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	<title>Die Welt ist gar nicht so. &#187; facebook</title>
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	<description>Sie ist ganz anders.</description>
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		<title>Die inoffiziellen Mitarbeiter der Stasi 2.0</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Jun 2013 12:35:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Politik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[überwachung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die NSA überwacht das Internet und amerikanische Internet-Firmen helfen dabei. Viele finden das angeblich schlimm: Johnny Haeusler nennt es internen Terror; Katharina Nocun sieht Bürgerrechte in Gefahr; Karsten Gerloff erkennt nicht nur den Überwachungsstaat, sondern übernimmt auch Bruce Schneiers Metapher &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/die-inoffiziellen-mitarbeiter-der-stasi-2-0">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.guardian.co.uk/world/2013/jun/09/edward-snowden-nsa-whistleblower-surveillance">Die NSA überwacht das Internet</a> und <a href="http://netzpolitik.org/2013/google-erklart-wie-sie-daten-an-die-nsa-weitergeben/">amerikanische Internet-Firmen helfen dabei</a>. Viele finden das angeblich schlimm: <a href="http://www.spreeblick.com/2013/06/09/der-interne-terror/">Johnny Haeusler nennt es internen <q cite="http://www.spreeblick.com/2013/06/09/der-interne-terror/">Terror</q></a>; <a href="http://kattascha.de/?p=1145">Katharina Nocun sieht Bürgerrechte in Gefahr</a>; <a href="http://netzpolitik.org/2013/prism-uberwachung-freiheit-und-die-grenzen-des-versteckens/">Karsten Gerloff erkennt nicht nur den <q cite="https://netzpolitik.org/2013/prism-uberwachung-freiheit-und-die-grenzen-des-versteckens/">Überwachungsstaat</q></a>, sondern übernimmt auch <a href="http://www.wired.com/opinion/2012/11/feudal-security/">Bruce Schneiers Metapher vom <q cite="https://netzpolitik.org/2013/prism-uberwachung-freiheit-und-die-grenzen-des-versteckens/">quasi-feudalen System</q></a>.
</p>
<p>
Der Schönheitsfehler: Die Genannten helfen selber, Nutzer ihrer Webseiten zu überwachen. Mit jedem Zugriff auf ihre Webseiten übertragen Browser <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Cookie#Tracking">Tracking-Informationen</a> an Firmen wie <i>Amazon</i>, <i>Google</i> oder <i>Twitter</i>. <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/werbung-und-tracking-im-web">Das Ausmaß der Überwachung visualisierte ich bereits.</a>
</p>
<p>
Webseiten-Betreiber wissen, was sie damit tun: Sie helfen Firmen und Staaten, Internet-Nutzer zu bespitzeln und Persönlichkeitsprofile zu erstellen – ganz ohne formales Arbeitsverhältnis, als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Inoffizieller_Mitarbeiter">inoffizielle Mitarbeiter</a> der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stasi_2.0"><i>Stasi 2.0</i></a>.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Werbung und Tracking im Web</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/werbung-und-tracking-im-web</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 18:56:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
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		<category><![CDATA[werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich surfe oft per Mobilfunkverbindung und merke dann, wie viele überflüssige Daten Webseiten nachladen. UMTS hat im Vergleich zum Festnetz eine hohe Latenz: Es dauert über zehn Mal so lange, bis angeforderte Datenpakete ankommen – im Regelfall etwa 300 bis &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/werbung-und-tracking-im-web">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Ich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ycyjzFfsz5M">surfe</a> oft per Mobilfunkverbindung und merke dann, wie viele überflüssige Daten Webseiten nachladen. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Universal_Mobile_Telecommunications_System"><abbr title="Universal Mobile Telecommunications System">UMTS</abbr></a> hat im Vergleich zum Festnetz eine hohe <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Paketumlaufzeit">Latenz</a>: Es dauert über zehn Mal so lange, bis angeforderte Datenpakete ankommen – im Regelfall etwa 300 bis 700 Millisekunden statt 20 bis 50.
</p>
<p>
Um Zehntelsekunden längere Ladezeiten sollten eigentlich kein Problem darstellen. Webseiten voller Werbung und <i>Social Media Widgets</i> (<a href="https://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like/"><i>Like</i></a>, <a href="http://www.google.com/+1/button/"><i>+1</i></a>, <a href="https://twitter.com/about/resources/buttons#tweet"><i>Tweet</i></a>) laden allerdings <em>hunderte</em> von Dateien, die für Leser* weitgehend überflüssig sind. <a href="http://www.spreeblick.com/"><i>Spreeblick</i></a> etwa lädt 116 Dateien mit einer Gesamtgröße von 2,8<abbr title="Megabyte">MB</abbr>. Selbst mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Digital_Subscriber_Line"><abbr title="Digital Subscriber Line">DSL</abbr></a> bedeutet das eine <em>Ladezeit zwischen 5 und 25 Sekunden</em> – für eine Seite mit 7 Bildern und 3 Videos.
</p>
<p>
Übermäßige Werbung ist leicht erkennbar: Lade ich <i>Heise Online</i> ohne Werbeblocker, besteht 38% der Seitenfläche aus unerwünschten Informationen (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/heise-online-advertising.png">Bildschirmfoto</a>). <i>Social Media Widgets</i> hingegen funktionieren unsichtbar: <a href="http://www.taz.de/!56608/">Durch sie wissen soziale Netzwerke, wer welche Seiten aufruft.</a> Die Übertragung dieser Daten erfolgt ohne Kenntnis oder Einwilligung der Nutzer* – es handelt sich also um <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Spyware">Spyware</a>.
</p>
<p>
Ende Januar baute ich ein <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/list-web-bugs.py">Skript, das zeigt, welche externen Inhalte eine Webseite einbindet</a>. Hier einige Ergebnisse:
</p>
<span id="more-5049"></span>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/heise.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/heise.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://heise.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/spiegel.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/spiegel.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://spiegel.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/taz.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/taz.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://taz.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/faz.net-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/faz.net-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://faz.net"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/netzpolitik.org-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/netzpolitik.org-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://netzpolitik.org"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/mspr0.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/mspr0.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://mspr0.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/zeit.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/zeit.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://zeit.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/bild.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/bild.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://bild.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/spreeblick.com-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/spreeblick.com-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://spreeblick.com"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/crackajack.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/crackajack.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://crackajack.de"></a>
<ins datetime="2013-04-30T01:28:52+00:00">
<p>
Privatsphärenfreundliche Webseiten ohne Bannerwerbung existieren!
</p>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/blog.fefe.de-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/blog.fefe.de-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://blog.fefe.de"></a>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/krautchan.net-web-bugs.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/graphs/web-bugs/krautchan.net-web-bugs.png" alt="Externe Inhalte auf http://krautchan.net"></a>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Zur Zuckerberg-Doktrin</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-zuckerberg-doktrin</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-zuckerberg-doktrin#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 01 Dec 2012 03:33:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[sonntaz]]></category>
		<category><![CDATA[taz]]></category>

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		<description><![CDATA[Beim Streit der Woche der taz geht es dieses Mal um Facebook. Vermittelt durch zeitrafferin habe ich dazu etwas geschrieben: Viele Menschen haben eine autoritäre Sehnsucht nach Identität. Sie brauchen die Schablone des Facebook-Profils: Nur mit Name, Ausbildung, Arbeitsplatz, Wohnort, &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/zur-zuckerberg-doktrin">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<a href="http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=me&#038;dig=2012%2F12%2F01%2Fa0021&#038;cHash=81d55e21ec6ff676d198d02a138dd6dc">Beim <i>Streit der Woche</i> der <i>taz</i> geht es dieses Mal um <i>Facebook</i>.</a> Vermittelt durch <i>zeitrafferin</i> habe ich dazu etwas geschrieben:
</p>
<hr />
<p>
Viele Menschen haben eine autoritäre Sehnsucht nach Identität. Sie
brauchen die Schablone des <a href="http://www.facebook.com/about/profile/"><i>Facebook</i>-Profils</a>: Nur mit Name, Ausbildung,
Arbeitsplatz, Wohnort, Beziehungsstatus finden sie Freunde.
</p>
<p>
Gemäß der <a href="http://dev.null.org/blog/item/201210281730_to_doctor_with_lov">Zuckerberg-Doktrin</a> hat jeder Mensch eine Identität innerhalb
normierter Parameter. Abweichung sind nicht vorgesehen: Kein Profil
enthält <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vorstrafe">Vorstrafen</a>, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Transsexualit%C3%A4t">Transsexualität</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Polyamory">mehrere Liebesbeziehungen</a>.
</p>
<p>
<i>Facebook</i> ist ein <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Totalitarismus">totales System</a>, ein <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-75261513.html">Netz im Netz</a>. Beiträge sind
unzugänglich von außen und nicht durchsuchbar. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/pseudonyme-facebook-nutzer-sollen-freunde-verpetzen-a-843326.html">Nutzer denunzieren sich
gegenseitig</a>, <a href="http://www.zeit.de/2012/32/Zensur-Facebook-Nackter-Mann">Zensoren beseitigen Nacktheit und
Pornografie</a>. Verweigerer trifft Gruppenzwang: Wer nicht dabei ist,
wird nicht auf Parties eingeladen.
</p>
<p>
Zur Motivation erhalten Nutzer portionierte Aufmerksamkeit für das
normierte Leben. <a href="http://developers.facebook.com/docs/reference/plugins/like/">„Like“</a>-Leckerlis sind vorgetäuschte Orgasmen für eine
Milliarde Narzissten.
</p>
<p>
Werbern, Polizei und Nachrichtendiensten gefällt das. Doch die
Schablone verhindert Kreativität und Kultur: <i>Facebook</i> ist ein
asoziales Netzwerk.
</p>
<hr />
<p>
<a href="http://seeliger.cc/2012/facebook-ein-sehnsuchtsort/">Auch <i>zeitrafferin</i> äußert sich zum Thema.</a>
</p>
<ins datetime="2012-12-01T03:32:10+00:00">
<p>
Die <i>taz</i> hat meinen Text ohne Rücksprache gekürzt. <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/polit/facebook-sonntaz.diff">Hier seht ihr die Unterschiede.</a>
</p>
</ins>
<ins datetime="2012-12-16T20:22:49+00:00">
<p>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/polit/facebook-sonntaz-belegexemplar.pdf">Ich erhielt ein Belegexemplar (<abbr title="Portable Document Format">PDF</abbr>).</a>
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Privatheit contra WWW</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/privatheit-contra-www</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/privatheit-contra-www#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 05 Dec 2011 14:11:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzpolitik]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[www]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Privacy-Checkbox ist eine Lüge Internetplattformen – maßgeblich Facebook und Google+ – vermitteln, Privatsphäre ließe sich durch das Setzen von Häkchen schützen. „Privat“ heißt dort: Inhalte sind nur für bestimmte Nutzer einsehbar. Plattform-Anbieter sammeln dennoch viele Nutzer-Informationen: Selbst wenn sie &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/privatheit-contra-www">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3 id="privacy-checkbox-lüge">Die Privacy-Checkbox ist eine Lüge</h3>

<p>
    Internetplattformen – maßgeblich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Facebook"><i>Facebook</i></a> und <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Google%2B"><i>Google+</i></a> – vermitteln, Privatsphäre ließe sich durch das <span title="im Privatsphären-Einstellungsdialog">Setzen von Häkchen</span> schützen. „Privat“ heißt dort: Inhalte sind nur für bestimmte Nutzer einsehbar.
</p>

<p>
    Plattform-Anbieter sammeln dennoch viele Nutzer-Informationen: Selbst wenn sie sie nicht zu Werbezwecken benötigen, müssen sie immerhin die Zugangsbeschränkungen verwalten. Die so propagierte Privatheit hat mit Datenschutz wenig zu tun; für beteiligte Firmen und Regierungen sind die Daten <a href="http://yro.slashdot.org/story/11/11/10/2021215/judge-rules-twitter-data-fair-game-in-wikileaks-investigation">jederzeit zugänglich</a>.
</p>

<p>
    Die zur Durchsetzung der Privatphäre in sozialen Netzwerken angewandten Nutzergängelungen widersprechen jedoch den <a href="http://www.w3.org/DesignIssues/Principles.html">Prinzipien, die das Web erfolgreich gemacht haben</a> – maßgeblich <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hyperlink">Hyperlinks</a> und einfacher Zugang zu dezentral gelagerter <span title="In HTML können etwa Überschriften oder Zitate maschinenlesbar markiert werden.">strukturierter Information</span>.
</p>

<span id="more-4190"></span>

<h3 id="halbtote-links">Halbtote Links</h3>

<p>
    <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Uniform_Resource_Locator"><abbr title="Uniform Resource Locator">URL</abbr>s</a> – Verweise auf Resourcen im Netzwerk – sind das Rückgrat des Webs. Sie erst ermöglichen den einfachen Austausch von Informationen und werden sowohl <i lang=en>online</i> als auch <i lang=en>offline</i> verwendet, um Artikel, Bilder, Audio, Video <abbr title="und Vieles mehr">u.V.m.</abbr> mit Anderen zu teilen.
</p>

<p>
    Zwangs-Anmeldungen und Leseverbote behindern diesen Austausch von Informationen enorm. Um <abbr title="Uniform Resource Locator">URL</abbr>s gegenüber plattform-internen Verweisen zu entwerten, werden sie unleserlich gemacht, etwa durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kurz-URL-Dienst">Kürzung</a>. <i>Google+</i> lügt bei privaten Beiträgen sogar, sie würden nicht existieren und gibt <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/HTTP-Statuscode#4xx_.E2.80.93_Client-Fehler">Fehler 404</a> zurück.
</p>

<h3 id="balkanisierung">Balkanisierung</h3>

<p>
    Wer private Resourcen teilen möchte, kann diese nun dennoch an andere Stellen kopieren, die weniger Beschränkungen bezüglich Anschauung <abbr title="beziehungsweise">bzw.</abbr> Kommentaren haben. Dann jedoch geht der bisherige Kontext verloren.
</p>

<p>
    Öffentlich zugängliche Diskussionen an verschiedenen Orten sind unproblematisch – Kontextverlust stört jedoch massiv. Durch ihn können etwa <a href="http://mobile.twitter.com/shiterlesays/status/142625347031142400">scherzhafte Bemerkungen</a> <a href="http://mobile.twitter.com/hanhaiwen/status/142641563472900096">als Vergewaltigungswitz interpretiert</a> oder <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emser_Depesche">Kriege provoziert</a> werden.
</p>

<h3 id="datenfriedhoefe">Datenfriedhöfe</h3>

<p>
    Um zu erschweren, dass Nutzer Privatheits-Restriktionen umgehen, darf ein entsprechendes System (<abbr title="Digital Restrictions Management">DRM</abbr>) nicht interoperabel sein. Wären abgerufene Daten einfach ausles- und verwend-bar, untergrübe dies das Vertrauen in die Privatheits-Propaganda einer Plattform.
</p>

<p>
    Könnten etwa Nutzer von <i>Google+</i> zum Lesen <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feedreader">Feedreader</a> benutzen, wäre es trivial, Informationen an anderer Stelle neu zu veröffentlichen. Die vorgeblich zum Schutz der Privatheit existierende Weitergabe-Einschränkung <a href="http://www.google.com/+/learnmore/#circles"><i>circles</i></a> wäre so weitgehend wertlos.
</p>

<p>
    Teils verhindern eine Weiterverarbeitung schon die erwähnten Zombie-Links und eingestreute <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/CAPTCHA">Turing-Tests</a>. Dazu kommt die Veröffentlichung von Daten in nicht standardisierten Formaten – gerne mit dem Verweis, durch eine Offenlegung der Spezifikation stehe einer Nutzung nur <abbr title="Als ob.">vernachlässigbarer Implementations-Aufwand</abbr> im Wege.
</p>

<p>
    Zuletzt herrscht auch für Anwendungen Identifikations-Zwang: Web-Plattformen machen diese oft zur Bedingung zum Zugriff auf ihre <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Programmierschnittstelle">Programmierschnittstellen</a>.
</p>

<p>
    Im Ergebnis entstehen Software-Ökosysteme für einzelne Plattformen, in denen individuelle Anwendungen bei Missverhalten leicht ausgeschlossen werden. Anpassbarkeit durch Benutzer wird generell als Risiko für die Privatheit anderer angesehen.
</p>

<p>
    Eingespeiste Daten können von Plattformbetreibern, deren Geschäftspartnern, Ermittlungsbehörden, Geheimdiensten und deren Kollegen aus Übersee verwendet werden. Ob das effektiver Datenschutz ist, ist fraglich. Der Nutzen für die Öffentlichkeit ist jedoch beschränkt – begründet durch Privatheits-Propaganda.
</p>

<h3 id="fazit">Fazit</h3>

<p>
    Natürlich stehen derartige Nutzergängelungen nicht im Vakuum: Jedes der beschriebenen antisozialen Phänomene hat strategische Vorteile für die Betreiber entsprechender Plattformen; Schutz des Privaten ist nur eine weitere passende Ausrede für Maßnahmen, die früher <span title="Das glaubt heute allerdings niemand mehr.">mit Spam-Vermeidung gerechtfertigt wurden</span>.
</p>

<p>
    Nutzer müssen sich das jedoch nicht gefallen lassen: Es ist durchaus möglich, sich selbst und anderen den Umgang mit eigenen Inhalten zu erleichtern. Der Leitsatz dieser Maßnahmen lautet <a href="http://mobile.twitter.com/mspro/statuses/24194168839"><q cite="http://mobile.twitter.com/mspro/statuses/24194168839">Mehr Daten für alle!</q></a>.
</p>

<p>
    Am Einfachsten ist es, Öffentlichkeit zum Default zu erklären. Wer seine Artikel etwa mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WordPress"><i>WordPress</i></a> veröffentlicht, limitiert die Weiterverteilung seiner Daten nicht und geht zudem kein Risiko ein, aufgrund eines <a href="http://www.linkedin.com/pub/melanie-unbekannt/24/615/b31">nicht echt klingenden Benutzernamens</a> gelöscht zu werden.
</p>

<p>
    Wer selber Web-Anwendungen entwickelt, könnte diese sicher <a href="http://saschalobo.com/2011/10/16/die-abschaffung-der-ruckseite-des-blogs/">nutzerfreundlich gestalten</a>, <a href="http://tvtropes.org/pmwiki/pmwiki.php/Main/Imageboards">Zugangsbeschränkungen vermeiden</a>, <a href="https://tools.ietf.org/html/rfc4287">Standardformate</a> nutzen und <a href="http://netzpolitik.org">Kommentare</a> <a href="http://spreeblick.com">ohne</a> <a href="http://saschalobo.com">Anmeldung</a> ermöglichen. All das <a href="http://www.4chan.org/blog/2005/11/09/in-response-to-anonymity/">fördert die Diskussionskultur</a> – vermutlich ist es schlicht profitabler, es nicht zu tun.
</p>

<p>
    Selbst einzelne Entwickler können ihren Teil dazu beitragen, Datenfriedhöfen die Bedeutung zu nehmen. Jedes <a href="https://scraperwiki.com/">Export-Skript</a>, das plattform-spezifische Daten in <a href="https://fsfe.org/projects/os/def.de.html">offene Standard-Formate</a> umwandelt, hilft Nutzern und beschädigt die Privatheits-Propaganda.
</p>

<p>
    <small>
        Der obige Text ist <i>erlehmann</i>s <a href="http://blog.spackeria.org/2011/11/30/call-for-papers-0-spackeriade/">Einreichung zur nullten Spackeriade</a>.
    </small>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Fefesbook</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Apr 2011 01:53:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
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		<category><![CDATA[facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Jahr 2011 gründet IT-Sicherheitsexperte Felix von Leitner, genannt Fefe, das Blog Fefesbook, nachdem er sich erfolglos an einigen anderen Internetprojekten versucht hatte. Fefesbook (dt. Fefes Buch) ist eine Website zum Erstellen und Verbreiten von Rants und Verschwörungstheorien. Die Plattform &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fefesbook">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/fefesbook.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/fefesbook.png" alt="Fefes Blog im Facebook-Stil" /></a>
<p>
Im Jahr 2011 gründet <abbr title="Informationstechnologie">IT</abbr>-Sicherheitsexperte Felix von Leitner, genannt <i>Fefe</i>, das Blog <a href="http://blog.fefe.de/?css=http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/fefesbook-css/fefesbook.css"><b>Fefesbook</b></a>, nachdem er sich erfolglos an <a href="http://www.fefe.de/fnord/">einigen</a> <a href="http://www.fefe.de/tinyldap/">anderen</a> <a href="http://www.fefe.de/gatling/">Internetprojekten</a> versucht hatte. <i>Fefesbook</i> (dt. Fefes Buch) ist eine Website zum Erstellen und Verbreiten von Rants und Verschwörungstheorien. Die Plattform ist im April 2011 erstmals zugänglich und wurde nach eigenen Angaben <q cite="http://blog.fefe.de/faq.html">in C gehackt, mit <i>dietlibc</i>, <i>libowfat</i>, unter <i>gatling</i> laufend und mit einem <i>tinyldap</i>-Backend</q>.
</p>
<p><small>
J.K. Rowling schreibt <a href="https://github.com/erlehmann/fefesbook-css">sieben Bücher</a> darueber, Stephen Spielberg <a href="http://blog.refefe.de/?css=http://daten.dieweltistgarnichtso.net/src/fefesbook-css/fefesbook.css">verfilmt</a> die Story schließlich. Prognostiziertes <abbr title="Internet Movie Database">IMDb</abbr>-Rating: 9.3/10
</small></p>
<ins datetime="2011-09-10T19:12:50+00:00">
<p>
Ich habe gerade zwei Bugs am Stylesheet gefixt. Einer ist schon in den Kommentaren erwähnt worden: Im aktuellen Chromium war <q cite="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/fefesbook#comment-15327">der hintergrund komplett blau</q>. Das lag daran, dass Chromium den Selektor <code>html::before</code> wohl nicht richtig versteht und die Hintergrundfarbe des generierten <a href="http://www.w3.org/TR/css3-content/#pseudo-elements">Pseudoelements</a> auch auf das nachfolgende <code>html</code>-Element anwendet.
</p>
<p>
Die zweite Änderung hat ebenfalls mit Browserfersagen zu tun: Das Logo hatte zwar die gleiche blaue Hintergrundfarbe, die im Stylesheet verwendet wird – es gibt da aber <a href="http://hsivonen.iki.fi/png-gamma/">Unterschiede in der Gammakorrektur zwischen <abbr title="Portable Network Graphics">PNG</abbr> und <abbr title="Cascading Style Sheets">CSS</abbr></a>. Bei <i>Iceweasel</i> auf Debian fiel das besonders ins Auge; durch ein <a href="http://bugs.debian.org/cgi-bin/bugreport.cgi?bug=626537">falsches Farbprofil</a> sah das verwendete Blau eher lila aus. Der Logo-Hintergrund ist daher jetzt transparent.
</p>
</ins>
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