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	<title>Die Welt ist gar nicht so. &#187; zia</title>
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	<description>Sie ist ganz anders.</description>
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		<title>Das wunderbare Archiv von „Luke &amp; Trooke“</title>
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		<pubDate>Mon, 27 Sep 2010 14:26:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[In eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[lukeundtrooke]]></category>
		<category><![CDATA[riesenmaschine]]></category>
		<category><![CDATA[zia]]></category>

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		<description><![CDATA[Luke &#38; Trooke war ein münsteraner Szenemagazin, das unter der Ägide der späteren intelligenten Agenten Holm Friebe und Martin Baaske publiziert wurde. Kulturhistorisch von Bedeutung sind unter Anderem die komplex-komplizierten Beziehungen zu späteren bzw. alternativgeschichtlichen Großprojekten wie der Riesenwaschmaschine (siehe &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/luke-und-trooke-archiv">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<img src="http://daten.dieweltistgarnichtso.net/pics/zeichnungen/lukeundtrooke-eigentumsverh%C3%A4ltnisse-klein.png" alt="Konzernstruktur von „Luke &amp; Trooke“ (schematischer Überblick)" />
<p>
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Luke_%26_Trooke"><i>Luke &amp; Trooke</i></a> war ein münsteraner Szenemagazin, das unter der Ägide der späteren <span title="I. A. zeichnen sich laut Wikipedia durch „Wissen, Lernfähigkeit, Schlussfolgerungen und die Möglichkeit zu Verhaltensänderungen“ aus.">intelligenten Agenten</span> <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/mitarbeiter/friebe.html">Holm Friebe</a> und <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/mitarbeiter/baaske.html">Martin Baaske</a> publiziert wurde. Kulturhistorisch von Bedeutung sind unter Anderem die komplex-komplizierten Beziehungen zu späteren bzw. alternativgeschichtlichen Großprojekten wie der <a href="http://riesenmaschine.de">Riesen<del>wasch</del>maschine</a> (siehe Abbildung).
</p>
<p>
Angefixt durch Kathrin Passigs Erwähnung der Heftreihe in der Dokumentation <i>Das Geschäftsjahr 2006/2007</i> (Teile <a href="http://www.youtube.com/watch?v=J3TOSgF7dFw">1</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=tv_6NdPwx_Y">2</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ctwvRA1sMfs">3</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=YWkqM0lwHP4">4</a>), gelangte ich zunächst <span title="eBay, kennste?">auf verschlungenen Wegen</span> an ein Exemplar des Sammelbandes <a href="urn:isbn:3929440938"><i>Haarige Eisen: Die wunderbare Welt von Luke &#038; Trooke</i></a>. Wenig später formulierte ich Archivpläne und kontaktierte Holm, der mir einen Satz zur Verfügung stellte. In Folge verbrachte ich <span title="verteilt über mehrere Monate">einige Stunden</span> vor einem Großformatscanner der Humboldt-Universität.
</p>
<p>
Alle neun Ausgaben finden sich nun als handliche <abbr title="Portable Document Format">PDF</abbr>-Dateien auf der aus Versatzstücken der „<i>Luke &#038; Trooke</i>“-Shopette zusammengefrickelten <a href="http://lukeundtrooke.de/">Webseite</a>. <del datetime="2010-10-01T18:40:25+00:00">Da es sich allerdings um ingesamt 333 Megabytes handelt, empfiehlt <i>Die Welt ist gar nicht so</i> zum bandbreitensparenden Konsum die Nutzung des bereitgestellten <a href="http://lukeundtrooke.de/lukeundtrooke.torrent"><i>torrent</i>s</a>.</del>
</p>
<ins datetime="2010-09-30T15:10:58+00:00">
<p>
Sowohl Kontrast als auch Helligkeit der Dokumente sind verbesserungswürdig, ebenso lassen sich die Daumen auf den Seitenrändern der ersten sechs Ausgaben <a href="http://www.logarithmic.net/pfh/resynthesizer/removal">recht leicht entfernen</a>. Händisch ist dies jedoch bei Weitem zu viel Aufwand; wer also ein gutes Programm zur Stapelverarbeitung von <abbr title="Portable Document Format">PDF</abbr>-Dateien kennt, erwähne dies bitte in den Kommentaren.
</p>
</ins>
<ins datetime="2010-10-01T18:40:25+00:00">
<p>
Der Torrent-Tracker ist wohl tot. Ich habe jetzt einfach mal alle Ausgaben in ein <a href="http://lukeundtrooke.de/lukeundtrooke.zip">Zip-Archiv</a> gepackt.
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wettererscheinungen analog zur Gefühlslage des Protagonisten</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/wettererscheinungen-analog-zur-gefuhlslage-des-protagonisten</link>
		<comments>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/wettererscheinungen-analog-zur-gefuhlslage-des-protagonisten#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 31 Jan 2010 17:45:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Bastelei]]></category>
		<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[Originärer Inhalt]]></category>
		<category><![CDATA[kritik]]></category>
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		<category><![CDATA[zia]]></category>

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		<description><![CDATA[Nachdem ich mir soeben vornahm, ein tolles, seltenes Taschenbuch zu erwerben, ermuntert durch den Beginn einer bereits etwas angegilbten Dokumentation (schauen sie genau hin, sogar die sexuelle Komponente hatten SIE, bevor unsereins Hamilton und Sturges überhaupt Begrifflichkeiten waren), tritt nun &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/wettererscheinungen-analog-zur-gefuhlslage-des-protagonisten">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
Nachdem ich mir soeben vornahm, ein <a href="http://cgi.ebay.de/ws/eBayISAPI.dll?ViewItem&#038;item=230428725503"><i>tolles, seltenes Taschenbuch</i></a> zu erwerben, ermuntert durch den Beginn einer bereits etwas angegilbten <a href="http://www.youtube.com/watch?v=J3TOSgF7dFw">Dokumentation</a> (schauen sie genau hin, sogar die <i>sexuelle Komponente</i> hatten <a href="http://riesenmaschine.de/bilder/lukeandtrooke_diagramm.jpg"><em>SIE</em></a>, bevor unsereins Hamilton und Sturges überhaupt Begrifflichkeiten waren), tritt nun die nächste Phase des Plans in Kraft, meine halbintellektuelle Internetgroupie-Existenz zu festigen: Frei nach dem <a href="http://docs.google.com/Doc?id=d3nxxvf_1073tr8nfmdq">Vorbild</a> der Riesenmaschinisten (<a href="http://www.zitate-welt.com/zitat/8808.html">sie wissen ja</a>), lässt sich nun auch Mikroliteratur vom Laien semiprofessionell bewerten.
</p>
<p>
Meine Damen und Herren, liebe Roboter, ich präsentiere ihnen die <a href="http://docs.google.com/View?id=dgwc3s2h_0hkgpx4c9"><strong>automagische Twitteraturkritik</strong></a>.
</p>
<p>
<small>
Einen <a href="http://riesenmaschine.de/index.html?nr=20090628073405">Preis</a> wird es natürlich nicht geben; Spenden diesbezüglich werden unweigerlich unterschlagen und in andere, ähem, <i>Kanäle</i> fließen (wenn sie verstehen, was ich meine). Auch: Dank an Kathrin für das <i>Hashtag Legomenon</i>; der studierten Nichtliteraturfachperson fällt so etwas im Regelfall kaum <del>zu</del> <del>auf</del> ein.
</small>
</p>]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Die Berliner Stadtmusikanten</title>
		<link>http://blog.dieweltistgarnichtso.net/die-berliner-stadtmusikanten</link>
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		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 18:27:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkschleuder]]></category>
		<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[Nihilismus-Reliquien erster Klasse]]></category>
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		<description><![CDATA[Etwas besseres als die Festanstellung finden wir allemal ! prangt in roten Lettern auf der Rückseite des Covers der diesen Monat erschienenen Taschenbuchausgabe von Wir nennen es Arbeit (8,95€; Heyne), und noch vor dem Vorwort wird mit einem Brecht-Zitat nachgetreten: &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/die-berliner-stadtmusikanten">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
<q>Etwas besseres als die Festanstellung finden wir allemal !</q> prangt in roten Lettern auf der Rückseite des Covers der diesen Monat erschienenen Taschenbuchausgabe von <em><a href="urn:isbn:978-3-453-60056-0">Wir nennen es Arbeit</a></em> (8,95€; <a href="http://www.randomhouse.de/heyne/">Heyne</a>), und noch vor dem Vorwort wird mit einem Brecht-Zitat nachgetreten: <q>Was ist die <em>Ermordung</em> eines Mannes gegen die <em>Anstellung</em> eines Mannes ?</q> Nachdem mir <em>Rainer der Genfuchs</em> bei einer nächtlichen Unterredung nahegelegt hatte, das Buch doch einmal zu lesen &#8211; es würde meinem Lebensentwurf und insbesondere dem, was ich in Berlin zu finden versuche, ganz gut entsprechen &#8211; bestellte ich es letzten Donnerstag (sicherlich auch, weil ich den Namen Sascha Lobo schon einmal bei <a href="http://www.spreeblick.com/2008/04/01/neuer-spreeblick-autor-sascha-lobo/">Spreeblick</a> und <a href="http://riesenmaschine.de">anderswo</a> gelesen hatte). Um es vorab zu sagen: Ich bin <em>verzückt</em> von diesem Sammelsurium wunderbarer Geschichten aus der Welt der <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Digitale_Boheme#Digitale_Boh.C3.A8me">vernetzten Einzelkämpfer</a>; und das, obwohl mir weite Teile bereits <a href="http://netzpolitik.org">aus</a> <a href="http://heise.de">den</a> <a href="http://slashdot.org">Massenmedien</a> bekannt waren: Die Agenten der <a href="http://www.zentrale-intelligenz-agentur.de/">Zentralen Intelligenz Agentur</a> haben ganze Arbeit geleistet.
</p><p>
Doch worum geht es überhaupt ? Wie bereits angedeutet, behandelt das Buch verschiedene netzaffine Subkulturen, deren Lebensansätze vor allem zwei Dinge gemein haben: Erstens handelt es sich um Freiberufler, zweitens wären die von ihnen besetzten Nischen im wirtschaftlich-kulturellen Komplex ohne das Internet nicht entstanden (bzw. nicht in einem nennenswerten Maß nutzbar). Darüber hinaus lassen sich wenige Gemeinsamkeiten ausmachen &#8211; Journalisten, Programmierer, Künstler (im weitesten Sinne), Blogger, Ebay-Powerseller und sicherlich auch einige Progamer sind vertreten in dem, was die Autoren raffiniert als <em>digitale Bohème</em> bezeichnen, und deren Phänomenologie die Autoren sich anschicken in elf Kapiteln &#8211; jeweils zwischen 20 und 30 Seiten lang &#8211; zu ergründen. Glaubt man dem Vorwort, so hatten sie dabei nicht nur Schwierigkeiten, ihr Manuskript überhaupt produziert zu haben (14 Verlage lehnten es ab), ja sie <q>selbst hätten am wenigsten damit gerechnet</q>, dass es überhaupt irgendwo an- oder ein-schlägt &#8211; heute, nach <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Web_2.0">einigen</a> <a href="http://secondlife.com">Hypes</a> <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Generation_Praktikum">mehr</a> leuchtet jedoch ein, wie derart präzise sie da einen Nerv getroffen haben, der ihre Nachricht direkt in die Feuilletons der <a href="http://www.faz.net/s/homepage.html">Totbaum</a>-<a href="http://www.sueddeutsche.de/">Medien</a> weitervermittelte.
</p>

<p>
Passend zum Thema beschäftigt sich das erste Kapitel mit dem Begriff (hier: <em>Prinzip</em>) der Bohème: Von den Anfängen dieser 1830 in Paris entstandenen dritten Klasse (neben <a href="">Bourgeouisie</a> und <a href="">Proletariat</a>)  bis zu den von <a href="http://www.mercedes-bunz.de">Mercedes Bunz</a> propagierten <em><a href="http://www.mercedes-bunz.de/texte/urbaner-penner">urbanen Pennern</a></em> wird da so einiges behandelt, der Schwerpunkt liegt jedoch weniger auf trockener Historie, sondern vielmehr auf dem mit Zugehörigkeit zur <em>kreativen Klasse</em> verbundenen Lebensgefühl und den wirtschaftlichen Auswüchsen desselben. Gewissermaßen als Schock wird sich dann in Kapitel zwei (Titel: <em>Der unflexible Mensch</em>) mit der Situation <em>abhängig Beschäftigter</em> (d.h. den Angestellten) und bedrückenden (lies: <em>unterdrückenden</em>) Konzepten beschäftigt, die Konzernhierarchien innewohnen; am bekanntesten ist hier wohl das <a href="">Bullshit-Prinzip</a>, doch bereits der schlichte Zwang zur stundenplan- (und nicht unbedingt ziel-)orientierten Arbeit unterscheide die Festanstellung vom <em>selbst-bestimmten Arbeiten</em> in fundamentaler Weise &#8211; für mich durchaus nachvollziehbar, wache ich doch lieber ohne Wecker auf.
</p>

<p>
Kapitel drei behandelt laut Überschrift <em>die Währung Respekt</em>, handelt allerdings eher von Aufmerksamkeit, und führt damit hauptsächlich auf Felder, in denen das Ausmaß medialer Rezeption bestimmend und somit von elementarem Interesse ist: Auf der <em><a href="http://spex.de/">Spex</a></em> wird ebenso herumgehackt wie auf <em>Big-Brother</em>-Jürgen, <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Ecko">Marc Ecko</a> hingegen wird gelobt. Am Ende kommt man zu sprechen auf das <em>neue Vitamin B</em> &#8211; Beziehungsnetzwerke, die weniger durch familiären Filz als vielmehr durch Freundschaften mit nicht unbedingt geschäftlichem Charakter gekennzeichnet sind &#8211; und erwähnt ganz nebenbei, dass es Leute gibt, die auf <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Xing_(Online-Community)">Xing</a> (Myspace für <a href="http://www.a-team-coach.de/PK3.jpg">Vizerektoren</a>) <q>allen Ernstes [sic !] <em>über neuntausend</em> bestätigte Kontakte aufweisen</q>.
</p>

<p>
Im folgenden Kapitel geht es dann um den konkreten Gegenentwurf zum Angestelltendasein: <em>Work in Projects</em> lautet das Credo jener, die &#8211; ganz nach <a href="">Al Bundy</a> &#8211; darauf hoffen, Geld mit dem verdienen zu können, was Ihnen mittelfristig Spaß macht (ja, an dich denke ich, Antonia). Armut, Zukunftsangst und die Notwendigkeit eines minimalen Auskommens &#8211; die Autoren sprechen hier von <em>Brotjobs</em> &#8211; als Kehrseiten der Do-it-yourself-Medaille … <strong>ach scheiß drauf !</strong> Ich bin grad im <em>St. Oberholz</em> angekommen und hier sind <em>mindestens hundert</em> Leute mit Macs ! (Den nachfolgenden Text habe ich bereits vorher verfasst.)
</p>

<p>
Als Mangel empfinde ich die stellenweise fehlende Tiefe &#8211; zweifellos der umfangreichen Materie geschuldet, stört es mich doch sehr, wenn z.B. <a href="http://www.fon.com/de/">Fon</a> und <a href="http://start.freifunk.net/">Freifunk</a> erwähnt werden, der fundamentale Unterschied &#8211; Kontrolle der Nutzer über die Infrastruktur &#8211; jedoch ungenannt bleibt. Auch ließe sich wohl in manch ausschweifenden Textpassagen mehr Inhalt unterbringen: So wird das Prinzip von <em><a href="http://creativecommons.org">Creative Commons</a></em> gleich mehrfach erwähnt, eine kurze Erklärung der Lizenzoptionen fehlt allerdings. Ansonsten stören neben (zu) oft auftauchenden <a href="http://www.apple.com/de/">Mac</a>-Vergleichen (unmarkierter <a href="http://adnation.de">Adnation</a>-Content ?) nur die gelegentlich eingestreuten Rechtschreibfehler (<a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Toni_Mahoni">Toni Mahoni</a> auf <strong>spreeblic.com</strong> ? Das hätte doch spätestens beim <em>unit test</em> auffallen müssen !).
</p>

<p>
Subjektives Fazit: <em>Wir nennen es Arbeit</em> ist Zustandsbeschreibung, Analyse und Manifest zugleich &#8211; man möge mir verzeihen, wenn ich es zu einem gewissen Grad auch als <em>Anleitung</em> verstehe, schließlich bin ich jung, bereits der Kultur wegen in die <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/Berlin">Hauptstadt der Vollbeschäftigung</a> gezogen (Kapitel 6), verabscheue <a href="https://secure.wikimedia.org/wikipedia/de/wiki/On_Bullshit">Bullshit</a> (Kapitel 2), <a href="http://dieweltistgarnichtso.net/">blogge</a> (Kapitel 8) und träume von einer postindustriellen, individualisierten und egalitären Gesellschaft (Kapitel 11), in der man Geld mit dem verdienen kann, was einem Spaß macht (Kapitel 3). Vom erwähnten Cafe <em>St. Oberholz</em> werde ich daher gleich weiterziehen, zum heutigen Berliner <a href="http://www.webmontag.de/doku.php?id=berlin">Web-Montag</a>.
</p>

<p>
<strong>Update:</strong> Auf die von mir emfundenen Mängel angesprochen meinte Lobo, das sich das Buch nicht an Menschen wie mich richte; eher sollen die Kreativen es ihren Eltern in die Hand geben, auf dass die endlich den Eindruck loswerden, ihr Spross würde ausschließlich faulenzen.
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