<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Die Welt ist gar nicht so. &#187; saschalobo</title>
	<atom:link href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/tag/saschalobo/feed" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net</link>
	<description>Sie ist ganz anders.</description>
	<lastBuildDate>Mon, 23 Sep 2013 15:41:20 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
		<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
		<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.0.35</generator>
	<item>
		<title>Lesebefehl: Magisterarbeit über Krautchan</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/magisterarbeit-krautchan</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/magisterarbeit-krautchan#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 17:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[krautchan]]></category>
		<category><![CDATA[magisterarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[nilslöber]]></category>
		<category><![CDATA[saschalobo]]></category>
		<category><![CDATA[trollologie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=3728</guid>
		<description><![CDATA[In der Magisterarbeit In den Unterwelten des Web 2.0. Ethnographie eines Imageboards setzt sich Nils Löber aus kulturwissenschaftlicher Sicht mit der kritischen Internetplattform Krautchan auseinander. Ausgehend von einer siebenwöchigen Feldforschung beschreibt Löber Schauplätze und Meme deutschsprachiger Netzkultur. Zitat Klappentext: In &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/magisterarbeit-krautchan">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
In der Magisterarbeit <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-56075"><i>In den Unterwelten des Web 2.0. Ethnographie eines Imageboards</i></a> setzt sich <a href="http://nils-loeber.de/">Nils Löber</a> aus kulturwissenschaftlicher Sicht mit der <em>kritischen Internetplattform</em> Krautchan auseinander. Ausgehend von einer siebenwöchigen Feldforschung beschreibt Löber Schauplätze und Meme deutschsprachiger Netzkultur. Zitat Klappentext:
</p>
<blockquote cite="urn:nbn:de:bsz:21-opus-56075">
<p>
In netzpolitischen Debatten wird häufig das Internet als „rechtsfreier Raum“ beschworen. In der vorliegenden Arbeit wird anhand einer Spezialform von Internetforen &#8211; sogenannter Imageboards &#8211; untersucht, welche Diskurse und Praktiken sich tatsächlich in einem auf vollständige Anonymität und weitgehende Regellosigkeit stützenden Kommunikationsraum ausbilden können. Zu Tage treten hierbei neben symbolischen Exzessen im Bereich Gewalt und Pornografie auch unerwartete Formen insbesondere männlicher Solidarität und reichhaltiger popularer Kreativität.
</p>
</blockquote>
<p>
Über den Kontext „Bildbrett“ hinaus interessant ist Löbers <q cite="urn:nbn:de:bsz:21-opus-56075">Klassifikationsschema für Internetforen</q> anhand <del datetime="2011-07-18T17:32:59+00:00">sechs</del> <ins datetime="2011-07-18T17:32:59+00:00">sieben</ins> verschiedener Merkmale (Seite 21ff), mit dem sich auch soziale Netzwerke wie <a href="http://www.facebook.com/"><i>Facebook</i></a> und <a href="https://plus.google.com/"><i>Google+</i></a> einordnen lassen:
</p>
<ul>
	<li>Anonymität, Pseudonymität, Realnamenverwendung</li>
	<li>Restriktivität vs. Anarchie</li>
	<li>Unbegrenzte vs. begrenzte Archivierung</li>
	<li>Zentralisierte vs. diffuse Machtstruktur</li>
	<li><i>Threaded</i> vs. <i>non-threaded</i></li>
	<li>Monomedialität vs. Multimedialität</li>
	<li>Kommerzielle vs. nicht-kommerzielle Ausrichtung</li>
</ul>
<p>
Anzumerken bleibt: Die Recherche zur Arbeit endete Anfang 2009. Folglich werden weder die <a href="http://saschalobo.com/2009/12/04/trollforschung-aktuell/">gegen Sascha Lobo gerichteten Trollereien</a> noch dessen nachfolgende Beiträge zur <span title="Man kann es nicht ohne „lol“ schreiben.">Trollologie</span> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=-OzJdA-JY84">2010</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sXSrpGr0wDU">2011</a>) behandelt; auch <a href="http://knowyourmeme.com/memes/polandball"><i>Countryballs</i></a> und die <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/feministinnen-leichte-beute-fur-trolle">Aufregung feministischer Bloggerinnen nach der <i>re:publica</i> 2010</a> bleiben unerwähnt. Weswegen die recht bekannte <a href="https://github.com/erlehmann/krautchan-kopierpasteten/tree/master/Casio">Casio-Kopierpaste</a> nicht vorkommt, ist mir allerdings unklar.
</p>
<ins datetime="2011-07-18T17:38:40+00:00">
<p>
<small>
Krautchan wird ebenfalls erwähnt in der Diplomarbeit <a href="http://othes.univie.ac.at/8521/"><i>Die Bedeutung von Depression, Insomnie und internetspezifischen maladaptiven Kognitionen für problematischen Internetgebrauch</i></a>.
</small>
</p>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/magisterarbeit-krautchan/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>5</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>What Sascha Lobo wants you to believe</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/what-sascha-lobo-wants-you-to-believe</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/what-sascha-lobo-wants-you-to-believe#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 15 Apr 2011 14:35:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[krautchan]]></category>
		<category><![CDATA[rp11]]></category>
		<category><![CDATA[saschalobo]]></category>
		<category><![CDATA[troll]]></category>
		<category><![CDATA[trollforschung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=3257</guid>
		<description><![CDATA[Eisenhowers Vortrag zur Trollforschung auf der diesjährigen re:publica (Video, man vergleiche auch hier und hier) begann mit schleppender Publikumsbeschimpfung, wurde dann aber doch recht schnell pöbelnd-informativ. So sollte etwa die Praxislektion zum sog. Cordkanal-Inzident aufzeigen, wie sich kritische Internetplattformen durch &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/what-sascha-lobo-wants-you-to-believe">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<span title="Sascha Lobo">Eisenhower</span>s <a href="http://re-publica.de/11/blog/panel/j%C3%BCngste-erkenntnisse-der-trollforschung/">Vortrag zur Trollforschung</a> auf der diesjährigen <i>re:publica</i> (<a href="http://vimeo.com/22385006">Video</a>, man vergleiche auch <a href="http://www.sixtus-vs-lobo.de/svl/video/176/">hier</a> und <a href="http://saschalobo.com/2009/12/04/trollforschung-aktuell/">hier</a>) begann mit schleppender Publikumsbeschimpfung, wurde dann aber doch recht schnell pöbelnd-informativ. So sollte etwa die Praxislektion zum sog. <i>Cordkanal-Inzident</i> aufzeigen, wie sich kritische Internetplattformen durch gezielt-klandestines Sponsoring <span title="Als ob.">zurücktrollen lassen</span>. Was wirklich passiert ist, beschreibt folgendes Diagramm.
</p>
<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/zeichnungen/saschalobo-trollsponsor.png"><img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/zeichnungen/saschalobo-trollsponsor.png" alt="Sascha Lobo trolliert den „Cordkanal“, indem er ihnen 1000€ Sponsoring verspricht, dann aber nur 500€ liefert. Lachs wurden gehabt." /></a>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/what-sascha-lobo-wants-you-to-believe/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>6</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Feministinnen: Leichte Beute für Trolle</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/feministinnen-leichte-beute-fur-trolle</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/feministinnen-leichte-beute-fur-trolle#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 13:41:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[bernd]]></category>
		<category><![CDATA[blogs]]></category>
		<category><![CDATA[feminismus]]></category>
		<category><![CDATA[krautchan]]></category>
		<category><![CDATA[piratenweib]]></category>
		<category><![CDATA[rp10]]></category>
		<category><![CDATA[saschalobo]]></category>
		<category><![CDATA[sexismus]]></category>
		<category><![CDATA[trolle]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=2163</guid>
		<description><![CDATA[Lauter Perverse. So musste es wohl auf Uneingeweihte wirken, was am Rande der diesjährigen re:publica-Konferenz geschah: Bei zwei Veranstaltungen — zu Sexismus im Netz und Modeblogs — wurde der dem Livestream anhängige Chat geflutet mit Spam, Beleidigungen und Kopierpaste. Quelle &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/feministinnen-leichte-beute-fur-trolle">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/krautchan/krautchan-fotze-erschie%C3%9Fen.png" alt="Forumsbeitrag Krautchan: „Erschießen sollte man diese Fotze.“"/>
<p>
<a href="http://diestandard.at/1271374616158/Republica-Lauter-Perverse-und-keine-Frauen-im-Netz"><q>Lauter Perverse.</q></a> So musste es wohl auf <span title="Neuschuchteln">Uneingeweihte</span> wirken, was am Rande der <a href="http://re-publica.de/10/">diesjährigen <i>re:publica</i>-Konferenz</a> geschah: Bei zwei Veranstaltungen — zu <i>Sexismus im Netz</i> und <i>Modeblogs</i> — wurde der dem Livestream anhängige Chat geflutet mit Spam, Beleidigungen und <a href="http://encyclopediadramatica.com/Copypasta">Kopierpaste</a>. Quelle der Trollereien ist ein Internetforum, das ich an dieser Stelle nicht nennen werde. Auch im <i>re:publica</i>-Blog hat man das Thema bereits <a href="http://re-publica.de/10/2010/04/19/trolle-im-livestream-chat/">kommentiert</a>.
</p>
<p>
Es ist kein Zufall, das gerade Sessions dieser Art von derart intensiver Trollerei betroffen sind — ebensowenig wie es kein Zufall ist, dass gewisse Feministinnen jene Ereignisse sofort als Beleg für <a href="http://www.piratenweib.de/?p=1341"><q>real existierenden Sexismus […] im Internet</q></a> ansehen und infolge dessen übereifert Alarm in ihrem Blog schlagen. Zwischen beiden Punkten besteht ein ursächlicher Zusammenhang: Gewisse Verhaltensweisen verleiten Trolle dazu, weiterzumachen, ja sogar ihre Anstrengungen zu intensivieren — schon lange lautet ein Sinnspruch zum Thema <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Troll_%28Internet%29#Verhalten_als_Foren-Teilnehmer">„Don&#8217;t feed the trolls.“</a>; die nun empörten Bloggerinnen begehen eben den Fehler, diese Weisheit nicht zu beachten.
</p>
<span id="more-2163"></span>
<p>
Vorab: Auch ich habe <a href="http://re-publica.de/10/event-list/haha-ich-lachte-bernd/">einen Vortrag</a> auf der <i>re:publica</i> gehalten — und in diesem ging es um genau das Internetforum, dem besagte Trolle entsprangen. Es handelt sich bei dieser Seite um ein „<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Imageboard" title="Es ist Deutschland hier !">Bildbrett</a>“, d.h. ein anonymes Forum, in dem das Anhängen von Bildern an Beiträge eine große Rolle spielt; derartige Foren haben eine ganz eigene Kultur, mit der ich mich seit Jahren <span title="Gonzo-Style natürlich, also zu Recherchezwecken.">auseinandersetze</span>. Und natürlich wurden auch schon in meine Richtung (leere) Drohungen ausgesprochen und eher weniger schöne Fotomontagen verbreitet; mich stört das bisher wenig.
</p>
<p>
Der wohl wichtigste Aspekt, der einen selbst zum lohnenden Trollziel macht, ist das Ernstnehmen von Trollbeiträgen. Wie schon erwähnt, nehmen viele die konkret gefallenen Äußerungen als Beleg für Sexismus — Trollen kommt es allerdings kaum auf den Inhalt an, vielmehr geht es um Provokation: Überfallen sie ein rechtes Forum, geben Trolle sich als Linke aus, bei Ausländern und Antifa wird mit Naziparolen provoziert — und auch im konkreten Fall werden eben die Sprüche abgelassen, mit denen man am meisten (negatives) Feedback abgreifen kann; Beschimpfungen bis hin zu Todesdrohungen sind an der Tagesordnung.
</p>
<p>
Derartiges Gebaren nicht von dem eines ernstzunehmenden (politischen) Gegners zu unterscheiden, ist wenig zielführend. Wie man statt dessen handeln kann, wurde erst kürzlich von einem bekannten berliner Blogger in seinem Vortrag <a href="http://re-publica.de/10/event-list/how-to-survive-a-shit-storm/"><i>How to survive a shit storm</i></a> am eigenen Beispiel erläutert — zur Wahl stehen: Ignorieren, Löschen, Diskussion schließen, Diskurs an sich reißen und (für den <span title="Dieses Level ist nur zugänglich mit komischer Frisur und Besitz von mindestens drei Mobiltelefonen.">höchsten Schwierigkeitsgrad</span>) zurücktrollen.
</p>
<p>
Massive Empörung mitsamt öffentlicher Anprangerung hat er jedoch <em>nicht</em> empfohlen, aus gutem Grund — ist dies doch eine der Reaktionen, auf die Trolle abzielen. Im aktuellen Fall ist der Effekt durchaus bemerkenswert: Ist ein Blogeintrag geschrieben, nehmen andere Bloggerinnen das Thema auf und so regt man sich nun schon seit fünf Tagen über ein paar Äußerungen auf, die ansonsten schnell vergessen wären. Johnny Häusler bemerkt hierzu<a href="http://re-publica.de/10/2010/04/19/trolle-im-livestream-chat/"> im <i>re:publica</i>-Blog</a>:
</p>
<blockquote cite="http://re-publica.de/10/2010/04/19/trolle-im-livestream-chat/">
<p>
Screenshot-Slideshows und Twitter-Hinweise auf Trolle führen unserer Meinung nach nur dazu, den entsprechenden Kommentaren eine noch größere Bühne zu bieten […]
</p>
</blockquote>
<p>
Um es noch mal zu betonen: Wichtig ist, zu realisieren, dass es hier mitnichten um Sexismus bzw. das Totschweigen desselben geht: Wenn eine Aussage — und sei sie <a href="http://www.karnele.de/index.php?option=com_content&#038;view=article&#038;id=196:republica-chat-sexismus-im-netz&#038;catid=53:aergernisse&#038;Itemid=101"><q>ARSCHVERLETZTES EMANZENPACK</q></a> — dutzende Mal gespammt wird, macht das zuerst einmal deutlich, dass da jemand die Kommunikation stören will. Darauf seinerseits mit Empörung und Beschimpfungen zu reagieren, ist selten der richtige Weg, sich für Trolle uninteressant zu machen und nimmt dem Kampf gegen tatsächliche sexistische Praktiken wertvolle Resourcen.
</p>
<p>
Im Übrigen finde ich es nicht gerade zivilisiert, <a href="http://re-publica.de/10/2010/04/19/trolle-im-livestream-chat/#comment-579">auf den Veranstaltern rumzuhacken</a>, weil diese Trollerei „zulassen“ würden: Johnnys Entscheidung, auf die Provokationen <em>nicht</em> mit Abschalten des Streams zu reagieren, bewies Augenmaß und ist in Anbetracht der Alternative — kein Stream — immer noch die beste Lösung.
</p>
<p>
Ebenfalls ist der <a href="http://re-publica.de/10/2010/04/19/trolle-im-livestream-chat/#comment-579">Vorwurf des Piratenweibs</a>, ich oder der <span title="Sascha na-ihr-wisst-schon">freundliche Typ aus der Abteilung Frisurenmarketing</span> hätten die Trolle angelockt, bei näherer Betrachtung unhaltbar: Andere per Livestream übertragene Events wurden ebenfalls in besagtem Internetforum rezipiert, so etwa der stellenweise überaus amüsante <a href="http://re-publica.de/10/event-list/laberflashmob/">Laberflashmob</a> aus dem Hause <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/"><abbr title="Zentrale Intelligenz Agentur">ZIA</abbr></a>. Weiterhin war dort auch bekannt, dass es von meinem Vortrag allenfalls Audio-Aufnahmen geben wird; die Spekulation mit den enttäuschten Streamzuschauern ist insofern wenig plausibel.
</p>
<p>
Ach, und ich betreibe kein Bildbrett.
</p>
<ins datetime="2010-05-11T21:06:15+00:00">
<p>
<i>plomlompom</i> macht sich auf <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Carta_%28Publikation%29"><i>CARTA</i></a> weitere Gedanken zum Thema: <a href="http://carta.info/26755/die-ressource-ignoranz/"><i>Die Ressource Ignoranz</i></a>.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/feministinnen-leichte-beute-fur-trolle/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>20</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Riesenwaschmaschine mit Volltext-Feed — so gehts !</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/riesenwaschmaschine-mit-volltext-feed-%e2%80%94-so-gehts</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/riesenwaschmaschine-mit-volltext-feed-%e2%80%94-so-gehts#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 09 Feb 2010 02:02:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Software]]></category>
		<category><![CDATA[riesenmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[saschalobo]]></category>
		<category><![CDATA[timpritlove]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.dieweltistgarnichtso.net/?p=1634</guid>
		<description><![CDATA[Die Riesenmaschine (jetzt neu mit Waschzwang in jedem 10. Ei) liefert in ihre Feeds nicht im Volltext aus — statt dessen erhält man eine verstümmelte Version, über die sich vor Jahren auch bereits der Herr Pritlove aufregte. Die Rationale wird &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/riesenwaschmaschine-mit-volltext-feed-%e2%80%94-so-gehts">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Die <a href="http://riesenmaschine.de">Riesenmaschine</a> (jetzt neu mit <a href="http://riesenmaschine.de/bilder/riesenwaschmaschine.png">Waschzwang</a> in jedem 10. Ei) liefert in ihre Feeds nicht im Volltext aus — statt dessen erhält man eine verstümmelte Version, über die sich vor Jahren auch bereits der Herr Pritlove <a href="http://tim.geekheim.de/2006/12/05/der-volltext-und-der-mittelteil/">aufregte</a>. Die Rationale wird in den Kommentaren vom Herrn <span title="Lobo">Eisenhower</span> einfach erklärt: Zum Ersten handele es sich bei der RM um ein <i>Gesamtkunstwerk</i>, zum Zweiten schalten sie ja <i>Werbung</i>, die man im Feed nicht sieht (haha, <a href="http://adblockplus.org/de/">als ob</a>). <span title="Lobo">Eisenhower</span> fordert hier, man müsse „als Leser Zugeständnisse für die Refinanzierung machen.“
</p>
<p>
Fast tut er so, als wäre es sein Internet und nicht meins, genauer gesagt: Das der <em>Anbieter</em> und nicht das der <em>Nutzer</em>. Die zwar konsistente und vom Motiv her nachvollziehbare, doch in beiden Teilen ausgesprochen arrogante Haltung ließe sich ohne weiteres heranziehen, um <abbr title="Digitales Restriktions-Management">DRM</abbr> zu rechtfertigen und weiterhin Remixe und gleich jegliche Hackerey zu verbieten. Weiterhin ist es ein Paradebeispiel dafür, wie individuelle Interessen die allgemeine Zugänglichkeit (hier insbesondere: Maschinenlesbarkeit) von Daten beeinträchtigen.
</p>
<p>
Glücklicherweise gibt es Abhilfe, um ein derart <em>defektes</em> Angebot den Bedürfnissen der Nutzer anzupassen: Der Feedreader <a href="http://newsfox.mozdev.org/">Newsfox</a> ermöglicht es mit einer Funktion namens „Web-Filter“, statt des Feedinhaltes die verlinkte Seite oder einen Teil davon anzuzeigen. Trägt man den <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/XPath">XPath</a>-Ausdruck <code>/html/body/div/table/tbody/tr[2]/td/div/p</code> (ermittelt mit <a href="http://getfirebug.com/">Firebug</a>) in die Konfiguration ein (<a href="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/screenshots/web/riesenmaschine-newsfox-fullfeed.png">Screenshot</a>), erhält man so auf komplizierte Weise das, was unzählige andere Seiten ohne Weiteres ausliefern: Ein funktionierendes Volltext-Feed.
</p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/riesenwaschmaschine-mit-volltext-feed-%e2%80%94-so-gehts/feed</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
