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	<title>Die Welt ist gar nicht so. &#187; böse</title>
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	<description>Sie ist ganz anders.</description>
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		<title>Wie kann ich böse sein ? (2)</title>
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		<pubDate>Tue, 13 May 2008 05:30:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkschleuder]]></category>
		<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[böse]]></category>

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		<description><![CDATA[Die simplen Methoden: Verrat und Korruption (via Nightline) Privatisierung Ausverkauf der Gesundheitsinfrastruktur (via Fefe) in multinationale Nahrungsmittelkonzerne investieren (nochmal Fefe) Wie eingangs schon angedeutet, kranken alle diese Methoden an einem inhärenten Mangel an Kreativität &#8211; wer sich im Keller sein &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/wie-kann-ich-bose-sein-2">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<h3>Die <em><a href="http://www.google.com/search?hl=en&#038;q=%22banalit%C3%A4t+des+b%C3%B6sen%22&#038;btnG=Search">simplen</a></em> Methoden:</h3>
<p>
<ul>
<li><a href="http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/unternehmen/:Kommentar-Eine-Form-Korruption/619796.html">Verrat und Korruption</a> (via <a href="http://blogs.hr-online.de/nightline/2008/05/08/lieber-norbert-hansen/">Nightline</a>)</li>
<li><a href="http://www.nachdenkseiten.de/?p=2965"><del>Privatisierung</del> <ins>Ausverkauf</ins> der Gesundheitsinfrastruktur</a> (via <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b6d964e2">Fefe</a>)</li>
<li><a href="http://www.independent.co.uk/environment/green-living/multinationals-make-billions-in-profit-out-of-growing-global-food-crisis-820855.html">in multinationale Nahrungsmittelkonzerne investieren</a> (nochmal <a href="http://blog.fefe.de/?ts=b6dc4b8f">Fefe</a>)</li>
</ul>
Wie eingangs schon angedeutet, kranken alle diese Methoden an einem inhärenten Mangel an Kreativität &#8211; wer sich im Keller <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kriminalfall_von_Amstetten#Das_Verlies">sein eigenes Guantanamo</a> einrichtet, wird zwar durchaus als <q><a href="http://www.bz-berlin.de/BZ/news/2008/05/05/inzest-vater-schuldfaehigkeit/inzest-vater-schuldfaehigkeit,geo=4446250.html">abgrundtief böse</a></q> eingeordnet, erfährt eine <a href="http://a-e-m-gmbh.com/wessely/famstet.htm">künstlerische Ver- bzw. Auf-Arbeitung</a> jedoch bestenfalls durch Vertreter einer phrasenreichen Aufmerksamkeitshurerei, die wohl nur <a href="http://ourworld.compuserve.com/homepages/elfriede/">psychisch angeknackste Ex-Kommunisten</a> zustande bringen können. Kurz: Bevor ob der sich ändernden netzpolitischen Verhältnisse ein <del>Aufführungsverbot</del> <ins>Linkverbot</ins> gegen dieses Blog ergeht, ergötzen wir uns doch lieber an alternativen Verfahren ohne <a href="http://spreekillers.org/">Highscore</a>.
</p>
<h3>Die <em>komplexe</em> Methode:</h3>
<p>
<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Prognosemarkt">Prognosemärkte</a> werden üblicherweise verwendet, um die oft zitierte <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/The_Wisdom_of_Crowds">&#8220;Weisheit der Massen&#8221;</a> anzuzapfen &#8211; als solche scheinen sie auch durchaus brauchbar für Ereignisse, die durch die Prognose nur minimal beeinflusst werden. Was allerdings passiert im Falle <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Selbsterf%C3%BCllende_Prophezeiung">selbst erfüllender Prophezeihungen</a> ? Genau diese Frage beantwortet ein <a href="http://jya.com/ap.htm">Essay</a> des Kryptoanarchisten <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jim_Bell">Jim Bell</a>, der allerdings eine andere Fragestellung verfolgte: &#8220;Wie könnte die <em>letzte Revolution</em> aussehen; die, die <em>alle</em> Regierungen stürzt ?&#8221;
</p>
<p>
Die Antwort findet Bell in <q><a href="http://www.wired.com/politics/law/news/2000/11/40102">einer unheiligen Mischung aus Verschlüsselung, Anonymität und digitalem Geld</a></q>: Die Beteiligten wetten auf einem Prognosemarkt anonym darauf, dass eine Person zu einem bestimmten Zeitpunkt stirbt und zahlen ihren Einsatz mit nicht-rückverfolgbarem elektronischem Geld. Der mit dem Wetteinsatz verknüpfte Zeitpunkt wird jedoch verschlüsselt übermittelt, so dass der Veranstalter nur so viele Informationen erhält, wie unbedingt nötig. Eine öffentliche Liste mit den genannten Personen und den auf ihren Tod gewetteten Beträgen wird ständig aktualisiert.
</p>
<p>
Stirbt nun eine der genannten Personen, so schicken die Beteiligten &#8211; wiederum anonym &#8211; die zur Verschlüsselung des gewetteten Todeszeitpunkts verwendeten Schlüssel ein, zusammen mit jeweils einem weiteren. Der Gewinn wird an den- oder die-jenigen ausgezahlt, die den Todeszeitpunkt mit hinreichender Genauigkeit vorhersagten &#8211; auch dies erfolgt anonym: Das auszuzahlende elektronische Geld wird mit dem zweiten übermittelten Schlüssel verschlüsselt und alsdann veröffentlicht; eine Entschlüsselung (und subsequente Inanspruchnahme des Gewinns) ist nur dem Wettgewinner möglich. Für den Veranstalter ist dies wohl rechtlich vollkommen unbedenklich, sofern Kryptografie und Glücksspiel legal sind (<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/IANAL">IANAL</a>).
</p>
<p>
Die Implikationen eines solchen Systems wären weitreichend: Zunächst einmal wäre auf jede Person des öffentlichen Lebens ein Kopfgeld ausgesetzt &#8211; nun, natürlich nicht im direkten, strafbaren Sinne. Es steht allerdings wohl außer Frage, dass bei einem hohen potentiellen Gewinn die Motivation für gewisse Personen steigen dürfte, selber mitzuwetten, um nach Verübung eines Attentats entlohnt zu werden. Ob Gewinner derartiger Wetten detaillierte Kenntnisse über den Todeszeitpunkt haben könnten, ließe sich jedoch schon aufgrund der inhärenten Anonymität nicht feststellen, nur traditionelle Polizeiarbeit (z.B. Ballistik) könnte zur Aufklärung beitragen. Folgerichtig nennt Bell dieses System <q><a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Assassination_market">Assassination Market</a></q>.
</p>
<p>
Politikern, so Bell, wäre es unmöglich, unpopuläre Entscheidungen zu treffen, sobald ein derartiges System existiere und akzeptiert sei. Inwiefern dies als plausibel beurteilt werden kann, ist mir unklar &#8211; stellt man sich allerdings vor, dass von den vielen Millionen Demonstranten, die im Jahr 2003 gegen den Irakkrieg protestierten, jeder auch nur 20€ auf den Tod der Kriegstreiber hätte wetten können, lässt sich die Diskussion auf eine einzige Frage reduzieren: <em>Wieviel kostet ein Attentäter ?</em>
</p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie kann ich böse sein ? (1)</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Apr 2008 19:47:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[admin]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Linkschleuder]]></category>
		<category><![CDATA[Misantropie als Bewältigungsstrategie]]></category>
		<category><![CDATA[böse]]></category>

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		<description><![CDATA[Sicherheitsguru Schneier verweist in seinem Blog auf den allseits bekannten Gefängnisdirektor Psychologen Zimbardo, der uns erklärt: Menschen sind böse. 1968: Eine Lehrerin in Iowa teilt Drittklässler nach Augenfarbe ein, um ihnen eine Lektion in Sachen Rassismus und Diskriminierung zu erteilen; &#8230; <a href="http://blog.dieweltistgarnichtso.net/wie-kann-ich-bose-sein-1">Weiterlesen <span class="meta-nav">&#8594;</span></a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[    <ul>
<li><p>
Sicherheitsguru <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Bruce_Schneier">Schneier</a> verweist <a href="http://www.schneier.com/blog/archives/2008/04/our_inherent_ca.html">in seinem Blog</a> auf den allseits bekannten <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stanford-Prison-Experiment"><del>Gefängnisdirektor</del> <ins>Psychologen</ins></a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Zimbardo">Zimbardo</a>, der uns erklärt: <a href="http://www.independent.co.uk/news/people/maverick-academic-philip-zimbardo-says-we-are-all-capable-of-evil-is-he-right-789161.html"><em>Menschen sind böse</em></a>.</p>
</li>
<li><p>
<a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/shows/divided/etc/friday.html">1968</a>: Eine <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Jane_Elliott">Lehrerin</a> in Iowa <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/shows/divided/etc/synopsis.html">teilt Drittklässler nach Augenfarbe ein</a>, um ihnen eine Lektion in Sachen Rassismus und Diskriminierung zu erteilen; eine <a href="http://www.pbs.org/wgbh/pages/frontline/shows/divided/etc/view.html">Video-Dokumentation</a> wird allerdings erst 1985 ausgestrahlt.</p>
</li>
<li><p>
Grenzenlose Kunst: <a href="http://yaledailynews.com/story.html">Yale-Studentin &#8220;<em>Aliza Shvarts</em>&#8221; befruchtet sich, treibt ab, wiederholt das ganze ein paar Mal</a> und zeigt damit allen auf, für was <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Schwarzer">Alice Schwarzer</a> <em>wirklich</em> gekämpft hat (via <a href="http://www.huffingtonpost.com/2008/04/17/yale-student-artificially_n_97194.html">Huffington Post</a>).</p>
</li>
</ul> 
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