte von Gegnern der angedachten Netzsperren zeigen also wortwörtlich Gesicht.
</p>
<p>
Indes, aus der Präsentation der Bilder könnte man doch etwas mehr machen: Etwa ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Fotomosaik">Fotomosaik</a>, also ein großes Bild zusammengesetzt aus Einzelbildern, hier den Gesichtern der Unterzeichner. Beim Herunterladen der betreffenden Bilder müssen jedoch zwei Probleme überwunden werden: Erstens liefert der Webserver an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wget"><i>wget</i></a> nicht die echten Bilder aus, weswegen ein anderer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/User_Agent#Webbrowser"><i>User Agent</i></a> (hier: <code>Mozilla/5.0</code>) vorgetäuscht werden muss. Zweitens sind auf der entsprechenden Seite nie alle Mitzeichner gleichzeitig zu sehen, sondern eine Zufallsauswahl von 77; dies macht einen wiederholten Downloadprozess nötig. Folgender <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zsh#Die_Z-Shell"><i>Z-Shell</i></a>-Code holt also die Bilder: <code>while (( i++ &lt; 15)) { wget --mirror --no-parent --user-agent="User-Agent: Mozilla/5.0" http://gib-deiner-stimme-ein-gesicht.de/photos }</code>.
</p>
<p>
Das zur Erstellung des Mosaiks genutzte Programm heißt <i>metapixel</i> und besteht aus zwei Komponenten: <i>metapixel-prepare</i> wird genutzt, um die zur Verfügung stehenden Bilder auf eine einheitliche Größe zu skalieren (hier eigentlich unnötig) und eine Bibliothek mit Farbinformationen zu erstellen. Ist dies einmal geschehen, kann nun <i>metapixel</i> verwendet werden, um ein Mosaik zu produzieren — eine kurze Anleitung findet sich <a href="http://wiki.ubuntuusers.de/Metapixel">im Ubuntuusers-Wiki</a>. Mit den Optionen <code>--width=25 --height=25 --search=global --scale=1.8</code> und einem <a href="uploads/pics/pedobear.png">wohlbekannten Quellbild</a> kann sich das Ergebnis sehen lassen — ob wohl jemand noch eine bessere Idee für ein Motiv hat ?
</p>
<figure>
    <img src="" width="375" height="600"/>
    <legend>
        <span class="title"><a href="http://encyclopediadramatica.com/Pedobear">Pedobär</a>-Fotomosaik, zusammengesetzt aus Bildern von Unterzeichnern der Petition gegen Netzsperren</span>
    </legend>
</figure>
<ins datetime="2009-06-09T10:19:47+00:00">
<p>
Christian Bahls hat mich heute morgen angerufen und mir unter Anderem erklärt, dass das mit der Verwendung dieser Bilder moralisch und rechtlich fragwürdig ist. Ich habe das erstellte Fotomosaik daher erstmal aus dem Artikel entfernt. Mehr dann heute Abend; ich muss jetzt in die Uni.
</p>
</ins>
<ins datetime="2009-06-10T15:34:02+00:00">
<p>
Zur Klarstellung: Das Fotomosaik habe ich gelöscht, weil die darauf Abgebildeten kein Einverständnis zur Weiterverwendung ihrer Bilder erteilten. Wie das rechtlich aussieht, ist mir egal, aber es ist ganz einfach nicht nett. Und auch wenn ich glaube, dass Satire alles darf — auch die eigene Partei ins Lächerliche ziehen —, will ich kein böses Blut erzeugen.
</p>
<p>
Ich wurde auch gebeten, die Anleitung zum Herunterladen der Bilder zu löschen, <q>um es Skript-Kiddies nicht zu einfach zu machen</q>. Ich habe mich allerdings aus den folgenden Gründen dagegen entschieden:
</p>
<ul>
<li>Ich denke nicht, dass die Beschreibung einer Tat der Aufforderung, diese durchzuführen, gleichkommt. Das ist übrigens genau die Fehlkonzeption, die zum Verbot von Hackertools und Bombenbauanleitungen führte.</li>
<li>Ich sehe die Nachahmungsgefahr als gering an; das <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/scriptsrus-remote-crashing-gajim">letzte von mir veröffentlichte Skript</a> hat niemand (in Zahlen: 0) ausgeführt. Außerdem nutzen Skript-Kiddies wohl kaum die Z-Shell.</li>
<li>An <i>Full Disclosure</i> führt kein Weg vorbei, selbst wenn in Einzelfällen sehr überzeugende Argumente dagegen existieren: Bruce Schneier <a href="http://www.schneier.com/essay-146.html">erklärt das genauer</a>.</li>
<li>Das Problem hier lässt sich zwar nicht auf technischer Ebene beheben. <em>Aber es ist wichtig, dass Nutzer sich über die Risiken im klaren sind, die entstehen, wenn sie Daten öffentlich ins Netz stellen.</em> Und zwar selbst dann, wenn es dazu führt, dass weniger Leute ihre Bilder auf der erwähnten Seite hochladen. Es ist leichtsinnig, andere in falscher Sicherheit zu wiegen.</li>
</ul>
<p>
Um es nochmal ganz deutlich zu sagen: <strong>Wenn ihr ein Fotomosaik bauen wollt, nehmt lieber <a href="http://www.flickr.com/creativecommons/"><abbr title="Creative Commons">CC</abbr>-lizensierte Bilder von Flickr</a>.</strong> Am besten von Blumen oder so.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fotomosaik-%e2%80%9egib-deiner-stimme-ein-gesicht%e2%80%9c/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>CC-Markup mit HTML5</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/cc-markup-mit-html5</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/cc-markup-mit-html5#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 04:00:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[creativecommons]]></category>
		<category><![CDATA[css]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=840</guid>
		<description><![CDATA[

Dieser Artikel ist obsolet. Neue und bessere Informationen gibt es in einem aktuelleren Beitrag auf diesem Blog.



Basierend auf der bereits erwähnten Anregung von wetter, einer Mail auf der WHATWG-Mailingliste und einigen Stunden Arbeit, präsentiert Die Welt ist gar nicht so, Deutschlands flauschigstes Weblog, nun eine Möglichkeit, einzelne Inhalte auf Webseiten mit Creative-Commons-Lizenzen auszuzeichnen. Und das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ins datetime="2009-07-18T07:28:23+00:00">
<p>
Dieser Artikel ist obsolet. Neue und bessere Informationen gibt es in <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/nochmal-genau-erklart-cc-markup-mit-html-5">einem aktuelleren Beitrag</a> auf diesem Blog.
</p>
</ins>
<p>
Basierend auf der bereits erwähnten <a href="http://einmachglas.wordpress.com/2009/03/10/creative-commons-html-code/">Anregung von <i>wetter</i></a>, einer <a href="http://lists.whatwg.org/htdig.cgi/whatwg-whatwg.org/2009-May/019668.html">Mail auf der <abbr title="Web Hypertext Application Technology Working Group">WHATWG</abbr>-Mailingliste</a> und einigen Stunden Arbeit, präsentiert <i>Die Welt ist gar nicht so</i>, Deutschlands <em>flauschigstes</em> Weblog, nun eine Möglichkeit, einzelne Inhalte auf Webseiten mit Creative-Commons-Lizenzen auszuzeichnen. Und das funktioniert so:
</p>
<p>
In <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/"><abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr>5 / <abbr title="Etensible Hypertext Markup Language">XHTML</abbr>5</a> ist eine Kombination der Elemente <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/embedded-content-0.html#the-figure-element"><code>&lt;figure&gt;</code></a> und <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/interactive-elements.html#the-legend-element"><code>&lt;legend&gt;</code></a> vorgesehen, um Inhalten eine Beschriftung zuzuordnen. Zudem ist die Semantik des <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/text-level-semantics.html#the-small-element"><code>&lt;small&gt;</code></a>-Elementes derart umdefiniert worden, dass es guten Gewissens für Urheberrechtshinweise genutzt werden kann. Das daraus abgeleitete Gerüst zur Anheftung einer Creative-Commons-Lizenz an bestimmte Inhalte (hier: ein Bild) hat also in etwa folgende Struktur:
</p>
<p>
<code>&lt;figure&gt;

    &lt;img src="http://images.example.org/lavalampe.png"&gt;

    &lt;legend&gt;
        &lt;span class="title"&gt;
            Shaky und seine Lavalampe
        &lt;/span&gt;
        &lt;a href="http://example.org/quelle"&gt;
            Bernd Lieferts
        &lt;/a&gt;
        &lt;small&gt;
            &lt;a href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/"&gt;
                &lt;abbr title="Creative Commons Namensnennung"&gt;
                    CC-BY
                &lt;/abbr&gt;
            &lt;/a&gt;
        &lt;/small&gt;
    &lt;/legend&gt;

&lt;/figure&gt;</code>
</p>
<p>
Mit <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/src/cc-license-markup/style.css">ein bisschen <abbr title="Cascading Stylesheets">CSS</abbr></a> sieht das Ganze eigentlich ganz nett aus (<a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/src/cc-license-markup/markup.xhtml">Beweis</a>). Alle, die zu faul zum selber Tippen sind, können sich per Javascript <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/src/cc-license-markup/generator.xhtml">entsprechendes Markup generieren</a> lassen — wobei sie natürlich entsprechende Stylesheets in der Hinterhand halten sollten (schaut doch einfach mal, wie <a href="http://twitter.com/343max">Max Winde</a> das bei <a href="http://spreeblick.com/">Spreeblick</a> gelöst hat).
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Deep Packet Inspection &#8211; eine Risikotechnologie</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/deep-packet-inspection-eine-risikotechnologie</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/deep-packet-inspection-eine-risikotechnologie#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 11 May 2009 06:00:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Essays]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[dpi]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[qos]]></category>

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		<description><![CDATA[
Das folgende Kurz-Essay entstand im Rahmen des Kurses Technische Informatik 2 und sollte der Allgemeinheit meiner Meinung nach nicht vorenthalten werden — vielleicht kann man das ja noch brauchen:


Seit einigen Jahren ist es möglich, im Internet übertragene 
Pakete in Echtzeit zu analysieren; dieses Verfahren wird als Deep 
Packet Inspection (DPI) bezeichnet. Es geht häufig einher [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>
Das folgende Kurz-Essay entstand im Rahmen des Kurses <i>Technische Informatik 2</i> und sollte der Allgemeinheit meiner Meinung nach nicht vorenthalten werden — vielleicht kann man das ja noch brauchen:
</small></p>
<p>
Seit einigen Jahren ist es möglich, im Internet übertragene 
Pakete <em>in Echtzeit</em> zu analysieren; dieses Verfahren wird als <i>Deep 
Packet Inspection</i> (<abbr title="Deep 
Packet Inspection">DPI</abbr>) bezeichnet. Es geht häufig einher mit der 
Klassifizierung und subsequenten Filterung bzw. Umleitung 
einzelner Pakete oder gar bestimmter Datenströme. DPI 
repräsentiert zweifellos eine neue Qualität der Analyse — statt 
der ausschließlichen Nutzung des eigentlich dafür vorgesehenen 
Kopfteils (<i>header</i>) wird nun auch und insbesondere der Datenteil 
(<i>body</i>) erfasst und ausgewertet. Telekommunikations-Unternehmen 
wie Cisco stellen mittlerweile dedizierte Geräte (sog. 
<i>Appliances</i>) her, die diese Aufgabe vollautomatisch erledigen.
</p>
<p>
Die Nutzungsformen (<i>use cases</i>) von DPI lassen sich grob in drei 
Felder einteilen: Überwachung, Markierung, und Filterung. Keiner 
dieser Fälle scheint <em>per se</em> inakzeptabel: Überwacht werden kann 
etwa ein Terrorist, als „eilig“ markiert werden kann dringender 
Datenverkehr, gefiltert werden können Steuerungsanweisungen für 
Schadsoftware. Eher unerfreulich anmutende Anwendungsfälle sind 
da bereits spektakulärer, etwa die anlasslose Überwachung 
jeglichen Datenverkehrs — geschehen in den <abbr>USA</abbr> bei einer 
Kooperation des Geheimdienstes <abbr>NSA</abbr> mit dem 
Telekommunikationsgiganten <i><abbr>AT&#038;T</abbr></i> — oder die künstliche 
Verlangsamung bestimmter Inhalte wie Internet-Telefonie 
(<i>Voice-over-IP</i>) oder verteilter Downloads (<i>Bittorrent</i>). 
Spätestens seit der Berichterstattung von Olympia im öffentlichen 
Bewusstsein verankert ist auch die <i>Great Chinese Firewall</i>, die 
von der Regierung unerwünschte Inhalte mehr oder zuverlässig 
blockiert.
</p>
<p>
Es lässt sich feststellen, dass DPI ein profundes Misstrauen über 
die Natur der analysierten Daten zu Grunde liegt. Traditionell 
ist der Datenverkehr im Internet nach einem Schichtenmodell 
organisiert, dass z.B. die Anwendungsdaten von den 
Transportinformationen separiert. Eine umfassende Betrachtung von 
Datenpaketen hebt diese Trennung wieder auf, eine Komponente 
dieses Misstrauens regt sich also gegen die formale Struktur des 
Internets. Weiterhin wird — wie bereits eingangs erwähnt — der 
Datenteil ausgewertet; diese Komponente des Misstrauens richtet 
sich also gegen die Inanspruchnehmer des 
Telekommunikationsdienstes, d.h die (Mit-)Nutzer des Netzes. Die 
Leitidee: Umfassende Kenntnis der Kommunikations-Inhalte 
ermöglicht eine wesentlich effizientere Verwaltung von 
Datenströmen.
</p>
<p>
Einsatzmöglichkeiten von DPI haben also die die Gemeinsamkeit, 
dass sie eine Diskriminierung aufgrund von Nachrichteninhalten 
ermöglichen; der Netzbetreiber (<i>provider</i>) — so die Annahme 
ebendieses — weiß am Besten, welche Inhalte wie zu behandeln 
sind. An dieser Stelle treten jedoch zwei Problematiken auf: 
Zunächst mag es verschiedene Anbieter mit unterschiedlicher 
Agenda geben, deren Richtlinien fundamentale Inkompatibilitäten 
aufweisen — man denke sich etwa einen Provider in den 
Niederlanden, den anderen in China. Logische Konsequenz wäre eine 
teilweise Zersplitterung des Internets anhand ideologischer oder 
geografischer Grenzen, einen fundamentale Infragestellung der 
Idee globaler Konnektivität. Bei der Verlagerung der Betrachtung 
auf die lokale Ebene — innerhalb des Netzbereiches eines 
Betreibers — wird weiterhin deutlich, das hier auch eine Gefahr 
für das Innovationspotential des Netzes besteht: Die Möglichkeit, 
mit Einsatz von DPI bestimmte Datenströme zu priorisieren und 
andere zu blockieren wird bereits genutzt, um vom Provider 
unerwünschte Konkurrenz zu benachteiligen und eigene Angebote 
aufzuwerten; so blockiert etwa der deutsche Netzbetreiber 
<i>T-Mobile</i> Daten des Internettelefonieprogramms <i>Skype</i>, sofern diese 
von Mobiltelefonen wie dem <i>Iphone</i> kommen.
</p>
<p>
Meiner Meinung nach überwiegen die Nachteile dieser Technologie 
die vorhandenen Vorteile: Wenngleich effizientere Auslastung der 
Netzwerk-Infrastruktur und Behinderung von Schadsoftware im 
Interesse aller Beteiligten ist, so ist das Missbrauchspotential 
im Hinblick auf Privatsphäre, Zuverlässigkeit der Infrastruktur 
und freien Wettbewerb einfach zu groß, als dass man die Nutzung 
von DPI in globalen Netzwerken vorbehaltlos erlauben könnte. Dass 
hier ein nachhaltiger netzpolitikischer Ansatz gefunden wird, die 
oben beschriebenen Szenarien wirksam zu verhindern, ist 
angesichts des technischen Unverständnisses der sog. 
„<i>Internet-Ausdrucker</i>“ in Brüssel und Washington allerdings mehr 
als fragwürdig.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Szenario 2020 — Das mobile Internet</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/szenario-2020-%e2%80%94-das-mobile-internet</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/szenario-2020-%e2%80%94-das-mobile-internet#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 09:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiktion]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[2020]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[freifunk]]></category>
		<category><![CDATA[internet]]></category>
		<category><![CDATA[vision]]></category>

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		<description><![CDATA[
Wo ist das nochmal ? Per Jabber sende ich Tina den Wegpunkt, zusammen mit dem Link zur Veranstaltung: „Holofilmproduktion“ lautet der Titel des Seminars, für das wir uns per Webform angemeldet haben. Dann trage ich sie auf die Whitelist derer ein, die meinen aktuellen Aufenthaltsort einsehen können, zeitlich befristet für die nächsten vier Stunden. Sie [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<q>Wo ist das nochmal ?</q> Per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jabber">Jabber</a> sende ich Tina den Wegpunkt, zusammen mit dem Link zur Veranstaltung: „Holofilmproduktion“ lautet der Titel des Seminars, für das wir uns per Webform angemeldet haben. Dann trage ich sie auf die Whitelist derer ein, die meinen <a href="http://blog.pierlux.com/2009/01/22/empathy-where-are-you/en/">aktuellen Aufenthaltsort</a> einsehen können, zeitlich befristet für die nächsten vier Stunden. Sie tut Ähnliches, schließlich chatten wir noch ein paar Minuten, bevor ich meine <abbr title="Wohngemeinschaft">WG</abbr> in Friedrichshain verlasse.
</p>
<p>
Bezahlen muss keiner von uns beiden für den Traffic — das <a href="http://berlin.freifunk.net/">berliner Mesh-Net</a> leitet die Datenpakete überall dorthin weiter, wo Router sind. Seit schwedische Hacker 2013 die Software als Erweiterung für die mobile Mozilla-Variante <a href="https://wiki.mozilla.org/Fennec">Fennec</a> präsentierten, läuft das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B.A.T.M.A.N.">notwendige Programm</a> auf jedem halbwegs neuen Handy, durch die hohe Bevölkerungsdichte umfasst die <i>Wolke</i> nahezu den ganzen Bereich innerhalb des Rings.
</p>
<p>
Was nicht auf diesem Weg vermittelt werden kann, wird verschlüsselt über Knoten mit Internetanbindung geroutet. Gut, so schnell wie eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WiBro">direkte Funkanbindung</a> bei einem kommerziellen Anbieter ist das Ganze kaum — aber für Chats, Web und kurze Multimedia-Clips reicht es. Und ganz nebenbei umgeht man mit diesem System die <a href="http://www.heise.de/suche/?q=internet+sperren&#038;rm=search">überall eingesetzten Netzfilter</a>, die sämtliche Inhalte auf Pornografie, Urheberrechtsverletzungen und unerlaubte Werbung überprüfen. Fast jeder kennt einen, den es <i>erwischt</i> hat — und als vor Kurzem sogar im Senat Rechner mit illegalem Inhalt entdeckt wurden, erklärte man die Karriere der verantwortlichen CDU-Politikerin kurzerhand für beendet.
</p>
<p>
In der S-Bahn lese ich die Feeds, die sich in den letzten Stunden angestaut haben — <a href="http://blog.fefe.de">Fefe</a> verlinkt ein <i>Blip</i> einer Polizeidrohne, nach dem bei einer Demo in Bayern zwei Leute durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroschockpistole">Taser</a> starben, verschiedene kleinere Blogs berichten ebenfalls. In etwa einer Stunde wird das Thema die Tagesschau füllen, schätze ich. Ansonsten nicht viel Erwähnenswertes: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sascha_Lobo">Lobo</a> von der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</abbr> überlegt öffentlich, aus der Bundespolitik auf <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Ebene zu wechseln, auf <a href="http://zip.4chan.org/tv/imgboard.html">4chan /tv/</a> erfahre ich von einer neuen Scifi-Serie aus China; per <abbr title="Secure Shell">SSH</abbr> starte ich den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BitTorrent_(Protokoll)">ByteTorrent-Client</a> auf meinem Rootserver.
</p>
<p>
Am Alexanderplatz steigt eine Gruppe jugendlicher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emo#Emo_und_Mode">Emos</a> zu. Alle haben sie einen dieser unverwechselbaren Buttons auf der Brust, die schon meine sechsjährige Nichte als <i>iPhone Nano</i> identifizieren könnte. Nachdem sie sich im Raum verteilen, geht das Surround-Konzert los, natürlich absichtlich übertrieben laut. Genervt greife ich nach meinem Fon; nach ein paar Tastendrücken ist Ruhe — immer noch beherrschen viele Geräte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_USB">Wireless USB</a> nur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ping_of_Death">unzureichend</a>. Bis die verwirrten Kids begreifen, was passiert ist und jeder von ihnen sich bemüht, den winzigen Reset-Knopf auf der Rückseite zu drücken, bin ich schon längst wieder draußen.
</p>
<p>
Während ich in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oranienburger_Stra%C3%9Fe">O&#8217;burger</a> einbiege, schaue ich kurz nach Tina: Klar, sie verspätet sich, <a href="http://www.openstreetmap.de/">OSM</a> zeigt ihr Icon noch etwa 1,5 Kilometer, ganze 12 Minuten entfernt. Genügend Zeit also für einen Döner, den ich <a href="http://www.geeksaresexy.net/2008/04/17/virtual-cash-connections/">drahtlos bezahle</a>, mit 35 GoogleCredits.
</p>
<p>
Die gesamte Vision gibt es natürlich auch als <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/szenario%202020%20-%20das%20mobile%20internet.txt">Textdatei</a> (3000 Zeichen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeilenumbruch#Programmierung:_Codierung_mit_CR_und_LF">Unix-Zeilenumbrüche</a>). Und wer sich wundert, warum ich auf einmal unter die Literaten gehe, klicke bitte <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/shiftlog/werden-sie-republica-reporter-und-gewinnen-ein-t-mobile-g1">hier</a>.
</p>
<ins datetime="2009-04-04T21:11:57+00:00">
<p>
Ich habe <em>natürlich</em> gewonnen und laufe jetzt seit einigen Tagen mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTC_Dream">T-Mobile G1</a> herum, auf dem ich auch bald Debian installieren werde — die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Android_(Plattform)">Android-Software</a> hat nämlich merkwürdige Kinderkrankheiten (und ich zur Zeit keine <i>root</i>-Rechte auf meinem eigenen Gerät). Meine Beiträge aus dem <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/shiftlog/">Shiftlog</a> übertrage ich dann in den nächsten Tagen hierhin, sobald ich mal wieder Langeweile habe.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Alles Paletti auf der MTC</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/alles-paletti-auf-der-mtc</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 03:30:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Spiele]]></category>
		<category><![CDATA[battlepainter]]></category>
		<category><![CDATA[gpl3]]></category>
		<category><![CDATA[libavg]]></category>
		<category><![CDATA[mtc]]></category>
		<category><![CDATA[multitouch]]></category>

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		<description><![CDATA[
Vor ein paar Tagen motivierte mich cccp, Autor des Pong-Klons Sponc dazu, mich einmal mehr mit der c-base MTC zu befassen. Noch bevor ich die Grundlagen der zu benutzenden Bibliothek libavg erlernt hatte, kam mir die Idee, ein Malspiel nach dem Vorbild Battle Painter zu programmieren.


Alles Paletti hat ein sehr simples Spielfeld — es besteht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Vor ein paar Tagen motivierte mich <a href="http://lulzmeister.de/"><abbr title="Cisco Certified Child Pornographer">cccp</abbr></a>, Autor des Pong-Klons <a href="http://sponc.de/">Sponc</a> dazu, mich einmal mehr mit der <a href="http://logbuch.c-base.org/2009/03/23/mtc-update/">c-base <abbr title="Multitouch Console">MTC</abbr></a> zu befassen. Noch bevor ich die Grundlagen der zu benutzenden Bibliothek <a href="http://www.libavg.de/">libavg</a> erlernt hatte, kam mir die Idee, ein Malspiel nach dem Vorbild <a href="http://www.freegamesite.de/freegame/download/Battle-Painter/38.htm">Battle Painter</a> zu programmieren.
</p>
<p>
<i>Alles Paletti</i> hat ein sehr simples Spielfeld — es besteht aus je einer farbigen Markierung in jeder Ecke und einer halbtransparenten Zeitanzeige. Die Spielregeln lauten wie folgt:
</p>
<ul>
<li>Wird eine Farbe berührt, wird ein Cursor erstellt, der mit der zugehörigen Farbe malt.</li>
<li>Wenn eine Runde (20 Sekunden) zu Ende ist, gewinnt die Farbe, die die größte Fläche bedeckt.</li>
</ul>
<p>
Man kann sich denken, dass das Spiel sehr hektisch verläuft und Leute mit spitzen Fingernägeln unfaire Vorteile haben. Das Programm ist in Python geschrieben und unter der <a href="http://www.gnu.org/licenses/gpl.html"><abbr title="General Public License Version 3">GPL v3</abbr></a> lizensiert (<a href="/uploads/alles-palettitar.gz">Quellcode</a>). Hier noch ein mit einer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Blackberry">hässlichen Handykamera</a> aufgenommenes Foto:
</p>
<img src="/uploads/mtc-game.jpg" alt="laufende „Alles Paletti“-Runde"/>
<ins datetime="2009-04-30T23:27:47+00:00">
<p>
<i>Alles Paletti</i> wurde ins <a href="http://www.libavg.de/websvn/listing.php?repname=libavg&#038;path=%2Ftrunk%2Favg_media%2Fmtc%2Falles_paletti%2F#path_trunk_avg_media_mtc_alles_paletti_">libavg-SVN-Repository</a> aufgenommen.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Fefe: Die Bildzeitung für Nerds</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fefe-die-bildzeitung-fur-nerds</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fefe-die-bildzeitung-fur-nerds#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Mar 2009 07:31:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[bildzeitung]]></category>
		<category><![CDATA[css]]></category>
		<category><![CDATA[fefe]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich bezeichne Fefe ja bisweilen als den Wagner der Netzkultur — seine Kolumne sein Blog ist auf eine eigene Art und Weise durchaus unterhaltsam, und obwohl viel gelesen, nicht unbedingt als primäre Nachrichtenquelle zu empfehlen. wetter sieht das ähnlich und wünschte sich ein FefeBlog2BoulevardZeitung-Latex-Template, was nach Themen &#038; Userstatistik gewichtet und bunte PDFs generiert. So [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich bezeichne <a href="http://www.fefe.de/">Fefe</a> ja bisweilen als den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Wagner">Wagner</a> der Netzkultur — <del>seine Kolumne</del> <ins>sein Blog</ins> ist auf eine eigene Art und Weise durchaus unterhaltsam, und obwohl viel gelesen, nicht unbedingt als primäre Nachrichtenquelle zu empfehlen. <a href="http://einmachglas.wordpress.com/">wetter</a> sieht das ähnlich und <a href="http://twitter.com/wetterfrosch/status/1242016113">wünschte</a> sich <q>ein <i>FefeBlog2BoulevardZeitung-Latex-Template</i>, was nach Themen &#038; Userstatistik gewichtet und bunte <abbr title="Portable Document Format">PDFs</abbr> generiert</q>. So viel Aufwand habe ich dann doch nicht getrieben, aber für einen kleinen Imagewandel per <abbr title="Cascading Style Sheets">CSS</abbr> reichte es: <a href="http://blog.fefe.de">Fefes Blog</a> ist jetzt auch optisch <a href="http://blog.fefe.de/?css=http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/fefe-bild-css/bild.css">die Bildzeitung für Nerds</a> <ins datetime="2009-03-11T15:52:52+00:00">(Stylesheet ganz offiziell <a href="http://blog.fefe.de/index.html?css=bild.css">bei Fefe</a>)</ins>.
</p>
<a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/fefe-bild-css/fefe-bild-css.png">
<img src="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/fefe-bild-css/fefe-bild-css.thumbnail.png" alt="Fefes Blog im Bild-Stil"/>
</a>
<ins datetime="2009-03-11T15:45:14+00:00">
<p>
<a href="http://blog.fefe.de/?ts=b748b5ce">Ich bin berüüüüüühüüümt !!111cos(0)</a> Achja und meine Wordpress-Installation hält das nicht aus, ich sollte mich beim nächsten mal gleich nach einer ordentlichen Caching-Lösung umsehen, bevor ich etwas Cooles mache.
</p>
</ins>
<ins datetime="2009-03-11T16:20:13+00:00">
<p>
Hab ein paar Fehler am Stylesheet behoben; u. A. wurden bestimmte Links nicht angezeigt und das Body-Element besitzt jetzt eine Mindest- und Maximal-Breite (<a href="/uploads/fefe-bild-css/bild.css.diff">Diff</a>, <a href="/uploads/fefe-bild-css/bild.css.alt">alte Version</a>).
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>(X)HTML: Updates dekorieren mit CSS</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/xhtml-updates-dekorieren-mit-css</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/xhtml-updates-dekorieren-mit-css#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Feb 2009 18:41:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[css]]></category>
		<category><![CDATA[del]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>
		<category><![CDATA[ins]]></category>
		<category><![CDATA[update]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=439</guid>
		<description><![CDATA[
Von Zeit zu Zeit ergibt sich bei einer Webseite die Notwendigkeit, neue Informationen einzupflegen. HTML enthält hierfür die Elemente &#60;del&#62; und &#60;ins&#62;, die im Browser üblicherweise als durchge- bzw. unter-strichen dargestellt werden. Vorteil hierbei: Die Informationen werden semantisch markiert und sind so z.B. auch für Suchmaschinen als Veränderungen erkennbar.


Doch obwohl aktuelle Blog- bzw. Content-Management-Systeme das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Von Zeit zu Zeit ergibt sich bei einer Webseite die Notwendigkeit, neue Informationen einzupflegen. <abbr title="Hypertext Markup Language">HTML</abbr> enthält hierfür die Elemente <code>&lt;del&gt;</code> und <code>&lt;ins&gt;</code>, die im Browser üblicherweise als durchge- bzw. unter-strichen dargestellt werden. Vorteil hierbei: Die Informationen werden semantisch markiert und sind so z.B. auch für Suchmaschinen als Veränderungen erkennbar.
</p>
<p>
Doch obwohl aktuelle Blog- bzw. Content-Management-Systeme das Einfügen entsprechender Tags recht einfach machen, scheint sich zumindest in Bezug auf das <code>&lt;ins&gt;</code>-Element ein anderer präsentationaler Ansatz etabliert zu haben. Oft werden <i>Updates</i> nämlich einfach in einem neuen Absatz eingefügt, der mit entsprechendem, oft fett formatierten, Präfix präsentiert vorkommt. (Beispiele: <a href="http://www.heise.de/newsticker/Apple-schliesst-kritische-Sicherheitsluecke-in-Safari-Update--/meldung/132487">Heise</a>, <a href="http://netzpolitik.org/2009/bericht-der-deutschen-bahn-zur-mitarbeiterueberwachung/">Netzpolitik</a>, <a href="http://www.spreeblick.com/2009/02/05/the-sound-of-spreeblick-bei-motorfm/">Spreeblick</a>).
</p>
<p>
Ich vermute, dass dieses <em>unsemantische</em> Markup hauptsächlich verwendet wird, um Änderungen deutlicher kenntlich zu machen – ganz nebenbei bemerkt sehen unterstrichene Absätze auch nicht gerade gut aus. Es liegt also nahe, zu versuchen, beide Lösungen mittels CSS zu vereinen.
</p>
<p>
Wichtig ist hierbei die, <a href="http://de.selfhtml.org/html/text/logisch.htm#aenderungsmarkierung">Sonderstellung</a> der beiden Elemente <code>&lt;del&gt;</code> und <code>&lt;ins&gt;</code> zu beachten: Kommen diese innerhalb von Block-Elementen vor, fungieren sie als Inline-Elemente, andererseits können sie als Block-Elemente selber Block-Elemente enthalten. Inline-Änderungsmarkierungen bestehen meistens nur aus wenigen Wörtern, deswegen kann bei ihnen auf eine prominente Auszeichnung verzichtet werden.
</p>
<p>
Zunächst entledigt man sich also des Standard-Stils für das <code>&lt;ins&gt;</code>-Element, um ihn gleich danach für Elemente, die innerhalb eines Absatzes vorkommen, wieder einzuführen:
<code>
ins {text-decoration:none;}
p ins {text-decoration:underline;}
</code>
</p>
<p>
Nun erhält das erste (Selektor <code>:first-child</code>) unmittelbare (Selektor <code>&gt;</code>) Kindelement eines <code>&lt;ins&gt;</code>-Elements das Update-Präfix. Für <i>inline</i> (d.h. innerhalb eines Absatzes) vorkommende Elemente wird diese Regel dann aufgehoben:
<code>
ins &gt; :first-child:before {content:"Update: ";font-weight:bold;}
p ins &gt; :first-child:before {content:none;}
</code>
</p>
<p>
Die hier vorgestellte, semantisch saubere Lösung setze ich übrigens auch auf diesem Blog ein. Verbesserungsvorschläge in den Kommentaren sind natürlich immer erwünscht.
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/xhtml-updates-dekorieren-mit-css/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>No De-Mail</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/no-de-mail</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/no-de-mail#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 06 Feb 2009 01:27:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[de-mail]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=419</guid>
		<description><![CDATA[

Nach einer Idee von Kai Raven (SVG)
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<figure>
<a href="/uploads/no-de-mail.png"><img src="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/no-de-mail.png" alt="No De-Mail"/></a>
<legend>Nach einer <a href="http://blog.kairaven.de/archives/1801-No-De-Mail.html">Idee von Kai Raven</a> (<a href="/uploads/no-de-mail.svg">SVG</a>)</legend>
</figure>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>X in Debian Lenny: Mehr Beschleunigung wagen</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/x-in-debian-lenny-mehr-beschleunigung-wagen</link>
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		<pubDate>Thu, 08 Jan 2009 07:30:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
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		<category><![CDATA[EXA]]></category>
		<category><![CDATA[Lenny]]></category>
		<category><![CDATA[X]]></category>

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		<description><![CDATA[
X in Debian Lenny hatte mit der Grafikkarte in meinem Laptop, einer i945 Probleme, Videos bei aktiviertem Compositing abzuspielen, weswegen ich Desktop-3D-Effekte bisher immer ausschaltete, wenn ich Videos ruckelfrei ansehen wollte. Abhilfe schafft(e) die Aktivierung der neuen Xserver-Beschleunigung EXA, wie im X.org-Wiki beschrieben.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/X_Window_System"><abbr>X</abbr></a> in <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Debian#Versionsgeschichte">Debian Lenny</a> hatte mit der Grafikkarte in meinem Laptop, einer <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Intel_9xx-Serie#i945"><abbr title="Intel 945 Memory Controller Hub">i945</abbr></a> Probleme, Videos bei aktiviertem <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Composition_Manager">Compositing</a> abzuspielen, weswegen ich Desktop-<abbr>3D</abbr>-Effekte bisher immer ausschaltete, wenn ich Videos ruckelfrei ansehen wollte. Abhilfe schafft(e) die Aktivierung der neuen Xserver-Beschleunigung <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/EXA"><abbr>EXA</abbr></a>, wie <a href="http://www.x.org/wiki/ExaStatus">im X.org-Wiki</a> beschrieben.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>25C3-Nachlese: The Conspiracy of Awesome</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/25c3-nachlese-the-conspiracy-of-awesome</link>
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		<pubDate>Fri, 02 Jan 2009 02:26:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Essen]]></category>
		<category><![CDATA[Hardware]]></category>
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		<category><![CDATA[25c3]]></category>
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		<description><![CDATA[
So, nun, da der Congress vorbei ist, hier eine kurze und höchst subjektive Auflistung der Highlights:



Gleich am ersten Tag reichte mir js einen Patch rüber, der TCP-Keepalive in Gajim aktivierte und extrem hilfreich war gegen die unregelmäßigen Aussetzer im WLAN.


Es gab ein Lego Duplo-Areal, dass beinahe immer von mehr Erwachsenen als Kindern bevölkert war (mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
So, nun, da der <a href="http://events.ccc.de/congress/2008">Congress</a> vorbei ist, hier eine kurze und höchst subjektive Auflistung der Highlights:
</p>
<ul>
<li>
Gleich am ersten Tag reichte mir <a href="https://webkeks.org/blog/">js</a> einen Patch rüber, der <abbr title="Transmission Control Protocol">TCP</abbr>-<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Keepalive">Keepalive</a> in <a href="http://www.gajim.org/">Gajim</a> aktivierte und extrem hilfreich war gegen die unregelmäßigen Aussetzer im <abbr title="Wireless Local Area Network">WLAN</abbr>.
</li>
<li>
Es gab ein <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/Lego_Area"><del>Lego</del> <ins>Duplo</ins>-Areal</a>, dass beinahe immer von mehr Erwachsenen als Kindern bevölkert war (<a href="http://www.flickr.com/search/?q=25c3%20lego">mehr Fotos</a> auf Flickr).
</li>
<li>
Das <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/POC"><abbr title="Phone Operation Center">POC</abbr></a> hatte einige nette Spielereien vorzuweisen: Hinter der internen Nummer 2088 (?) verbarg sich ein interaktives Labyrinth; mit den Nummern 8080 und 9090 erreichte man eine Konferenzschaltung; bei der 8666 handelte es sich um eine Sex-Hotline mit eingedostem Gestöhne (<q>Für „Zwei Männer und eine Frau“ wählen sie die Drei.</q>).
</li>
<li>
Beeindruckt war ich insbesondere von der <a href="http://www.youtube.com/watch?v=SZ0xY1oAsrI">Laserharfe</a>, <a href="http://www.withoutatraceroute.com/2008/12/25c3-arrival/">man munkelt</a>, es wäre eine <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Wiimote">Wiimote</a> im Einsatz gewesen.
</li>
<li>
Auf der <i>c-base</i> stellte <em>Experten-Koch</em> Marc Powell von <a href="http://www.foodhacking.com/">food hacking</a> seine <i>Semantic Food Engine</i> vor, die in der Lage ist, einem auf Anfragen wie „Ich habe <em>dies</em>, <em>das</em> und <em>jenes</em>, welches britische Gericht kann man damit kochen ?“ oder „Ich möchte ein ähnliches Gericht wie <em>dieses</em>, allerdings vegetarisch und lila-blassblaukariert.“ Antworten in Form von Rezepten zu geben.
</li>
<li>
Einige meiner Vorschläge schafften es übrigens ins <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/Fahrplan/events/2958.en.html">Jeopardy</a>; die Kategorie „4chan“ wurde von <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/User:BugBlue">BugBlue</a> allerdings recht trocken kommentiert: <q>Wer von euch hat keine Arbeit und Zeit, so etwas raus zu suchen ?</q> <i>Das wäre dann wohl <em>ich</em>.</i>
</li>
<li>
Und zuguterletzt fügte die <abbr title="Nationaldemokratische Partei Deutschlands">NPD</abbr> <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/Hacked/NPD"><em>fast ganz freiwillig</em></a> Affen und <abbr title="Christlich-Demokratische Union">CDU</abbr>-Inhalte in ihre Webauftritte ein (Heise <a href="http://www.heise.de/newsticker/25C3-NPD-Webseiten-fest-in-Hackerhand--/meldung/121009">berichtete</a>).
</li>
</ul>
<p>
Vorträge habe ich nur wenige besucht – die Gelegenheiten zum <em>socialicing</em> und <em>Dinge entdecken</em> sind nun einmal so schnell nicht nachholbar –, weswegen ich wohl noch einige Zeit <a href="http://thepiratebay.org/tag/25c3">Torrents der Vorträge</a> herunterladen werde. Letztendlich stimme ich – leider – in meiner Kritik mit dem überein, was Markus Beckedahl bereits <a href="http://netzpolitik.org/2008/25c3-fahrplan-als-fruehe-beta-erschienen/">im Vorfeld kritisiert hatte</a>: <q cite="http://netzpolitik.org/2008/25c3-fahrplan-als-fruehe-beta-erschienen/"> Viel weniger Politik und Gesellschaft, dafür noch mehr Technik-Krams als im letzten Jahr. Eigentlich schade […]</q>
</p>
<p>
Auf der nachfolgenden Silvester-Party in der c-base traf ich eine Menge neuer Leute, unter Anderem <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Dan_Kaminsky">Dan Kaminsky</a> und seine Freundin <a href="http://www.cleverclevergirl.com/">Crystal</a>, <em>Web-Expertin</em> aus <abbr title="Los Angeles">L.A.</abbr>; die all das als „<em>The Conspiracy of Awesome</em>“ betitelte und meinte, ich solle mich glücklich schätzen, von solchen Personen umgeben zu sein; Recht hat sie. So, hier noch ein Poster für die Bürowand:
</p>
<figure>
<a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/kaminsky-poster.jpg"><img src="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/kaminsky-poster-375x300.jpg" alt="Dan Kaminsky hat aus Versehen das gesamte Internet." title="Kaminsky-Poster"/></a>
<legend><a href="http://www.flickr.com/photos/eecue/1866553071/" class="license cc-by">eecue</a></legend>
</figure>
<p>
<abbr title="postscriptum">P.S.</abbr>: Silvester-Geböller ist <i>ih-bah</i>.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Party like it&#8217;s 1984</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/party-like-its-1984</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/party-like-its-1984#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 26 Dec 2008 21:16:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Multimedia]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>
		<category><![CDATA[25c3]]></category>
		<category><![CDATA[ccc]]></category>

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		<description><![CDATA[


Logo des 25C3



Nothing to hide heißt das Motto des morgen beginnenden 25. Chaos Communication Congress (25C3), bei dem ich hoffentlich wieder überwältigt bin von den Eskapaden der Internet-Elite und ihrer Groupies. Sicherheitsvorkehrungen sind getroffen; ich werde mich in der Nähe der !eof-Area aufhalten, über DECT bin ich wohl unter 2337 und / oder 2525 zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<aside>
<figure>
<img src="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/images/6/67/25C3-logo.png"/>
<legend>Logo des <abbr>25C3</abbr></legend>
</figure>
</aside>
<p>
<em>Nothing to hide</em> heißt das Motto des morgen beginnenden 25. <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Chaos_Communication_Congress">Chaos Communication Congress</a> (<abbr>25C3</abbr>), bei dem ich hoffentlich wieder überwältigt bin von den Eskapaden der <em>Internet-Elite</em> und ihrer Groupies. <a href="http://wiki.c-base.org/coredump/c-base_VPN_mit_Ubuntu">Sicherheitsvorkehrungen</a> sind getroffen; ich werde mich in der Nähe der <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/!eof"><abbr>!eof</abbr>-Area</a> aufhalten, über <abbr>DECT</abbr> bin ich wohl unter 2337 und / oder 2525 zu erreichen.
</p>
<p>
Für alle, die nicht da sein können oder wollen, gibt es natürlich <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/Streaming">Streaming</a> direkt aus dem <abbr>BCC</abbr> (via <a href="http://www.heise.de/newsticker/25c3-Live-Videostreams-aus-dem-Berliner-Congress-Center--/meldung/120925">heise</a>) – und auch eine <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/Dating">Single-Liste</a> ist (wieder) vorhanden; Mister Sex ist erreichbar – wie immer – unter 6966. <a href="http://yolanda.mister-muffin.de/">Yolanda</a> ist leider immer noch nicht fertig, vielleicht wird es das ja rechtzeitig zur nächstjährigen <a href="http://re-publica.de/09/">re:publica</a> … ich wünsche allen für die Tage ein <em>Happy Hacking !</em>
</p>
<blockquote cite="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/Dating#Mann_sucht_Frau">
<p>
Junger Openmoko/Debian/Python Hacker aus Karlsruhe bietet warmes, kuscheliges Bett incl. Dinner&#038;Frühstück und sucht im Gegenzug eine angenehme Gesellschaft für den Abend […]
</p>
</blockquote>
<span class="author">(Name ist dem Verfasser bekannt)</span>
<ins datetime="2008-12-27T04:08:04+00:00">
<p>
<strong>Update:</strong> Bin jetzt auch <a href="http://events.ccc.de/congress/2008/wiki/Dating#Mann_sucht_Hardware">dabei</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Gaius_Baltar">Gaius-Baltar</a>-Style.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Openeverything Berlin</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/openeverything-berlin</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Dec 2008 00:54:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[newthinking]]></category>
		<category><![CDATA[openeverything]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Samstag war ich bei Openeverything Berlin im Newthinking Store (Ankündigung, Programm, internationales Wiki). Die Teilnehmer stellten dort verschiedene offene Initiativen vor. Hier die Highlights:


Industriedesigner Ronen Kadushin entwirft Gegenstände zum Falten und Zusammenstacken – meist Möbel – und lizenziert diese unter BY-NC-SA. Außer einer Fräse (zum Ausschneiden der Form) soll man kein Werkzeug brauchen.


Eine Gruppe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am Samstag war ich bei <a href="http://openeverything.mixxt.de/">Openeverything Berlin</a> im <a href="http://www.newthinking-store.de/">Newthinking Store</a> (<a href="http://netzpolitik.org/2008/openeverything-berlin/">Ankündigung</a>, <a href="http://openeverything.mixxt.de/networks/wiki/index.Programm">Programm</a>, <ins datetime="2008-12-13T04:34:24+00:00"><a href="http://openeverything.wik.is/Berlin">internationales Wiki</a></ins>). Die Teilnehmer stellten dort verschiedene <em>offene</em> Initiativen vor. Hier die Highlights:</p>
<ul>
<li>
Industriedesigner Ronen Kadushin entwirft <a href="http://www.ronen-kadushin.com/Open_Design.asp">Gegenstände zum Falten und Zusammenstacken</a> – meist Möbel – und lizenziert diese unter <a href="http://creativecommons.org/licenses/by-nc-sa/2.0/"><abbr>BY-NC-SA</abbr></a>. Außer einer Fräse (zum Ausschneiden der Form) soll man kein Werkzeug brauchen.
</li>
<li>
Eine Gruppe an der <abbr>UDK</abbr> hat eine <em>universelle Steckverbindung</em> entwickelt, mit der man Möbelfragmente <a href="http://www.lindadesign.de/fragmentstore/presse.php">beliebig zusammenpuzzlen</a> kann. Eine öffentliche Spezifikation steht allerdings noch aus.
</li>
<li>
Riesenmaschinist <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/mitarbeiter/friebe.html">Holm Friebe</a> stellte sein neues Buch <em><a href="urn:isbn:3593386755">Marke Eigenbau</a></em> vor. Es geht um individuelle Produktion a lá <a href="http://www.etsy.com/">Etsy</a>, passenderweise hat jedes Exemplar ein <a href="http://marke-eigenbau.org/buch/die-produktion/">individuelles Cover</a>.
</li>
<li>
Gegen Ende wurde der Film <em><a href="http://www.usnowfilm.com/">Us now</a></em> gezeigt, der verschiedene partizipatorische Initiativen vorstellt. Besonders beeindruckt hat mich das Projekt <em><a href="http://www.directionless.info/">Directionless Enquiries</a></em>: Wenn man eine Frage hat, ruft man eine Nummer an und wird – zum Ortstarif – mit jemandem verbunden (<a href="http://www.usnowfilm.com/logs/18">Interview mit den Machern</a>).
</li>
</ul>
<p>
Mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Volker_Grassmuck">Volker Grassmuck</a> habe ich mich über die Möglichkeit einer neuen Revision seines Buches <em><a href="urn:isbn:3893315691">Freie Software – Zwischen Privat- und Gemeineigentum</a></em> (<a href="http://freie-software.bpb.de/Grassmuck.pdf">Buch als PDF</a>) unterhalten, dies scheitert wohl vorerst daran, dass das Buch mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/QuarkXPress">QuarkXPress</a> produziert wurde und also der Quelltext nicht in einem offenen Format vorliegt.
</p>
<p>
Zudem wiesen mich zwei nette Herren von <em>Steal this Film 2</em> auf <em><a href="http://pad.ma">pad.ma</a></em> hin, ein freies Videoportal mit einer ähnlichen Ausrichtung wie <em><a href="http://yolanda.mister-muffin.de/wiki">Yolanda</a></em>, mit dem Unterschied, dass es funktioniert (allerdings keine Uploadfunktion bietet und außerdem Java braucht). <em>Pad.ma</em> ist ebenfalls frei (<abbr>GPL3</abbr>) und in Python geschrieben – vermutlich wird also noch einiger Code hinüberschwappen.
</p>
<p>
<ins datetime="2008-12-13T04:31:37+00:00"><a href="http://www.ipernity.com/doc/14680/album/98113">Fotos</a> <a href="http://www.guckes.net/pics.2008-12-06/">vom</a> <a href="http://www.guckes.net/pics.2008-12-06A/">Event</a></ins> sind vorhanden; die Vorträge wurden auch auf Video aufgezeichnet und werden (laut Markus) irgendwann verfügbar sein.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Vortrag vom CSS-Erfinder</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/ein-vortrag-vom-css-erfinder</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/ein-vortrag-vom-css-erfinder#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 Nov 2008 17:31:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[css]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>
		<category><![CDATA[opera]]></category>
		<category><![CDATA[web]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute war Håkon Wium Lie im Rahmen der Opera University Tours an der Technischen Universität Berlin und hielt einen Vortrag zum Thema Webstandards, hierbei ging er u. A. auf neue Entwicklungen im Bereich Web (z. B. CSS 3, sowie die HTML-Elemente &#60;video&#62; und &#60;audio&#62;) ein und rief die Zuhörer dazu auf, als Webentwickler selber für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heute war <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/H%C3%A5kon_Wium_Lie">Håkon Wium Lie</a> im Rahmen der <a href="http://www.opera.com/company/education/tours/#germany">Opera University Tours</a> an der Technischen Universität Berlin und hielt einen Vortrag zum Thema Webstandards, hierbei ging er u. A. auf neue Entwicklungen im Bereich Web (z. B. CSS 3, sowie die <abbr>HTML</abbr>-Elemente <code>&lt;video&gt;</code> und <code>&lt;audio&gt;</code>) ein und rief die Zuhörer dazu auf, als Webentwickler selber für die Verbreitung von offenen Standards und patentfreien Formaten wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ogg_Theora">Ogg Theora</a> einzutreten. Weiterhin bemängelte er das Fehlen einer ordentlichen Musiknotationssprache. Witzig: Er hat sein <a href="urn:isbn:0321193121">Buch über CSS</a> fast ganz mit CSS formatiert – <q>to prove a point</q>.</p>
<p>Die Opera University Tour wird in den nächsten Tagen noch in München, Lübeck und Hannover Halt machen; ich kann jedem am Web Interessierten empfehlen, die Chance zu nutzen. Seid ihr jedoch in einer anderen Stadt oder habt keine Zeit, ist das auch nicht schlimm – der mitreisende Praktikant versicherte mir nämlich, dass eine Videoaufnahme des Vortrags bald auf dem <a href="http://my.opera.com/universitytours/blog/">zugehörigen Blog</a> erscheinen würde.</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Once more, with WordPress</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/once-more-with-wordpress</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/once-more-with-wordpress#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 15 Nov 2008 07:54:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>erlehmann</dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[hcard]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[Da mir Serendipity nicht so sehr gefällt, steige ich nun auf WordPress um – ja, genau den stinkenden Haufen Sondermüll, dessen Entwickler, so hört man, wenig Wert auf Sicherheit legen. Am Rande: Ich habe Fefe einmal eine Email geschickt, ob er seine Blogsoftware (Proudly made without PHP, Java, Perl, MySQL and Postgres) veröffentlicht, bekam aber [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Da mir Serendipity <a href="http://board.s9y.org/viewtopic.php?t=13202&amp;postdays=0&amp;postorder=asc&amp;start=0#75027">nicht so sehr gefällt</a>, steige ich nun auf WordPress um – ja, genau den <a href="http://www.andreas.org/blog/?p=411">stinkenden Haufen Sondermüll</a>, dessen Entwickler, so hört man, wenig Wert auf Sicherheit legen. Am Rande: Ich habe <a href="http://www.fefe.de/">Fefe</a> einmal eine Email geschickt, ob er seine Blogsoftware (<q>Proudly made without PHP, Java, Perl, MySQL and Postgres</q>) veröffentlicht, bekam aber nie eine Antwort.</p>

<p>Um mein Blog zu migrieren, nutzte ich den <a href="http://technosailor.com/2007/01/02/new-version-of-serendipity-s9y-to-wordpress-importer-available/">Serendipity-to-WordPress Importer</a>(<a href="http://vavai.net/2008/10/10/serendipity-to-wordpress-migration-toolkit/">via</a>), der alle meine Beiträge, Kategorien und Nutzer übertrug. Kleines Manko: Drafts wurden als publizierte Beiträge importiert.</p>

<p>Als Theme wählte ich <a href="http://www.plaintxt.org/themes/sandbox/">Sandbox</a>, das auch schon der grandiose <a href="http://bethesignal.org/">Jeff Waugh</a> verwendet, ein Stylesheet schreibe ich später. Hinzu kommen verschiedene Plugins, bei deren Installation ich den S9y-Paketmanager durchaus vermisste (weitere folgen später):</p>

<ul>
<li><del><a href="http://www.peterkroener.de/wordpress-plugin-strike-in-del-verwandeln/">Xhtmlstrictify</a></del> <ins>Das Plugin verursacht einen Fehler.</ins></li>
<li><a href="http://www.peterkroener.de/wordpress-plugin-zum-kommentare-zitieren-version-05/">wp-quote-comments 0.5</a> (gepatcht, für semantische und formale Korrektheit)</li>
<li><del><a href="http://wordpress.org/extend/plugins/hcard-commenting/">WP-hCard-Commenting</a> (<a href="http://notizblog.org/projects/wp-hcard-commenting/">via</a>)</del> <ins>Wieder ein Fehler … <code>parsererror: undefined</code></ins></li>
<li><a href="http://fourstarthttp://wordpress.org/extend/plugins/openid/ers.com/2008/02/09/havatar-updated-version-03/">hAvatar</a> (<a href="http://julia-seeliger.de/schalalala-schalalala/#comment-39749">via</a>)</li>
<li><ins datetime="2008-11-27T21:38:06+00:00"><a href="http://urbangiraffe.com/plugins/disable-wpautop/">Disable wpautop</a></ins></li>
</ul>

<p>
Mit ein bisschen PHP habe ich mir meinen <a href="http://www.peterkroener.de/spamschutz-leichtgemacht/">Spamschutz leichtgemacht</a> (eigentlich sollte es das als Plugin geben), um <a href="http://wordpress.org/extend/plugins/openid/">OpenID</a> kümmere ich mich später. Und natürlich halte ich mich auch sonst an die <a href="http://www.peterkroener.de/blog-permalinks-mit-datum-oder-kategorie-sind-doof/">Tips der Experten</a>:</p>
<blockquote cite="http://www.peterkroener.de/blog-permalinks-mit-datum-oder-kategorie-sind-doof/#comment-7431">
<p>Eine Website ist dann gut, wenn nichts mehr da ist, das man löschen kann.</p>
</blockquote>
<cite>Peter Kröner</cite>
<p>Die nächsten Tage über werde ich mich dann wohl damit beschäftigen, <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/HTTP-Statuscode">301-Redirects</a> zu basteln.</p>]]></content:encoded>
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		<title>Storytime (1)</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/storytime-1</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Oct 2008 17:47:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkschleuder]]></category>
		<category><![CDATA[Nihilismus-Reliquien erster Klasse]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Romantisch.
Wollüstig.
Dystopisch.
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
<li><a href="http://www.365tomorrows.com/10/03/saint-john/">Romantisch.</a></li>
<li><a href="http://www.365tomorrows.com/07/01/triangulation/">Wollüstig.</a></li>
<li><a href="http://mcberater.wordpress.com/2008/10/15/dystopia-2010/">Dystopisch.</a></li>
</ul>]]></content:encoded>
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		<title>Neu: hCard mit Hackergotchi</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/neu-hcard-mit-hackergotchi</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/neu-hcard-mit-hackergotchi#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Aug 2008 13:21:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[firefox]]></category>
		<category><![CDATA[gravatar]]></category>
		<category><![CDATA[hcard]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

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		<description><![CDATA[
Julia Seeliger nutzt in ihrem Blog ein neues Theme, das auch Unterstützung für Avatare von Gravatar mitbringt. Auch Webdesigner Peter Kroener ist mit von der Partie. Super denkt sich der unbedarfte Nutzer, noch ein zu allen anderen Systemen inkompatibler Anbieter, bei dem ich mich anmelden muss, um Feature X zu nutzen !. Doch Rettung naht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Julia Seeliger nutzt in <a href="http://julia-seeliger.de/">ihrem Blog</a> ein neues Theme, das auch Unterstützung für Avatare von <a href="http://en.gravatar.com/">Gravatar</a> mitbringt. Auch Webdesigner <a href="http://www.peterkroener.de/">Peter Kroener</a> ist mit von der Partie. <q>Super</q> denkt sich der unbedarfte Nutzer, <q>noch ein zu allen anderen Systemen inkompatibler Anbieter, bei dem ich mich anmelden muss, um <em>Feature X</em> zu nutzen !</q>. Doch Rettung naht – in Form des <a href="http://microformats.org/wiki/hcard">hcard</a>-<a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Mikroformat">Mikroformats</a>.
</p>

<p>
Mikroformate bieten eine Einbettungsmöglichkeit <em>semantischer</em> Inhalte in (X)HTML; über die Attribute <code>class</code>, <code>rel</code> und <code>ref</code> werden die entsprechenden Informationen maschinenlesbar markiert. Die Nutzung von XML-Namensräumen wäre wohl der <em>sauberere</em> Ansatz, verträgt sich jedoch nicht mit <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Tag_soup">Tagsoup</a>-Apologeten wie <a href="http://garv.in/serendipity/index.php">Garvin Hicking</a>, der leider <a href="http://board.s9y.org/viewtopic.php?t=13202&#038;highlight=xhtml">nicht viel von validem Markup hält</a>.
</p>

<p>
Die hCard-Spezifikation basiert auf dem bekannten und verbreiteten Standard <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Vcard">vCard</a> (<a href="http://www.ietf.org/rfc/rfc2426.txt">RFC 2426</a>) und besteht aus einem Stück (X)HTML-Code, das man einfach nur in das eigene Blog einfügen muss. Und diesen muss man natürlich auch nicht unbedingt selbst schreiben, sondern kann ihn sich vom <a href="http://microformats.org/code/hcard/creator">hCard Creator</a> generieren lassen.
</p>

<p>
Und nun zum Nutzen des Ganzen: Mit der Firefox-Erweiterung <a href="https://addons.mozilla.org/en-US/firefox/addon/4106">Operator</a> lassen sich hCards (und weitere Mikroformate) einfach exportieren oder als Mini-Mashup (Kontakt / Ort / Tag in Google Maps / bei Amazon / Flickr finden) nutzen – eine <a href="http://blog.mozilla.com/faaborg/2006/12/16/microformats-part-3-introducing-operator/">ausführliche Erklärung</a> findet sich im Blog von Alex Faaborg. Und für den Blogosphärenkrebs Wordpress existiert ein <a href="http://fourstarters.com/2008/01/20/havatar-wordpress-plugin/">Plugin</a>, das die Avatare aus hCards ausliest und <a href="http://julia-seeliger.de/schalalala-schalalala/#comment-39749">wider Erwarten</a> offenbar <a href="http://wordpresstest.aardverschuiving.com/2_3_1/?p=1#comment-39">funktioniert</a>.
</p>

<p>
Mein Avatar ist übrigens ein <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Hackergotchi">Hackergotchi</a> und <a href="http://wouterverhelst.livejournal.com/21322.html">das macht man so</a>.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>GPG in Standardkonfiguration nicht empfohlen</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/gpg-in-standardkonfiguration-nicht-empfohlen</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/gpg-in-standardkonfiguration-nicht-empfohlen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Aug 2008 13:39:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[bnetza]]></category>
		<category><![CDATA[dsa]]></category>
		<category><![CDATA[gpg]]></category>

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		<description><![CDATA[
Bei einem nächtlichen Gespräch mit Benni von der C-Base erfuhr ich zwei Tatsachen, die für meinen GPG-Vortrag im Newthinking Store von besonderer Relevanz sind: Zunächst veröffentlicht die Bundesnetzagentur jährlich Emfehlungen zur Schlüssellänge mit Abschätzungen, wie lange Schlüssel mit bestimmter Länge noch als sicher anzusehen sind &#8211; soweit, so gut. Auf Seite 7 der Empfehlungen für [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Bei einem nächtlichen Gespräch mit Benni von der <a href="http://c-base.org">C-Base</a> erfuhr ich zwei Tatsachen, die für meinen <a href="http://www.newthinking-store.de/vortrag/gnupg/20080930">GPG-Vortrag im Newthinking Store</a> von besonderer Relevanz sind: Zunächst veröffentlicht die <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/">Bundesnetzagentur</a> jährlich <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/enid/Veroeffentlichungen/Algorithmen_sw.html"><em>Emfehlungen zur Schlüssellänge</em></a> mit Abschätzungen, wie lange Schlüssel mit bestimmter Länge noch als sicher anzusehen sind &#8211; soweit, so gut. Auf Seite 7 der <a href="http://www.bundesnetzagentur.de/media/archive/12198.pdf">Empfehlungen für 2008</a> befindet sich eine Tabelle mit dem Titel <q>Bitlängen für den <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Digital_Signature_Algorithm"><abbr>DSA</abbr></a></q>, die folgendermaßen aussieht:
</p>

<blockquote>

	<table>

		<thead>
<tr>
			<td>Parameter</td>
			<td>bis Ende 2007</td>
			<td><em>bis Ende 2008</em></td>
			<td>bis Ende 2009</td>
			<td>bis Ende 2014</td>
</tr>
		</thead>

		<tr>
			<td><var>p</var></td>
			<td>1024 (Mindestwert)<br/>2048 (Empfehlung)</td>
			<td><em>1280 (Mindestwert)</em><br/>2048 (Empfehlung)</td>
			<td>1536 (Mindestwert)<br/>2048 (Empfehlung)</td>
			<td>2048</td>
		</tr>

		<tr>
			<td><var>q</var></td>
			<td>160</td>
			<td>160</td>
			<td>160</td>
			<td>224</td>
		</tr>

	</table>

</blockquote>

<p>
Schaut man nun in die ursprüngliche <abbr>DSA</abbr>-Spezifikation <a href="http://www.itl.nist.gov/fipspubs/fip186.htm">FIPS 186</a>, wird eine Problematik offensichtlich: Der Parameter <var>p</var> muss nämlich so gewählt werden, dass 2<sup>L-1</sup> &lt; p &lt; 2<sup>L</sup> mit 512 ≤ L ≤ 1024, d.h. ein <var>p</var> mit einer Länge von mehr als 1024 Bits ist <em>schlicht nicht vorgesehen</em>.
</p>

<p>
Und nun zum Zweiten: <strong>Generiert man Schlüssel mit einer aktuellen Version von <abbr>GPG</abbr> und verwendet die Standardeinstellungen, sind alle <abbr>DSA</abbr>-Schlüssel genau 1024 Bits lang und somit laut BNetzA nicht sicher.</strong> Abhilfe schafft die Option <code>--enable-dsa2</code>, mit der <abbr>DSA</abbr>-Schlüssel bis zu 3072 Bits lang generiert werden können oder die Verwendung von <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/RSA"><abbr>RSA</abbr></a>-Schlüsseln, die auch ohne besondere Optionen eine Länge bis zu 4096 Bits haben können.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Berliner Stadtmusikanten</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/die-berliner-stadtmusikanten</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/die-berliner-stadtmusikanten#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 18:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkschleuder]]></category>
		<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Nihilismus-Reliquien erster Klasse]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[berlin]]></category>
		<category><![CDATA[bohème]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[zia]]></category>

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		<description><![CDATA[
Etwas besseres als die Festanstellung finden wir allemal ! prangt in roten Lettern auf der Rückseite des Covers der diesen Monat erschienenen Taschenbuchausgabe von Wir nennen es Arbeit (8,95€; Heyne), und noch vor dem Vorwort wird mit einem Brecht-Zitat nachgetreten: Was ist die Ermordung eines Mannes gegen die Anstellung eines Mannes ? Nachdem mir Rainer [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<q>Etwas besseres als die Festanstellung finden wir allemal !</q> prangt in roten Lettern auf der Rückseite des Covers der diesen Monat erschienenen Taschenbuchausgabe von <em><a href="urn:isbn:978-3-453-60056-0">Wir nennen es Arbeit</a></em> (8,95€; <a href="http://www.randomhouse.de/heyne/">Heyne</a>), und noch vor dem Vorwort wird mit einem Brecht-Zitat nachgetreten: <q>Was ist die <em>Ermordung</em> eines Mannes gegen die <em>Anstellung</em> eines Mannes ?</q> Nachdem mir <em>Rainer der Genfuchs</em> bei einer nächtlichen Unterredung nahegelegt hatte, das Buch doch einmal zu lesen &#8211; es würde meinem Lebensentwurf und insbesondere dem, was ich in Berlin zu finden versuche, ganz gut entsprechen &#8211; bestellte ich es letzten Donnerstag (sicherlich auch, weil ich den Namen Sascha Lobo schon einmal bei <a href="http://www.spreeblick.com/2008/04/01/neuer-spreeblick-autor-sascha-lobo/">Spreeblick</a> und <a href="http://riesenmaschine.de">anderswo</a> gelesen hatte). Um es vorab zu sagen: Ich bin <em>verzückt</em> von diesem Sammelsurium wunderbarer Geschichten aus der Welt der <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Digitale_Boheme#Digitale_Boh.C3.A8me">vernetzten Einzelkämpfer</a>; und das, obwohl mir weite Teile bereits <a href="http://netzpolitik.org">aus</a> <a href="http://heise.de">den</a> <a href="http://slashdot.org">Massenmedien</a> bekannt waren: Die Agenten der <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/">Zentralen Intelligenz Agentur</a> haben ganze Arbeit geleistet.
</p><p>
Doch worum geht es überhaupt ? Wie bereits angedeutet, behandelt das Buch verschiedene netzaffine Subkulturen, deren Lebensansätze vor allem zwei Dinge gemein haben: Erstens handelt es sich um Freiberufler, zweitens wären die von ihnen besetzten Nischen im wirtschaftlich-kulturellen Komplex ohne das Internet nicht entstanden (bzw. nicht in einem nennenswerten Maß nutzbar). Darüber hinaus lassen sich wenige Gemeinsamkeiten ausmachen &#8211; Journalisten, Programmierer, Künstler (im weitesten Sinne), Blogger, Ebay-Powerseller und sicherlich auch einige Progamer sind vertreten in dem, was die Autoren raffiniert als <em>digitale Bohème</em> bezeichnen, und deren Phänomenologie die Autoren sich anschicken in elf Kapiteln &#8211; jeweils zwischen 20 und 30 Seiten lang &#8211; zu ergründen. Glaubt man dem Vorwort, so hatten sie dabei nicht nur Schwierigkeiten, ihr Manuskript überhaupt produziert zu haben (14 Verlage lehnten es ab), ja sie <q>selbst hätten am wenigsten damit gerechnet</q>, dass es überhaupt irgendwo an- oder ein-schlägt &#8211; heute, nach <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Web_2.0">einigen</a> <a href="http://secondlife.com">Hypes</a> <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Generation_Praktikum">mehr</a> leuchtet jedoch ein, wie derart präzise sie da einen Nerv getroffen haben, der ihre Nachricht direkt in die Feuilletons der <a href="http://www.faz.net/s/homepage.html">Totbaum</a>-<a href="http://www.sueddeutsche.de/">Medien</a> weitervermittelte.
</p>

<p>
Passend zum Thema beschäftigt sich das erste Kapitel mit dem Begriff (hier: <em>Prinzip</em>) der Bohème: Von den Anfängen dieser 1830 in Paris entstandenen dritten Klasse (neben <a href="">Bourgeouisie</a> und <a href="">Proletariat</a>)  bis zu den von <a href="http://www.mercedes-bunz.de">Mercedes Bunz</a> propagierten <em><a href="http://www.mercedes-bunz.de/texte/urbaner-penner">urbanen Pennern</a></em> wird da so einiges behandelt, der Schwerpunkt liegt jedoch weniger auf trockener Historie, sondern vielmehr auf dem mit Zugehörigkeit zur <em>kreativen Klasse</em> verbundenen Lebensgefühl und den wirtschaftlichen Auswüchsen desselben. Gewissermaßen als Schock wird sich dann in Kapitel zwei (Titel: <em>Der unflexible Mensch</em>) mit der Situation <em>abhängig Beschäftigter</em> (d.h. den Angestellten) und bedrückenden (lies: <em>unterdrückenden</em>) Konzepten beschäftigt, die Konzernhierarchien innewohnen; am bekanntesten ist hier wohl das <a href="">Bullshit-Prinzip</a>, doch bereits der schlichte Zwang zur stundenplan- (und nicht unbedingt ziel-)orientierten Arbeit unterscheide die Festanstellung vom <em>selbst-bestimmten Arbeiten</em> in fundamentaler Weise &#8211; für mich durchaus nachvollziehbar, wache ich doch lieber ohne Wecker auf.
</p>

<p>
Kapitel drei behandelt laut Überschrift <em>die Währung Respekt</em>, handelt allerdings eher von Aufmerksamkeit, und führt damit hauptsächlich auf Felder, in denen das Ausmaß medialer Rezeption bestimmend und somit von elementarem Interesse ist: Auf der <em><a href="http://spex.de/">Spex</a></em> wird ebenso herumgehackt wie auf <em>Big-Brother</em>-Jürgen, <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Ecko">Marc Ecko</a> hingegen wird gelobt. Am Ende kommt man zu sprechen auf das <em>neue Vitamin B</em> &#8211; Beziehungsnetzwerke, die weniger durch familiären Filz als vielmehr durch Freundschaften mit nicht unbedingt geschäftlichem Charakter gekennzeichnet sind &#8211; und erwähnt ganz nebenbei, dass es Leute gibt, die auf <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Xing_(Online-Community)">Xing</a> (Myspace für <a href="http://www.a-team-coach.de/PK3.jpg">Vizerektoren</a>) <q>allen Ernstes [sic !] <em>über neuntausend</em> bestätigte Kontakte aufweisen</q>.
</p>

<p>
Im folgenden Kapitel geht es dann um den konkreten Gegenentwurf zum Angestelltendasein: <em>Work in Projects</em> lautet das Credo jener, die &#8211; ganz nach <a href="">Al Bundy</a> &#8211; darauf hoffen, Geld mit dem verdienen zu können, was Ihnen mittelfristig Spaß macht (ja, an dich denke ich, Antonia). Armut, Zukunftsangst und die Notwendigkeit eines minimalen Auskommens &#8211; die Autoren sprechen hier von <em>Brotjobs</em> &#8211; als Kehrseiten der Do-it-yourself-Medaille … <strong>ach scheiß drauf !</strong> Ich bin grad im <em>St. Oberholz</em> angekommen und hier sind <em>mindestens hundert</em> Leute mit Macs ! (Den nachfolgenden Text habe ich bereits vorher verfasst.)
</p>

<p>
Als Mangel empfinde ich die stellenweise fehlende Tiefe &#8211; zweifellos der umfangreichen Materie geschuldet, stört es mich doch sehr, wenn z.B. <a href="http://www.fon.com/de/">Fon</a> und <a href="http://start.freifunk.net/">Freifunk</a> erwähnt werden, der fundamentale Unterschied &#8211; Kontrolle der Nutzer über die Infrastruktur &#8211; jedoch ungenannt bleibt. Auch ließe sich wohl in manch ausschweifenden Textpassagen mehr Inhalt unterbringen: So wird das Prinzip von <em><a href="http://creativecommons.org">Creative Commons</a></em> gleich mehrfach erwähnt, eine kurze Erklärung der Lizenzoptionen fehlt allerdings. Ansonsten stören neben (zu) oft auftauchenden <a href="http://www.apple.com/de/">Mac</a>-Vergleichen (unmarkierter <a href="http://adnation.de">Adnation</a>-Content ?) nur die gelegentlich eingestreuten Rechtschreibfehler (<a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Toni_Mahoni">Toni Mahoni</a> auf <strong>spreeblic.com</strong> ? Das hätte doch spätestens beim <em>unit test</em> auffallen müssen !).
</p>

<p>
Subjektives Fazit: <em>Wir nennen es Arbeit</em> ist Zustandsbeschreibung, Analyse und Manifest zugleich &#8211; man möge mir verzeihen, wenn ich es zu einem gewissen Grad auch als <em>Anleitung</em> verstehe, schließlich bin ich jung, bereits der Kultur wegen in die <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Berlin">Hauptstadt der Vollbeschäftigung</a> gezogen (Kapitel 6), verabscheue <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/On_Bullshit">Bullshit</a> (Kapitel 2), <a href="http://dieweltistgarnichtso.net/">blogge</a> (Kapitel 8) und träume von einer postindustriellen, individualisierten und egalitären Gesellschaft (Kapitel 11), in der man Geld mit dem verdienen kann, was einem Spaß macht (Kapitel 3). Vom erwähnten Cafe <em>St. Oberholz</em> werde ich daher gleich weiterziehen, zum heutigen Berliner <a href="http://www.webmontag.de/doku.php?id=berlin">Web-Montag</a>.
</p>

<p>
<strong>Update:</strong> Auf die von mir emfundenen Mängel angesprochen meinte Lobo, das sich das Buch nicht an Menschen wie mich richte; eher sollen die Kreativen es ihren Eltern in die Hand geben, auf dass die endlich den Eindruck loswerden, ihr Spross würde ausschließlich faulenzen.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Videos einbetten &#8211; standardkonform und ohne Flash</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/videos-einbetten-standardkonform-und-ohne-flash</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/videos-einbetten-standardkonform-und-ohne-flash#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 04 Jul 2008 00:34:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[flash]]></category>
		<category><![CDATA[html]]></category>
		<category><![CDATA[video]]></category>

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		<description><![CDATA[
Für Videos wird im Web meistens Adobe Flash verwendet  &#8211; Gerrit van Aaken berichtete (via Peter Kröner), dabei ergeben sich allerdings einige Problematiken, die sowohl technischer, als auch ideologischer Natur sind. Mit (X)HTML5 soll zwar eine Lösung &#8211; in Form des Video-Elements &#8211; erscheinen, da die Spezifikation jedoch noch nicht fertiggestellt ist, wird diese [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Für Videos wird im Web meistens <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Flash">Adobe Flash</a> verwendet  &#8211; <a href="http://praegnanz.de/essays/der-heilige-gral-des-webvideo">Gerrit van Aaken berichtete</a> (via <a href="http://www.peterkroener.de/links-5/">Peter Kröner</a>), dabei ergeben sich allerdings einige <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Adobe_Flash#Nachteile">Problematiken</a>, die sowohl technischer, als auch ideologischer Natur sind. Mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTML 5">(X)HTML5</a> soll zwar eine Lösung &#8211; in Form des <a href="http://www.whatwg.org/specs/web-apps/current-work/multipage/video.html#video">Video-Elements</a> &#8211; erscheinen, da die Spezifikation jedoch noch nicht fertiggestellt ist, wird diese Möglichkeit zur Zeit im besten Fall nur von Entwicklerversionen der Browser unterstützt.
</p>
<p>
Bis HTML 5 spezifiziert und implementiert ist, kann man für standardkonformes Einbetten von Videos das in (X)HTML enthaltene <a href="http://de.selfhtml.org/html/multimedia/objekte.htm">Object-Element</a> verwenden. Bei dieser Vorgehensweise wird das Video allerdings üblicherweise sofort abgespielt; dies ist nicht immer erwünscht. Durch den Einsatz von Javascript lässt sich dieser Mangel beheben.
</p><p>
Zunächst wird innerhalb des Body-Elementes der Website ein Object-Element erstellt. Dieses erhält ein Id-Attribut, um es identifizierbar zu machen. Zudem erhält es Fallback-Inhalt, der auf das Fehlen eines passenden Mediaplayer-Plugins hinweist. <del>Als Film wird hier die 480p-Version von <em><a href="http://www.bigbuckbunny.org">Big Buck Bunny</a></em> verwendet.</del>
</p>
<p>
<code>
&lt;object
    id="video"
    type="application/ogg"
    width="720"
    height="400"
    data="movie.ogg"
&gt;
    &lt;p&gt;
        &lt;strong&gt;Dein Browser unterstützt das Abspielen von &lt;em&gt;Ogg-Theora&lt;/em&gt;-Videos nicht.&lt;/strong&gt;
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
        Um dieses Video anzuschauen, installiere
        &lt;a href="http://www.videolan.org/vlc/"&gt;VLC&lt;/a&gt;,
        &lt;a href="http://www.mplayerhq.hu/design7/dload.html"&gt;mplayer&lt;/a&gt; or
        &lt;a href="http://wiki.xiph.org/index.php/TheoraSoftwarePlayers"&gt;einen anderen Mmediaplayer&lt;/a&gt;, der
        &lt;a href="http://theora.org/faq/#what"&gt;Ogg-Theora&lt;/a&gt;-Videos abspielen kann.
    &lt;/p&gt;
    &lt;p&gt;
        For installation instructions, see the &lt;a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Media_help_(Ogg)"&gt;Wikipedia Media Help&lt;/a&gt;.
    &lt;/p&gt;
&lt;/object&gt;
</code>
</p>

<p>
Damit das Object-Element nicht sofort angezeigt wird, fügt man zwei Javascript-Funktionen hinzu: Eine, die das Video versteckt, und eine zweite, die es für die Dauer des Filmchens anzeigt und dann die &#8220;Versteck-Funktion&#8221; aufruft:
</p>
<p>
<code>
&lt;script type="text/javascript"&gt;&lt;![CDATA[
    function hide_movie()
        {
        document.getElementById('video').style.display      = 'none';
        document.getElementById('preview').style.display    = 'block';
        }

    function show_movie()
        {
        document.getElementById('video').style.display      = 'block';
        document.getElementById('preview').style.display    = 'none';
        window.setTimeout("hide_movie()",36000);
        }
]]&gt;&lt;/script&gt;
</code>
</p>

<p>
Vorschaubild und Button &#8211; zum Aufrufen des Javascripts &#8211; sind auch fein ! Zugterletzt bekommt das <del>Body</del> <ins>Object</ins>-Element ein Attribut <code><del>onload="hide_movie()"</del> <ins>style="display:none;"</ins></code>, um das Video zu verstecken; zu beachten ist, dass <del>dieses &#8211; zumindest im Firefox 3.0 &#8211; nur ausgelöst wird, sofern das im Object-Element referenzierte Video pufferfrei ladbar ist</del> <ins>Nutzer ohne Javascript das Nachsehen haben</ins>.
</p>
<p>
<code>
&lt;div id="preview"&gt;
    &lt;img src="preview.jpg" alt="Vorschaubild" height="400" width="720"/&gt;
    &lt;button name="playback" type="button" onclick="show_movie()" value="Plackback"&gt;
        &lt;img src="media-playback-start.png" alt="Plackback" height="128" width="128" /&gt;
    &lt;/button&gt;
&lt;/div&gt;
</code>
</p>

<p>
Wer Spaß daran hat, darf gerne den Playback-Button per CSS auf das Vorschaubild legen und einen Download-Button hinzufügen. Die vorliegende Methode ist übrigens XHTML-konform, funktioniert auch ohne Javascript, und wurde ursprünglich als Teil des (noch unfertigen) Video-CMS <a href="http://yolanda.mister-muffin.de/">Yolanda</a> entwickelt. In diesem Sinne: <strong>Friede den Webstandards, Krieg den proprietären Palästen !</strong>
</p>

<p>
<strong>Update:</strong> <a href="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/video-object.xhtml">Demo</a>; blöderweise wird <code>onload="hide_movie()"</code> zumindest im Firefox 3 erst nach vollständigem Puffern des Videos ausgelöst. Ideen ?
</p>

<p>
<strong>Update:</strong> <a href="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/video-object-2.xhtml">Neue Demo</a>. Aber ohne Javascript ist der Button funktionslos.
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/videos-einbetten-standardkonform-und-ohne-flash/feed</wfw:commentRss>
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		</item>
		<item>
		<title>Scripts&#8217;R&#039;Us: Remote Crashing Gajim</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/scriptsrus-remote-crashing-gajim</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/scriptsrus-remote-crashing-gajim#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Jun 2008 02:34:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[gajim]]></category>
		<category><![CDATA[jabber]]></category>
		<category><![CDATA[xml]]></category>

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		<description><![CDATA[
Gajim-Quitter is a little tool that registers a Jabber account, and sends well-formed, but invalid messages to the Gajim lead developer and the Gajim groupchat. Due to a bug, the jabber client Gajim crashes on receiving invalid (yet well-formed) namespace-malformed XML – namely tags with an undefined namespace.


Gajim-Quitter was coded in expect(1); programming it was [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/gajim-quitter"><em>Gajim-Quitter</em></a> is a little tool that registers a Jabber account, and sends well-formed, but invalid messages to the Gajim lead developer and the Gajim groupchat. <a href="http://trac.gajim.org/ticket/3083">Due to a bug</a>, the jabber client <a href="http://gajim.org/">Gajim</a> crashes on receiving <del datetime="2008-11-28T12:53:55+00:00">invalid (yet well-formed)</del> <ins datetime="2008-11-28T12:53:55+00:00">namespace-malformed</ins> XML – namely tags with an undefined namespace.
</p>
<p>
<em>Gajim-Quitter</em> was coded in <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Expect">expect(1)</a>; programming it was quite interesting, <a href="http://www.saint-andre.com/jabber/telnet.txt">these</a> <a href="http://www.litfuel.net/plush/?postid=142">two</a> articles (and the relevant <a href="http://www.xmpp.org/rfcs/">RFCs</a> and <a href="http://www.xmpp.org/extensions/">XEPs</a>) helped me a lot. It would probably be a fun exercise for beginner-level programming courses to build a simple Jabber client.
</p>
<p>
<strong>If you want to be safe, use another Jabber client until the issue is fixed.</strong>
</p>
<ins datetime="2008-11-28T12:59:45+00:00"><p>
<strong>Update:</strong> Shortly after publishing this program it has come to my attention that the problem cannot be fixed in the client. Thus, the specification will probably be changed to require that servers check the transmitted XML for validity, which would in turn mean that everyone sending malformed XML will be disconnected.</p></ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Constructing a regular expression that matches URIs</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/constructing-a-regular-expression-that-matches-uris</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/constructing-a-regular-expression-that-matches-uris#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 19:27:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[gajim]]></category>
		<category><![CDATA[regex]]></category>
		<category><![CDATA[uri]]></category>

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		<description><![CDATA[
URI matching is commonly needed, most notably for URL matching &#8211; chat clients use this to create links in what is otherwise plain (and not hyper-) text. However, many regexes that are supposed to do exactly that fail on encountering uncommon, yet valid characters, because programmers don&#8217;t follow the RFC (many probably don&#8217;t even read [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://en.wikipedia.org/wiki/URI">URI</a> matching is commonly needed, most notably for <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/URI">URL</a> matching &#8211; chat clients use this to create links in what is otherwise plain (and not hyper-) text. However, many regexes that are supposed to do exactly that fail on encountering uncommon, yet valid characters, because programmers don&#8217;t follow the RFC (many probably don&#8217;t even read it).
</p>
<p>
Additionally, users are <em>stupid</em>: While according to <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc3986">RFC 3986</a>, <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Brackets#Angle_brackets_or_chevrons_.E2.8C.A9.C2.A0.E2.8C.AA"><em>chevrons</em></a> should be used to designate URIs, often people use <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Brackets#Parentheses__.28_.29"><em>parentheses</em></a>. When developers try to compensate for this, they create undesired &#8211; and more than often unexpected &#8211; behaviour: Links created from <em>perfectly valid URIs</em> are suddenly broken &#8211; see, for example, <a href="http://trac.gajim.org/ticket/3715">the chat client Gajim</a> (and also the bugtracker / wiki Trac).
</p><p>
According to RFC 3986, <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc3986#section-1.1.1">subsection 1.1.1</a> , <q>URI[s] begin[s] with a <em>scheme name</em></q>, which, according to <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc3986#section-3.1">subsection 3.1</a> <q>consist of a sequence of characters beginning with a letter and followed by any combination of letters, digits, plus (&#8220;+&#8221;), period (&#8220;.&#8221;), or hyphen (&#8220;-&#8221;)</q>. Therefore, the correct regular expression for a scheme name is
<code>
[A-Za-z][A-Za-z0-9\+\.\-]*
</code>
.
</p>
<p>
After the scheme name, a colon (&#8220;:&#8221;) follows &#8211; the rest is scheme-specifix synthax; according to sections <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc3986#section-2.2">2.2</a> and <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc3986#section-2.3">2.3</a> we only know it uses a limited set of characters, namely those reserved for delimiting data (&#8220;:&#8221;, &#8220;/&#8221;, &#8220;?&#8221;, &#8220;#&#8221;, &#8220;[", "]&#8220;, &#8220;@&#8221;, &#8220;!&#8221;, &#8220;$&#8221;, &#8220;&amp;&#8221;, &#8220;&#8216;&#8221;, &#8220;(&#8220;, &#8220;)&#8221;, &#8220;*&#8221;, &#8220;+&#8221;, &#8220;,&#8221;, &#8220;;&#8221;, &#8220;=&#8221;) and unreserved ones, which <q>include uppercase and lowercase
   letters, decimal digits, hyphen, period, underscore, and tilde</q>. This extends the regular expression to
<code>
[A-Za-z][A-Za-z0-9\+\.\-]*:[A-Za-z0-9\.\-_~:/\?#\[\]@!\$&amp;'\(\)\*\+,;=]+
</code>
- metacharacters (&#8220;[", "\", "$", "." "?", "*", "+" "(", ")") <ins>and the range specifier ("-")</ins> properly encoded, of course.
</p>
<p>
"But wait", you may be thinking right now, "how can I include other characters - umlauts, for example - in URIs, then ?" Well, you <em>can't</em>. But you <em>can</em> describe a resource that contains characters not listed in the above paragraph by means of <em>percent-encoding</em>, a method detailed in <a href="http://tools.ietf.org/html/rfc3986#section-2.1">section 2.1</a> to <q>represent a data octet in a component when that octet's corresponding character is outside the allowed set or is being used as a delimiter of, or within, the component</q>. A percent-encoded character takes the form of a percent character ("%"), followed by two hexadecimal digits - the space character, for example, is encoded as "%20". This gives us the expression
<code>
%[A-Fa-f0-9]{2}
</code>
, which can be added to the existing URI matching expression:
<code>
[A-Za-z][A-Za-z0-9\+\.\-]*:([A-Za-z0-9\.\-_~:/\?#\[\]@!\$&amp;'\(\)\*\+,;=]|%[A-Fa-f0-9]{2})+
</code>
will catch any valid URI (and probably some invalid ones too).
</p>
<p>
Now, what about the parenthesis problem that surfaced in the beginning ? A simple solution is just to define an additional expression that matches on URIs, but only if they are preceeded by an opening parenthesis (this feature is called "positive lookbehind") and followed by a closing parenthesis ("positive lookahead"). We get
<code>
(?&lt;=\()[A-Za-z][A-Za-z0-9\+\.\-]*:([A-Za-z0-9\.\-_~:/\?#\[\]@!\$&amp;'\(\)\*\+,;=]|%[A-Fa-f0-9]{2})+(?=\))
</code>
.
Combining the two massive expressions by means of a simple <em>OR</em> yields the final result:
<code>
((?&lt;=\()[A-Za-z][A-Za-z0-9\+\.\-]*:([A-Za-z0-9\.\-_~:/\?#\[\]@!\$&amp;'\(\)\*\+,;=]|%[A-Fa-f0-9]{2})+(?=\)))|([A-Za-z][A-Za-z0-9\+\.\-]*:([A-Za-z0-9\.\-_~:/\?#\[\]@!\$&amp;'\(\)\*\+,;=]|%[A-Fa-f0-9]{2})+)
</code>
.
</p>

<ins><p>
<strong>Update:</strong> Shortly after Gajim <a href="http://trac.gajim.org/changeset/9845">implemented</a> it, it became clear that I had forgotten to escape the literal minus sign ("-"), which wouldn't be matched then. This has since been corrected (in this post and <a href="http://trac.gajim.org/changeset/9852">in Gajim</a>).
</p></ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Anbiedern und gewinnen !</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/anbiedern-und-gewinnen</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/anbiedern-und-gewinnen#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Jun 2008 08:05:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Linkschleuder]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[buch]]></category>
		<category><![CDATA[s9y]]></category>

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		<description><![CDATA[
Zum Bloggen verwende verwendete ich Serendipity, kurz S9y. Wenn ich mich recht erinnern kann, empfahl mein Lieblingshoster ebendies &#8211; ich kannte sonst nur die andere Weblog-Software und die hat offenbar keinen besonders guten Ruf. Nungut, ich bin zufrieden, auch wenn ich PHP (die Sprache, in der S9y geschrieben ist) immer noch nicht mag.


Anlass dieses Beitrags [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Zum Bloggen <del datetime="2008-11-28T13:05:22+00:00">verwende</del> <ins datetime="2008-11-28T13:05:22+00:00"><a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/once-more-with-wordpress">verwendete</a></ins> ich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/S9y">Serendipity</a>, kurz S9y. Wenn ich mich recht erinnern kann, empfahl mein <a href="http://tiggerswelt.net/">Lieblingshoster</a> ebendies &#8211; ich kannte sonst nur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wordpress">die andere Weblog-Software</a> und die hat offenbar <a href="http://blogsecurity.net/wordpress/blogwatch/blogwatch/">keinen</a> <a href="http://blogsecurity.net/wordpress/interview-280607/">besonders</a> <a href="http://it.slashdot.org/article.pl?sid=07/05/24/167223">guten</a> <a href="http://www.google.com/search?ie=UTF-8&#038;oe=UTF-8&#038;sourceid=navclient&#038;gfns=1&#038;q=wordpress+vulnerabilities">Ruf</a>. Nungut, ich bin zufrieden, auch wenn ich PHP (die Sprache, in der S9y geschrieben ist) immer noch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Php#M.C3.A4ngel">nicht mag</a>.
</p>
<p>
Anlass dieses Beitrags ist das Erscheinen eines neuen <a href="https://www.opensourcepress.de/index.php?26&#038;backPID=178&#038;tt_products=167">Buches</a> zu S9y &#8211; oder vielmehr das Gewinnspiel zum <a href="http://blog.s9y.org/archives/195-Serendipity-Handbuch.html">Serendipity-Handbuch</a>: Allein durch das Verlinken habe ich wohl eine reelle 3-zu-<del>2</del><ins>3</ins>4-Chance (Anzahl der aktuellen Trackbacks minus zwei minus die paar, die gar nicht gewinnen wollen<ins>, plus &#8220;manuelle&#8221; Trackbacks</ins>), weitere zwei Exemplare gehen an die Spaßvögel, die die Preisfragen am anbiederndsten beantworten (via <a href="http://wohnzimmerhostblogger.de/archives/1240-Des-Bloggers-Schweizer-Taschenmesser.html">Wohnzimmerhostblogger</a>). Nungut, frisch ans Werk !
</p><h3>Preisfrage 1: <q>Aus welchem Grund sollte man sich das Buch eigentlich kaufen, wenn man es nicht gerade gewinnt?</q></h3>
<p>
Nun, das <a href="https://www.opensourcepress.de/fileadmin/osp/pdf/s9y_inhalt.pdf">Inhaltsverzeichnis</a> schaut enorm aus, 752 Seiten sind wohl auch tatsächlich eine Menge Platz für Inhalte (zum Vergleich: Schneiers &#8220;<a href="http://www.schneier.com/book-applied.html">Angewandte Kryptografie</a>&#8221; hat 784). Das <a href="https://www.opensourcepress.de/fileadmin/osp/pdf/s9y_leseprobe.pdf">Probekapitel</a> behandelt leider &#8220;nur&#8221; die Einrichtung der Software &#8211; etwas, womit ich nun keinerlei Erfahrung habe (dank an den Hoster an dieser Stelle) und was ich wohl auch nicht mehr all zu oft brauchen werde &#8211; liest sich jedoch recht flüssig und vor allem sehr strukturiert. Die Frage finde ich aber doch reichlich dämlich &#8211; ich kenne das Buch doch gar nicht ! Genau diese Tatsache wäre zwar ein guter Grund, es mir zu überlassen (in der Hoffnung, dass ich eine qualifizierte Rezension schreiben möge), schlussendlich lässt sich mit dieser Antwort doch wohl kein<del>en Blumentopf</del> <ins>Buch</ins> gewinnen. Daher entschied ich mich dann doch lieber dazu, einen thematisch passenden <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Haiku"><em>Haiku</em></a> zu schreiben (lächerlich mache ich mich hier, in der Hoffnung, dass es gewitzt genug rüberkommt für einen Gewinn):
</p>
<p>
Bloggen wollte ich,<br />
wählte Serendipity;<br />
mir fehlt ein Handbuch.
</p>
<p>
Wunderbar schwachsinnig, nicht ? Schon <em>Speeblick</em> habe ich ja mit einem spontan erfundenen Slogan <a href="http://www.spreeblick.com/2008/05/28/was-frauen-wollern/#comment-677688">verzaubert</a>, hoffentlich klappt das alles hier nochmal; also auch mit dem <a href="http://www.spreeblick.com/2008/04/29/1mai-geschenkt/">Gewinnen</a> und so.
</p>
<h3>Preisfrage 2: <q>Was gefällt euch am besten an Serendipity?</q></h3>
<p>
Ganz klar <a href="http://spartacus.s9y.org/">Spartacus</a>, das mir, dem Bloglaien, ein einfaches Plugin-Management ermöglicht. Ähnlich wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Apt-get">APT</a> möchte ich es nicht mehr missen; sollte ich je auf ein anderes Blogsystem umsteigen, <em>muss</em> dies etwas vergleichbares vorweisen können &#8211; als Ausnahme denkbar wäre wohl nur die Totbaumversion.
</p>
<p>
P.S.: Na, wie isses &#8211; würde ich mich gut als <a href="http://www.hayungs.de/hayungs31/?p=616"><del>Bloghure</del> <ins>Werbeblogger</ins></a> machen ?
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Mal wieder schrott: Ubuntu Hardy Hedgehog</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/mal-wieder-schrott-ubuntu-hardy-hedgehog</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/mal-wieder-schrott-ubuntu-hardy-hedgehog#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 03:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=28</guid>
		<description><![CDATA[
Vor einem Jahr hab ich mir für ca. 700 Euro den Dell Inspiron 6400 Laptop gekauft, mit Ubuntu. Dieses war im Sommer schon schrott, weil irgendwie Upgrades in das System gekommen sind. Fand ich schon wunderlich, weil ich nur in Internetnähe war. Kostete mich dann etwas Zeit, weil Dell dafür keine Garantie übernehmen wollte. Vor [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Vor einem Jahr hab ich mir für ca. 700 Euro den <em>Dell Inspiron 6400 Laptop</em> gekauft, mit Ubuntu. Dieses war im Sommer schon schrott, weil irgendwie Upgrades in das System gekommen sind. Fand ich schon wunderlich, weil ich nur in Internetnähe war. Kostete mich dann etwas Zeit, weil Dell dafür keine Garantie übernehmen wollte. Vor zwei Monaten hab ich es wieder tadellos ans Laufen bekommen. Heute dann das nächste Upgrade: GPG ist kaputt. <em>Einfach so.</em> Ohne Verschlüsselung ist meine Privatsphäre aber weitgehend schutzlos.
</p>
<p>
<a href="http://en.wiktionary.org/wiki/TLDR">TL;DR</a>: Das Ubantuh-Upgrade funktioniert zunächst nicht (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Enlightened_Sound_Daemon">ESD</a> blockiert <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Dbus">D-Bus</a> und man kann sich nicht anmelden) und frisst dann meine Kryptoschlüssel und so einige andere versteckte Ordner. Jetzt ratet mal, von welcher Art Dateien ich <em>keine</em> Backups gemacht habe ? Und noch bevor jemand etwas von Inkompetenz murmelt, tue ich es gleich selber und liste bei dieser Gelegenheit auch gleich auf, was mir sonst noch aufgefallen ist: So lagert z.B. der von mit genutzte Chatclient <a href="http://gajim.org/">Gajim</a> offenbar alle (verschlüsselt übertragenen) Nachrichten im Klartext. Einzig mein <em>Web of Trust</em> ist also wieder bei Null; <em>and nothing (else) of value was lost</em> &#8211; nunja, gesetzt den Fall, dass mein Blog nicht von <em>sicherheitsbewussten potentiellen Arbeitgebern</em> gelesen wird …
</p>
<p>
Die Schablone zum ersten Absatz gibt&#8217;s übrigens <a href="http://netzpolitik.org/2007/mal-wieder-schrott-casio-ex-s770/">auf Netzpolitik.org</a>.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>informationen zur aktuellen lage in sachen überwachung (live-blog)</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/informationen-zur-aktuellen-lage-in-sachen-uberwachung-live-blog</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/informationen-zur-aktuellen-lage-in-sachen-uberwachung-live-blog#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 May 2008 21:29:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=25</guid>
		<description><![CDATA[
Update: Liveblogging in geschlossener Textform lohnt nicht &#8211; möglicherweise kann ich es auch einfach nicht. Auf jeden Fall sollte ich mir beim nächsten Versuch ein Programm besorgen, das automatisch Timestamps erstellt oder einfach gleich eine Videokamera nehmen und streamen. Den &#8211; zugegeben blamablen &#8211; Text lass ich hier einfach mal stehen, von wegen historisches Interesse [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<strong>Update:</strong> Liveblogging in geschlossener Textform lohnt nicht &#8211; möglicherweise kann ich es auch einfach nicht. Auf jeden Fall sollte ich mir beim nächsten Versuch ein Programm besorgen, das automatisch Timestamps erstellt oder einfach gleich eine Videokamera nehmen und streamen. Den &#8211; zugegeben <em>blamablen</em> &#8211; Text lass ich hier einfach mal stehen, von wegen historisches Interesse und so, vllt. bessere ich die fehlenden Stellen ja noch nach.
</p>
<hr />
<p>An dieser Stelle werde ich ab 19:22 MESZ einen ersten Versuch starten, von einer Veranstaltung live mitzubloggen. Ich befinde mich in Berlin, im Newthinking Store, es ist ein lauer Sommerabend, ich habe zu viel Kaffee getrunken und schwächele daher ein wenig.</p>
<p>Titel der Veranstaltung ist <a href="http://store.newthinking.de/vortrag/sicherheitswahn/20080529">&#8220;Überwachungsterror, Sicherheitswahn und die Sehnsucht nach dem autoritären Staat&#8221;</a>; sie wird organisiert von den &#8220;JungdemokratInnen&#8221; bzw. der &#8220;Jungen Linken&#8221;; Moderatorin ist Barbara Schöning, es nehmen Constanze Kurz (Informatikerin, CCC-Sprecherin) und Jan Schallaböck (Jurist, ULD Schleswig-Holstein, UN Internet Governance Forum) teil.
</p><p>
19:24 &#8211; Die Moderatorin kündigt drei inhaltliche &#8220;Blöcke&#8221; an.
<ol>
<li>Welche technologischen Möglichkeiten, welche rechtlichen Grundlagen gibt es ? Kurz: Was ist <em>aktuell</em> ?</li>
<li>Welche Rolle spielen private Akteure ?</li>
<li>Wie sind die gesellschaftlichen Auswirkungen dieser Entwicklungen ?</li>
</ol>
Danach wird eine offene Diskussion anvisiert.
</p>
<p>
19:27 &#8211; Schallaböck fängt an, läuft Folien mit Begriffen wie &#8220;Steuernummer&#8221; oder &#8220;biometrischer Personalausweis&#8221; durch. Dann ein Plakat: &#8220;Freiheit ist keine Salami&#8221; &#8211; Scheibentaktik. Frage: &#8220;Wer ist der Hund &#8211; Schäuble und seine Freunde ?&#8221;  Klarstellung: <q>Wir leben <em>noch nicht</em> in einem Überwachungsstaat. [...]</q> &#8211; Burkhard Hirsch.
</p>
<p>
19:30 &#8211; Clickstreams &#8211; Doubleclick etc. &#8211; Provider haben die Möglichkeit, Daten automatisch auszuwerten, Google schaltet automatisiert Werbung &#8211; soziale Netzwerke lassen sich abbilden &#8211; Fototagging &#8211; Internet-Suchanfragen (Stichwort AOL). Ganz andere Qualität als &#8220;klassische&#8221; Überwachung: Minutiöser Charakter. Folie zeigt chinesische Anfrage an Yahoo. Konsequenzen des AOL-Datenlecks, Ermittelung einzelner Personen, Googles Ankündigung zur Berufsberatung wundert nicht. Datenschutzpolicies bei Suchbetreibern.
</p>
<p>
19:35 &#8211; Googles ist eine &#8220;Dog Company&#8221; &#8211; <q>On the internet, nobody knows, you are a dog</q> &#8211; wer ist der Hund ? <q>Sind wir alle die Hunde ?</q>. Wie lange können wir uns noch anonym im Netz bewegen ? Weg von pauschalen Horrorszenarien &#8211; warum ist Datenschutz wichtig ? Volkszählungsurteil → Überwachung ändert individuelles Verhalten, in der Diskussion oft vernachlässigt das Gemeinwohl als Ganzes kann allerdings auch leiden. Zwischenfazit: Datenverarbeitung könnte eine Risikotechnologie sein, Datenlecks sind kaum mehr zu zählen, Konzerne gehen auch finanzielle Risiken (durch Strafen) ein.
</p>
<p>
19:38 &#8211; Datenschutzgrundprinzipien &#8211; sieben goldenen Regeln:
<ul>
<li>Rechtmäßigkeit</li>
<li>Einwilligung</li>
<li>HIER MEHR, FOLIE ANFORDERN</li>
</ul>
Problem: Keine Einhaltung dieser Grundsätze. ULD kann das allerdings nicht erzwingen, ist machtlos.
</p>
<p>
19:40 Moderatorin fordert Constanze Kurz auf, aktuelle Lage zu skizzieren. Diese greift das Bild mit der Salami auf, kündigt technikfokussierte Betrachtung an. Aktuell sind:
<ul>
<li>Online-Durchsuchung, SPD würde vllt. doch nicht so ganz zustimmen. Innenminister feiert nach dem BVerfG-Urteil (hat vllt. das Urteil nicht gelesen), alle haben gejubelt</li>
<li>Aktuell neue Frage nach neuer Behörde &#8220;Überachungszentrale&#8221; &#8211; Assoziation zum Reichssicherheitshauptamt, Vorbild ist doch eher bei der NSA zu suchen. Konzeptpapier ist zur Zeit nicht mehrheitsfähig, Wahlvolk <q>spackt</q>.</li>
<li>Gemeinsame Lagezentren &#8211; Antiterrordatei &#8211; technische und besonders <em>juristische</em> Problematiken (Trennungsgebot) &#8211; zuständige Gremien (parlamentarisches Kontrollgremioum) sind <q>nach eigenem Bekunden schon längst nicht mehr Kontrolleure</q></li>
<li>Beispiel &#8220;Bundestrojaner&#8221;: <q>Technische Fakten werden weitgehend ignoriert.</q> Beim biometrischen Personalausweis ebenso &#8211; Stichwort: <q>Sicherheitssimulation</q>, RFID ein Unischerheitsfaktor, sensible biometrische Daten werden ins Ausland verteilt.</li>
</ul>
</p>
<p>
19:47 &#8211; Rein technisch sind viele Überwachungsansätze nicht geeignet, ermittliungstaktische bzw. präventive Erfolge sind <q>erschreckend gering</q>. Beispiel Telefonüberwachung &#8211; nicht gerechtfertigt &#8211; wissenschaftliche Studien werden oft ignoriert / zurückgehalten, wie beim biometrischen Reisepass oder der VDS (erst nach der Abstimmung wird veröffentlicht). Bundesjustizministerium stellt sich der Debatte nicht, Diskurse werden teilweise nicht geführt. Beispiel biometrischer Reisepass &#8211; Informationskampagne wurde eingestellt, Rechtfertigung nicht mehr gegeben, <q>Presseanfragen nicht beantwortet</q>, Kurz erzählt persönliches Erlebnis mit <q>Schwierigkeiten, <em>überhaupt</em> jemanden zu finden</q>, der sich rechtfertig. CCC würde oft Ausrede von Parlamentariern hören, &#8220;Ich finde das ja falsch, aber da können wir nichts machen, Fraktionszwang&#8221;. Presseerklärung einiger linker SPD-ler (ich assoziiere Nahles), dass sie das ja &#8220;verfassungsrechtlich bedenklich&#8221; fänden. BVerfG letzte Hürde, obwohl unser Parlament eigentlich auch verfassungsgebunden ist &#8211; <q>das vergessen viele</q>. C. Kurz nimmt Bezug auf das Hirsch-Zitat, sagt <q>als Technikerin</q>, dass man <q>aus technischer Sicht</q> längst angekommen ist im Überwachungsstaat &#8211; Forderung muss nicht nach Denkpause, sondern Rückbau der Technik lauten. Applaus.
</p>
<p>
19:54 &#8211; Moderatorin fasst zusammen: Wesentliche Fragen sind angesprochen, z.B. <q>Auf welche Art und Weise können atenschutzbehörden eingreifen ?</q>, <q>Was bedeutet es, wenn man politische Verantwortung an Gerichte abschiebt ?</q>. Schallaböck wird aufgefordert, das Datensammeln privater Unternehmen zu erläutern. S.: <q>Wesentlichstes Beispiel</q> die Vorratsdatenspeicherung &#8211; für ihn Motivation Datenschutz als Beruf zu machen. VDS ist hervorragend geeignet für den Staat, aber nicht unbedingt im Interesse der Privaten. Seine favorisierte Lösung soll durch Technik passieren (weist auf C. Kurz). Meine Füße sind eingeschlafen, verdammter Kaffee. Hoffentlich kollabiere ich nicht.
</p>
<p>
19 :59 &#8211; Kurz konstatiert einen <q>Gewöhnungseffekt</q> &#8211; man <q>müsse sich zurückbesinnen</q>, vor Fünf Jahren sei die VDS undenkbar gewesen, wurde aber beschlossen. Überwachung <em>wird umgesetzt</em>. Sie weiß nicht, <em>was noch kommen muss</em>, dass der Bürger sich überwacht fühlt &#8211; Sicherheitssimulation am Flughafen produziert Gewöhnung. Wenn sie jetzt Gedankenlesen &#8220;prophezeihen&#8221; würde, würde man ihr ebenso <q>den Vogel zeigen</q> wie ehemals bei der VDS. Gefahr geht nicht nur vom Staat aus, sondern von kommerziellen Unternehmen, die keinen Anreiz haben, in Datenschutz zu investieren &#8211; rhetorische Frage: <q>Warum sollten sie noch mehr Geld darin stecken, die Daten zu sichern ?</q>. Achte goldene Regel fehlt: Strafung der Akteure kommt nicht vor, Datenschutzverletzter haben nichts zu befürchten. Wir hinterlassen Datenspuren: <q>60% von uns nutzen Internet</q>. Aus technischer Sicht ist dia Aussage <q>wir haben keinen Überwachungsstaat</q> naiv.
</p>
<p>
20:03 &#8211; S.stellt klar, dass ein Überwachnungsstaat für ihn erst mit der Nutzung der bereits bestehenden Technik existiert. Vor Gericht gehen lohnt sich &#8211; Urteil zu Patrick Beyer und IP-Speicherung &#8211; Rechtsstaat hat Mittel, man brauche aber auch eine Grundstimmung im Volk &#8211; Verweis auf kommentden Aktionstag [LINK HIER].
</p>
<p>
20:05 &#8211; Moderatorin erwähnt <q>Exhibitionismus im Netz</q> und die Frage nach dem Ursprung. Kurz antwortet; das Argument würde oft vorgebracht &#8211; zwei Punkte:
<ul>
<li>Freiwillig ist ungleich erzwungen. Qualitativer Unterschied in der Datenabgabe.</li>
<li>Rückläufiger Trend bei sozialen Netzwerken seit mindestens 12 Monaten. Abhängigkeit von der Bildung &#8211; wer jung ist, bekommt ein verkehrtes Vorbildd vom Staat, der sich als Datensammler betätigt.</li>
</ul>
Einzelne Missbrauchsfälle zeigen &#8211; vieles ist profan, <q>wie vieles, was im Netz steht</q>.
</p>
<p>
20:08 &#8211; Schallaböck entscheidende beiden Punkten &#8211; aber das Gemeinwohl. Staat hätte schärfer gegen Datensammler vorgehen können: <q>Das dürft ihr nicht.</q> <q><em>Fetter</em> gesellschaftlich-kulturellerer Wandlungsprozess</q> &#8211; <q>da kommen auch mal Leute unter die Räder</q>. Moderatorin stellt Frage nach dem Lernen der Akteure, wie könnte man technologisch und rechtlich das Datensammeln eindämmen. Schallaböck bestätigt Sensibilisierung der Nutzer und Portale, <em>manche kommen auch zu uns und wollen ein Datenschutzgütesiegel</em>, <q></q> &#8220;Personal Rights Management&#8221; ist eine Art umgekehrtes &#8220;Digital Rights Management&#8221; &#8211; hier ist der Nutzer.mächtig.</p>
<p>
20:14 &#8211; Kurz: CCC stellt &#8220;Privacy Enhancement&#8221; zur Verfügung, betreibt Anonymisierungsserver, ordentliche Interfaces <q>für Mama</q> sind wichtig &#8211; sehr schwere Aufgabe, längst nicht überall erfüllt. Glücksfall: Open Source ist sehr aktiv in Deutschland. <strong>Die Leute müssen es aber auch nutzen !</strong> Man muss es zu einer Kultur machen. Witzig: Kurz verspricht, verschlüsselte Mails ihrer Studenten zuerst zu beantworten &#8211; plötzlich können alle PGP installieren. Medien müssen dies vermitteln, dies soll auch Aufgabe des CCC sein.
</p>
<p>
20:17 &#8211; Schallaböck: Kann der Gesetzgeber das nicht vorschreiben ? <q>Das wäre lustig.</q> Datenschützer können zwar keine Ordnungsgelder verhängen, aber <q>Maschinen abdrehen</q>. Kurz, sarkastisch: <q>Toll !</q> Viele Forderungen an Datenschützer, aber bezahlt werden die nicht. Moderatorin findet wichtig, dass man eine gesellschaftlich-politische Lösung bracuht, damit Datensicherheit kein <q>Vorrecht einer Elite</q> bleibt. <q>Wie kommt es eigentlich, dass Leute glauben, sie haben nichts zu befürchten ?</q> Schallaböck: Datenschutz ist nur merkbar, wenn etwas schiefgeht und dies passiert (noch ?) kaum. Beispiel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kreditscoring">Scoring</a>, nicht nur bei Krediten → nicht mehr erkennbare Verhaltensbeeinflussung durchzieht die Gesellschaft. Kurz fordert zur Erklärung von Scoring auf, Schallaböck tut dies, weist hin auf &#8220;Blackboxes&#8221;, <q>man weiß nicht einmal, warum etwas funktioniert</q> (z.B. wegen neuronalen Netzen) &#8211; selbsterfüllende Prophezeihungen, selbsterhaltende Systeme entstehen.
</p>
<p>
20:23 &#8211; Schallaböck stellt nach einer Frage der Moderatorin dar, dass die Sensibilisierung der Leute gerade passiert &#8211; vielen Leuten wird zunehmend bewusst, dass sie etwas zu verbergen haben. Soziologen kennen das Prinzip der <q>funktionalen Differenzierung</q> &#8211; Menschen haben verschiedene Rollen, z.B. ggü. ihrer Bank anders als ggü. ihren Ehepartnern. Kurz weist auf politische mediale Skandalisierung bei Terror und Kinderpornographie hin; die subjektive Wahrnehmung ist anders als sichere Situation. Das können <em>Die Guten™</em> (CCC, Bürgerrechtler) auch: Politiker wittern schon <q>Alarmismus</q> (hihi). Weist auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Andrej_Holm">Causa Holm</a> hin &#8211; fast jeder in Berlin kennt diesen Fall, <a href="http://annalist.noblogs.org/">Bloggerei</a> der Betroffenen ist medial wirksam.
</p>
<p>
29:29 &#8211; Moderatorin fragt, warum technische (nicht in Werten begründete) Kritik apprallt. Kurz: Gutachten werden lange zurückgehalten, bei Anhörungen wird der CCC ignoriert, manchmal sind sich in Ausschüssen alle einig &#8211; sie nennen das <q>Internet-Ausdrucker-Phänomen</q>: <q>Wer selber nicht weiß, wie ein Browser funktioniert, kann sich nicht vorstellen, wie das Leben mit Wanzen funktionieren.</q> &#8211; eine <em>ganze Generation</em> trifft <em>strukturelle Entscheidungen</em> &#8211; wir haben ein großes Problem, da wir nicht warten können, bis mündige Nutzer in den Fraktionen angekommen sind. Schallaböck: Dies ist eine Weichenstellung, wo wollen wir hin ?
</p>
<p>
20:33 &#8211; Moderatorin: <q>Woher kommt das ? Was sind die politischen [Beweg-]Gründe ?</q> Kurz: Wirtschaftliche Motivation, z.B. bei RFID. Geht aber auch anders &#8211; tausende Polizisten werden eingespart, Ermittler sind <em>teurer</em> als technisierte Überwachung. Man kann das nicht alles wirtschaftlich begründen &#8211; der Rückgriff auf Otto Diepenheuer, Carl Schmitt zeigt, <q>da steckt eine Ideologie hinter</q>. Komplexes Thema, man könnte eine eigene Podiumsdiskussion führen &#8211; auch Schallaböck möchte jetzt gerade keine <q>Psychoanalyse bei Schäuble</q> durchführen (wäre aber vllt. angemessen). Schallaböck: <q><strong>Lots of Dogs</strong></q> &#8211; viele haben Interesse am Überwachen u.A. auch die (Urheber-)Rechteindustrie. Moderatorin schließt: Selbst Herr Schäuble betont immer, allgemeine Sicherheit kann es nicht geben &#8211; <em>was für eine Sicherheit ist das dann überhaupt ?</em>
</p>
<p>
20:38 &#8211; Fragen:
<ul>
<li>Politikerfrage &#8211; <q>Warum gibt es keinen &#8220;nationalen Datenschutzrat&#8221; analog zum &#8220;nationalen Ethikrat&#8221; ?</q> Schallaböck: VDS wäre gute Gelegenheit gewesen, Vielzahl von Anhörungen erzeugen aber keine bleibende Aufmerksamkeit vergleichbar der Bioethikdebatte &#8211; Bundestrojaner hat z.B. von der VDS abgelenkt. Erbost, als Tagesschau Demo gegen die VDS nicht bringt. Kurz: Klar gab es viele Arbeitsgruppen, die Debatte findet statt, NGOs wie der CCC werden eingeladen, dürfen sich technisch (und politisch) äußern. Es ist nicht so, dass sich Politiker nicht informieren, eine generelle Trendwende wird aber kaum debattiert &#8211; Bundestrojaner mitnichten eine Nebelkerze bzgl. der VDS, sondern bzgl. anderer Maßnahmen aus dem neuen BKA-Gesetz (z.B. Schleierfahndung, Ausweitung der Telefonüberwachung): komplexe Materie, kaum Beiträge von Journalisten zur Debatte.</li>
<li>
<q>Andere Länder haben erfahren, dass Maßnahmen nicht helfen, warum lernt man nicht von Großbrittannien ?</q> Kurz: Bei Telefonüberwachung ist Deutschland Spitzenreiter, bei VDS kann man Benelux beobachten &#8211; natürlich könnte man dies zur Kenntnis nehmen. Mit wissenschaftlichen Ansätzen würde man allerdings keine Wähler gewinnen. Schallaböck hat allerdings vielfach den Eindruck, dass viele nach Deutschland schauen, das BVerfG hat auch im Ausland einen Namen; Problem: BVerfG ist bei einer europäischen Richtlinie (wie der VDS) nicht mehr zuständig, Politiker wissen das.
</li>
<li>
Verständnisfrage zu RFID &#8211; Kurz erläutert die Stichpunkte:
<ul>
<li>kontaktlose Funktechnologie auf vielen Frequenzbändern</li>
<li>passiv funktioniert nur mit Lesegerät, aktiv auch so</li>
<li>passive Chips sehr preiswert (Centbereich)</li>
<li>Auslesen normalerweise nur im Nahbereich möglich, ca. 50cm &#8211; Hacker schaffen allerdings unter Laborbedingungen auch 40m &#8211; 50m &#8211; genau dies ist das Problem</li>
<li>Problem ist die Miniatuarisierung &#8211; &#8220;Schnüffelchip&#8221; ist Konsumenten nicht bewusst, aber <em>dennoch</em> in neuen Gadgets oder Kleidung (als Diebstahlsicherung).</li>
</ul>
Schallaböck: Sehr treffendes Beispiel für industriegebundene Politik, bei Verbraucherrechten tut aber sich reichlich wenig (z.B. keine Pflicht zur Deaktivierung). Allerdings eine persönliche Erfahrung aus der ITU zum Location-Tracking: Bundesnetzagentur hat Empfehlungen übernommen. Kurz: Kunde muss selber ran und sich einen RFID-Zapper bauen.
</li>
<li>
Frage zum Staat &#8211; <q>StudiVZ kann mich bei Fehlverhalten nicht einknasten, der Staat schon &#8211; welche Möglichkeiten und Motivationen hat der Staat ?</q>:
<strong>HANDYKLINGELTON</strong> neben mir, hihi. Kurz sieht das ideologische Problem, am §192a-Verfahren wird sehr deutlich, das Überwachungstechnologien mit Repression zu tun haben und diskriminieren. Sie graut sich vor der ehrlichen Antwort nach der Motivation, hofft auf den Rechtsstaat. Die Debatte nach der Motivation ist <q>ein neues Fass</q>. Schallaböck: Aktuell kommen unterschiedliche Partikularinteressen zusammen, auch bedenkliche Tendenzen &#8211; wir bewegen uns an den Grenzen des Rechtsstaats, dies muss aber in einer anderen Veranstaltung geklärt werden.
</li>
<li>
Anmerkung aus dem Publikum &#8211; <q>Technologien erfüllen gar nicht den (vorgeschobenen Zweck)</q>, außerdem sei <q>die Volkszählung trotzdem gekommen</q> &#8211; man soll nicht auf das BVerfG hoffen. Kommentator verheddert sich und ist ruhig.
</li>
<li>
Weitere Anmerkung zum Gegenalarmismus: Es ist kein <q>Schäuble-Problem</q>. Berufung auf Schmitt ist <em>sehr bedenklich</em>. Zum Verfassungsgericht: Dies blockt Gesetze nur an der äußersten Grenze ab, es kommen <q>gerade noch eben verfassungsfeindliche Gesetze</q> durch &#8211; verhaltener Applaus. Kurz: Wir müssen die Forderung aufgreifen, Gegenöffentlichkeit, man <em>muss</em> Forderungen nach mehr Freiheitsrechten stellen. Schmaler Grad: Wer politisch zu radikal wird, wird nicht mehr angehört. Schallaböck: Wir dürfen das Verfassungsgericht nicht machen lassen. Alles sei ein Grenzgang, man kann manche Dinge zur Zeit nicht fordern &#8211; schon in die Debatte einzusteigen macht Schwierigkeiten, <q>man braucht Vorlauf und wissenschaftliches Backup, sonst geht das schief</q>.
</li>
<li>
Anmerkung zum Wirtschaftsfaktor als Gegenargumentation: Analogie zu erneuerbaren Energien. Schallaböck: Naja.
</li>
</ul>
</p>
<p>
21:12 &#8211; Moderatorin fasst zusammen: Es gibt mehr Aufmerksamkeit in einer bestimmten Klientel, jedoch einen Mangel an konkreten Forderungen oder Sensibilität, die Gesamtstimmung ist ambivalent. Frage an die Diskutanten: <q>Was ist in nächster Zeit politisch am wichtigsten ?</q> Schallaböck: Veranstaltungen wie diese hier vergrößern, dadurch entsteht politischer Druck; außerdem politischer Lobbyismus &#8211; der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Kurz: Gegenöffentlichkeit <q>muss stärker werden, lauter werden</q> &#8211; Internet macht es ohne große Kosten möglich. Zentrale Schwachstelle Brüssel &#8211; dort noch kaum Lobbyismus. Probleme finanzieller und sprachlicher Art. Vernetzung in Brüssel muss angegangen werden. <q>Wir brauchen Medien, anders kriegen wir es nicht hin, eine breite Öffentlichkeit zu gewinnen.</q> Stasi-Zweinull hat funktioniert, so etwas brauchen wir nochmal: <strong>Neue T-Shirts</strong>.
</p>
<p>
21:15 &#8211; Veranstalter &#8220;Safer Privacy&#8221; weist auf nächste Veranstaltung hin, nach der Sommerpause: <q>Wem nutzt die Entwicklung, um wessen Sicherheit geht es ? Welches Staatsverständnis steht dahinter ?</q>. Aktionstag übermorgen (31.Mai). Nach einer Frage meinerseits Erläuterung zur Motivation &#8220;Safer Privacy&#8221;: Es geht &#8211; abseits vom &#8220;Nerdspektrum&#8221; &#8211;  eher um den Schutz der Privatsphäre als Grundlage einer demokratischen Gesellschaft, dieses medial über <q>klassische Gruppen</q> hinaus zu vermitteln.
</p>
<p>
Achja: live Mitbloggen ist anstrengend. Puh. Wenigstens geht mein Kreislauf wieder.
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Unnatürliche Auslese</title>
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		<pubDate>Sat, 10 May 2008 18:15:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[Unvorhersagbare Bits zum Herunterladen &#8211; eine feine Idee zur Entlastung des lokalen Entropiepuffers. Wer ein Quäntchen Zufall abhaben möchte, sollte allerdings rechnen können:

]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unvorhersagbare Bits zum Herunterladen &#8211; eine feine Idee zur Entlastung des lokalen <a href="http://www.wiredyne.com/software/entropybuffer.html">Entropiepuffers</a>. Wer <a href="http://random.irb.hr/">ein Quäntchen Zufall</a> abhaben möchte, sollte allerdings rechnen können:<br/>
<a href="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/QuantumRandomBitGeneratorCaptcha.png"><img src="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/QuantumRandomBitGeneratorCaptcha.serendipityThumb.png" alt="QRBG Captcha"/></a>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>One License Per Child</title>
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		<pubDate>Tue, 29 Apr 2008 08:10:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[windows]]></category>

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		<description><![CDATA[
Slashdot berichtet &#8211; Nicholas Negroponte, Vorsitzender des OLPC-Projektes, heißt proprietäre Software willkommen: OLPC müsse [um] eine größere Gemeinschaft anzusprechen, […] pragmatisch sein, man erörtere bereits mit Microsoft Dual-Boot-Versionen, Sugar müsse […] [auch] auf Windows laufen. Open-Source-Fundamentalismus sei unerwünscht (Originalposting hier).


Die Diskussion bei Slashdot spricht Bände: Bruce Perens zeigt auf, welche Potentiale OLPC hat und wohin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://slashdot.org/">Slashdot</a> berichtet &#8211; <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nicholas_Negroponte">Nicholas Negroponte</a>, Vorsitzender des <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/100-Dollar-Laptop">OLPC</a>-Projektes, <a href="http://backofthebook.ca/technology/2008/04/negroponte-vs-open-source.html">heißt proprietäre Software willkommen</a>: OLPC müsse <q cite="http://www.olpcnews.com/people/negroponte/nicholas_negroponte_sugar_olpc.html">[um] eine größere Gemeinschaft anzusprechen, […] <em>pragmatisch</em> sein</q>, man <q cite="http://www.olpcnews.com/people/negroponte/nicholas_negroponte_sugar_olpc.html">erörtere bereits mit Microsoft Dual-Boot-Versionen</q>, <q cite="http://www.olpcnews.com/people/negroponte/nicholas_negroponte_sugar_olpc.html">Sugar müsse […] [auch] auf Windows laufen</q>. <em>Open-Source-Fundamentalismus</em> sei unerwünscht (Originalposting <a href="http://www.olpcnews.com/people/negroponte/nicholas_negroponte_sugar_olpc.html">hier</a>).
</p>
<p>
Die <a href="http://tech.slashdot.org/article.pl?sid=08/04/28/1529201">Diskussion bei Slashdot</a> spricht Bände: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruce_Perens">Bruce Perens</a> zeigt auf, <a href="http://tech.slashdot.org/comments.pl?sid=536800&#038;cid=23225770">welche Potentiale OLPC hat</a> und <a href="http://tech.slashdot.org/comments.pl?sid=536800&#038;cid=23227324">wohin eine Zusammenarbeit mit Microsoft führt</a>: DRM, signierte Firmware, totale Kontrolle &#8211; das erörterte Szenario entspricht ziemlich genau einer <a href="http://www.gnu.org/philosophy/right-to-read.de.html">Kurzgeschichte</a> von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stallman">Richard Stallman</a>. Ein <em>bisschen</em> Freiheit gibt es eben nicht in diesem Zusammenhang &#8211; auf seinen Idealen zu beharren ist durchaus angebracht. (Ein kleiner Exkurs zu Negropontes Rhetorik: Die Bush-Administration würde <em>jubeln</em>, wenn diese <em>Menschenrechts-Fundamentalisten</em> endlich <em>Kompromisse eingehen</em> würden.)
</p>
<p>
Woher die Illusion, Bildung und Geheimniskrämerei seien zu vereinbaren, kommt, ist mir allerdings unklar &#8211; die Unterstellung, dass Lehrer sich zu wenig Gedanken über eine konsequente ganzheitliche Didaktik machen, erscheint mir geradezu <em>böswillig</em>. Dennoch begegne ich immer wieder Personen, die genau diese Position vertreten, z.B. an der <a href="http://portal.mytum.de/welcome">Universität</a>: So wird im Kurs &#8220;Einführung in die Programmierung&#8221; zunächst eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maple">proprietäre Programmiersprache</a> gelehrt; <a href="http://www.lrz-muenchen.de/services/swbezug/lizenzen/maple/#Studenten">für 40€ kann man die zugehörige Software mieten</a> &#8211; die Nutzung ist auf Ausbildungszwecke beschränkt, zudem muss die Software nach dem Ende des Studiums gelöscht werden. Ein wenig erinnert mich das an einen Fall an <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Landesschule_Pforta">meiner ehemaligen Schule</a>, bei dem eine Klausur nicht geschrieben werden konnte, weil die Lizenz für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/MuPAD">MuPAD</a> abgelaufen war &#8211; die Software hatte sich <ins datetime="2008-11-28T13:22:19+00:00">zum Halbjahr</ins> deaktiviert.
</p>
<p>
Bonus zum Welttag des <del>geistigen</del> <ins>imaginären</ins> Eigentums: <a href="http://blog.fefe.de/">Fefe</a>, der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Franz_Josef_Wagner"><em>Wagner</em></a> der Netzkultur, publiziert einen <a href="http://dl.fefe.de/MerkelBrief2.pdf"><em>Brief des Internets</em></a> (PDF) an <del>das</del> Merkel.
</p>
<p>
<strong>Update:</strong> OLPC ist <a href="http://tech.slashdot.org/article.pl?sid=08/05/15/2320243">tot</a>. So viel zu ihren <a href="http://wiki.laptop.org/go/Core_principles/lang-en">Prinzipien</a>.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Das Jabber-basierte soziale Netzwerk: Eines für alle !</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/das-jabber-basierte-soziale-netzwerk-eines-fur-alle</link>
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		<pubDate>Sat, 26 Apr 2008 19:26:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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		<description><![CDATA[
Johnny von Spreeblick ist offenbar genervt von der schieren Anzahl Hypes um neue Web-Services wie Facebook oder Twitter: Während diese wohl durchaus neue Kommunikationsmuster zulassen, sind ausnahmslos alle immer noch proprietäre Plattformen, die wohl eher mit umzäunten Spielplätzen als vergleichbar sind &#8211; wer bei Myspace ist, kann Nutzern von StudiKVZ keinen Antrag machen, virtuelles Angrabbeln [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Johnny_H%C3%A4usler">Johnny</a> von <a href="http://www.spreeblick.com/">Spreeblick</a> ist <a href="http://www.spreeblick.com/2008/04/25/twitter-social-mail-network-im-anyone/">offenbar genervt von der schieren Anzahl Hypes um neue Web-Services</a> wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook">Facebook</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Twitter">Twitter</a>: Während diese wohl durchaus neue Kommunikationsmuster zulassen, sind ausnahmslos alle immer noch proprietäre Plattformen, die wohl eher mit umzäunten Spielplätzen als vergleichbar sind &#8211; wer bei <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Myspace">Myspace</a> ist, kann Nutzern von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Studivz">Studi<del>K</del><ins>V</ins>Z</a> keinen Antrag machen, <a href="http://www.gruscheln.net/">virtuelles Angrabbeln</a> ist auch nur im eigenen Netzwerk möglich und überhaupt braucht man, um noch mitzuhalten, <a href="http://de.youtube.com/watch?v=TBtpyeLxVkI">über 9000</a> Accounts bei verschiedenen Anbietern.
</p>
<p>
Die Lösung liegt sozusagen seit Jahren auf der Straße: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jabber">Jabber</a> / <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xmpp">XMPP</a> kann <em>alles</em> Notwendige &#8211; u.A. Single- und Multi-User-Chat, Verschlüsselung (via <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pretty_Good_Privacy">PGP</a> / <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/GNU_Privacy_Guard">GPG</a>), sogar <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jabber-Transport">mit fremden Netzwerken kommunizieren</a>. Wer also z.B. Twitter nachbauen möchte, installiere sich also einfach einen Jabber-Server samt SMS-Transport und sorge für ein ansehnliches Webfrontend. Zudem ist XMPP, da <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xml">XML</a>-basiert, erweiterbar; illustre Features wie <a href="http://www.xmpp.org/extensions/xep-0080.html">Geolocation</a>, <a href="http://www.xmpp.org/extensions/xep-0167.html">Audio</a> und <a href="http://www.xmpp.org/extensions/xep-0180.html">Video</a> kranken allerdings zur Zeit an bestenfalls mangelhafter Implementation. Dass die Anbindung an andere, zumeist proprietäre Netzwerke jedoch offenbar funktioniert, lässt die folgende Grafik wohl erahnen:
</p>
<a href="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/gajimtransports.png"><img src="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/gajimtransports.serendipityThumb.png" alt="Gajim Transports"/></a>
<p>
Angeregt durch <a href="http://www.spreeblick.com/2008/04/25/twitter-social-mail-network-im-anyone/">Johnnys Beitrag</a> möchte ich nun einen groben Implementationsvorschlag machen, der sich weniger mit der Nutzererfahrung, als vielmehr mit architektonischen Fragestellungen auseinander setzt. Hierzu ist zunächst einmal zu bemerken, dass die Neuentwicklung eines traditionellen Desktop-Clients nicht notwendig ist &#8211; eine Weiterentwicklung von z.B. <a href="http://gajim.org/">Gajim</a> (oder sogar <a href="http://www.novell.com/products/desktop/features/evolution.html">Evolution</a>) bedeutet einerseits weniger Entwicklungsaufwand, andererseits spart man sich die Administration von Repositories, Packaging und vieles mehr. Für maximale Penetration wäre allerdings ein Webservice eine gute Idee und genau <em>da</em> fängt mein Vorschlag an.
</p>
<p>
Die <a href="http://cocur.org/2008/02/09/specifications-draft/">Ausarbeitung neuer Protokolle</a> sowie Implementation von Server- und Client-Software ist mit Aufwand verbunden, zudem bedeutet eine Entwicklung neuer Protokolle und APIs eine weitere Fragmentation im Bereich freier Protokolle. Aus diesen Gründen schlage ich vor, Protokoll-Neuentwicklungen zunächst zu unterlassen und statt dessen bereits spezifizierte XMPP-Erweiterungen (z.B. das <a href="http://www.xmpp.org/extensions/xep-0154.html">Nutzerprofil</a>) zu implementieren; die resultierende Web-Anwendung könnte mit bestehenden Jabber-Servern und -Services wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google_Talk">Google Talk</a> reibungslos zusammenarbeiten und das Momentum von Jabber / XMPP nutzen.
</p>
<p>
Beim Backend des hier erörterten (fiktiven) Clients handelt es sich um ein Programm, dass sich ausschließlich um das Senden und Empfangen von Nachrichten (d.h. XML-Streaming) kümmert. Ähnlich wie bei <a href="http://yolanda.mister-muffin.de/">Yolanda</a> beschäftigt sich das Backend des Clients kaum mit der Darstellung &#8211; diese Aufgabe fällt <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Xslt">XSLT</a> &#8211; einer Programmiersprache zum Umformen von XML-Dokumenten &#8211; zu (man erinnere sich: XMPP ist XML). Vorteil dieser Vorgehensweise ist eine komplette Unabhängigkeit des Frontends vom Backend &#8211; will man zusätzlich zu <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XHTML">XHTML</a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/RSS">RSS</a> eine Darstellung in einem weiteren Dokumentenformat wie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/ATOM">ATOM</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WAP">WAP</a>, fügt man einfach ein weiteres XSL-Stylesheet hinzu. Ich habe das einmal skizziert:
</p>
<a href="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/jabbersocialnetworkingarchitecture.png"><img src="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/jabbersocialnetworkingarchitecture.serendipityThumb.png" alt="Architektur-Vorschlag"/></a><br />
<a href="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/jabbersocialnetworkingarchitecture.svg">(SVG)</a>
<p>
Ob man meinem Vorschlag nun zustimmt, oder nicht, wichtig ist jetzt &#8211; da Johnny die Tauben aufgescheucht hat &#8211; ein Kristallisationspunkt für Ideen: Dank <a href="http://johannes-schauer.de/">Josch</a> existiert nun ein mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Trac">Trac</a> verwirklichtes Wiki: <a href="http://mass-age.mister-muffin.de/">Klick hier !</a>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Einrad aus dem Südpark</title>
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		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 23:32:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Technik]]></category>

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Ben Wilson erschuf dieses komische GefÃ¤hrt, das verdächtig an eine Erfindung aus dem Bildungsfernsehen erinnert (via Make). Außerdem heute dabei: Eine unheilige Kombination von Masturbation und Tastaturarbeit. 
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			<content:encoded><![CDATA[    <a class='serendipity_image_link' href='http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/monowheel.png'><!-- s9ymdb:7 --><img class="serendipity_image_center" width="450" height="400" style="border: 0px; padding-left: 5px; padding-right: 5px;" src="http://dieweltistgarnichtso.net/uploads/monowheel.png" alt="Monowheel Montage" /></a><br />
<a href="http://www.benwilsondesign.co.uk/">Ben Wilson</a> erschuf <a href="http://www.dezeen.com/2008/04/21/monowheel-by-ben-wilson/#more-11760">dieses komische GefÃ¤hrt</a>, das verdächtig an eine Erfindung aus dem <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Entity_(South_Park)">Bildungsfernsehen</a> erinnert (via <a href="http://blog.makezine.com/archive/2008/04/monowheel.html?CMP=OTC-0D6B48984890">Make</a>). Außerdem heute dabei: Eine unheilige <a href="http://www.vouspensez.com/2008/04/22/the-geekiest-pants-ever/">Kombination von Masturbation und Tastaturarbeit</a>. 
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		<title>ẞ !</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Apr 2008 16:54:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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