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	<title>Die Welt ist gar nicht so. &#187; nilslöber</title>
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	<description>Sie ist ganz anders.</description>
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		<title>Lesebefehl: Magisterarbeit über Krautchan</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Jul 2011 17:32:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[erlehmann]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Netzkultur]]></category>
		<category><![CDATA[krautchan]]></category>
		<category><![CDATA[magisterarbeit]]></category>
		<category><![CDATA[nilslöber]]></category>
		<category><![CDATA[saschalobo]]></category>
		<category><![CDATA[trollologie]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Magisterarbeit In den Unterwelten des Web 2.0. Ethnographie eines Imageboards setzt sich Nils Löber aus kulturwissenschaftlicher Sicht mit der kritischen Internetplattform Krautchan auseinander. Ausgehend von einer siebenwöchigen Feldforschung beschreibt Löber Schauplätze und Meme deutschsprachiger Netzkultur. Zitat Klappentext: In &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/magisterarbeit-krautchan">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>
In der Magisterarbeit <a href="http://nbn-resolving.de/urn:nbn:de:bsz:21-opus-56075"><i>In den Unterwelten des Web 2.0. Ethnographie eines Imageboards</i></a> setzt sich <a href="http://nils-loeber.de/">Nils Löber</a> aus kulturwissenschaftlicher Sicht mit der <em>kritischen Internetplattform</em> Krautchan auseinander. Ausgehend von einer siebenwöchigen Feldforschung beschreibt Löber Schauplätze und Meme deutschsprachiger Netzkultur. Zitat Klappentext:
</p>
<blockquote cite="urn:nbn:de:bsz:21-opus-56075">
<p>
In netzpolitischen Debatten wird häufig das Internet als „rechtsfreier Raum“ beschworen. In der vorliegenden Arbeit wird anhand einer Spezialform von Internetforen &#8211; sogenannter Imageboards &#8211; untersucht, welche Diskurse und Praktiken sich tatsächlich in einem auf vollständige Anonymität und weitgehende Regellosigkeit stützenden Kommunikationsraum ausbilden können. Zu Tage treten hierbei neben symbolischen Exzessen im Bereich Gewalt und Pornografie auch unerwartete Formen insbesondere männlicher Solidarität und reichhaltiger popularer Kreativität.
</p>
</blockquote>
<p>
Über den Kontext „Bildbrett“ hinaus interessant ist Löbers <q cite="urn:nbn:de:bsz:21-opus-56075">Klassifikationsschema für Internetforen</q> anhand <del datetime="2011-07-18T17:32:59+00:00">sechs</del> <ins datetime="2011-07-18T17:32:59+00:00">sieben</ins> verschiedener Merkmale (Seite 21ff), mit dem sich auch soziale Netzwerke wie <a href="http://www.facebook.com/"><i>Facebook</i></a> und <a href="https://plus.google.com/"><i>Google+</i></a> einordnen lassen:
</p>
<ul>
	<li>Anonymität, Pseudonymität, Realnamenverwendung</li>
	<li>Restriktivität vs. Anarchie</li>
	<li>Unbegrenzte vs. begrenzte Archivierung</li>
	<li>Zentralisierte vs. diffuse Machtstruktur</li>
	<li><i>Threaded</i> vs. <i>non-threaded</i></li>
	<li>Monomedialität vs. Multimedialität</li>
	<li>Kommerzielle vs. nicht-kommerzielle Ausrichtung</li>
</ul>
<p>
Anzumerken bleibt: Die Recherche zur Arbeit endete Anfang 2009. Folglich werden weder die <a href="http://saschalobo.com/2009/12/04/trollforschung-aktuell/">gegen Sascha Lobo gerichteten Trollereien</a> noch dessen nachfolgende Beiträge zur <span title="Man kann es nicht ohne „lol“ schreiben.">Trollologie</span> (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=-OzJdA-JY84">2010</a>, <a href="http://www.youtube.com/watch?v=sXSrpGr0wDU">2011</a>) behandelt; auch <a href="http://knowyourmeme.com/memes/polandball"><i>Countryballs</i></a> und die <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/feministinnen-leichte-beute-fur-trolle">Aufregung feministischer Bloggerinnen nach der <i>re:publica</i> 2010</a> bleiben unerwähnt. Weswegen die recht bekannte <a href="https://github.com/erlehmann/krautchan-kopierpasteten/tree/master/Casio">Casio-Kopierpaste</a> nicht vorkommt, ist mir allerdings unklar.
</p>
<ins datetime="2011-07-18T17:38:40+00:00">
<p>
<small>
Krautchan wird ebenfalls erwähnt in der Diplomarbeit <a href="http://othes.univie.ac.at/8521/"><i>Die Bedeutung von Depression, Insomnie und internetspezifischen maladaptiven Kognitionen für problematischen Internetgebrauch</i></a>.
</small>
</p>
</ins>]]></content:encoded>
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		<slash:comments>5</slash:comments>
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