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	<title>Die Welt ist gar nicht so. &#187; Literatur</title>
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	<description>Sie ist ganz anders.</description>
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		<title>Elfenjunge zum Geheimkanal</title>
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		<pubDate>Fri, 13 May 2011 03:55:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiktion]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[elfenjunge]]></category>
		<category><![CDATA[geheimkanal]]></category>
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		<description><![CDATA[Geh am Tag der Fahne ins Kaffeehaus am Heumarkt und bestelle ein kleines Gulasch und ein Krügerl. Anstelle eines Trinkgeldes gib dem Ober einen aus deinen gesammelten Nabelfusseln geformten Filzheinrich. Er wird dir daraufhin seine Rauhaardackeldame Franzi zum Gassi gehen &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/elfenjunge-zum-geheimkanal">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Geh am <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Nationalfeiertag_%28%C3%96sterreich%29">Tag der Fahne</a> ins Kaffeehaus am Heumarkt und bestelle ein kleines Gulasch und ein Krügerl. Anstelle eines Trinkgeldes gib dem Ober einen aus deinen gesammelten Nabelfusseln geformten <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/fotos/filzheinrich.png">Filzheinrich</a>. Er wird dir daraufhin seine Rauhaardackeldame Franzi zum Gassi gehen anvertrauen. Die preisgekrönte Rassehündin wird dich zu einer aufgelassenen Telefonzelle am Donaukanal führen.
</p>
<p>
Kaufe in der <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Tabaktrafik">Trafik</a> gegenüber eine Kronenzeitung und lies die Kontaktanzeigen, bilde die Quersumme aller Kontaktchiffren in der Abteilung <i>Sie sucht Sie</i> und wähle das Ergebnis deiner Quersummenrechung am nur scheinbar defekten Telefonapparat. Eine Frau mit samtener Stimme wird sich melden und versuchen, dich in ein Gespräch über die Altwiener Küche zu verwickeln.
</p>
<p>
Lass dich nicht darauf ein, sondern bestehe darauf, <em>den General</em>vertreter für <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/fotos/buttergott-deutschland.jpg">Importbutter</a> persönlich zu sprechen. Sie wird dir daraufhin eine Adresse geben, die du dem zufällig vorbeifahrenden Fiaker (aber was ist schon Zufall?) zurufen wirst, der dich für Gotteslohn in eine Schrebergartensiedlung am Stadtrand bringen wird. Dort warte ich in meinem Haus am Ziegelteich und bereite <a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/docs/culture/krautchan.insurance.tar.7z.gpg">das Ritual</a> vor. Bring Franzi mit.
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wildunfall im Feuilleton</title>
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		<pubDate>Thu, 11 Feb 2010 22:51:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Literatur]]></category>
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		<category><![CDATA[hässlich]]></category>
		<category><![CDATA[helenehegemann]]></category>
		<category><![CDATA[kopierpaste]]></category>
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		<category><![CDATA[plagiat]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon erstaunlich, dass Axolotl Roadkill auf Krautchan kritischer bewertet wird als vom gesamten deutschen Hochfeuilleton, bestehend aus FAZ, Spiegel, Zeit, SZ usw., die das Buch einhellig euphorisch besprachen. Dabei sollte es doch eigentlich umgekehrt sein, denn: Mir bereitet es keine &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/wildunfall-im-feuilleton">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Schon erstaunlich, dass <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Helene_Hegemann#Axolotl_Roadkill"><i>Axolotl Roadkill</i></a> auf Krautchan kritischer bewertet wird als vom gesamten deutschen Hochfeuilleton, bestehend aus <abbr title="Frankfurter Allgemeine Zeitung">FAZ</abbr>, Spiegel, Zeit, <abbr title="Süddeutsche Zeitung">SZ</abbr> usw., die das Buch einhellig <a href="http://www.gefuehlskonserve.de/axolotl-roadkill-alles-nur-geklaut-05022010.html">euphorisch</a> besprachen. Dabei sollte es doch eigentlich umgekehrt sein, <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/610/502840/text/">denn</a>:
</p>
<blockquote cite="http://www.sueddeutsche.de/kultur/610/502840/text/">
<p>
<q>Mir bereitet es keine Schwierigkeiten, dabei zuzusehen, wie einer Sechsjährigen bei vollem Bewusstsein gleichzeitig mit kochendem Schwefel die Netzhaut ausgebrannt und irgendein Schwanz in den Arsch gerammt wird, und danach verblutet sie halt mit weit geöffneten Augen auf einem Parkplatz</q> — solche Sätze stehen in diesem Buch, ohne Verbindung zu dem, was vor ihnen, und dem, was nach ihnen steht […]
</p>
</blockquote>
<p>
Gewaltfantasien, Pädophilie und Kopierpaste ? Kommt mir irgendwie <a href="http://krautchan.net">bekannt</a> vor. Und eigentlich ist es ja auch Zeit für den großen deutschen <i>Coming-of-Im·age·board</i>-Roman, <em>4chan-Style</em> — zusammengewürfelt aus Fragmenten anonymer Erzählungen, nur echt mit urheberrechtsverneinenden Bildchen neben jedem zweiten Absatz. Nein, ein derartiges Buch hat die gefallene Literaturgöre leider nicht verfasst, aber man wird ja wohl noch träumen dürfen …
</p>
<p>
Achja, zu Frau Hegemann: Angesichts ihres <a href="http://www.sueddeutsche.de/kultur/610/502840/zoom_0_0/">Angesichts</a> zeigt sogar Bernd echte, ehrliche Emotionen:
</p>
<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/krautchan-hegemann.png" alt="Mir tut das Mädchen einfach nur leid. Eigentlich würde ich mich über so eine dämliche Plagiatorin köstlich amüsieren, weil ich ihr den Erfolg und das Mädchen-Sein neiden würde, aber die arme Helene ist so verdammt häßlich, dass da keine Häme aufkommen will.

Mit diesem groben und unförmigen Gesichtchen, der furchtbaren Haut und den dünnen und strähnigen Haaren könnte sie noch ein paar andere Mädchen häßlich machen. Sie wird nie der erotische Traum eines Jungen sein, was fast allen Mädchen gerade ihres Alters vergönnt ist, egal wie sehr sie sich auch anstrengt (ein dickes Mädchen könnte etwa abnehmen, aber sie..?), und der einzige Weg, nun doch etwas Achtung und Anerkennung zu bekommen, war diese Literatenkarriere, die nun so früh schon ein schmähliches und erbärmliches Ende gefunden hat."/>
<p>
Im Übrigen habe ich <i>Axolotl Roadkill</i> nie gelesen.
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Eine Geschichte aus Nordberlin</title>
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		<pubDate>Mon, 04 Jan 2010 05:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Erzählungen]]></category>
		<category><![CDATA[Fiktion]]></category>
		<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[kopierpaste]]></category>
		<category><![CDATA[schlaf]]></category>
		<category><![CDATA[tristan]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber in letzter Zeit schlafe ich sehr schlecht. Eigentlich schlafe ich wohl gar nicht mehr richtig, aber ich bin auch nie richtig wach. Manchmal, wenn ich mit offenen Augen im Bett liege, sehe &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/eine-geschichte-aus-nordberlin">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Ich weiß nicht, wie es dir geht, aber in letzter Zeit schlafe ich sehr
schlecht. Eigentlich schlafe ich wohl gar nicht mehr richtig, aber ich
bin auch nie richtig wach.
</p>
<p>
Manchmal, wenn ich mit offenen Augen im Bett liege, sehe ich Tristan in
seinem Zimmer im Tiefparterre. Er sitzt vor einem alten Laptop und
scheuert seinen Schwanz &#8211; vergeblich, denn seine Eier sind längst
vertrocknet und sein Hodensack ist nur noch ein mit Staub gefüllter
Beutel, der beim Gehen raschelt. Hin und wieder fließt eine Träne aus
seinem lidlosen Auge, während er leise vor sich hin murmelt.
</p>
<p>
Ich weiß, er sucht nach dem richtigen Wort, um mich zu vernichten.
Sobald er es gefunden hat, wird er mich anrufen, mir das schreckliche
Wort ins Ohr brüllen und mein ohnehin angegriffener Geist wird in sich
zusammenfallen wie ein Kartenhaus. Ich beobachte eine Spinne an der
Zimmerdecke. Das Telefon klingelt. Ich bin verloren.
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Sarrazin-Zitate hausgemacht</title>
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		<pubDate>Mon, 12 Oct 2009 02:23:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiktion]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Rants]]></category>
		<category><![CDATA[krautchan]]></category>
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		<category><![CDATA[satire]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Zentralrat ist empört über die menschenverachtende Menschenverachtung Thilo Sarrazins, vergleicht seine Denke mit Göring, Goebbels und Hitler, fordert seinen Rücktritt — und liegt in seiner Einschätzung im entscheidenden Detail falsch: Sarrazin ist kein Nazi, auch nicht Rassist, er unterteilt &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/sarrazin-zitate-hausgemacht">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Der Zentralrat ist <i><a href="http://www.welt.de/politik/deutschland/article4789020/Zentralrat-der-Juden-vergleicht-Sarrazin-mit-Hitler.html">empört</a></i> über die menschenverachtende Menschenverachtung <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Thilo_Sarrazin#Kontroversen">Thilo Sarrazins</a>, vergleicht seine Denke mit Göring, Goebbels und Hitler, <a href="http://www.taz.de/1/politik/deutschland/artikel/1/zentralrat-der-juden-fordert-ruecktritt-1/">fordert seinen Rücktritt</a> — und liegt in seiner Einschätzung im entscheidenden Detail falsch: Sarrazin ist kein Nazi, auch nicht Rassist, er unterteilt einfach die Menschen in <em>systemnützlich</em> und <em>systemschädlich</em>, ganz ohne Ansehen von Rasse, Herkunft oder Geschlecht. Und das er dies offen gefühllos, kaum konstruktiv (man denke an das <a href="http://www.tagesspiegel.de/berlin/Thilo-Sarrazin-Hartz-IV-Heiner-Geissler%3Bart270,2475592">Hartz-IV-Menü</a>) und unzulässig pauschalisierend (<q>Die Türken erobern Deutschland […]</q>) kundtut, ruft (zu Recht !) die medialen Geier auf den Plan, die sich laben am frisch angerichteten Drama.
</p>
<p>
Dennoch: Zurückgetreten wurde er bisher nicht; das Ende der Fahnenstange ist logischerweise noch lange nicht erreicht. Da nicht abzusehen ist, dass der ehemalige Anti-Sozialsenator in Zukunft die Klappe halten wird, kann es also nur einen Weg geben, die sarrazinmäßige Flucht nach vorn — und nichts bietet sich hier besser an als strategisch-rhetorische Hilfestellung für weitere Missetaten, auf das das Maß hoffentlich schnell überschwappt. Hier also einige Vorschläge, was Sarrazin noch so sagen könnte (und ohne Auftreten einer unvorhergesehenen Schädigung des Sprachzentrums wohl wird):
</p>

<blockquote>
<p>
Der Aufzug im Fernsehturm ist stecken geblieben und ich musste dort auch auf engstem Raum mit fremden Leuten ausharren. Ich kann das ganze Theater um die Sache nicht nachvollziehen.
</p>
</blockquote>
<p>— über Anne Frank</p>

<blockquote>
<p>
Ich kann ihnen versichern, dass eine solche Maßnahme die Arbeitslosen annähernd halbieren würde.
</p>
</blockquote>
<p>— über das Köpfen von Hartz-IV-Empfängern</p>

<blockquote>
<p>
Dennoch sollte man nicht vergessen, dass die Gesellschaft davon profitiert, wenn sich junge Menschen zusammentun und gemeinsam versuchen, die Stadt, in der wir leben, zu einem besseren Ort zu machen.
</p>
</blockquote>
<p>— über die Zunahme rechtsextreme Gewalttaten</p>

<blockquote>
<p>
Geben ist seliger als nehmen — das steht ja auch schon in der Bibel und daran hat sich vom Prinzip her bis heute nichts geändert.
</p>
</blockquote>
<p>— über die Gewaltvorwürfe gegenüber der Berliner Polizei</p>

<p>
Weitere Vorschläge, Lobhudeleien, sowie Kritik am Konzept der Lächerlichmachung selbstgerechter Arschlöcher mittels erfundener Geschmacklosigkeiten bitte in die Kommentare (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stromberg_(Fernsehserie)#Bernd_Stromberg">Stromberg</a>-Ergüsse sind von der Wertung ausgenommen, passen aber ins Konzept).
</p>

<ins datetime="2009-11-11T13:44:59+00:00">
<p>
Hallo Bernds. Hier steht nirgendwo, dass das <i>originaler Inhalt</i> wäre. Nur: Ein <abbr title="Krautchan">KC</abbr>-Archiv gibt es nunmal nicht. Auch: Wusstet ihr, dass Schüttli mich gebeten hat, nicht mehr auf <abbr title="Krautchan">KC</abbr> zu verlinken ?
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Tristan und die Kanzlerin</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Aug 2009 14:47:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
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		<description><![CDATA[Download Tristan und die Kanzlerin erlehmann CC-BY]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[        <figure item="work"><audio src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/audio/tristan-und-die-kanzlerin.oga" itemprop="about" controls="controls"><a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/audio/tristan-und-die-kanzlerin.oga">Download</a></audio>
            <legend>
                <span itemprop="title">Tristan und die Kanzlerin</span>
                <a itemprop="author" href="http://dieweltistgarnichtso.net">erlehmann</a>
                <small>
                    <a itemprop="license" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/">
                        <abbr title="Creative Commons Namensnennung">CC-BY</abbr>
                    </a>
                </small>
            </legend>
        </figure>

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		<title>Beim Betteln erwischt: Amt kürzt Zahlungen</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 03:40:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Ein Mitarbeiter des Göttinger Sozialamtes hat einer notleidenen Bank, die er eigenen Angaben zufolge mehrfach beim Betteln gesehen hatte, die Unterstützung gekürzt. Der Mitarbeiter des Fachbereichs Konjunktur kündigte in einem diesem Blog vorliegenden Schreiben an, einen Betrag von 1,2 Milliarden &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/beim-betteln-erwischt-amt-kurzt-zahlungen">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Ein Mitarbeiter des <i>Göttinger Sozialamtes</i> hat einer notleidenen Bank, die er eigenen Angaben zufolge mehrfach beim Betteln gesehen hatte, die Unterstützung gekürzt. Der Mitarbeiter des Fachbereichs Konjunktur kündigte in einem diesem Blog vorliegenden Schreiben an, einen Betrag von <em>1,2 Milliarden Euro</em> als Einkommen durch Betteln von der Krisenhilfe abzuziehen. Die Summe habe er hochgerechnet, nachdem er die Bank mehrfach beim Betteln im Finanzministerium gesehen habe.
</p>
<p>
Bernd Grönig vom <i>Paritätischen Wohlfahrtsverband Göttingen</i> reagierte erschüttert: <q>So weit unten waren wir noch nie.</q> Das Schreiben des Finanzamts sei demütigend und unterstelle, dass die Bank durch Betteln beim Bund ein <em>regelmäßiges</em> Einkommen habe. Der Wohlfahrtsverband überprüft den Angaben zufolge nun, ob die Hochrechnung und die damit verbundene Kürzung rechtens sind.
</p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Szenario 2020 — Das mobile Internet</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/szenario-2020-%e2%80%94-das-mobile-internet</link>
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		<pubDate>Fri, 27 Mar 2009 09:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Fiktion]]></category>
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		<description><![CDATA[Wo ist das nochmal ? Per Jabber sende ich Tina den Wegpunkt, zusammen mit dem Link zur Veranstaltung: „Holofilmproduktion“ lautet der Titel des Seminars, für das wir uns per Webform angemeldet haben. Dann trage ich sie auf die Whitelist derer &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/szenario-2020-%e2%80%94-das-mobile-internet">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<q>Wo ist das nochmal ?</q> Per <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Jabber">Jabber</a> sende ich Tina den Wegpunkt, zusammen mit dem Link zur Veranstaltung: „Holofilmproduktion“ lautet der Titel des Seminars, für das wir uns per Webform angemeldet haben. Dann trage ich sie auf die Whitelist derer ein, die meinen <a href="http://blog.pierlux.com/2009/01/22/empathy-where-are-you/en/">aktuellen Aufenthaltsort</a> einsehen können, zeitlich befristet für die nächsten vier Stunden. Sie tut Ähnliches, schließlich chatten wir noch ein paar Minuten, bevor ich meine <abbr title="Wohngemeinschaft">WG</abbr> in Friedrichshain verlasse.
</p>
<p>
Bezahlen muss keiner von uns beiden für den Traffic — das <a href="http://berlin.freifunk.net/">berliner Mesh-Net</a> leitet die Datenpakete überall dorthin weiter, wo Router sind. Seit schwedische Hacker 2013 die Software als Erweiterung für die mobile Mozilla-Variante <a href="https://wiki.mozilla.org/Fennec">Fennec</a> präsentierten, läuft das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/B.A.T.M.A.N.">notwendige Programm</a> auf jedem halbwegs neuen Handy, durch die hohe Bevölkerungsdichte umfasst die <i>Wolke</i> nahezu den ganzen Bereich innerhalb des Rings.
</p>
<p>
Was nicht auf diesem Weg vermittelt werden kann, wird verschlüsselt über Knoten mit Internetanbindung geroutet. Gut, so schnell wie eine <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/WiBro">direkte Funkanbindung</a> bei einem kommerziellen Anbieter ist das Ganze kaum — aber für Chats, Web und kurze Multimedia-Clips reicht es. Und ganz nebenbei umgeht man mit diesem System die <a href="http://www.heise.de/suche/?q=internet+sperren&#038;rm=search">überall eingesetzten Netzfilter</a>, die sämtliche Inhalte auf Pornografie, Urheberrechtsverletzungen und unerlaubte Werbung überprüfen. Fast jeder kennt einen, den es <i>erwischt</i> hat — und als vor Kurzem sogar im Senat Rechner mit illegalem Inhalt entdeckt wurden, erklärte man die Karriere der verantwortlichen CDU-Politikerin kurzerhand für beendet.
</p>
<p>
In der S-Bahn lese ich die Feeds, die sich in den letzten Stunden angestaut haben — <a href="http://blog.fefe.de">Fefe</a> verlinkt ein <i>Blip</i> einer Polizeidrohne, nach dem bei einer Demo in Bayern zwei Leute durch <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Elektroschockpistole">Taser</a> starben, verschiedene kleinere Blogs berichten ebenfalls. In etwa einer Stunde wird das Thema die Tagesschau füllen, schätze ich. Ansonsten nicht viel Erwähnenswertes: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Sascha_Lobo">Lobo</a> von der <abbr title="Sozialdemokratische Partei Deutschlands">SPD</abbr> überlegt öffentlich, aus der Bundespolitik auf <abbr title="Europäische Union">EU</abbr>-Ebene zu wechseln, auf <a href="http://zip.4chan.org/tv/imgboard.html">4chan /tv/</a> erfahre ich von einer neuen Scifi-Serie aus China; per <abbr title="Secure Shell">SSH</abbr> starte ich den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/BitTorrent_(Protokoll)">ByteTorrent-Client</a> auf meinem Rootserver.
</p>
<p>
Am Alexanderplatz steigt eine Gruppe jugendlicher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Emo#Emo_und_Mode">Emos</a> zu. Alle haben sie einen dieser unverwechselbaren Buttons auf der Brust, die schon meine sechsjährige Nichte als <i>iPhone Nano</i> identifizieren könnte. Nachdem sie sich im Raum verteilen, geht das Surround-Konzert los, natürlich absichtlich übertrieben laut. Genervt greife ich nach meinem Fon; nach ein paar Tastendrücken ist Ruhe — immer noch beherrschen viele Geräte <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Wireless_USB">Wireless USB</a> nur <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Ping_of_Death">unzureichend</a>. Bis die verwirrten Kids begreifen, was passiert ist und jeder von ihnen sich bemüht, den winzigen Reset-Knopf auf der Rückseite zu drücken, bin ich schon längst wieder draußen.
</p>
<p>
Während ich in die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Oranienburger_Stra%C3%9Fe">O&#8217;burger</a> einbiege, schaue ich kurz nach Tina: Klar, sie verspätet sich, <a href="http://www.openstreetmap.de/">OSM</a> zeigt ihr Icon noch etwa 1,5 Kilometer, ganze 12 Minuten entfernt. Genügend Zeit also für einen Döner, den ich <a href="http://www.geeksaresexy.net/2008/04/17/virtual-cash-connections/">drahtlos bezahle</a>, mit 35 GoogleCredits.
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Die gesamte Vision gibt es natürlich auch als <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/uploads/szenario%202020%20-%20das%20mobile%20internet.txt">Textdatei</a> (3000 Zeichen, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zeilenumbruch#Programmierung:_Codierung_mit_CR_und_LF">Unix-Zeilenumbrüche</a>). Und wer sich wundert, warum ich auf einmal unter die Literaten gehe, klicke bitte <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/shiftlog/werden-sie-republica-reporter-und-gewinnen-ein-t-mobile-g1">hier</a>.
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<ins datetime="2009-04-04T21:11:57+00:00">
<p>
Ich habe <em>natürlich</em> gewonnen und laufe jetzt seit einigen Tagen mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/HTC_Dream">T-Mobile G1</a> herum, auf dem ich auch bald Debian installieren werde — die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Android_(Plattform)">Android-Software</a> hat nämlich merkwürdige Kinderkrankheiten (und ich zur Zeit keine <i>root</i>-Rechte auf meinem eigenen Gerät). Meine Beiträge aus dem <a href="http://www.freitag.de/community/blogs/shiftlog/">Shiftlog</a> übertrage ich dann in den nächsten Tagen hierhin, sobald ich mal wieder Langeweile habe.
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</ins>
<ins datetime="2012-10-22T14:31:06+00:00">
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<a href="http://schneeschmelze.wordpress.com/2012/07/13/des-freitags-neue-kleider/">Der Freitag hat alte Beiträge depubliziert.</a>
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		<title>Ein Scheißbuch</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 21:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[fleckenteufel]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
		<category><![CDATA[scheißbuch]]></category>
		<category><![CDATA[strunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Jugendliche auf einer evangelischen Kirchenfreizeit an der Ostsee — beinahe so, als hätte es 1977 keine anderen Möglichkeiten gegeben, mit Gleichaltrigen und insbesondere dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen, führt der Autor das Setting für den Roman ein, der &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/ein-scheisbuch">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Jugendliche auf einer evangelischen Kirchenfreizeit an der Ostsee — beinahe so, als hätte es 1977 keine anderen Möglichkeiten gegeben, mit Gleichaltrigen und insbesondere dem anderen Geschlecht in Kontakt zu kommen, führt der Autor das Setting für den Roman ein, der als „Antwort auf <a href="urn:isbn:3832180575">Feuchtgebiete</a>“ angekündigt wurde.
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Dass Protagonist Thorsten analfixiert ist, erfahren wir auf der zweiten Seite, wenig später kommen weitere Aspekte seiner Persönlichkeit zur Sprache: Ständige homoerotische Fantasien und Abscheu für fette und hässliche Menschen, abgerundet von einer unerklärlichen Vorliebe für Landsergeschichten zeichnen das Bild eines recht ratlosen Jungen, der offenbar weder Freunde noch sexuelle Erfüllung findet und nebenbei Bukowski liest.
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Nebenfiguren entsprechen größtenteils Klischees — und wenn der Schläger, der Dumme, der Schöne, die Schöne, der und die Hässliche und der mit dem großen Schwanz dann interagieren, hockt Thorsten oft nur wortkarg dabei. So unspannend das klingt, ist es auch — man lernt sich oberflächlich kennen, spielt Skat oder Doppelkopf, schleicht bei Dunkelheit zu den Mädels und trinkt Alkohol; Strand kommt tatsächlich erst gegen Ende der Handlung vor.
</p>
<p>
Die Erwartung, dass Strunk das platte Szenario durch Inhalte ausgleichen kann, erfüllt sich trotz einiger erwähnenswerter Szenen nicht; der gezwungen wirkende Schreibstil tut sein Übriges. Spontan fallen gleich mehrere genreverwandte Bücher ein, die besser sind; <a href="urn:isbn:3499241161">Dorfpunks</a> etwa ist witziger, <a href="urn:isbn:3453675207">Macht und Rebel</a> kreativer, selbst <a href="urn:isbn:3421054592">Karlmann</a> wirkt bei ähnlich unzureichender Handlung stilistisch ansprechender.
</p>
<p>
Nochmal hätte ich nicht Lust, Geld dafür auszugeben.
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<p>
<a href="urn:isbn:3499252244"><i>Fleckenteufel</i></a> — <span class="author">Heinz Strunk</span>, 12,00 € (D)
</p>]]></content:encoded>
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